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Veröffentlicht am 07.12.2021

Fesselnd und clever gemacht mit kleinen Schwächen

Das Nebelhaus
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Inhalt
Vier ehemalige Studienfreunde treffen sich für eine Reunion auf Hiddensee. Sie verbringen das Wochenende im Nebelhaus, wo Philipp inzwischen mit Frau und Kind wohnt. Das gemütliche Wiedersehen mit ...

Inhalt
Vier ehemalige Studienfreunde treffen sich für eine Reunion auf Hiddensee. Sie verbringen das Wochenende im Nebelhaus, wo Philipp inzwischen mit Frau und Kind wohnt. Das gemütliche Wiedersehen mit Leonie, Yasmin und Timo endet jedoch in der grausamen „Blutnacht von Hiddensee“, bei der 3 Menschen getötet werden und eine weitere Person schwer verletzt ins Koma fällt. Die Umstände dieses Verbrechens wurden nie vollständig aufgeklärt, bis 2 Jahre später die Journalistin Doro Kagel dem Fall erneut nachgeht und der erschreckenden Wahrheit Stück für Stück näherkommt…

Mein Eindruck
Anfangs hatte ich etwas Startschwierigkeiten mit dem Buch, und zwar aufgrund des Schreib- bzw. Erzählstils: Die Kapitel wechseln zwischen der Gegenwart im September 2012 (als Doro Kagel den Fall der Hiddensee-Morde neu aufrollt) und den Geschehnissen im September 2010 (als die Freunde das Wochenende bei Philipp verbringen). Das fand ich gut gelöst, denn so erfährt man alles nicht nur „aus zweiter Hand“ durch die Nachforschungen von Doro, sondern ist auch im Nebelhaus „live“ dabei. Allerdings wechselt die Perspektive innerhalb der Kapitel sehr oft zwischen den Personen und man muss aufpassen, welche Innensicht man gerade liest. Aber nach einer Weile gewöhnt man sich daran.

Im Laufe der Geschichte lernt man die recht unterschiedlichen Charaktere immer besser kennen und erfährt immer mehr über den unerwarteten Verlauf des Wochenendes. Die Sache scheint zunächst recht klar zu sein, doch irgendwann kommt man an den Punkt, an dem man mehr oder weniger jedem Beteiligten den Amoklauf zutrauen würde. Die Spannung wird dadurch dauerhaft hoch gehalten und erst ganz am Schluss kommt die überraschende Auflösung über Täter, Opfer und Verlauf der Blutnacht.

Nur bei der ganzen Sache mit den Nachbarn hat mich etwas gestört: Beitrag zur Spannung ok, aber im Hinblick auf die Auflösung naja…

Fazit
Die vielen sehr speziellen Figuren erlauben nicht wirklich eine tiefere Verbindung, sind aber interessant gestaltet. Die Handlung ist nur vermeintlich vorhersehbar und aufgrund ständiger Wendungen rätselt man bis zum Schluss mit. Im Endeffekt zwar außergewöhnlich, aber nicht ganz so mitreißend/überzeugend wie erwartet.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.01.2021

Spannungsvolle Lovestory mit viel drum herum

Fall of Legend
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Verheißungsvoller Auftakt der Legend-Trilogie von Meghan March

Inhalt
Mit Scarlett Priest und Gabriel Legend prallen zwei Welten aufeinander, als das New Yorker Society-Girl und der geheimnisumwobene ...

