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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.01.2021

spannend und brutal

Raum der Angst
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Sieben Teilnehmer eines psychologischen Experiments, bei dem es um das menschliche Verhalten in Escape Rooms geht, wurden ausgewählt, um sieben Räume zu erforschen. Nachdem es den sieben, die unterschiedlicher ...

Sieben Teilnehmer eines psychologischen Experiments, bei dem es um das menschliche Verhalten in Escape Rooms geht, wurden ausgewählt, um sieben Räume zu erforschen. Nachdem es den sieben, die unterschiedlicher nicht sein könnten, gelungen ist, den ersten Raum zu verlassen, treffen sie auf Hannah, die nicht nur behauptet, kein Teil des Experiments zu sein, sondern bestreitet, dass ein solches überhaupt stattfindet, da sie entführt worden sei. Die Teilnehmer müssen nun nicht nur versuchen, aus dem zweiten Raum zu (ent-) kommen, sondern auch entscheiden, ob Hannah die Wahrheit sagt oder lügt. Als es dann brenzlig wird, merken alle acht, dass es kein Spaß ist, sondern es im Gegenteil um Leben und Tod geht. Ein Psychopath spielt ein Spiel und wir sind mittendrin.

Gefallen hat mir, dass der Autor mich nicht sofort mit allen Personen und Namen überfallen hat, sondern diese gruppenweise hintereinander vorgestellt hat. Dies hat es etwas leichter gemacht, sich die Teilnehmer zu merken. Abwechselnd werden wir einerseits Zeuge, wie die Teilnehmer versuchen, die Rätsel zu lösen und zu überleben, andererseits läuft parallel hierzu die Ermittlung, die uns eine Pause gönnt von den sehr blutigen, fast schon barbarischen Ereignissen. Die ein oder andere Tötungsart ist nichts für schwache Nerven; wer es eher unblutig mag, sollte einzelne Szenen überblättern oder Abstand nehmen. Die Rätsel haben mir gut gefallen, die Hintergründe waren schlüssig und auch die Auflösung machte Sinn. Es ist ein Thriller, der mich sehr gut unterhalten hat und ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung, die das Ende vermuten lässt. Von mir gibt es 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 20.07.2026

Toller Reihenstart!

Polarblut - Tödliches Leuchten
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Der erfolgreiche Touristikunternehmer Glen Solberg wird vor seinem Haus erschossen, die Kommissarin Anta Thorsen und ihr Kollege Hans Vigeland von der Polizei in Tromsø haben die Ermittlungen gerade aufgenommen, ...

Der erfolgreiche Touristikunternehmer Glen Solberg wird vor seinem Haus erschossen, die Kommissarin Anta Thorsen und ihr Kollege Hans Vigeland von der Polizei in Tromsø haben die Ermittlungen gerade aufgenommen, als ein weiterer Mord geschieht. Die einzigen Zeugen beider Taten sind die Polarlichter, die unbeeindruckt von den Fällen wunderschön am Himmel tanzen. Bald aber gibt es echte Spuren, die es auszuwerten gilt.

»Ein Mord in Norwegen war etwas Außergewöhnliches, aber hier in Tromsø mitten auf der Straße glich er einer Sensation. Da blieb keine Zeit für Höflichkeiten.« (Seite 8)

Der Kriminalroman, den die Autorin Sandra Beckedahl unter dem Pseudonym Tuva Brø geschrieben hat, führte mich nach Tromsø, eine arktische Stadt in Norwegen, die auf einer kleinen Insel liegt, etwa 350 Kilometer nördlich des Polarkreises. Diese Region ist unter anderem für die weltweit beste Sicht auf die Nordlichter (Aurora Borealis) berühmt und wird aufgrund der spektakulären Naturphänomene auch das „Tor zur Arktis« genannt. Man merkt der Geschichte die Liebe der Autorin zum Land und den Menschen an, die den vorliegenden Reihenauftakt zu etwas Besonderen macht.

Bei diesem Kriminalroman gibt es für mich kaum Gründe, zu meckern. Die Story war gut durchdacht und punktet auch mit interessanten, aber nicht zu auffälligen Ermittlern, deren Privatleben sicherlich noch einige Überraschungen birgt, zusätzlich zu den hier enthüllten Teilen diverser Geheimnisse. Neben den Hauptfiguren wurden aber auch die Nebendarsteller nicht vernachlässigt, die Sprünge zwischen den Perspektiven waren klug gewählt. Einziger Kritikpunkt hier: Es wurden in sehr kurzer Zeit viele Personen eingeführt und zusätzlich einige Nebenschauplätze eröffnet, dies führte bei mir kurzfristig zu Verwirrung und war unübersichtlich, weil ich die unzähligen Namen oft nur durch Zurückblättern zuordnen konnte. Positiv dabei ist, dass letztendlich jeder einzelne Strang der richtigen Auflösung zugeführt wurde. Insgesamt ein toller Start in eine Buchreihe, deren Fortsetzung ich kaum noch erwarten kann.

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Rasante Action

Das Event
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Kommissaranwärterin Maxi Adler kehrt an ihren Geburtsort zurück, ihr Aufenthalt auf Helgoland ist jedoch zeitlich begrenzt. Sie hat zugestimmt, bei Streitigkeiten in ihrer Familie zu vermitteln, was sie ...

