Profilbild von lisbethsalander67

lisbethsalander67

Lesejury Star
offline

lisbethsalander67 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit lisbethsalander67 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.02.2021

Die Autorin hat mich zum Fan der Queen gemacht

Das Windsor-Komplott
0

Inhalt: Nach einem Empfang im Schloss Windsor, zu dem die Queen eingeladen hatte, gibt es eine Leiche, ein junger Mann wird tot aufgefunden..Sofort wird das MI5 eingeschaltet, doch die Queen, schon länger ...

Inhalt: Nach einem Empfang im Schloss Windsor, zu dem die Queen eingeladen hatte, gibt es eine Leiche, ein junger Mann wird tot aufgefunden..Sofort wird das MI5 eingeschaltet, doch die Queen, schon länger passionierte Ermittlerin, wie wir erfahren, stellt selbst Untersuchungen an, recherchiert gemeinsam mit ihrer Privatsektretärin, namens Rozie.

Meine Meinung: Die erste Hälfte hat mir hervorragend gefallen, ich mochte die Kombination der Autorin von Fiktion mit Realität, wir erfahren vieles über die Queen, ob es tatsächlich 1:1 den Tatsachen entspricht, sei dahin gestellt, vermutlich eher nicht. Ich fühlte mich sehr gut unterhalten, der lockere und flüssige Schreibstil nahm mich sofort mit. Allerdings wird es im zweiten Teil des Buches durch viel zu viele Personen für meinen Geschmack zu unübersichtlich. Dass nicht die Krimihandlung im Vordergrund steht, selbst für einen sogenannten Cozy Krimi zu wenig vorhandene Spannung, fand ich nicht störend, ich habe es eher als einen netten Unterhaltungsroman genommen. Die Queen und Rozie haben mir beide als Charaktere sehr gut gefallen, ja ich bin im Laufe der Geschichte regelrecht ein bisschen zu einem Fan der Royals geworden und habe mir gleich zwei weitere Bücher zum Thema besorgt. Mit einer 100%igen Leseempfehlung tue ich mich, ehrlich gesagt, schwer aufgrund der Überfrachtung mit nach und nach auftachenden Personen. Trotzdem gibt es von mir vier Sterne aufgrund der wahnsinnig authentischen und sympathischen Protagonistinnen, Queen Elisabeth und ihre Privatsekretärin Rozie, die ich ins Herz geschlossen habe, und wegen der ich mich auf die Fortsetzung der Reihe freue!

Fazit: Kein wirklicher (Cozy) Krimi, aber eine unterhaltsame Geschichte mit zwei sehr liebenswerten Protagonistinnen

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 20.01.2021

Berührende Geschichte nicht 100% überzeugend umgesetzt

Die Farbe von Glück
0

Ein Richter, der sich, ehrlich gesagt noch viel mehr seine Frau, nichts sehnlicher wünscht als ein Kind, nachdem bereits mehrere Säuglinge der Famile verstorben sind, begeht gleich zu Anfang dieser Geschichte ...

Ein Richter, der sich, ehrlich gesagt noch viel mehr seine Frau, nichts sehnlicher wünscht als ein Kind, nachdem bereits mehrere Säuglinge der Famile verstorben sind, begeht gleich zu Anfang dieser Geschichte eine Straftat. Er erpresst im Krankenhaus die Krankenschwester Charlotte, das Neugeborene seiner Frau gegen ein gesünderes auszutauschen. Sollte sie sich weigern, würde er ihr den Pflegesohn entziehen. Ich fand dies als Augangsplot wahnsinnig vielversprechend, ich mag solche Geschichten, in denen man sich als Leser permanent die Frage stellt, welches Schicksal ist jemandem erspart geblieben, bzw. ist einem entgangen, wenn man in einer anderen Familie aufwächst als der, in die man hineingeboren wurde. Ganz davon abgesehen, dass wir hier natürlich eine besondere Brisanz haben, da ein Richter, der eigentlich Recht spreche sollte, im Gegenteil selber Recht bricht. Aus dieser Ausgangslage wird von der Autorin eine Geschichte entwickelt, die sich vielen philosophischen Fragen des Lebens widmet und uns eine Weisheit nach der anderen serviert. Es war tatsächlich stellenweise schön zu lesen, Clara Maria Bagus hat einen ruhigen durchaus angenehmen Erzählstil, als Gesamtheit überzeugt hat mich die Geschichte nicht vollständig, da ich mir mehr Spannung und Tempo gewünscht hatte. Gern zur Hand genommen habe ich das Buch allemal, es bietet entspannte Ablenkung und hat ein wunderschön gestaltetes Cover.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.10.2025

Netter Cosycrime mit Luft nach oben

Die Einladung – Mord nur für geladene Gäste
0

In ihrem neu erschienenen „Cosycrime“ Krimi „Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste“ nimmt die Autorin Kelly Mullen uns mit auf ein einsames Herrenhaus. Die dort lebende Gastgeberin Jane, die pikanterweise ...

