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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 19.02.2021

Eine etwas andere Liebesgeschichte

So bittersüß die Liebe ist
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Ein wirklich ergreifendes Buch. Es ist so anders als so viele andere Bücher. Es handelt weniger von der frischen Liebe zweiter Personen, sondern spricht die Probleme und Schwierigkeiten an, die im Laufe ...

Ein wirklich ergreifendes Buch. Es ist so anders als so viele andere Bücher. Es handelt weniger von der frischen Liebe zweiter Personen, sondern spricht die Probleme und Schwierigkeiten an, die im Laufe einer Beziehung entstehen können. Obwohl mich Carlies Naivität und Abhängigkeit zwischenzeitlich ein bisschen genervt hat, konnte ich ihre Handlungsmotive auch zu einem gewissen Grad nachvollziehen. Rob's Verhalten war in meinen Augen allerdings hauptsächlich manipulativ. Durch die Zeitsprünge und die Perspektivwechsel konnte man als Leser die Geschichte der beiden Protagonisten gut nachempfinden und hat einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt bekommen.
Mir war die Geschichte der beiden zwischenzeitlich allerdings ein bisschen zu stark negativ behaftet, weshalb ich leider keine 5 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 02.01.2021

Habe mir mehr erhofft :(

Wild like a River
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Wild Like A River war mein erstes buch von Kira Mohn. Ich hatte so viel gutes über ihre Leuchtturm-Trilogie gehört, dass ich super gespannt, war, was mich erwarten würde. Über „Wild Like A River“ hatte ...

Wild Like A River war mein erstes buch von Kira Mohn. Ich hatte so viel gutes über ihre Leuchtturm-Trilogie gehört, dass ich super gespannt, war, was mich erwarten würde. Über „Wild Like A River“ hatte ich vor dem Lesen schon gespaltene Meinungen gelesen und gehört. Einige fanden das Buch absolut großartig, andere waren nicht vollkommen überzeugt. Leider gehöre ich zur zweiten Gruppe.
Es war an sich keinesfalls ein schlechtes Buch. Es war super angenehm zu lesen, auch das Setting war toll beschrieben, der Plot ohne Frage vielversprechend.
Mein Problem war leider, dass ich mit den Protagonisten nicht warm geworden bin. Während mir der Anfang richtig gut gefallen hat, fiel es mir im Laufe der Handlung immer schwieriger, die Motivationen der Protagonisten nachzuvollziehen. Auch die Anziehung zwischen den beiden konnte ich nur schwer nachvollziehen. Faszination ja, aber diese starke körperliche Anziehung war für mich leider nicht greifbar.
Die Charaktergestaltung hat mir persönlich leider auch nicht so gut gefallen. Heaven war mir eine Spur zu naiv. Sie wurde dargestellt, als wäre sie noch nie einem anderen Menschen begegnet und kein bisschen sozialisiert. Bei Jackson war mir der Beschützer-Instinkt zu stark ausgeprägt. Er wirkte in meinen Augen schon beinahe besitzergreifend, wozu er meiner Meinung nach einfach kein Recht hatte. Ich fand, dass beide Charaktere leider sehr überspitzt dargestellt wurden, wodurch mir persönlich die Möglichkeit genommen wurde, mich mit einem der beiden auf der Charakterebene zu identifizieren.
Insgesamt ist „Wild Like A River“ meinem Empfinden nach ein Wohlfühlbuch, eine nette Lektüre für zwischendurch, aber mit hat das gewisse Etwas einfach gefehlt. Gerade weil ich mir durch den Klappentext eine super coole Handlung ausgemalt hatte.

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Veröffentlicht am 19.11.2020

Was Leichtes für zwischendurch

Kiss the Bodyguard, Band 1 - Kiss Me Once
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"Kiss Me Once" war das erste Buch, das ich von Stella Tack gelesen habe. Es hat mich rein optisch absolut angesprochen. Auch inhaltlich war es gut. Ich bin super in die Handlung reingekommen und habe es ...

"Kiss Me Once" war das erste Buch, das ich von Stella Tack gelesen habe. Es hat mich rein optisch absolut angesprochen. Auch inhaltlich war es gut. Ich bin super in die Handlung reingekommen und habe es innerhalb von zwei Tagen komplett verschlungen. Das spricht ohne Frage für den Schreibstil der Autorin.
Auf sprachlicher Ebene hat mich allerdings etwas gestört, dass doch recht häufig typische Ausdrücke der Jugendsprache verwendet wurde, von denen "Holy Moly" nur ein Beispiel ist. Deren Gebrauch empfand ich beim Lesen tatsächlich eher als störend. Wäre dies zwei / drei Mal der Fall gewesen, würde ich es hier nicht erwähnen. Stellenweise war es mir persönlich aber doch ein bisschen too much. Das hat dem Inhalt des Buches jedoch keinen Abbruch getan.
Ich fand die Geschichte sehr nett, da ich bisher noch keinen NA Roman mit dieser Protagonisten-Konstellation gelesen hatte. Auch das Charakterbildung an sich hat mir sehr gut gefallen. Ivy kommt zwar aus reichem Haus, ist dennoch nicht das typische verwöhnte Mädchen, das alles in den Hintern geschoben bekommt und sich darauf etwas einbildet, sondern vielmehr eine kleine Rebellin, die es darauf anlegt, gegen den Willen ihrer Eltern zu handeln. Dieser starke Wille hat mir beim Lesen tatsächlich an einigen Stellen imponiert. Auch Ryans Charakter fand ich toll gestaltet. Dadurch, dass die zwei zwar aufeinander stehen aber dauerhaft von der Art des jeweils anderen genervt sind, musste ich an einigen Stellen des Buches wirklich laut lachen, weil die Situationen so gut dargestellt wurden.
Auch der Aspekt der Freundschaft, der innerhalb des Buches eine große Rolle spielt, hat mir gut gefallen. Damit einher geht die gelungene Charakterdarstellung der Nebencharaktere. Dass hier der Aspekt der gleichgeschlechtlichen Liebe auftaucht, fand ich sehr gelungen und super in den Verlauf der Handlung eingearbeitet.
Zwar gab es keinen Plot-Twist, sondern die Handlung hat sich vielmehr so entwickelt, wie man es erwartet hat, aber dennoch würde ich das Buch ohne zu zögern jedem empfehlen, der auf der Suche nach etwas leichter Lektüre ist.

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