Kommissaranwärterin Maxi Adler kehrt an ihren Geburtsort zurück, ihr Aufenthalt auf Helgoland ist jedoch zeitlich begrenzt. Sie hat zugestimmt, bei Streitigkeiten in ihrer Familie zu vermitteln, was sie bald bereut. Kommissarin Leandra Kern hingegen ist die neue Leiterin der Polizeidienststelle, auch sie hat persönliche Gründe für ihre Versetzung auf das Eiland. Als in einem seit längerem leer stehenden Hotel das Event »Horror auf Helgoland« aufgeführt werden soll, passieren seltsame Dinge und kurz darauf sehen sich beide Frauen mit der ersten Leiche konfrontiert.

Seit dem ersten Kriminalroman der sympathischen Journalistin und Autorin Antje Zimmermann lese ich deren Bücher, statt der erwarteten Fortsetzung ihrer Krimireihe »Frau Faust« rund um die Kriminalhauptkommissarin Kata Sismann wurde ich mit dem vorliegenden Thriller sowie zwei neuen Frauenfiguren überrascht. Ein leer stehendes Hotel, ein Event, das an »Shining«, den berühmten Horrorklassiker von Stephen King, angelehnt ist und seltsame Vorgänge auf der Insel Helgoland, kann das funktionieren? Es kann und es hat, soviel kann ich bereits vorab verraten! In knackig kurzen Kapiteln baut die Autorin eine Spannung auf und weiß auch Schockmomente richtig zu nutzen. Hierbei schießt sie zwar manchmal übers Ziel hinaus, dies sei ihr jedoch verziehen, immerhin legt sie einen Thriller und keinen Tatsachenroman vor. Ob es mit Maxi und Leandra weitergeht, bleibt am Ende offen, ich jedenfalls freue mich auf eine Fortsetzung oder einen anderen spannenden Fall. Lesen!

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Veröffentlicht am 13.11.2025

Tolle Fortsetzung

Der tote Carabiniere
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Zufällig ist Commissario Marco Pellegrini vor Ort, als ein toter Carabiniere aufgefunden wird, es handelt sich ausgerechnet um einen guten Bekannten des Polizisten, der seit vierzig Jahren seinen Dienst ...

Zufällig ist Commissario Marco Pellegrini vor Ort, als ein toter Carabiniere aufgefunden wird, es handelt sich ausgerechnet um einen guten Bekannten des Polizisten, der seit vierzig Jahren seinen Dienst in Brunate versehen hat. Die Aufklärung ist Sache der Carabinieri, aber natürlich kann Marco nicht davon lassen, weil er es für seine Pflicht hält, die stockende Ermittlung aus dem Hintergrund heraus zu unterstützen. Schließlich kann ihm keiner verbieten, Augen und Ohren aufzuhalten, und was bietet sich da besser an, als die Bar seiner Familie, die in der Nähe des Tatorts liegt.

Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den zweiten Teil mit dem sympathischen, aber auch eigenwilligen und manchmal unbequemen Commissario Marco Pellegrini. Man muss den ersten Teil nicht gelesen haben, um dem Geschehen folgen zu können, ich würde aber dazu raten, die Reihenfolge einzuhalten, da im aktuellen Buch einige Dinge verraten werden, was die Aufklärung des ersten Falls betrifft. Auch einige familiäre Verwicklungen lassen sich besser zuordnen, wenn man mit dem ersten Band beginnt.

War ich mit dem ersten Teil schon sehr zufrieden, so kann ich nun sagen, dass ich endgültig im Kosmos Pellegrini angekommen bin, und das obwohl besonders diese Ermittlung, die eigentlich keine war, sehr ruhig und beschaulich vonstatten ging. Auch hier hat der Autor seine Kenntnisse der Gegend unter Beweis gestellt, die das Gesamtbild vervollständigt haben. Mir hat der Kriminalroman, der mehr Roman als Krimi war, sehr gefallen, sodass ich jetzt ungeduldig auf die Fortsetzung warte, die dann aber gerne mehr von polizeilicher Arbeit enthalten darf. Ich freue mich darauf!

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Veröffentlicht am 21.10.2025

Die Reise geht weiter

Nagashino V: Onryo – So rufen sie des Berges Wind
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Kenshin und Watanabe-San machen sich auf eine Wanderung zu den heiligen Bergen von Dewa. Es ist eine Reise, die voller Gefahren steckt, denn die Totengeister sind rachsüchtig und dürsten nach Blut.

Dieses ...

Kenshin und Watanabe-San machen sich auf eine Wanderung zu den heiligen Bergen von Dewa. Es ist eine Reise, die voller Gefahren steckt, denn die Totengeister sind rachsüchtig und dürsten nach Blut.

Dieses Buch schließt nahtlos an den vierten Teil an, es kann nicht unabhängig von den vorherigen Bänden gelesen werden. Es gibt zu Beginn zwar eine Zusammenfassung aller Bücher, allerdings ist es zum besseren Verständnis unumgänglich, die Reihenfolge der tollen Jugendbuchreihe einzuhalten.

Bereits zum fünften Mal entführt Christiane Kromp die Leserinnen und Leser in eine Welt voller Magie, Geister, spiritueller Begegnungen sowie Abenteuern, die sich über Jahrhunderte hinweg abspielen. Auch die Liebe kommt dabei nicht zu kurz. Die Einblicke in die japanische Kultur sind faszinierend, ob Religion oder asiatische Rituale, Essgewohnheiten oder Kampftechniken, das Wissen, das vermittelt wird, ist enorm. Gekonnt führt die Autorin durch die Geschichte, baut Spannung auf und lässt ihren Helden dramatische Situationen durchstehen. Das Ende ist offen und lässt mich ungeduldig auf die Fortsetzung warten. Hoffentlich nicht zu lange. Das hat Spaß gemacht!

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