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Veröffentlicht am 15.03.2021

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eifelturms

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eiffelturms
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Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eifelturms von Rebecca Raisin hat alles was eine leichte Sommerlektüre haben muss um sich wohl zu fühlen. Eine systematische Protagonistin, eine tolle Grundgeschichte, ...

Mein wundervoller Antikladen im Schatten des Eifelturms von Rebecca Raisin hat alles was eine leichte Sommerlektüre haben muss um sich wohl zu fühlen. Eine systematische Protagonistin, eine tolle Grundgeschichte, Geheimnisse, Missverständnisse, Liebe, Spannung, Witz und ein tolles Setting. Und doch konnte mich die Geschichte nicht ganz umhauen. Sie hat einige Längen und eigentlich weiß man schon was passieren und wie es am Ende ausgehen wird. Trotzdem wurde ich gut unterhalten.

Anouk liebt ihren kleinen Antikladen und all ihre Antiquitäten. Zu allen hat sie ihre eigene Verbindung und jedes Stück hat seine eigene Geschichte. Nachdem sie von ihrem Exfreund hinters Licht geführt wurde hat sie der Liebe abgeschworen und will sich nur noch voll und ganz ihren Antiquitäten widmen. Dann geschehen mehrere große Diebstähle in der Antiquitätenwelt und ein mysteriöser Mann tritt in Anouks Leben. Mehr und mehr verliert sie ihr Herz doch Tristan scheint etwas zu verbergen ob er was mit den Diebstählen zu tun hat?

Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil und zog mich von der erste Seite an. Die Geschichte wird auf eine angenehme, leichte, einfache und bildliche Weise erzählt. So kann man sich gut den kleinen Antikladen vorstellen. Auch die anderen Orte und die Personen sind sehr plastisch geschildert. Anouk ist mir sehr sympathisch gewesen und mit ihrer Familie hat sie es auch nicht unbedingt leicht. Allerdings nervte mich manchmal auch ihre Art. Tristan war mir auch sehr sympathisch. Obwohl er etwas mysteriös erscheint war mir schnell klar was für eine Rolle er einnimmt.

Obwohl sich das Buch gut lesen lässt hat es seine Längen und ist auch vorhersehbar. So hatte ich ab der Hälfte des Buches eine Vermutung die sich weitestgehend auch bewahrheitet hat. Aber für einen leichten Sommerroman ist dieses Buch toll.

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Veröffentlicht am 14.02.2021

Bunburry Rache ist süß

Bunburry - Rache ist süß
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Bunburry Rache ist süß ist die siebte Folge der gleichnamigen Bunburry Reihe von Helena Marchmont. Diese Reihe ist sehr gemütlich und weniger spannend. Für mich ist es eher ein Roman als ein Krimi und ...

Bunburry Rache ist süß ist die siebte Folge der gleichnamigen Bunburry Reihe von Helena Marchmont. Diese Reihe ist sehr gemütlich und weniger spannend. Für mich ist es eher ein Roman als ein Krimi und trotzdem gefällt mir die Reihe sehr gut. Es dauert immer etwas bis es einen Fall gibt und dann ermittelt immer der Zufall mit. Aber gerade dadurch und die etwas skurrilen Protagonisten sowie das kleine Örtchen Bunburry werden die Geschichten aufgelockert.

Alfie ist zurück nach London und will sein altes Leben wieder aufnehmen, doch irgendwie gelingt es ihm nicht. Als er eines Tages einen Hilferuf von Liz und Margde erhält eilt er nach Bunburry zurück. Dort ist eine Hochzeitsfeier geplatzt, weil die Gäste vermutlich vergiftet wurden. Alles scheint auf das Karamell der beiden älteren Damen zu deuten. Alfie setzt alles daran die Wahrheit heraus zu finden.

