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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.09.2021

Eine schöne Geschichte für zwischendurch

Love with Pride
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Die eher introvertierte Stella beginnt ihr Studium in Haydensburgh und möchte unbedingt in eine Studentenverbindung aufgenommen werden. Die Präsidentin dort ist Ellie, die ihr sofort im Gedächtnis bleibt ...

Die eher introvertierte Stella beginnt ihr Studium in Haydensburgh und möchte unbedingt in eine Studentenverbindung aufgenommen werden. Die Präsidentin dort ist Ellie, die ihr sofort im Gedächtnis bleibt und das komplette Gegenteil von ihr ist.

Schon auf den ersten Seiten habe ich mich in den wunderbar erfrischenden und flüssig zu lesenden Schreibstil verliebt. Was ich ein bisschen irritierend fand war, dass in dem Buch gegendert wird. Da bin ich immer mal wieder ein bisschen drübergestolpert, aber wahrscheinlich auch nur, weil ich das noch nie in einem Buch hatte. Der Fokus der Geschichte liegt nicht auf der Beziehung zwischen Ellie und Stella, sondern darauf, dass Stella in die Studentenverbindung aufgenommen werden möchte. Dazu sind einige "Mutproben" nötig, die sehr umfangreich beschrieben werden. An einigen Stellen fand ich das schon sehr kindlich. Mir kam dabei die Beziehung zwischen den beiden ein bisschen zu kurz und das ganze zu sprunghaft vor. Stella mochte ich total gerne und ich konnte mich super in sie hineinversetzen. Ich fand gut, wie sie sich ihren Ängsten stellt und immer mutiger wird. Ellies laute und impulsive Art mochte ich gerne und sie war mir auch richtig sympathisch. Ich hatte erwartet, dass das LGBTQ Thema eine größere Rolle spielt, das wurde aber eher nebensächlich, was ich ein bisschen schade fand.

Insgesamt gibt es von mir 3,5/5 Sterne und fand das Buch gut und erfrischen für zwischendurch. Ich hatte auf jeden Fall viel Spaß beim Lesen.

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Veröffentlicht am 15.06.2021

Süße Geschichte für zwischendurch mit gegensätzlichen Protagonisten

The Memories We Make
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Seph ist mit sehr strengen Eltern aufgewachsen, wohnt das erste mal alleine und geht aufs College. Bis zum Ende des Semesters möchte sie einige Dinge erlebt haben, für die sie eine Liste und ein Casting ...

Seph ist mit sehr strengen Eltern aufgewachsen, wohnt das erste mal alleine und geht aufs College. Bis zum Ende des Semesters möchte sie einige Dinge erlebt haben, für die sie eine Liste und ein Casting veranstaltet. Dabei lernt sie den Football Star Reece kennen.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen und der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Es gibt einige sehr humorvolle Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben. Die Protagonisten Seph ist schon sehr besonders und ich fand an manchen Stellen schon ein bisschen übertrieben, dass sie wirklich überhaupt keinen Plan vom " sozialen" Leben hat. Bei manchen Handlungen dachte ich mir nur so: "Nein, das hast du jetzt nicht gesagt oder?!?" Sie hat eigentlich überhaupt keine Sozialkompetenzen und hat nie richtig gelernt, wie sie sich unter Menschen verhalten sollte. Beispielsweise fand ich ein bisschen skurril, als sie den Kellner gefragt hat, ober noch Jungfrau ist. Aber irgendwie waren die Szenen gleich wieder so skurril, dass sie mich zum Lachen gebracht haben. Leider konnte ich zu ihr keine richtige Bindung aufbauen.. Reece ist das komplette Gegenteil von Seph - viele Freunde, beliebt und bekannt. Ihn mochte ich total gerne und er war mir sehr sympathisch. Auch seine Art, wie er mit Seph umgeht fand ich total süß. Die Entwicklung der gesamten Handlung mochte ich sehr gerne und an der ein oder anderen Stelle war das Buch auch ziemlich tiefgründig. Nur manchmal fand ich, dass das Drama völlig aus dem nichts kam. Im einen Moment war noch alles gut und im anderen kam es plötzlich zur "Explosion". Da haben mir ein paar mehr Erklärungen bzw Szenen dazwischen gefehlt. Das Ende hat mir sehr gut gefallen.

Insgesamt eine nette New Adult Geschichte für zwischendurch, aber für mich hat das Besondere an diesem Buch gefehlt. 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Eine süße und leichte sommerliche Geschichte mit traumhaften Setting

Kiss me in Mykonos
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Izzy arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff und geht in Mykonos an Land. Dort trifft sie in einem Restaurant auf Zach, der gerade seine Familie in Griechenland besucht. Für Izzy kommt es zu einer sehr unerwarteten ...

Izzy arbeitet auf einem Kreuzfahrtschiff und geht in Mykonos an Land. Dort trifft sie in einem Restaurant auf Zach, der gerade seine Familie in Griechenland besucht. Für Izzy kommt es zu einer sehr unerwarteten Planänderung.

Das ganze Buch lässt sich sehr locker und leicht lesen und eignet sich perfekt für den Sommer. Durch das traumhafte Setting auf der Insel Mykonos kam bei mir gleich ein bisschen Urlaubsfeeling auf. Wer allerdings eine tiefgründige und spannende Geschichte sucht, ist hier falsch. Ich fand ein bisschen schade, dass man eher wenig über die beiden Protagonisten erfahren hat. Am Anfang war ich ein bisschen irritiert, da immer mal wieder kurze Briefe abgedruckt werden, die zu diesem Zeitpunkt überhaupt keinen Zusammenhang mit der Handlung hatten. Das klärt sich aber im Laufe der Geschichte auf, was ich dann doch ganz spannend fand. Zachs Großfamilie ist einfach der Knaller und sie haben mich an der ein oder anderen Stelle ziemlich zum Grinsen gebracht. Izzy mochte ich auch ganz gerne, aber sie ist schon sehr naiv. An einer Stelle, die ich wegen Spoilern jetzt nicht genauer beschreiben werde, habe ich ihre Handlung nicht verstanden. Diese Handlung hat irgendwie überhaupt nicht zu ihren Gedanken gepasst, das fand ich schade. Ihre Entwicklung hingegen fand ich total schön und auch, dass sie herausgefunden hat, was ihr Spaß macht. Im Epilog hat man aber leider nichts mehr drüber erfahren, was sie denn jetzt wirklich macht...

Vor allem gegen Ende wurde es nochmal richtig süß und ich bin nur so dahin geschmolzen. Also für zwischendurch fand ich das Buch ganz süß und nett. Von mir gibt es 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 26.01.2021

Das Fernweh beim Lesen ist garantiert

Free like the Wind
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Rae mag Cayden eigentlich gar nicht, aber sie ist auf der Suche nach einem Partner für einen Wandertrip in einem Nationalpark. Beide tragen ein Päckchen aus der Vergangenheit mit sich, das immer weiter ...

Rae mag Cayden eigentlich gar nicht, aber sie ist auf der Suche nach einem Partner für einen Wandertrip in einem Nationalpark. Beide tragen ein Päckchen aus der Vergangenheit mit sich, das immer weiter zum Vorschein kommt.

