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Veröffentlicht am 31.03.2017

Mit Frieda zusammen kann man sich alles trauen !

Frieda Kratzbürste und ich
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Anna ist bisschen ängstlich. Sie ist auf einen Geburtstag eingeladen und traut sich nicht so hinzugehen. Es sind auch Kinder da , die sie nicht kennt und denkt, das vielleicht niemand mit ihr spielen will. ...

Anna ist bisschen ängstlich. Sie ist auf einen Geburtstag eingeladen und traut sich nicht so hinzugehen. Es sind auch Kinder da , die sie nicht kennt und denkt, das vielleicht niemand mit ihr spielen will.
Doch zum Glück gibt es die freche Frieda ! Frieda ist Annas Puppe und sie spricht nur mit Anna !!! Vielleicht wird der Geburtstag ja doch ein Spaß ???


"Frieda Kratzbürste und ich " ist ein humorvolles Kinderbuch für Kinder ab 7 Jahren. Es ist ein kunterbuntes Buch für die Kinder, die lesen gelernt haben und nun bisschen üben.
Die Seiten sind nicht von Text überladen, sondern genau richig für Leseanfänger und ausserdem begleiten große bunte Illustrationen den Text.
Das Thema "sich was trauen" ist ein Thema in das sich jedes Kind hineinversetzen kann und vielleicht auch schon erlebt hat.
Das Ergebnis des Ganzen: Es hat Spaß gemacht und war gar nicht so schlimm, wie man es sich erst vorgestellt hat.


Mir hat gut gefallen, das Frieda Kratzbürste keine reale Person ist, sondern eine Puppe. Sie ist das Gegenteil von Anna- vielleicht so wie sie sich manchmal wünscht zu sein. Total lustig ist Frieda, weil sie manchmal die Buchstaben vertauscht und so wird z.B. aus dem Wort Untertanen das Wort Untertanten und der nächste Lacher ist garantiert. Sie denkt sich Geschichten aus und schimpft vor sich hin. Toll!
Und Anna- sie traut sich auf einmal auch etwas zu und das lässt alle Leser am Ende des Buches mit einem guten Gefühl zurück !!


Klare Leseempfehlung von mir für ein tolles Mutmachbuch !

Veröffentlicht am 19.03.2017

Ein sehr guter Auftakt mit einem speziellen, aber sehr liebenswürdigem Kommissar !

Lost in Fuseta
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ufgrund eines Austauschprogramms von Europol landet der deutsche Kommissar Leander Lost in Portugal. Er soll zusammen mit der Subinspektorin Rosado und ihrem Kollegen Esteves in einem Team ermitteln. ...

ufgrund eines Austauschprogramms von Europol landet der deutsche Kommissar Leander Lost in Portugal. Er soll zusammen mit der Subinspektorin Rosado und ihrem Kollegen Esteves in einem Team ermitteln. Schon bald werden sie zur Leiche eines Privatermittlers gerufen.....


"Lost in Fuseta" von Gil Ribeiro ist der Auftakt einer Krimireihe um den Kommissar Leander Lost. Die Reihe spielt an der Argarve in einem kleinen Küstenstädtchen namens Fuseta.
Der Schreibstil ist flüssig und gut geschrieben. Die Landschaft und auch die Lebensweisen der Menschen in Fuseta sind schön beschrieben und man spürt den Lokalkolorit.
Das Buch ist kein blutrünstiger Krimi, aber er ist trotzdem packend und unterhaltsam.
In erster Linie liegt das an dem grandiosen Start von Leander Lost. Die portugiesischen Kollegen wundern sich anfangs sehr über ihren neuen Kollegen, der ein fotografisches Gedächtnis hat und anscheinend nicht lügen kann. Ausserdem kann er mit Emotionen nicht umgehen und versteht weder Witz noch Ironie.
Besser akzeptiert wird er als sein Team herausgefunden hat, das Leander am Asperger-Syndrom leidet und er einfach nicht anders kann.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben. Ihre Charakterzüge bilden direkt ein Bild im Kopf. Die drei Hauptfiguren sind alle auf ihre Art sympathisch und es war interessant zu verfolgen, wie sich die drei zu einem Team zusammenraufen.
Auch die Nebencharaktere Soraia, die Schwester von Rosado, die von Anfang an Verständis für Leander hat und ihm sonst auch nicht so abgeneigt scheint und auch das Heimkind Zara scheint einen speziellen Zugang zu Leander zu haben und ich bin neugierig, ob sie in weiteren Büchern auch noch eine Rolle spielen wird.