Verheißungsvoller Auftakt der Legend-Trilogie von Meghan March

Inhalt
Mit Scarlett Priest und Gabriel Legend prallen zwei Welten aufeinander, als das New Yorker Society-Girl und der geheimnisumwobene Clubbesitzer einen Deal eingehen: Nach einer Schießerei am Eröffnungsabend ist sein legendärer Ruf im Nachtleben der Stadt zerstört. Scarlett ist die Einzige, die ihm helfen kann, indem sie ihren Einfluss als beliebte Unternehmerin und Influencerin nutzt. Durch einen Besuch im Legend soll sie dem Club wieder zum alten Erfolg verhelfen. Bei dieser reinen Geschäftsbeziehung bleibt es jedoch nicht lange, denn Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an. Und genau das könnte den beiden noch zum Verhängnis werden…

Mein Eindruck
Scarlett und Legend begegnen sich auf eine recht ungewöhnliche Art und Weise, die zwar eine tolle Abwechslung darstellt, aber als Grundlage für die weiteren Entwicklungen für mich eher unrealistisch wirkte. Trotzdem konnte mich die Story vor allem aufgrund der vielfältigen Charaktere und der andauernden Spannung in ihren Bann ziehen:

Entgegen meiner Erwartungen stellte sich Scarlett nicht als eingebildet oder abgehoben heraus und gewann im Laufe der Geschichte an Sympathie und Mitgefühl. Trotz der Schattenseiten ihrer Bekanntheit zieht sie ihr Ding durch und bricht immer mehr aus ihrem goldenen Käfig aus. Neben der hart arbeitenden Karrierefrau zeigt sie auch eine verletzliche Seite, die sich nach Zuneigung und Familienglück sehnt.

Der Reiz an Legend ist definitiv seine rätselhafte Vergangenheit, über welche Stück für Stück mehr ans Licht kommt. Hinter seiner unnahbaren Fassade steckt ein liebevoller Beschützer, der sich buchstäblich durchs Leben kämpfen musste. Er hat Angst, dass ihn seine kriminelle Vergangenheit einholt und alles um ihn herum in Gefahr bringt. Meghan March hat hier zwei interessante, vielschichtige Protagonisten geschaffen, denen man nur das Beste wünscht und die gemeinsamen Erlebnisse miteinander so richtig gönnt.

Immer wieder lockt March mit kleinen Andeutungen, die zum Weiterlesen animieren und die Spannung dauerhaft hoch halten. Auch die Anziehung zwischen Scarlett und Legend steigert sich immer mehr, sodass man selbst richtig auf das nächste Treffen hinfiebert. Da man abwechselnd aus beiden Perspektiven liest, bekommt man von beiden Seiten die vollen Emotionen ab. Die oftmals sarkastischen Gedankengänge der Figuren waren genau mein Ding und ergänzen den lockeren Schreibstil. Die Kapitellängen waren für mich ebenfalls angenehm.

Richtig toll sind auch die (meisten) Nebenfiguren und wie sie die Story bereichern: Hass auf Scars Exfreund, Lachanfälle mit ihren Freundinnen, Enttäuschung über ihren Vater, Erstaunen über ihre Stiefschwester…von allem ist etwas dabei und ich hatte nicht das Gefühl, dass sie von der Haupthandlung ablenken oder überflüssig sind.

Fazit
Dieses Buch macht seiner Funktion als Auftaktband alle Ehre: Vollgepackt mit verschiedensten Charakteren entsteht eine große Erzählgrundlage, die man natürlich weiter verfolgen möchte. Die (zumindest nach außen hin) glänzende Welt von Scarlett und die von Dunkelheit geprägte Vergangenheit Legends (welche sich auch perfekt im Cover widerspiegeln) bringen alle möglichen Emotionen mit sich und werden mit Sicherheit immer mehr Einfluss aufeinander nehmen. Das ganze Buch über besteht eine gewisse Spannung und natürlich endet es mit einer fiesen Wendung, wenn es gerade am schönsten ist 😉

Zum Schluss wieder mein Lieblingszitat: „Such nicht nach dem tobenden Inferno der Liebe, Scarlett“, riet mir meine Mutter einmal. „Such nach der gleichmäßigen Wärme einer stetigen Flamme. Sie wird sehr viel länger anhalten und nicht so viele Narben in deinem Herzen hinterlassen.“

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Charaktere
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  • Cover
  • Gefühl
Veröffentlicht am 02.01.2026

Innere Konflikte statt äußerer Handlung

Venator
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Band 3 der „W&R Academy“-Reihe von Isabelle North

Inhalt
Savannah hat es geschafft: Mithilfe der Saviors konnte sie der Akademie und somit der Ausbeutung durch die Vampire entfliehen. Doch auch im Unterschlupf ...

