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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.01.2021

Gut, aber hat noch Luft nach oben

Wings of Fire 1
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Der Auftakt einer Reihe mit vielen Bänden über verschiedene Drachen, ihre Besonderheiten und einem andauernden Krieg. So lernt man zu Beginn die Drachenarten kennen, was mir zwar sehr gefallen, mich jedoch ...

Der Auftakt einer Reihe mit vielen Bänden über verschiedene Drachen, ihre Besonderheiten und einem andauernden Krieg. So lernt man zu Beginn die Drachenarten kennen, was mir zwar sehr gefallen, mich jedoch auch ein wenig überfordert hat. Ich habe einige Zeit gebraucht bis ich die Drachen unterscheiden konnte und die Konstellationen bei den Verbindungen im Krieg innehatte. Vorher musste ich immer wieder nachschlagen, um auch wirklich zu verstehen, warum es sich so verhält. Sobald man aber dann mal richtig angekommen ist und sich einen Durchblick verschafft hat, liest sich das Buch weg wie nichts. Es wurde richtig spannend, wenn auch etwas grausam. Die Welt die Tui T. Sutherland hier erschaffen hat, ist grausig und ein Mord ist da keine große Sache und steht an der Tagesordnung. Das hätte ich mit dem Klappentext so gar nicht erwartet, wobei das Wort Arena schon in die Richtung weist. Da es sich um einen Auftakt handelt, kommt die Geschichte zu keinem richtigen Ende, doch mir hat der Abschluss mit den Erklärungen zu den Erdflüglern und ihren Besonderheiten und Verhaltensweisen am Ende sehr gefallen und es war interessant endlich noch mehr über die Drachen zu erfahren.

Ein guter Auftakt, der ein wenig braucht, bis er mich gepackt hat. Da es eine Reihe mit vielen Bänden ist, wird sie wohl warten müssen.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Etwas kurz

Tote Mädchen schreiben keine Briefe
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Das Buch verspricht einen Psychothriller, doch ich hatte irgendwie mehr erhofft. Sunny bleibt mit ihren Eltern zurück, denn ihre von allen geliebte Schwester Jazz ist tot. Die Mutter stürzt in tiefe Depressionen, ...

Das Buch verspricht einen Psychothriller, doch ich hatte irgendwie mehr erhofft. Sunny bleibt mit ihren Eltern zurück, denn ihre von allen geliebte Schwester Jazz ist tot. Die Mutter stürzt in tiefe Depressionen, der Vater verfällt komplett seiner Alkoholsucht. Doch dann taucht Jazz wieder auf. Diese Ausgangssituation klang für mich spannend und ich fragte mich, ob man in dem dünnen Büchlein eine richtige Geschichte mit Thrill finden kann. Teilweise ist die Antwort. Die Grundidee ist gut gewählt und man rätselt mit, was wirklich mit Jazz passiert ist und wie sich das Ganze verhält. Doch mir persönlich war es nicht ausgebaut genug und mir fehlte ein bisschen der Zugang, da man wenig von der Situation vor Jazz´ Tod erfährt. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht. Ansonsten hat mir das Ende gut gefallen, auch das es keinen kompletten Abschluss gibt, denn so bleibt es offen und man hat diese unterschwellige Anspannung. Das mag ich gern. Es hätte gut und gerne ausführlicher geschrieben sein können, denn ein paar Seiten und Erklärungen mehr hätten der Spannung gut getan.

Interessante Idee, nur etwas zu kurz. Dennoch werde ich mich nach anderen Büchern der Autorin umsehen.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Gut, aber hat noch Luft nach oben

Rivergold
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Von Ally Condie kenne ich schon einige Bücher und da ich sie gerne lese, wollte ich auch dieses Buch lesen. Auch wenn ich nicht immer gleich begeistert bin von ihren Geschichten. Hier ist man in der Goldgräberzeit ...

Von Ally Condie kenne ich schon einige Bücher und da ich sie gerne lese, wollte ich auch dieses Buch lesen. Auch wenn ich nicht immer gleich begeistert bin von ihren Geschichten. Hier ist man in der Goldgräberzeit und begleitet eine junge Frau auf ihrem Feldzug gegen die gefährlichen Piraten, die ihren Freund getötet haben. Doch am Ende ist nicht alles so wie es scheint. Der Schreibstil ist einfach gehalten und lässt sich dadurch recht schnell lesen, ist jedoch nicht zu anspruchsvoll. Ich war schnell drin und habe es auch gerne gelesen, letztendlich muss ich jedoch gestehen, dass ich gerade mit dem Ende eher unzufrieden bin und mich die Geschichte im Allgemeinen ein wenig unbefriedigt zurücklässt. Mir fehlt das Besondere und ich habe häufig Probleme mit den Abschlüssen in den Büchern der Autorin. So hat man hier zwar einige spannende Momente, es gibt auch Überraschungen, doch vieles ist auch vorhersehbar. Man merkt, dass ich eventuell die falsche Zielgruppe für das Buch bin. Jüngere Leser sind wohl besser geeignet.

