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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 15.09.2016

An Harry gibt es nichts auszusetzen :)

Harry Potter und die Kammer des Schreckens (Harry Potter 2)
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Ich habe mich entschlossen, die Harry Potter-Bücher nochmal alle zu lesen. Vor einigen Wochen begann ich mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" und heute beendete ich dann den zweiten Teil der Reihe.
Wieder ...

Ich habe mich entschlossen, die Harry Potter-Bücher nochmal alle zu lesen. Vor einigen Wochen begann ich mit "Harry Potter und der Stein der Weisen" und heute beendete ich dann den zweiten Teil der Reihe.
Wieder war ich sofort dem Zauberbann von Hogwarts erlegen: Die Geschichte ist einfach zu schön, so kreativ und durchdacht. Neben den Charakteren, die einem ja schon zum Großteil aus dem ersten Band (oder aus den Filmen bekannt sind), habe ich vor allem die Mandrakes ins Herz geschlossen :) Die Idee, von Pflanzen, die sich ähnlich wie Menschen entwickeln, mit Akne zu kämpfen haben und schließlich versuchen, in die Töpfe der Nachbarpflanzen zu kriechen, ist einfach nur herrlich.
Die Geschichte an sich und das Abenteuer, das Harry und seine Freunde erleben, ist auch sehr spannend und bis zu letzt kann man miträsteln, wer oder was hinter der Kammer des Schreckens steckt.

Was soll ich sagen, Harry Potter ist einfach ein Klassiker, den ich immer wieder gerne zur Hand nehme. Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Packend und mitreißend!

Das Jesus-Video
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Auf Empfehlung meines Freundes griff ich zum "Jesus-Video", da ihn dieses Buch begeistert hatte. Und da kann ich ihm nur zustimmen, denn das Buch ist spannend bis zum Schluss.Ich weiß gar nicht, wie ich ...

Auf Empfehlung meines Freundes griff ich zum "Jesus-Video", da ihn dieses Buch begeistert hatte. Und da kann ich ihm nur zustimmen, denn das Buch ist spannend bis zum Schluss.Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen soll: Auf den ersten Blick mag das Buch ein bisschen SciFi-mäßig wirken, denn bei einer Ausgrabung in Israel wird ein Skelett gefunden, der als Grabbeigabe eine Gebrauchsanweisung einer noch nicht auf den Markt gebrachten Videokamera enthält. Wie ist das möglich?Das fragt man sich auch als Leser und begibt sich auf eine spannende Jagd nach der dazugehörigen Kamera, die höchstwahrscheinlich Aufnahmen von Jesus enthält. Denn die möglichen Aufnahmen sind natürlich begehrt.Die Geschichte ist spannend, der Leser kommt kaum zum Durchatmen, denn es passiert ein entscheidendes Ereignis nach dem anderen.
Dabei werden viele Fragen aufgeworfen, viele lose Enden gestrickt, die Andreas Eschbach zum Ende hin geschickt miteinander verwebt, sodass alles in sich logisch und irgendwie dann doch plausibel erscheint - auch wenn es ja eigentlich nicht möglich ist.
Wie es wirklich war und was die Wahrheit ist, bleibt auch am Ende offen. Aber das ist gut so, denn so kann man sich seine eigene Meinung bilden und weiter rätseln.
Mich hat das Buch gefesselt, auch wegen des schön lesbaren und flüssigen Schreibstils.
Das Buch beschreibt außerdem den Staat Israel, man erfährt viel über die Geschichte und seine Sehenswürdigkeiten, sodass man Lust bekommt, sich diese auch einmal anzuschauen.
Ein wirklich packender Thriller! Ich freue mich auf die Fortsetzung!

Veröffentlicht am 15.09.2016

Toller Auftakt zu einer amüsanten Krimiserie!

Agatha Raisin und der tote Richter
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Nachdem ich schon ein paar Agatha-Raisin-Krimis gelesen habe, allerdings in der falschen Reihenfolge, sollte es diesmal der Auftakt der Reihe sein. Und ich muss sagen, die Idee war gut und ich empfehle ...

Nachdem ich schon ein paar Agatha-Raisin-Krimis gelesen habe, allerdings in der falschen Reihenfolge, sollte es diesmal der Auftakt der Reihe sein. Und ich muss sagen, die Idee war gut und ich empfehle wirklich JEDEM mit diesem Buch anzufangen, denn hier wird erklärt, warum Agatha so ist wie sie ist und wie sie überhaupt in ihrem kleinen gemütlichen Cottage gelandet ist. Das hat sich wirklich gelohnt.Witzig an diesem Krimi ist vor allem die Hauptperson und Hobby-Detektivin Agatha Raisin, die aus der Großstadt London kommt und deswegen das ein oder andere im Bezug auf das Dorfleben einfach nicht versteht und so in das ein oder andere Fettnäpfchen tritt. Trotzdem oder gerade deswegen ist sie sehr sympathisch.
Die Krimi-Handlung an sich ist auch sehr schön, denn der Leser bekommt immer nur Häppchen serviert, so dass man schön miträsteln kann. Das Ende hat mich dann ehrlich gesagt richtig überrascht, meine Mördervermutungen haben sich nämlich als falsch herausgestellt.
Wer den englischen Humor, englische Landschaften und leichte Krimis ohne viel Blut mag, der macht hier garantiert nichts falsch!
Toller Auftakt, deswegen 5 Sterne.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Ein absoluter Pageturner!

Dark Inside
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Empfohlen wurde mir dieses Buch von einer guten Bekannten mit dem Hinweis, es nicht zu lesen, wenn ich nachts alleine zu Hause bin. Und diesen Hinweis gebe ich an dieser Stelle gerne weiter, denn das Buch ...

Empfohlen wurde mir dieses Buch von einer guten Bekannten mit dem Hinweis, es nicht zu lesen, wenn ich nachts alleine zu Hause bin. Und diesen Hinweis gebe ich an dieser Stelle gerne weiter, denn das Buch ist nicht nur ein wahrer Pageturner, es läuft einem auch mehr als einmal kalt über den Rücken.
Ein großes Erdbeben bringt das Leben, wie wir es kennen, aus dem Gleichgewicht. Denn nicht nur die Infrastruktur ist komplett zerstört, auch scheinen einige Menschen verrückt geworden zu sein, denn Eltern ermorden ihre Kinder, Männer ihre Ehefrauen und auch auf der Straße bis du nicht mehr sicher, denn die Angriffe scheinen grundlos, aber sehr brutal.
Erzählt wird diese Geschichte aus Sicht von mehreren Jugendlichen. Die Sicht wechselt kapitelweise, was schon während des Buches zu gemeinen Cliffhangern führt. Das macht es nur noch um so spannender. Denn sie sind auf der Flucht vor dem, was sie gar nicht wissen, was es ist. Ihre einzige Hoffnung ist, zu überleben.
Die Sprache ist brutal, nichts wird beschönigt, das Morden teilweise sehr detailreich geschildert. Das Englisch ist aber sehr verständlich, auch wenn man die ein oder andere Vokabel nicht kennt, wird man das Buch verstehen.
Am besten gemacht ist meiner Meinung nach allerdings die Tatsache, dass man niemanden trauen kann - auch als Leser nicht. Denn wer weiß, vielleicht sind selbst die "normalen" Personen, die uns präsentiert werden, nicht dass, was sie vorgeben zu sein. Aber auch generell, man leidet mit, hofft mit, fiebert mit. Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen und war unheimlich gefesselt.
Deswegen gibt es von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung an alle mit sehr starken Nerven. Der zweite Teil liegt schon hier und wird mir sicher wieder eine kurze Nacht bescheren.

Veröffentlicht am 15.09.2016

Sherlock mal ganz anders...

Holmes und ich – Die Morde von Sherringford
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Sherlock mal ganz anders - und absolut lesenswert!
Nachdem ich jedes Buch, das irgendwas mit Sherlock Holmes zu tun hat, lesen muss, habe ich mich sehr gefreut, als mir dieses in die Hände fiel: Holmes ...

Sherlock mal ganz anders - und absolut lesenswert!
Nachdem ich jedes Buch, das irgendwas mit Sherlock Holmes zu tun hat, lesen muss, habe ich mich sehr gefreut, als mir dieses in die Hände fiel: Holmes auf eine ganz neue Art, aber genau deswegen einfach super!
Das Buch spielt in der Gegenwart und im Mittelpunkt stehen die Nachfahren von Sherlock Holmes und natürlich Watson, genauer gesagt Charlotte Holmes und Jamie Watson. Ganz genau, Holmes ist weiblich! Eine tolle Idee, die Frische in die Geschichte bringt.
Die beiden Nachfahren treffen sich auf einem Internat in den Staaten und nach einigen Anfangsschwierigkeiten stecken sie auch schon mitten drin im ersten Mord - als Tatverdächtige. Jetzt ist natürlich ihr Geschick gefragt, um ihre Unschuld zu beweisen.
Dabei erinnert Charlotte sehr an ihren Urururgroßvater (wie viele Generationen es genau sind, weiß ich jetzt nicht mehr). Sie hat ein mehr oder weniger schwerwiegendes Drogenproblem, ist sehr schlau und sehr eigensinnig. Jamie hingegen ist sehr einfühlsam, etwas weniger mutig, aber dennoch genau so gut in den Ermittlungen.
Die beiden Charaktere sind sehr gut gezeichnet, denn obwohl hier bekannte Eigenschaften der Vorgänger übernommen wurden, sind sie doch eigenständige Persönlichkeiten mit Stärken und Schwächen.
Aber natürlich wird auch nicht auf die Bösewichte verzichtet. Die Familie Moriaty ist auch nicht ausgestorben, sondern steht immer noch im Clinch mit dem Holmes-Clan. Auch diese Rivalität wird geschickt in das Buch eingebaut, sodass der Leser nicht auf altbekannte Gesichter verzichten muss.
Gut hat mir auch sehr gefallen, wie es die Autorin geschafft hat, nicht nur den Spürsinn von Holmes und Watson einzubauen, sondern diesen auch mit neuen und modernen Ermittlungstechniken zu verbinden. So war das Buch sehr glaubwürdig.
Bis knapp vor Schluss wird die Spannung sehr hochgehalten und der Leser weiß nicht, wer hinter allem steckt. Immer wieder denkt man, jetzt hätte man den Täter entlarvt - und schon bemerkt man, wieder in die Irre geführt worden zu sein. Das hat ein bisschen an meiner Ehre gekratzt - schließlich bin ich sehr krimi-erfahren - aber es hat auf jeden Fall den Lesegenuss gesteigert.
Die Sprache ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Erzählende Passagen wechseln mit Dialogen ab, es entstehen während des Lesens keine Länge.
Für mich war das Buch ein absoluter Lesegenuss - nicht nur für Holmes-Fans! Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne :)