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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.02.2022

Black Roses

Black Roses
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Endlich wieder Lesenachschub von Geneva Lee! Ich habe die Royal-Reihe und die Love-Vegas-Reihe von ihr geliebt und verschlungen und hatte damit wahrscheinlich sehr hohe Erwartungen an den ersten Band ihrer ...

Endlich wieder Lesenachschub von Geneva Lee! Ich habe die Royal-Reihe und die Love-Vegas-Reihe von ihr geliebt und verschlungen und hatte damit wahrscheinlich sehr hohe Erwartungen an den ersten Band ihrer neuen Triologie.

Die Geschichte von Adair MacLaine und Sterling Ford konnte mich leider nichtgenauso für sich einnehmen. Ich fand die Geheimnisse, die beide mit sich tragen, interessant, aber wahrscheinlich war es für mich einfach nicht der passende Zeitpunkt.

Die Spannung wird durch immer wieder eingeschobene Rückblenden aufgebaut und der fesselnde Schreibstil von Geneva Lee hat wieder eine Sogwirkung auf mich ausgeübt. Aber ich konnte Adair und Sterling einfach nicht so richtig „greifen“, da beide sehr unnahbar sind und in ihrem eigenen Denken gefangen waren. Allerdings macht der ziemlich fiese Cliffhanger am Ende extrem neugierig, wie es wohl weitergehen wird.

Das Cover ist wunderschön und ein absoluter Blickfang. Einen Bezug zum Buch habe ich beim Lesen vermisst, aber im Nachhinein könnten es Magnolien sein, dann wäre ein Bezug da.

Wer nach dem Cover kein absolut romantisches Buch, sondern eher Spannung, Eifersucht, Rache und ein Katz-und-Maus-Spiel erwartet, der wird nicht enttäuscht werden.
Band 2 „Black Diamonds“ wird Mitte März erscheinen.

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Was eine selbstlose Tat alles nach sich ziehen kann...

Bis du mich berührst
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Maria hat mit ihrer Knochenmarkspende das Leben von Everly, der Tochter des Pitchers Austin, gerettet. Nach 1 Jahr dürfen sich Spender und Empfänger kennenlernen und die beiden sind sich schon in den ersten ...

Maria hat mit ihrer Knochenmarkspende das Leben von Everly, der Tochter des Pitchers Austin, gerettet. Nach 1 Jahr dürfen sich Spender und Empfänger kennenlernen und die beiden sind sich schon in den ersten anonymen Zeilen sympathisch. Aber kann man sich nur an Hand von Worten in einander verlieben?

Die Miami-Nights-Reihe von Marie Force ist für mich komplett anders, als die Lost-in-Love-Serie, die ich noch etwas emotionaler und vielschichtiger finde. Hinzu kommt noch, dass ich den ersten Teil über Carmen leider verpasst habe, aber der Einstieg und das Kennenlernen von Maria, Carmen und Dee fiel total leicht und ich mochte die drei auf Anhieb, so dass ich den ersten Teil direkt bestellt habe, um mehr von Carmen zu erfahren, auch wenn ich nun das Ende schon kenne.

„Bis du mich berührst“, der zweite Teil der Miami-Nights-Reihe liest sich flüssig, ist emotional, sexy, spannend und hat zwei wunderbare Hauptcharaktere: Maria und Austin. Die Kapitel sind wechselnd aus der Sicht einer der beiden geschrieben und haben ihre Handlungen und Denkweisen sehr gut nachvollziehbar gemacht. Außerdem sind die Nachrichten, die sich Maria und Austin geschrieben haben, als solche abgedruckt und haben dem Buch so mehr Tiefe gegeben.

Das Leben eines Kindes zu retten, ist ein sehr emotionales Thema. Ich fand die Entwicklung zwischen Austin und Maria nachvollziehbar und Everly war einfach süß.

Für mich ein ideales Buch um abzuschalten und mitzufühlen.

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Veröffentlicht am 02.06.2021

Gegensätze ziehen sich eben doch an…

Forever and ever
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Parker braucht für eine Festanstellung geordnete Verhältnisse. Da sie Single ist, muss sie ihrem Chef einen Freund präsentieren.
Für ein Essen engagiert sie einen Fake-Freund, doch stattdessen taucht dessen ...

Parker braucht für eine Festanstellung geordnete Verhältnisse. Da sie Single ist, muss sie ihrem Chef einen Freund präsentieren.
Für ein Essen engagiert sie einen Fake-Freund, doch stattdessen taucht dessen großer Bruder Rhys auf und krempelt Parkers Leben ordentlich um.

Der Schreibstil war wieder flüssig, lustig, knisternd, spannend und einfach genauso, wie ich es mir von Samantha Young und Kristen Callihan erhofft hatte. Parker und Rhys könnten gegensätzlicher nicht sein und das hat man auch stark an den jeweiligen Kapiteln, die abwechselnd aus der anderen Sicht geschrieben sind, gemerkt. Einmal die gut erzogene, finanziell gut ausgestattete Parker mit ihrem wissenschaftlichen Denken. Und auf der anderen Seite Rhys, der Boxer, der viel flucht und impulsiv ist.

Mir hat die Geschichte der beiden, die Nebencharaktere und das Setting sehr gut gefallen und es war von allem etwas dabei.

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Veröffentlicht am 07.05.2021

Ein kurzweiliger Roadtrip zum schmunzeln und nachdenken

Der erste letzte Tag
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Livius ist auf dem Weg zu seiner Frau um ihre Beziehung zu retten, als höhere Gewalt ihn zum Mitfahrer von Lea macht. Auf ihrer gemeinsamen Fahrt lernen dabei einiges über das Leben und werden mit ihren ...

Livius ist auf dem Weg zu seiner Frau um ihre Beziehung zu retten, als höhere Gewalt ihn zum Mitfahrer von Lea macht. Auf ihrer gemeinsamen Fahrt lernen dabei einiges über das Leben und werden mit ihren eigenen Vorurteilen konfrontiert.

Sebastian Fitzek hat das zweite Mal KEINEN Thriller geschrieben. Diesmal eine kurzweilige und lockerere, aber nicht zu leichte Geschichte über das Leben von zwei äußerst unterschiedlichen Charakteren.
Das Hörbuch liest Simon Jäger, der eine sehr angenehme Erzählstimme hat. Er unterstreicht den für Sebastian Fitzek typischen direkten Stil durch seine unaufgeregte Art zu lesen und hat mich sehr oft zum Schmunzeln gebracht.

Im Großen und Ganzen sind es zahlreiche witzige Episoden, die durch Plottwists aneinander gereiht werden und beim Zuhören gut unterhalten. Sebastian Fitzek lässt aktuelle Themen einfließen und kritisiert, aber letztendlich ist „Der erste letzte Tag“ auch lebensbejahend und konnte mich gut vom Alltag ablenken.

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Veröffentlicht am 30.12.2020

Hör nie auf zu träumen, auch wenn alles dagegen spricht

Miss Bensons Reise
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Margery Benson wirft ihr altes Leben hin und macht sich auf den Weg nach Neukaledonien, um einen goldenen Käfer zu finden, den ihr Vater ihr als kleines Mädchen in einem Buch gezeigt hat und der bisher ...

Margery Benson wirft ihr altes Leben hin und macht sich auf den Weg nach Neukaledonien, um einen goldenen Käfer zu finden, den ihr Vater ihr als kleines Mädchen in einem Buch gezeigt hat und der bisher noch nicht entdeckt wurde. Begleitet wird sie ausgerechnet von Enid Pretty, die für sie als Assistentin eigentlich nicht in Frage kommt. Werden die beiden Frauen den Käfer finden und den Widrigkeiten der Reise trotzen?

Ich fand es sehr beeindruckend, dass sich Margery trotz aller Hindernisse auf dem Weg in das weit entfernte und komplett andere Neukaledonien macht und ihren Traum nicht einfach aufgibt, was wahrscheinlich deutlich leichter wäre. Gerade als alleinstehende Frau in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts. Mir hat ihre verschrobene Art imponiert, weil sie sich einfach nicht einschüchtern oder beeinflussen lassen hat.

Der flüssige Schreibstil von Rachel Joyce hat die Laune von Margery spürbar übertragen: von Euphorie und Mut zum Aufbruch bis hin zu Lethargie und Aussichtslosigkeit. Dabei ist die Autorin aber stellenweise sehr erbarmungslos mit meinem armen Leserherz und ihren sehr konträren Buchcharakteren umgegangen.

Ich finde, “Miss Bensons Reise” ist ein tolles Frauenbuch mit vielen interessanten Themen: Trauer, Kriegstrauma, Erforschung unentdeckter Lebewesen, abgeschiedene Reiseziele, Freundschaften unter Frauen und Zusammenhalt – und das alles im Jahr 1950.

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