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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.03.2017

wieder einmal sehr unterhaltsam

Ostseejagd
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In einem Ferienort an der Ostsee wird eine weibliche Leiche gefunden. Das Gesicht so entstellt, dass es schwer ist, ihre Identität herauszufinden. Wer war sie? Denn im Ort vermisst wird niemand. Pia und ...

In einem Ferienort an der Ostsee wird eine weibliche Leiche gefunden. Das Gesicht so entstellt, dass es schwer ist, ihre Identität herauszufinden. Wer war sie? Denn im Ort vermisst wird niemand. Pia und ihr Team ermitteln. Und es bleibt nicht bei der einen Leiche. Auch privat hat Pia ein Riesenproblem: sie erhält Drohungen. Glücklicherweise verreist ihr Sohn Felix gerade mit seinem Vater.

Es gibt viele Personen in dem kleinen Ostseeort, die in den Fokus der Ermittlungen geraten. Man hat den EIndruck, dass es da viel zu verbergen gibt. Der Fall ist vielschichtig und gut aufgebaut. Pia braucht ihren ganzen kriminalistischen Instinkt, um voran zu kommen. Dazu dann noch die Nebengeschichte mit Pias Stalker, ebenfalls gut erzählt und spannend. Ich fand das Buch wieder einmal fesselnd, mit viel Lokalkolorit und einer überraschenden Auflösung. Bisher haben mich die verschiedenen Bücher dieser Reihe nie enttäuscht, was bei 12 Bänden nicht einfach ist. Oftmals werden Fortsetzungen nicht mehr so gut wie die ersten Bände, das passiert bei dieser Autorin nicht. Ich mag den Schreibstil und dass ich bis zum Schluss nicht weiß, wer der Täter ist. Deshalb freue ich mich schon auf den 13. Band um Pia, weil ich auch wissen möchte, wie es mit Lars weitergeht

Veröffentlicht am 26.03.2017

sehr gelungen

Lost in Fuseta
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Kommissar Leander Lost wird im Zuges eines von Europol veranlassten Austauschprogramms für ein Jahr nach Fuseta in Portugal versetzt. Gleich bei der Ankunft fällt seinen neuen Kollegen sein ungewöhnliches ...

Kommissar Leander Lost wird im Zuges eines von Europol veranlassten Austauschprogramms für ein Jahr nach Fuseta in Portugal versetzt. Gleich bei der Ankunft fällt seinen neuen Kollegen sein ungewöhnliches Auftreten auf. Er blinzelt kaum, starrt die Menschen an, trägt bei der Hitze einen schwarzen Anzug. Und wieso kann er schon so schnell Portugiesisch sprechen? Als seine Kollegen Graciana Rosada und Carlos Esteves Leander zu seiner Unterkunft bringen erhalten sie den Anruf, dass eine Leiche gefunden wurde. Leander wird gleich in die Ermittlungen eingebunden. Ein Privatdetektiv wurde ermordet und kurz darauf dessen Büro in Brand gesetzt. Es dauert nicht lange, bis Leander zunehmend Schwierigkeiten mit seinen Kollegen bekommt, da er so anders ist. Er kann vor allem nicht lügen. Nur typisch Deutsch kann es nicht sein, da sind sich Carlos und Graciana sicher. Ein Anruf in Hamburg in Leanders alter Dienststelle lässt den Eindruck erscheinen, dass man das Austauschprogramm dazu genutzt hat, Leander los zu werden. Gracianas Schwester Soraia klärt die beiden schließlich darüber auf, was es mit Leander auf sich hat. Und Leanders fotografisches Gedächtnis beweist sich doch als sehr hilfreich.

Mir hat das Buch gut gefallen, vor allem der lockere, humorige Schreibstil und die Charaktere, die sehr gut gezeichnet wurden. Ich musste häufig schmunzeln, wenn Leander mal wieder etwas wörtlich genommen hatte. Neben dem Fall gibt es reichlich Beschreibung des Umfelds, so dass man sich alles gut vorstellen kann und Lust auf Urlaub bekommt. Der Fall war gut aufgebaut mit einem überraschenden Schluss. Und auch, wenn es ein paar Längen gab, hab ich mich gut unterhalten gefühlt. Das Team ist mir beim Lesen richtig ans Herz gewachsen, so dass ich gern mehr von ihnen lesen würde.

Veröffentlicht am 10.03.2017

verhängnisvolles Dreiecksverhältnis

Sie weiß von dir
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Louise arbeitet als Empfangssekretärin in einer psychiatrischen Praxis. Als ihr neuer Chef den ersten Arbeitstag hat, stellt sie zu ihrem Erschrecken fest, dass es David ist, der Mann aus der Bar ist, ...

Louise arbeitet als Empfangssekretärin in einer psychiatrischen Praxis. Als ihr neuer Chef den ersten Arbeitstag hat, stellt sie zu ihrem Erschrecken fest, dass es David ist, der Mann aus der Bar ist, mit dem sie vor kurzem rumgeknutscht hat. Und er ist nicht nur ihr neuer Chef, sondern auch verheiratet! Kurz darauf lernt sie Adele kennen, Davids Frau. Und freundet sich mit ihr an. Und fängt trotzdem mit David eine Affäre an. Die wunderschöne und zarte Adele erzählt ihr aber Dinge aus ihrer Ehe, die Louise kaum glauben kann. Ist David ein solches "Monster"?

Wie man an den Bewertungen hier sehen kann, polarisiert das Buch. Ich gehöre zu denjenigen, denen es sehr gut gefallen hat. Abwechselnd wird in Ich-Form aus Louises Sicht und aus Adeles Sicht berichtet. Dazwischen hin und wieder ein mit Damals überschriebenes Kapitel, in dem es um Adeles Jungendzeit geht. Ich fand die Story sehr intelligent aufgebaut und das Ende war wirklich verblüffend. Es geht allerdings in die Esotherikrichtung, weshalb es einigen wohl nicht gefallen hat. Wenn man sich aber darauf einlässt ist das ganze wirklich gut durchdacht und konstruiert und einmal ein völlig anderer Psychothriller. Mir haben die Idee und die Umsetzung gut gefallen.

Veröffentlicht am 26.03.2017

sehr unterhaltsam

Spreewaldtod (Ein-Fall-für-Klaudia-Wagner 2)
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Im Spreewald wird eine Leiche gefunden. Ein junger Mann aus Rumänien, der als Erntehelfer gearbeitet hatte, wird in einem Bach gefunden. Wurde er erschlagen? Vorher hatte er auf einem Dorffest einen Streit ...

Im Spreewald wird eine Leiche gefunden. Ein junger Mann aus Rumänien, der als Erntehelfer gearbeitet hatte, wird in einem Bach gefunden. Wurde er erschlagen? Vorher hatte er auf einem Dorffest einen Streit mit einem Gurkenbauern gehabt. Klaudia Wagner macht sich an die Ermittlungen, obwohl sie noch nicht wieder ganz hergestellt ist. Und leider muss sie mit ihrem Kollegen Demel zusammenarbeiten, der ihr zur Unterstützung zugeteilt wurde. Mit ihm hatte sie ein tiefgreifendes Zerwürfnis.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Leider hatte ich den Vorgängerband nicht gelesen und es gab nur Andeutungen, was da passiert war und was Klaudia noch so mitnimmt. Aber dennoch war das Buch sehr gut lesbar, mir hat vor allem der Schreibstil sehr gut gefallen. So gut, dass ich überlege, mir den Vorgängerband noch nachträglich zu besorgen. Die Charaktere sind gut dargestellt und auch die Szenerie im Spreewald. Obwohl ich noch nie da war, konnte ich mir das Setting sehr gut vorstellen. Auch die "mauernden" Erntehelfer und Bauern waren gut dargestellt. Ich fand das Buch spannend.

Veröffentlicht am 24.02.2017

wieder besser als die beiden letzten Bücher

Ostfriesentod
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Ann Kathrin Klaasen erhält einen Bußgeldbescheid. Ihr Twingo ist geblitzt worden, aber die Fahrerin auf dem Foto sieht ihr zwar ähnlich, aber zu der Zeit war Ann Kathrin ganz woanders. Ann Kathrin ...





Ann Kathrin Klaasen erhält einen Bußgeldbescheid. Ihr Twingo ist geblitzt worden, aber die Fahrerin auf dem Foto sieht ihr zwar ähnlich, aber zu der Zeit war Ann Kathrin ganz woanders. Ann Kathrin hat aber wegen ihrem neuen Fall nicht die Zeit, der Sache nachzugehen. In einer heruntergebrannten Wohnung wurde eine Leiche gefunden, anscheinend Selbstmord. Wer war aber der Mann, der nicht geholfen hat, als es brannte und ein Kind schrie, sondern nur zusah und dann weglief?

Ich fand diesen Band um Ann Kathrin Klaasen wieder sehr viel besser als die letzten beiden Bücher. Das Buch war spannend, die Verstrickungen um Ann Kathrin gut konstruiert. Mit einigen Wendungen, einer falschen Fährte und einem gut gelungenen Schluss fand ich das Buch insgesamt wieder sehr unterhaltsam. Obwohl ich Rupert ja eigentlich nicht ausstehen kann und seine Machoeskapaden auch nicht gern lese, hat mich der Autor mit der Eiscremeszene im Zug doch sehr zum lachen gebracht.