Mir hat das Buch richtig gut gefallen und ich werde auf jeden Fall sehr gerne noch weitere Fälle mit Leander Lost lesen ! Sehr guter Auftakt mit einem speziellen, aber sehr liebenswürdigem Kommissar !!

Veröffentlicht am 12.03.2017

Ein toller Start in eine große Geschichte voller Magie und Abenteuer

Alea Aquarius 1. Der Ruf des Wassers
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Seit sie denken kann darf Alea nicht mit kaltem Wasser in Berührung kommen das sie sonst sterben könnte. Als ihre Pflegemutter ins Krankenhaus muss, schließt sich Alea der Alpha Cru an, die mit einem Boot ...

Seit sie denken kann darf Alea nicht mit kaltem Wasser in Berührung kommen das sie sonst sterben könnte. Als ihre Pflegemutter ins Krankenhaus muss, schließt sich Alea der Alpha Cru an, die mit einem Boot über die Meere segeln. Alea möchte mit ihnen nach Renesse um dem Geheimnis ihrer Herkunft auf die Spur zu kommen.
Bei einem Sturm wird sie über Bord geworfen...und auf einmal ist nichts mehr so wie es war.


"Der Ruf des Wassers" ist der Auftaktband der Alea Aquarius -Reihe von Tanya Stewner, die ich schon von der "Liliane Susewind"-Reihe kannte. Diese Reihe hier ist allerdings erst für Kinder ab 10 Jahre geeignet.
Das Cover ist wunderschön. Ein schönes Grün mit Wellen, Verschnörkelungen und Glitzer zeigt es die Wassermagie schon auf dem Buchdeckel. Auch Alea wurde authentisch illustriert.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und altersgerecht. Vor allem die Beschreibungen der Unterwasserwelt mit ihren fabelhaften Wesen fand ich sehr schön beschrieben und ich hatte eine Menge Bilder im Kopf ! Man spürt die Wassermagie geradezu beim Lesen !


Alea selbst ist sehr sympathisch und man kann sich prima in sie reinfühlen. Man leidet am Anfang mit ihr, als es ihrer Pflegemutter nicht so gut geht und versucht sich vorzustellen, wie man so leben kann ohne mit kaltem Wasser in Berührung zu kommen. Sie versteckt diese seltsamen Spuren an ihrem Körper mit ausgefallener Kleidung. Das Buch ist zwar in dritter Person geschrieben , aber aus Aleas Sicht und von daher kann man ihre Gedankengänge sehr gut mitverfolgen.


Die Kinder der Alpha Cru sind auch sehr sympathisch, obwohl jeder der Kinder seine ganz eigenen Charakterzüge hat. Ben ist der Vernünftige, der Älteste und derjenige der die Verantwortung trägt. Sammy ist der Kleine, sehr offen und kindlich und Tess ist total geheimnisvoll und wirkt ziemlich schroff.
Mit ihrer gemeinsamen Musik verdienen sie sich etwas Geld und man merkt die Verbundenheit der Kinder.


Das Buch hat mich sehr begeistert! Die Autorin mischt Fantasyelemente mit Abenteuer und Freundschaft und daraus ist ein wunderbares Buch entstanden ! Der Ruf des WAssers ist allerdings nur der Anfang einer langen Reise von Alea und das Buch ist nicht abgeschlossen. Das Ende macht einen sehr neugierig, wie es wohl weitergehen wird und ich glaube man kommt um die nächsten Teile einfach nicht herum.


Ich kann Alea Aquarius auf jeden Fall nur weiterempfehlen- ein ganz toller Start einer großen Geschichte voller Magie und Abenteuer !

Veröffentlicht am 03.03.2017

Ich liebe Doppelkekse !! :-)

Die Doppel-Kekse 1: Einmal Zwilling, immer Zwilling
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Lea und Lucie von Leipnitz sind eineiige Zwillinge und halten in der Familie und in der Schule auf Trab.Als die Referandarin ihrer Meinung nach sich bisschen zuviel um ihren Papa kümmert, der auch noch ...

