Vielversprechender Auftakt einer Mittelalter-Fantasy-Reihe
Schwert & Meister 1Woitilar ist Hüttenmeister und lebt mit seiner Frau Silena, Tochter Rhini und Sohn Glen in einem kleinen Dorf. Der Frieden zerbricht, als Gesandte des Herzogs von Fuldor ins Dorf kommen, Rhini bedrohen ...
Woitilar ist Hüttenmeister und lebt mit seiner Frau Silena, Tochter Rhini und Sohn Glen in einem kleinen Dorf. Der Frieden zerbricht, als Gesandte des Herzogs von Fuldor ins Dorf kommen, Rhini bedrohen und von Woitilar fordern, dass er ihnen eine Stange des Erzes Niyn , dem besondere Eigenschaften zugeschrieben werden, verschafft. Trotz Bedenken willigt Woitilar ein, um seine Familie zu schützen. Kurz darauf kommen Krieger der Rashtei ins Dorf und bestehen auf eine große Menge Eisen , sonst würden sie das Dorf zerstören. Beide Aufgaben lassen sich nicht zur gleichen Zeit erfüllen. Dennoch macht sich Woitilar mit seinem Altknecht und dem 14jährigen Glen auf den Weg, um Niyn zu schürfen..
Ich habe schon einige Fantasy-Bücher des Autors gelesen und war immer begeistert von seinem packenden Erzählstil. Auch hier nimmt mich die Geschichte gleich gefangen. Ich habe sehr mit Woitilar gelitten, ein Mann, der seine Familie liebt, ehrenhaft ist und sich dem Allgemeinwohl verpflichtet fühlt. Mir war eigentlich klar, dass er die gestellten Aufgaben nicht lösen kann, dennoch habe ich es gehofft. Glen ist der typische 14jährige, der voller Abenteuerlust ist und sich um Verbote und Regeln nur wenig schert. Es mehren sich die Anzeichen, dass er etwas besonderes ist. Doch es bleibt offen, ob zum Guten oder Bösen und schürt damit die Neugierde auf die Fortsetzung der Geschichte.
Der Autor hat mit dem vorliegenden Band eine mittelalterliche Welt voller Gefahren und Magie entworfen und eine Geschichte begonnen, die sich gut und spannend liest.