Der Schreibstil von Kira Mohn hat mir auch in diesem Buch wieder sehr gut gefallen. Die Beschreibung der Landschaft ist einfach unglaublich! Das Fernweh beim Lesen ist garantiert. Auch der Humor ist unschlagbar. Schon auf der ersten Seite musste ich total lachen. Den Einstieg in die Geschichte fand ich super. Nur selten hat mir die erste Seite schon so viel Spaß beim Lesen gemacht. Die Handlung an sich konnte mich leider nicht ganz so wie der Schreibstil überzeugen. Mir ist einfach zu wenig passiert und die Überraschungsmomente haben mir gefehlt. Die Geschichte plätschert teilweise einfach so vor sich hin ohne wirklich nennenswerte Ereignisse. Mir haben auch ein paar Gespräche zwischen Rae und Cayden gefehlt. Mir ging manches dann doch etwas zu schnell bzw. konnte ich es nicht ganz nachvollziehen. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass ein Teil fehlt, der aber wichtig gewesen wäre. Der Schluss wiederum hat mir sehr gut gefallen. Dort kamen endlich mehr Emotionen und Gefühle auf. Die beiden Protagonisten haben mir gut gefallen. Ich fand gut, dass beide nicht perfekt sind und beide ein Päckchen zu tragen haben, das sie dann doch irgendwie verbindet. Cayden ist nach außen hin so ein richtiger Bad Boy, nach innen ist er aber eher gebrochen. Im Laufe der Geschichte konnte man immer mehr über ihn erfahren. Ich fand aber schade, dass seine Entwicklung erst ganz am Schluss erkennbar war. Rae mochte ich von Anfang an sehr gerne. Sie ist zwar eher unnahbar, aber ich konnte schnell herausfinden warum sie so ist. Ihre Entwicklung fand ich total gut! Der Fokus liegt in diesem Buch eher auf der Hintergrundgeschichte und der Selbstfindung und nicht auf der Beziehung der beiden. Ich fand das war mal was ganz Anderes und hat mir gut gefallen. Das hat das Buch zu etwas Besonderem gemacht!

Der erste Teil der Reihe hat mir besser gefallen. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen und habe das Buch innerhalb von 2 Tagen verschlungen. 3,5/5 Sterne.

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Veröffentlicht am 05.01.2021

Süchtig machende Geschichte

Auf sieben Beinen
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Franzi hat durch einen Hundebiss vor einigen Jahren ein Bein verloren. Mit ihrer Behinderung kommt sie gar nicht zurecht und auch vor Hunden hat sie panische Angst. Doch dann tritt Jan in ihr Leben, den ...

Franzi hat durch einen Hundebiss vor einigen Jahren ein Bein verloren. Mit ihrer Behinderung kommt sie gar nicht zurecht und auch vor Hunden hat sie panische Angst. Doch dann tritt Jan in ihr Leben, den sie plötzlich überall trifft. Das Problem ist nur: er hat einen Hund!

Das Buch konnte mich vor allem durch den sehr lebendigen und flüssigen Schreibstil von Fine Sturm begeistern. Ich konnte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und war total süchtig nach der Geschichte. Es war an keiner Stelle langatmig. Eher das Gegenteil - mir war es teilweise zu viel Drama und mir waren es zu viele Geschehnisse für ein Buch. Irgendwie ist fast jedem Charakter etwas unerwartetes zugestoßen, was ich zu viel fand. Weniger hätte in diesem Fall gereicht und das Buch wäre das perfekte Wohlfühlbuch gewesen. Im Buch haben mich zwei Szenen ein wenig gestört und zwar die abwertenden Aussagen von Franzis bester Freundin zu ihren unrasierten Beinen. Die zweite Szene war, als ein Freund von Franzi sehr entsetzt darüber war, dass sie mit 30 noch keinen Freund hatte. Diese Aussagen fand ich in den Momenten eher unpassend und abwertende. Aber trotzdem hat es sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zwischen Franzi und Jan zu verfolgen. Das Buch ist auch sehr humorvoll und es hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Jan ist ein absoluter Traumtyp! Wie er Franzi behandelt fand ich so mega süß. Franzi war mir zu Beginn noch nicht so sympathisch, weil sie schon sehr negativ war und auch oft ein bisschen übertrieben reagiert hat. So wurde aber deutlich, wie sehr sie mit ihrer Behinderung kämpft. Bewundernswert fand ich die Entwicklung von Franzi. Im Laufe der Geschichte wurde sie mir immer sympathischer und am Ende mochte ich sie sogar richtig gerne. Sie hat sich so ganz langsam in mein Herz geschlichen.

Insgesamt fand ich das Buch ganz gut für zwischendurch. 3,5/5 Sterne.

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