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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.01.2021

Spannung mit Humor

Wolves – Die Jagd beginnt (Ein New-Scotland-Yard-Thriller 3)
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Finley Shaw, Mentor des Protagonisten William "Wolf" Fawkes, wird tot aufgefunden. Alle glauben an einen Selbstmord, da der Raum verschlossen war. Doch Wolf glaubt nicht daran, dass Finley seine geliebte ...

Finley Shaw, Mentor des Protagonisten William "Wolf" Fawkes, wird tot aufgefunden. Alle glauben an einen Selbstmord, da der Raum verschlossen war. Doch Wolf glaubt nicht daran, dass Finley seine geliebte Frau einfach so im Stich lassen würde und nimmt die Ermittlung auf. Was er zusammen mit seiner Partnerin aufdeckt, hat seinen Ursprung bereits viele Jahre zuvor.

In gewohnter Wolf-Manie ist der Fall wie seine Vorgänger spannend und voller sarkastischer Bemerkungen.
Die Charaktere sind wie gewohnt jeder auf seine eigene Art und Weise sympathisch und fügen ihren Teil zum Gesamtbild bei.

Der Schreibstil ist flüssig und teilweise so spannend, dass es einem das "Aus-der-Hand-legen" schier unmöglich gemacht hat.
Viele Wendungen und "Aha-Momente" tragen ihr übriges zu einem spannenden Leseerlebnis bei. Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, sollte sich Teil drei nicht entgehen lassen.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Der Umgang mit Verlust

Nach Mattias
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Mattias ist tot. Als er nach einem Streit mit seiner Freundin Amber das Haus verließ, kehrte er nicht mehr zurück. Der Umgang mit dem Verlust ist für Amber, Mattias Freund Quentin und seine Familie alles ...

Mattias ist tot. Als er nach einem Streit mit seiner Freundin Amber das Haus verließ, kehrte er nicht mehr zurück. Der Umgang mit dem Verlust ist für Amber, Mattias Freund Quentin und seine Familie alles andere als leicht.

In der Geschichte wird deutlich, dass nicht nur die Menschen, mit denen Mattias direkt in Berührung kam, von seinem Tod betroffen sind, sondern sein Verlust weitaus größere Ausmaße annimmt.

Dass jeder Mensch anders mit Trauer umgeht, wird hier enorm deutlich. Doch was alle gemein haben: die tiefsitzende Trauer über den Verlust, der Schmerz, der noch lange nachhallt und das Leben, das trotz allem weitergeht.

Eine sehr berührende Geschichte, deren allgegenwärtige Trauer auf jeder Seite regelrecht anfassbar ist.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Furchteinflössende Zukunft

Qube
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Mir fiel leider erst beim Lesen auf, dass es bereits der zweite Band einer Serie ist, aber dennoch hatte ich kein Problem in die Geschichte rein zu finden. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir ...

Mir fiel leider erst beim Lesen auf, dass es bereits der zweite Band einer Serie ist, aber dennoch hatte ich kein Problem in die Geschichte rein zu finden. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass mir wichtige Informationen zum Verstehen der Geschichte fehlten.

Genauso spannend wie die Zukunft sein kann, macht genau das aber auch Angst. Die Möglichkeiten und deren Folgen scheinen dank Holonet endlos zu sein.

Am Anfang wussten sowohl die UNO-Agentin Fran als auch der Leser nicht, auf wessen Jagd sie sich eigentlich befinden. Mehrere Handlungsstränge, deren Zusammenhänge sich erst nach und nach erkennen lassen, halten den Leser auf Trab.

Ich hatte hin und wieder Schwierigkeiten, der Geschichte zu folgen, da eine der neuen Technologien den Tausch von Körper und somit Namen beinhaltet. Mir fällt es sowieso schon schwer, mir Namen zu merken, was hier stark auf die Probe gestellt wurde. Dennoch ist das ein persönliches Problem und tat der Spannung nur einen kleinen Abbruch. Viele Fachbegriffe und Fremdworte ließen mich hin und wieder stolpern, auch wenn sie im anhängenden Glossar erklärt werden.

Die Geschichte war für mich anders als vieles, was ich zuvor gelesen hatte. Eine Geschichte, die sich mit der Zukunft, künstlicher Intelligenz und deren möglichen Folgen auseinandersetzt. Ein anspruchsvoller Thriller, der die volle Aufmerksamkeit des Lesers fordert.

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Retroperspektive

C'est la fucking vie
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Sanni lebt ein typisches Teenager-Leben voller Parties, Alkohol, Freunden und Sex. Als sie merkt, dass sie mehr als nur Freundschaft für ihren besten Freund empfindet, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

Die ...

Sanni lebt ein typisches Teenager-Leben voller Parties, Alkohol, Freunden und Sex. Als sie merkt, dass sie mehr als nur Freundschaft für ihren besten Freund empfindet, wird ihr Leben auf den Kopf gestellt.

Die Charaktere sind für mich alle sehr rund gezeichnet. Anfangs fand ich keinen besonders guten Draht zu Sanni, weil sie für mich immer ein Stück zu viel war. Zu überzeugt von sich und ihren Taten. Zu dramatisch. Zu aufgesetzt. Zu aufmerksamkeitsheischend. Zu unrefelektiert. Aber genau das ist authentisch, denn genauso sind Teenager einfach.
Als ich das für mich herausfand und klarstellte, konnte ich mich voll und ganz auf die Geschichte einlassen.

Der lockere Schreibstil, der voller ehrlicher Worte und Kraftausdrücken ist, tut sein Übriges zur Authentizität der Geschichte. Es liest sich flüssig und macht einfach Spaß.

Das Ende war für mich vorhersehbar bzw. der letzte Hoffnungshalm an den ich mich klammerte, aber genau das freut mich.

Ein kurzweiliger Jugendroman, der einem eine gute Zeit bereitet und in die eigene Jugend zurückkatapultiert

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Veröffentlicht am 04.01.2021

Solider Thriller

Wie viele willst du töten
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Jedes Jahr zu ihrem Geburtstag erhält die Polizistin Ellery Hathaway eine Karte von einem anonymen Absender. Daraufhin verschwindet jedes Jahr ein ihr nahestehender Mensch ohne jede Spur.

Der Schreibstil ...

Jedes Jahr zu ihrem Geburtstag erhält die Polizistin Ellery Hathaway eine Karte von einem anonymen Absender. Daraufhin verschwindet jedes Jahr ein ihr nahestehender Mensch ohne jede Spur.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen, da er ohne viel Zierde eine spannungsvolle und düstere Atmosphäre schafft.
Ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, da bereits die ersten Seiten Verwirrung hinterließen und sich erst am Ende aufklärten.

Die Charaktere von Ellery und Reed haben mir besonders gut gefallen, da sie wie Zahnräder ineinander zu gehen schienen und dadurch eine spezielle Einheit gegenüber den anderen Polizisten bildeten.
Der Leser bekommt Einblicke in die Vergangenheit der beiden und merkt schnell, dass jeder von ihnen sein eigenes Päckchen zu tragen hat, das immer schwerer zu werden scheint.

Der Spannungsbogen war nicht immer voll gespannt, jedoch nahm das Buch ab der Hälfte rasant an Fahrt auf und machte es mir fast unmöglich, es aus der Hand zu legen.
Leider hatte ich das Gefühl, dass Ellerys Handlungen nicht immer logisch waren, was mir ein wenig die Euphorie und letztendlich die Spannung nahm.

Alles in allem ist es ein solider Thriller, der durch seine Protagonisten und die düstere und schwere Atmosphäre letztendlich doch überzeugen konnte.

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