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Veröffentlicht am 31.01.2021

Perfect Touch - Untrennbar

Perfect Touch - Untrennbar
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"So ein Arsch!" das denkt sich Greer nach der Nacht auf die sie so lange gewartet hat. Jahrelang hat sie zu dem Milliardär Asher gehalten. Greer hat ihn verteidigt, sein schlechtes Verhalten entschuldigt, ...

"So ein Arsch!" das denkt sich Greer nach der Nacht auf die sie so lange gewartet hat. Jahrelang hat sie zu dem Milliardär Asher gehalten. Greer hat ihn verteidigt, sein schlechtes Verhalten entschuldigt, nachdem er von seiner Frau betrogen wurde und hat immer zu ihm gestanden. Sie hofft die ganze Zeit über das aus ihnen beiden mehr wird, als nur Freunde. Und dann passiert es. Greer hat in Sachen Beziehung keinerlei Erfahrung, aber das was Asher mit ihr abgezogen hat muss wohl das unbefriedigendste Erste Mal alles Zeiten gewesen sein. Sie ist fertig! Mit ihm! Doch das wäre zu einfach. Asher hat sich nämlich in den Kopf gesetzt ihr zu beweisen, dass er es besser kann...



Auch dieses Buch ist im Großen und Ganzen leicht zu lesen, auch wenn es Phasenweise etwas langatmig ist und man sich fragt wann es endlich weiter geht und wieder etwas passiert, ist der Schreibstil trotz allem sehr angenehm. Ich bin der Meinung Greer ist eine bemerkenswerte Person. Sie hat das Herz am rechten Fleck, sorgt und kümmert sich um die Menschen die ihr am Herzen liegen und vergisst ihre eigenen Bedürfnisse dabei oft. Doch sie lernt im laufe der Geschichte für sich selbst einzustehen und nach ihrem eigenen Willen zu handeln.

Asher hingegen tut mir fast schon ein bisschen leid. Er lebt immer noch in der Vergangenheit und vergisst dabei zu leben. Mit seinem Handeln verletzt er die Menschen die um ihn rum sind und denen er wichtig ist. Doch das schlimmste ist, er merkt es erst als es fast zu spät ist und er die wichtigste Person verloren hat. Er muss sein Leben um 180 Grad drehen und für das kämpfen was bereits so lange vor seiner Nase war, doch es einfach nicht gemerkt hat. Auch wenn der Weg den er gewählt nicht optimal ist, muss man ihm zu gute halten, das er alles versucht um seine Liebe zurück zu gewinnen. Im Laufe der Geschichte wird er mir sympathischer.

Das Verhalten von Greer's Vater finde ich aller unterste Schublade. Für ihn ist nur wichtig wie viel Geld er verdient und wie er in der Öffentlichkeit da steht. Die Gefühle, der Menschen die er dabei verletzt sind ihm egal. Man merkt das er überhaupt keinen Draht zu seiner Tochter hat. Er wirkt sehr kalt und berechnend auf mich.

Das Buch gefällt mir nicht so gut wie die beiden Bände davor. Dennoch finde ich die Thematik die dieses Buch beschreibt sehr wichtig. Wir leben in einer schnelllebigen Welt, in der man lieber etwas wegwirft, als sich mit dem Problem auseinander zu setzte und für eine Lösung zu kämpfen. Doch wenn man seine Träume und Wünsche erreichen will, muss man alles versuchen, um glücklich zu werden.

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