Band 3 der „W&R Academy“-Reihe von Isabelle North

Inhalt
Savannah hat es geschafft: Mithilfe der Saviors konnte sie der Akademie und somit der Ausbeutung durch die Vampire entfliehen. Doch auch im Unterschlupf der Rebellen ist sie nicht wirklich frei. Zudem plagen Savannah Zweifel darüber, ob sie die richtige Entscheidung getroffen hat. Noch immer fühlt sie sich zu den Regents hingezogen und die Rebellen handeln nicht weniger brutal, als jene Vampire, die sie bekämpfen. Ist dies der richtige Weg? Wer ist der wahre Feind und wo Savannahs Platz?

Mein Eindruck
Wie schon bei Teil 2 geht die Story nahtlos weiter. Wieder lesen wir sowohl aus Savannahs als auch aus Adrians Perspektive und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die an Savannah gerichteten Worte am Ende jedes Kapitels stammen diesmal von Xander. Nachdem er in Band 2 nur wenig präsent war, hat mich dies besonders gefreut.

„Praeda“ hatte für mich eine Steigerung im Vergleich zu „Regents“ dargestellt. Leider kann ich das von „Venator“ nicht behaupten. Die Gesamtidee und nun konkret die Inhalte von Band 3 hätten so viel mehr Potenzial, doch leider hatte ich das Gefühl, dass nur wenig passiert. Der Großteil der Geschichte besteht aus Gedanken anstatt aus tatsächlichen Ereignissen und wieder bleiben viele Charaktere ziemlich oberflächlich.

Savannah jammert ständig über ihre Lage und trifft erneut die ein oder andere unglaubwürdige bzw. naive Entscheidung. Obwohl sie sich bei den Rebellen befindet, bekommt man kaum etwas von diesen mit. Die Gedanken, die Sav sich macht, sind zwar wichtig für ihre Entwicklung, aber ein bisschen mehr Action wäre schön gewesen.

Adrians Perspektive fand ich daher interessanter. Man spürt seinen inneren Kampf und die Zerrissenheit aufgrund seiner gegensätzlichen Gefühle gegenüber Sav. Aber bei ihm ist es nicht so übertrieben. Allgemein die Reaktionen der Regents auf das Geschehene und ihre daraus folgenden Pläne waren einfach spannender zu verfolgen.

Das Ende konnte schließlich nochmal punkten: Durch überraschende Offenbarungen ergibt rückblickend nun einiges Sinn und wir bekommen die ein oder andere Auflösung. Dennoch bleibt vieles auch unklar oder unlogisch. Für mich werden allg. zu viele wichtige Aspekte nicht näher erklärt oder Schwierigkeiten zu einfach gelöst.

Extrem aufgefallen sind mir auch wieder sehr viele Kommafehler…

Fazit
Bei allen 3 Bänden hatte ich das Gefühl, dass das inhaltliche Potenzial nicht richtig ausgeschöpft wurde und bei vielem nur an der Oberfläche gekratzt wurde. Trotz zahlreicher Kritikpunkte haben mich die Regents jedoch in ihren dunklen Bann gezogen und ich liebe es, wie menschlich sie sich oft zeigen. Ich würde sehr gerne noch mehr über sie erfahren und bin gespannt, in welche Richtung die Nachfolgereihe gehen wird.

Lieblingszitat
„Ich hasse dich für das, was ich wegen dir fühle. Ich hasse es, wie du meine Gedankenwelt beherrschst. Dass ich mir mehr Sorgen um dich, als um meinen gottverdammten Plan mache. Dass es den restlichen Regents genauso geht. Dass wir alle in dieser verdammten Hölle aus verzwickten Situationen stecken.“

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Veröffentlicht am 16.11.2025

Authentisches F1-Setting mit erzählerischen Schwächen

Crushing Souls (Driven Dreams-Dilogie, Band 1)
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Band 1 der „Driven Dreams“- Dilogie von Carolin Wahl

Inhalt
Fiona MacKenzie hat nur einen Traum: Sie will unbedingt in der Formel 1 arbeiten. Von ihrem Vater – selbst F1-Teambesitzer – kann sie jedoch ...

Band 1 der „Driven Dreams“- Dilogie von Carolin Wahl

Inhalt
Fiona MacKenzie hat nur einen Traum: Sie will unbedingt in der Formel 1 arbeiten. Von ihrem Vater – selbst F1-Teambesitzer – kann sie jedoch keine Unterstützung erwarten: Seine Aufmerksamkeit gilt allein Duncan McKinnon, dem aufstrebenden jungen Fahrer seines Teams. So war es schon immer, weshalb Fiona Duncan nicht ausstehen kann und auch er hegt eine große Abneigung gegen ihren vermeintlichen Luxuslifestyle. Als sich ihre beruflichen Wege kreuzen, müssen sie sich gezwungenermaßen miteinander arrangieren, um weiter ihre Träume verfolgen zu können. Doch Ablenkung ist vorprogrammiert…

Mein Eindruck
Als großer Formel 1 und Sportsromance Fan habe ich seit der allerersten Ankündigung der Autorin auf dieses Buch hingefiebert. Da ich Carolin schon lange auf Social Media verfolge und weiß, wie gut sie sich in der Formel 1 auskennt, hatte ich auch dementsprechende Erwartungen. Leider ließ mich das Buch dann aber etwas zwiegespalten zurück…

Fiona und Duncan werden mehr oder weniger als Rivalen eingeführt, die sich seit Jahren nicht ausstehen können. Ich fand es daher unlogisch, dass direkt mit Beginn der Story plötzlich aus dem Nichts eine Anziehung entsteht. Es gab nichts, was sich zwischen den beiden geändert hatte. Erst die spätere Entwicklung der Beziehung war schön und nachvollziehbar, da beide ungeahnte Seiten an sich selbst und dem jeweils anderen entdecken. So ging es auch mir als Leserin: Die Figuren machen eine tolle Entwicklung durch und mein Eindruck von beiden hat sich immer weiter positiv verändert.

Der Formel 1 Bezug war für mich als Fan natürlich toll und ich konnte mir vieles gut vorstellen. Das Glossar am Ende ist für Neulinge sicher hilfreich, ich selbst habe es erst nach über der Hälfte des Buches entdeckt^^ Da es in erster Linie ja eine Lovestory ist, mag ich mich nicht über zu wenig sportliche Einblicke beschweren. Im Gegenteil kam es mir leider öfter so vor, als wolle die Autorin unbedingt mit ihrem Formel 1-Wissen glänzen und zeigen, wie gut sie sich auskennt. Das tut mir echt leid, weil ich die Thematik ja eigentlich super finde und mich freue, dass es Bücher in dem Bereich gibt. Aber so habe ich eben empfunden…

Womit ich mich leider auch in anderen Büchern der Autorin schon nicht wirklich anfreunden konnte, ist der Schreibstil. Genauer gesagt stört mich der Satzbau, da immer wieder kurze, abgehackte Sätze oder nur einzelne Wörter als Satz vorkommen (manchmal wie eine Aufzählung). Das macht den Stil zwar lebendig, aber es ist mir einfach zu oft.
Auch das Cover finde ich leider nicht wirklich gelungen. Es ist mir zu lieblich und märchenhaft, da hätte ich etwas sportlicheres erwartet.

Fazit
Formel 1-Bezug gut umgesetzt, aber relativ vorhersehbare und teilweise zu klischeehafte Story. Bin mir tatsächlich nicht sicher, ob ich Band 2 lesen werde, obwohl ich die F1 liebe.