In ihrem neu erschienenen „Cosycrime“ Krimi „Die Einladung - Mord nur für geladene Gäste“ nimmt die Autorin Kelly Mullen uns mit auf ein einsames Herrenhaus. Die dort lebende Gastgeberin Jane, die pikanterweise ein Techtelmechtel mit ihrem eigenen Schwiegersohn hat, hat eine illustre Runde aus Bekannten, Freunden und Nachbarn zu einer Dinnerparty eingeladen. Wie wir aus der Einladung an Protagonistin Rosemary, kurz Mimi genannt, erfahren, beinhaltet diese Einladung ganz nebenbei auch eine Art Erpressung, bei der es um eine Menge Geld geht. Die Gäste teilen dieses Schicksal, können sich dem Ganzen aber alle schwer entziehen. Kurz nach Beginn der Feier passiert der erste Mord! Was steckt dahinter? Durch einen plötzlich auftretenden Schneesturm sind die Geladenen am Veranstaltungsort eingeschlossen. Dieses Setting ist natürlich nicht neu, aber immer wieder irgendwie gelungen! Mimi, die als Begleitung Enkelin Addie mitgenommen hat, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln, was hinter dem Verbrechen steckt und wie alles zusammenhängt. Anfangs wird ein gelungener Spannungsbogen aufgebaut, der sich aber leider nicht durchgängig halten kann, so dass stellenweise immer wieder gewisse Längen auftreten. Die einzelnen Charaktere der Partygäste fand ich fast alle authentisch skizziert. Insgesamt ist dieses Buch ein leichter unblutiger Krimi mit nicht allzu viel Tiefgang, der leichte Unterhaltung für ein gemütliches Wochenende auf der Couch bietet.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 10.08.2021

Menschliche Abgründe rund um drei Leuchtturmwärter und ihre Familien

Die Leuchtturmwärter
0

Anfang der 70iger Jahre verschwinden vor der Küste Cornwalls drei Leuchtturmwärter aus ihrem von der Außenwelt abgeschnittenen Leuchtturm heraus in der Silvesternacht spurlos. Die Tür des Turms ist von ...

Anfang der 70iger Jahre verschwinden vor der Küste Cornwalls drei Leuchtturmwärter aus ihrem von der Außenwelt abgeschnittenen Leuchtturm heraus in der Silvesternacht spurlos. Die Tür des Turms ist von innen verschlossen. Dies ist Ausgangspunkt der Geschichte, die uns Emma Stonex hier erzählt. Obwohl ich es normalerweise mit mystischen Erzählungen nicht so habe, ließ ich mich komplett auf dieses Buch ein und wurde nicht enttäuscht! Kapitel weise wechselnd aus Sicht der einzelnen drei Wärter erfahren wir vieles rund um das Leben auf "der Maiden", so der Name des Leuchtturms. 20 Jahre später macht sich ein Buchautor an die Recherche über das noch immer ungeklärte Mysterium und interviewt die drei Frauen, die Hinterbliebenen der Verschwundenen. Viele Geheimnisse kommen ans Licht, vieles, was man so nicht erwartet hatte. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, sehr angenehm, ja geradezu sogartig, man kann das Buch kaum aus der Hand legen und möchte wissen, was sich hinter all den Rätseln verbirgt. Ich fühlte mich großartig unterhalten, ein unglaublich spannender Plot, auch wenn mich leider das Ende nicht ganz zufrieden gestellt hat. Trotz des einen Punktes Abzug dafür gibt es von mir eine absolute Leseempfehlung für dieses großartige Debüt!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 23.02.2026

Zwiegespalten

Eisnebel
0

Theodora, genannt Theo, fährt mit ihrem Verlobten Connor, der aus einer sehr reichen Familie stammt, über die Weihnachtsfeiertage auf deren winterliches Luxusanwesen, bestehend aus mehreren feudalen Skihütten. ...

Theodora, genannt Theo, fährt mit ihrem Verlobten Connor, der aus einer sehr reichen Familie stammt, über die Weihnachtsfeiertage auf deren winterliches Luxusanwesen, bestehend aus mehreren feudalen Skihütten. Doch von Anfang an spürt die junge Frau, dass sie bei Connors Familie nicht willkommen ist, man scheint ihr zu misstrauen und ihr unter anderem zu unterstellen, dass sie ihren Verlobten vor allem wegen dessen Vermögen heiraten möchten. Doch außerdem hat Theo unterschwellig das Gefühl, dass sie an dem Ort, wo sie die Ferien verbringen wollen, früher schon einmal war. Über ihre Kindheit und ihre richtigen Eltern weiß sie allerdings so gut wie nichts, denn sie wurde als kleines Mädchen adoptiert. Fast jedes Familienmitglied hat offenbar sein eigenes Geheimnis und weiß auch das eine oder andere über Theos Vergangenheit. Fühlt sich Theo zu recht verfolgt, oder bildet sie sich dies alles nur ein? Das erste Drittel des Buches fand ich überaus spannend und fühlte mich großartig unterhalten. Doch ab der Mitte wurde es zunehmend langatmig und stellenweise verworren, so dass ich ab und zu versucht war, das Buch genervt in die Ecke zu werfen. Allerdings will man irgendwann natürlich wissen, wie die Autorin das Ganze zu Ende bringt. Eine absolute Leseempfehlung kann ich nicht mit vollem Herzen aussprechen, sondern denke, dass sich jeder sein eigenes Urteil bilden sollte.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere