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Der_Blaue_Mond

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 13.02.2021

Mein Humor

Tinte & Siegel
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Ehrlichgesagt habe ich seit über 15 Jahren keinen Fantasy Roman mehr gelesen. Aber dieses Cover hier hat mich quasi angeschrien "lies mich". Und, was soll ich sagen? Es war eine Freude!

Der Schreibstil ...

Ehrlichgesagt habe ich seit über 15 Jahren keinen Fantasy Roman mehr gelesen. Aber dieses Cover hier hat mich quasi angeschrien "lies mich". Und, was soll ich sagen? Es war eine Freude!

Der Schreibstil ist herrlich fantastisch, kreativ und an vielen Stellen ein echter Lacher. Zumindest wurde mein Humor absolut getroffen. Wusstet Ihr zum Beispiel, dass der Genuß eines Scones mit Rosinen zum Selbstmord führen kann? Oder was haltet ihr davon, eure Angebetete in eine Pension zu entführen und mit Fondue einzureiben?

Der Roman spielt in unserer Zeit und Welt, nur eben mit ein paar weiteren Kreaturen, wie z.B. Feenwesen oder pinken Hobgoblins. Diese werden von ein paar Siegelwächtern in Schach gehalten. Die Schüler von einem Siegelwächter in Schottland sterben wie die Fliegen, bis klar ist warum und dem auf den Grund gegangen wird.

Besonders gut gefallen haben mir auch die kulinarischen Beschreibungen und natürlich der Sprit. Whiskey und Gin, wie sollte es anders sein in Schottland. Und wer wünscht sich nicht die Bar Gin 71 in der Nachbarschaft? Bei einem Glasgow Besuch steht diese ganz oben auf der To Do Liste.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Status Quo Corona - lesenswert

Hotspot
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Endlich mal ein Buch, das einem realistisch Auskunft zu den meisten Fragen zu Corona gibt. Statt sich von den Fernseh-Medien oder gar irgendwelchen You Tube Filmen verrückt machen zu lassen, sollte man ...

Endlich mal ein Buch, das einem realistisch Auskunft zu den meisten Fragen zu Corona gibt. Statt sich von den Fernseh-Medien oder gar irgendwelchen You Tube Filmen verrückt machen zu lassen, sollte man besser die Zeit in dieses Werk investieren. Es lohnt sich definitiv!
Hendrik Streeck schildert verständlich die Hintergründe. Teilweise auch persönliches, so ist er mir durch das Buch hindurch zunehmend sympathischer geworden. Seine Schilderungen von seinem Einsatz in Afrika sind mir sehr nahe gegangen.
Einen großen Anteil im Buch hat der Landkreis Heinsberg, wo damals der erste Hotspot nach der Kappensitzung ausgebrochen ist. Die Chance, dort dem Virus auf die Spur zu kommen wurde ergriffen. Insbesondere die Dunkelzifferstudie im Nachgang fand ich sehr interessant.
Auch die ungenutzten Chancen werden thematisiert, warum hat man den Sommer 2020 planlos verstreichen lassen, wenn vorab klar war, dass die Zahlen im Herbst wieder extrem steigen? Wo sind die Strategien? Warum arbeitet man global nicht besser zusammen?
Es werden auch Impfstoffe erklärt und vorgestellt. Ebenso erfolgt ein Vergleich mit Konzepten anderer Länder. Und, dass das Virus nur global besiegt werden kann.

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Veröffentlicht am 06.02.2021

Macht richtig Lust auf Selbstversorgung

Homefarming
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Was ein überraschend gelungenes Buch! Die Autorin ist super authentisch und sympathisch. Der Schreibstil ist witzig und informativ. Eigentlich gedacht für Leute ohne grünen Daumen. Aber es ist egal in ...