Ein gutes Buch, jedoch nicht perfekt.

Veröffentlicht am 15.01.2021

Luft nach oben

Wild
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Bücher von Autoren-Duos lese ich eher selten, warum kann ich nicht so genau sagen. Aber man merkt teilweise, wer wann geschrieben hat und das stört mich ein wenig. Hier hat es mir keine Probleme bereit. ...

Bücher von Autoren-Duos lese ich eher selten, warum kann ich nicht so genau sagen. Aber man merkt teilweise, wer wann geschrieben hat und das stört mich ein wenig. Hier hat es mir keine Probleme bereit. Die Geschichte handelt von vier Jugendlichen, Noomi, Ryan, Olympe und Flix, die wegen kleinerer oder größerer Vergehen in ein Camp in die sächsische Schweiz geschickt werden. Die Geschichte wird im Wechseln in den Perspektiven der vier Charaktere erzählt in der 3. Person. Durch die kurzen Abschnitte kann man anfangs schwer folgen, da man nur bröckchenweise Informationen zu den Jugendlichen bekommt. Doch als ich mir einen Überblick verschafft hatte, hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Jeder der Vier hat ein Geheimnis bzw. ein Problem und keiner rückt damit heraus. Gleichzeitig ist noch ein geheimnisvoller X am Start und ich habe fleißig gerätselt, was es damit auf sich hat. Die Geschichte verwebt die Schicksale gekonnt mit einander und die Auflösung am Ende hat mich überrascht. Endlich mal etwas, was sich ein wenig abhebt. An der Umsetzung müsste noch ein wenig gefeilt werden. Teilweise wirkt es unrund und etwas plump und die Campleiter waren mir ab Beginn unsympathisch, was mich persönlich sehr gestört hat.

Ein gutes Buch mit Luft nach oben. Die Idee dahinter gefällt mir jedoch und hebt sich ein wenig aus der Masse heraus.

Veröffentlicht am 26.12.2020

Nicht das beste Buch der Autorin

Aller guten Dinge sind zwei
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Laurie ist seit 18 Jahren mit Dan zusammen. Bis er sie plötzlich verlässt, weil er das Gefühl hat, das er mehr vom Leben möchte und keine Kinder will. Und dann ist seine Neue schwanger. Laurie fühlt sich ...

Laurie ist seit 18 Jahren mit Dan zusammen. Bis er sie plötzlich verlässt, weil er das Gefühl hat, das er mehr vom Leben möchte und keine Kinder will. Und dann ist seine Neue schwanger. Laurie fühlt sich hintergangen und dann macht ihr Jamie, der Aufreißerkollege, ein Angebot, bei dem sie beide ihre Wünsche erfüllen könnten.
Ich mag den Stil von Mhairi McFarlane recht gerne und habe mich auch auf dieses Buch gefreut. Leider dauert es relativ lange bis die Geschichte an Fahrt aufnimmt. Zuerst erfährt man viel von Laurie und Dan und manche Momente hätte man definitiv kürzer fassen können. Doch man bekommt auch einen guten Einblick in die Vorgeschichte und einiges braucht man dann gegen Ende des Buches, so ergibt sich ein gutes Gesamtbild. Die Geschichte zwischen Laurie und Jamie war aber lange nicht richtig greifbar für mich, auch wenn letztendlich die Hintergrundgeschichte von Jamie eine wichtige Rolle in seinem Verhalten gespielt hat. Und auch bei Laurie lief nicht alles rund. Das waren fast zu viele Baustellen/Probleme, die die beiden hatten und die sie nicht wirklich verwunden haben, auch bis heute nicht. So wirkt die ganze Story ein wenig überladen und man kommt stellenweise gar nicht hinterher, was noch so alles passiert (ist). An sich haben mir Laurie und Jamie aber gut gefallen, sie harmonieren recht gut miteinander und nur das Ende hat mir so gar nicht gefallen. Das war zuviel des Guten.

Ein an sich schöner Roman mit ein paar Schwachstellen. Lässt sich jedoch schnell weg lesen.