Lieblingszitat
"Ich will nie wieder ein Rennen gewinnen und das Gefühl haben, der Sieg ist bedeutungslos, weil ich ihn nicht teilen kann. Mit dir."

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Veröffentlicht am 01.08.2025

Besser, aber erneut hinter meinen Erwartungen

Vergissmeinnicht - Was die Welt zusammenhält
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Band 3 der Vergissmeinnicht-Reihe von Kerstin Gier

Inhalt
Eigentlich sollten sich alle auf den bevorstehenden Schulball freuen, doch wie immer bekommen es Quinn, Mathilda und ihre Freunde mit einigen ...

Band 3 der Vergissmeinnicht-Reihe von Kerstin Gier

Inhalt
Eigentlich sollten sich alle auf den bevorstehenden Schulball freuen, doch wie immer bekommen es Quinn, Mathilda und ihre Freunde mit einigen übernatürlichen Herausforderungen zu tun. Kurz vor dem Sternentorritual taucht plötzlich ein weiterer Auserwählter auf, ein Orakel wirft mit fragwürdigen Prophezeiungen um sich, alte und neue Bösewichte sorgen für Ärger und die ein oder andere Überraschung. Wird Quinn es schaffen, das Ritual zur Rettung der Welt zu bestehen? Und welche Rolle spielt Mathilda dabei?

Mein Eindruck
Ein kurzer Rückblick und das Glossar am Ende haben geholfen, wieder in die Geschichte reinzukommen. Auch in Band 3 lesen wir abwechselnd aus den Perspektiven der beiden Protagonisten.
Nachdem die beiden Vorgänger meine Erwartungen leider wenig erfüllen konnten, ging ich dementsprechend an das Finale heran. Für mich war es dann der beste Teil, aber hauptsächlich deshalb, weil nun endlich alles aufgelöst wurde.

Leider nahm jedoch das Sternentorritual, auf das so lange hingefiebert wurde und über dessen Prüfungen gerätselt wurde, im Endeffekt gar keinen so großen Anteil ein, wie erwartet. Stattdessen gab es im Voraus einige Szenen oder Handlungsstränge, die so in ihrer Form vielleicht gar nicht notwendig gewesen wären.

Die Sprache und einige Themen in der Story sind wie bereits gewohnt der Zielgruppe angepasst, meiner Meinung nach aber oft zu kindlich und naiv. Man hat meist nicht das Gefühl, dass es sich um 18-Jährige handelt und es fehlte mir an Ernsthaftigkeit (auch bzgl. der Beziehung zwischen Quinn und Mathilda). Wieder wurden gefährliche Situationen und Figuren irgendwie abgeschwächt, da sie auch von den Protagonisten heruntergespielt und nicht wirklich ernst genommen wurden. Die ständigen humorvollen Bemerkungen/Gedanken nahmen einiges an Spannung raus.

Vor allem mit Mathilda bin ich daher die ganze Reihe über einfach nicht richtig warm geworden. Im Endeffekt fand ich die magischen Nebenfiguren interessanter, da es noch verschiedene Enthüllungen gab und man mehr über deren Hintergründe erfahren hat.

Immerhin bot dieser Teil für mich die meiste Action und es war abwechslungsreich durch die vielen verschiedenen Charaktere und Handlungsorte. Das Ende war schön gelöst.

Fazit
Für mich der beste Teil, aber auch hier hatte ich wieder das Gefühl, dass das Potenzial dieser eigentlich interessanten Saumwelt nicht ganz ausgeschöpft wurde. Vieles erschien mir unglaubwürdig, wurde zu einfach/schnell gelöst oder war vorhersehbar. Vielleicht hatte ich auch falsche Vorstellungen, weil ich nicht der Zielgruppe entspreche, aber insgesamt habe ich von der Reihe einiges mehr erwartet.

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