Was ein überraschend gelungenes Buch! Die Autorin ist super authentisch und sympathisch. Der Schreibstil ist witzig und informativ. Eigentlich gedacht für Leute ohne grünen Daumen. Aber es ist egal in welchem Gärtnerlevel man sich befindet, hier gibt es auch Tipps für erfahrene Selbstversorger.
Durch nette Anekdoten wird das Wissen plakativ und unterhaltsam vermittelt. Man bekommt zwangsläufig richtig Lust im Garten oder auf dem Balkon (oder auch nur auf der Fensterbank) loszulegen. Ich werde in jedem Fall ein paar Ideen umsetzen und freue mich darauf.
Gut, Hühner und deren Haltung sind nicht für jedermann erstrebenswert. Davon handeln ca. 60 Seiten im Buch. Aber das ist mit so viel Herzblut geschrieben, da musste man die Seiten einfach lesen.
Im letzten Teil gibt es diverse einfach gehaltene Tipps und Rezepte, die wirklich jeder auch ohne Kocherfahrung umsetzen kann. Für den Hobbykoch vielleicht zu banal, aber für den Anfänger top.
Besonders gut haben mir auch die vielen Fotos gefallen. Vielleicht gibt es eine Fortsetzung in ein paar Jahren für Fortgeschrittene? Würde mich freuen.

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Veröffentlicht am 01.02.2021

TABU, das TAgeBUch

Das ungeheimste Tagebuch der Welt!, Band 1 - Wie mein bescheuerter Bruder Klassensprecher in meiner Klasse wurde …
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Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist herrlich erfrischend und die Seiten sind optisch durch viele unterschiedliche Schriften, Symbole und Zeichnungen abwechslungsreich gestaltet.
Ähnlich wie die ...

Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist herrlich erfrischend und die Seiten sind optisch durch viele unterschiedliche Schriften, Symbole und Zeichnungen abwechslungsreich gestaltet.
Ähnlich wie die Serie Lotta Leben. Aber hier bei diesem Buch sind nicht nur Mädchen, sondern auch Jungs Zielgruppe. Man erfährt nämlich beide Perspektiven. Einmal von Karline, die in die 6. Klasse geht und zufällig das geheime TABU (TAgeBUch) von Ihrem Patchworkbruder Paul (Spitzname Faul) findet. Paul bleibt sitzen und geht nun leider ausgerechnet in die selbe Klasse wie Karline.
Man erfährt wie Karline die Ereignisse findet und dann noch durch das Tabu die Sicht von Paul. Das ist ziemlich unterhaltsam und an vielen Stellen sehr lustig.
Klar, es werden schon einige Klischees bedient, aber das Buch macht Spaß.
Übrigens gibt es Band 2 wohl im August 2021. Das war am Ende zu entnehmen. Außerdem findet man am Ende des Buchs noch eine ausführliche Leseprobe von dem Buch Internat der bösen Tiere.

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Veröffentlicht am 31.01.2021

Eine Aufarbeitung der eigenen Kindheit

Das achte Kind
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Man wird Zeuge einer Kindheit, die extrem ist. Alem Grabovac schildert zunächst aus der Perspektive seiner Mutter, die als Gastarbeiterin von Kroation nach Deutschland kam, die Umstände seiner Ankunft ...

Man wird Zeuge einer Kindheit, die extrem ist. Alem Grabovac schildert zunächst aus der Perspektive seiner Mutter, die als Gastarbeiterin von Kroation nach Deutschland kam, die Umstände seiner Ankunft im Leben. Danach erzählt er selbst aus seiner Sicht seine Kindheitsjahre.

Er schreibt ziemlich sachlich und nüchtern. Es kommt mir wie eine Aufarbeitung der eigenen Vergangenheit vor. Alem wird schon sechs Wochen nach seiner Geburt zu einer deutschen Pflegefamilie gegeben, anders ist es nicht möglich. An den Wochenenden ist er bei seiner richtigen Mutter. Die verschiedenen Welten werden extrem. Sein leiblicher Vater landet im Gefängnis, sein Pflegevater entpuppt sich als Nazi und sein neuer Stiefvater verprügelt im Suff gerne mal jeden, der es seiner Meinung nach im Moment verdient hat.

Das ist alles andere als eine einfache Kindheit. Trotzdem boxt er sich da durch. Alles in allem sehr eindrucksvoll und persönlich!

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