Lea und Lucie von Leipnitz sind eineiige Zwillinge und halten in der Familie und in der Schule auf Trab.Als die Referandarin ihrer Meinung nach sich bisschen zuviel um ihren Papa kümmert, der auch noch Mathelehrer ist, schmieden die „Zwengelchen“ einen Plan. Dumm nur, das ausgerechnet nun die Eltern so komisch sind und sie in eine Zeltfreizeit abschieben.
Die Doppelkekse- Einmal Zwilling, immer Zwilling ist ein Buch von Patricia Schröder für Kinder ab 10 Jahren. Es hat ein wunderschönes Cover und gefällt mir mit seinen Pastellfarben ausserordentlich gut. Es sticht aus anderen Büchern dieser Altersklasse hervor und macht einfach einen frischen und auch frechen Eindruck.
Der Schreibstil der Autorin ist wie in jedem Buch von ihr sehr schön flüssig und humorvoll zu lesen. Besonders gefallen mir hier ihre Wortschöpfungen und das alles passend auch zum Titel auf Süßigkeiten ausgelegt ist. So werden zum Beispiel die Eltern der Zwillinge Butterkekse genannt und ein Zwilling sagt zum anderen Schwesterkeks, statt Schwesterherz. Das zieht sich durch das ganze Buch und macht einfach Spaß zu lesen ! Sowohl bei den Seitenzahlen, als auch bei den Überschriften finden sich illustrierte Doppelkekse wieder. Die Sprache der Geschichte ist für das Alter angemessen und die Überschriften sind kurz und machen neugierig auf das Kapitel.
Die Hauptcharaktere Lea und Lucie sind sehr sympathisch. Sie sind zwar eineiige Zwillinge aber doch grundverschieden. Während Lea eher die vernünftige, erst nachdenkende und etwas ruhigere Schwester ist, ist Lucie mehr impulsiv, handelnd und extrovertiert. Beide sind mir auf ihre Art ans Herz gewachsen und das schönste ist, das man im Buch spürt, das die beiden trotzdem eng zusammenhalten. Wie der Untertitel so schön sagt: Einmal Zwilling, immer Zwilling. Die beiden gehen gemeinsam durch dick und dünn. Natürlich gibt es auch mal Streit und Uneinigkeiten, aber dafür hat ja nun jeder seine eigene Persönlichkeit ! Die Unterschiede werden sehr schön beschrieben und auch die Konflikte die entstehen können.
Die Leser können sich in die beiden einfühlen und auch die ersten zarten Anflüge der Pubertät werden hier sehr einfühlsam und mit Bedacht beschrieben. Das hat mir sehr gut gefallen !
Auch die Nebencharaktere sind gut beschrieben und ich habe sowohl Opa Pistorix, als auch Lucies Freund Rabatze ins Herz geschlossen. Papagei Punkt-um sorgt auch oft für heitere Stimmung, und nach dem Titel des zweiten Bandes (Chaos hoch zwei mit Papagei), wird er dort noch eine größere Rolle spielen.
Eine bestimmte Sache bleibt am Ende der Doppelkekse allerdings offen, aber wahrscheinlich wird das im zweiten Band geklärt, dessen kurze Leseprobe sich am Schluß des Buches befindet.
Die Doppelkekse Band 1 haben mir sehr großen Spaß gemacht zu lesen und ich freue mich jetzt schon auf Teil 2!!! Frisch, frech , humorvoll und chaotisch- habt Spaß mit den Doppelkeksen Lucie und Lea !!!!

Veröffentlicht am 01.02.2017

Freundschaft trotz Anderssein

Richtige Bären essen keine Erdbeeren
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Rüdiger der kleine Bär lebt mit seinen drei Bärenfreunden in einem Häuschen im Wald. Während seine Freunde ständig nur Fisch essen, liebt Rüdiger Erdbeeren ! So verbringt Rüdiger die meiste Zeit des Tages ...

Rüdiger der kleine Bär lebt mit seinen drei Bärenfreunden in einem Häuschen im Wald. Während seine Freunde ständig nur Fisch essen, liebt Rüdiger Erdbeeren ! So verbringt Rüdiger die meiste Zeit des Tages alleine, weil er die Erdbeeren sucht und seine Freunde zum fischen gehen. Aber eines Tages schwimmt kein einziger Fisch im Fluß....was sollen denn die Freunde nun essen ??

"Richtige Bären essen keine Erdbeeren" ist ein süßes kurzes Vorlesebuch für die jüngeren Kinder geschrieben von Michael Walch.
Die Illustrationen sind süß, sehr klar und ohne zu viele Details- genau richtig für die Kleinen, die damit nicht überfordert sind, sondern sich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren können.
Das Buch handelt von Freundschaft und Zusammenhalt , auch wenn nicht alle gleich sind. Rüdiger ist nicht ausgeschlossen, obwohl er anders ist und kann sogar nachher seinen Freunden helfen.

Der Text ist nicht zu lang . Pro Seite gibt es immer ein Bild und zwei bis drei Sätze auf der dazugehörigen Gegenseite.

Mir gefällt das Buch sehr gut und ich kann es sehr gerne weiterempfehlen !!