Ich mag die Stimme von Uwe Teschner. Sie belebt die Story und er hat eine angenehme Stimmfabel um den Hörer am Ball zu halten. Durch seine flüssige Vortragsweise kann man das Buch gut nebenbei hören. Auch die Ermittlungen von Alfie sind immer sehr amüsant und eigentlich kommt immer der Zufall dazu um die Fälle zu lösen. Das Ende ist oft Vorhersehbar und die Auflösung unspektakulär. Aber genau das macht diese Reihe so sympathisch.

 

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Hinter diesen Türen

Hinter diesen Türen
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Hinter dieses Türen von Ruth Ware war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe. Zum Glück liegt eines ihrer Werke noch auf meinem SUB. Es war ein ungewöhnlicher Thriller der sich gut lesen ...

Hinter dieses Türen von Ruth Ware war der erste Roman den ich von der Autorin gelesen habe. Zum Glück liegt eines ihrer Werke noch auf meinem SUB. Es war ein ungewöhnlicher Thriller der sich gut lesen ließ. Allerdings hat er auch seine Schwächen und trotzdem gefiel mir das Buch.

Rowan nimmt eine Stelle als Kindermädchen in Schottland an. Das Haus ist weit ab von dem Ort und seine Besitzer lassen alles von einer APP steuern und jeder Winkel des Hauses wird überwacht. Schon nach Rowans Ankunft wird sie mit den Kindern allein gelassen, weil die Eltern zusammen auf eine Geschäftsreise müssen. Für Rowan beginnt hier ihr Albtraum. Nachts kann sie nicht schlafen da sie komische Geräusche hört, die APP verrückt spielt und auch sonst ist es für sie schwer. Denn die Mädchen sind alles andere als einfach. Bis eines Nachts ein tödliches Unglück geschieht.

Das Buch wird im Rückblick aus der Sicht von Rowan und in Briefform geschrieben. Dies ist außergewöhnlich und trotzdem ansprechend. Allerdings weiß der Leser schon so von Anfang an was geschehen wird aber nicht wem und warum oder auch wann. Aber dieser Schreibstil gefiel mir sehr gut und so hat sich das Buch auch schnell und gut lesen lassen. Allerdings wird aus diesem Grund so manches sehr Detailliert und ausschweifend beschrieben. Auch sind es für mich oft Nebensächlichkeiten gewesen die nicht unbedingt hätten sein müssen.

Anfangs hatte ich etwas Angst dass es ins übersinnliche Abdriften könnte. Dies war aber nicht der Fall und das beruhigte mich sehr. Gerade da immer wieder von der Happy APP und dem Smart Home berichtet wurde kam mir so ein Verdacht. Aber mehr wird nicht verraten.

Die Protagonisten waren mir alle nicht sehr sympathisch und auch Rowan war sehr komisch. Man merkte schnell das jeder etwas verheimlicht. Aber auch der Umgang mit den Kindern war für mich absolut unverständlich. Rowan als Kindermädchen war für mich ein absoluter Totalausfall. Auch das Verhalten der Eltern war für mich unverständlich.

Der Thriller besticht durch seine eher mystische Spannung. Manchmal erinnerten die Szenen an einen Horrorfilm. Aber gelesen finde ich es nie so schlimm wie gesehen. Auch zeigt die Autorin das man in Büchern die Spannend sind auch ohne Blut und Brutalität auskommen kann.

Bis auf einige Längen und das mir die Protagonisten alle unsympathisch waren gefiel mir das Buch sehr gut.

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Veröffentlicht am 28.01.2021

Über uns der Himmel, unter uns das Meer

Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Über uns der Himmel, unter uns das Meer ist wieder ein kurzweiliger Roman von Jojo Moyes. In dem vorliegenden Buch vermischt die Autorin Fiktion mit Tatsachen. Dies macht das Buch dadurch authentischer ...

Über uns der Himmel, unter uns das Meer ist wieder ein kurzweiliger Roman von Jojo Moyes. In dem vorliegenden Buch vermischt die Autorin Fiktion mit Tatsachen. Dies macht das Buch dadurch authentischer und lebendiger. Auch fand ich die Grundidee sehr spannend.

Gut 600 Frauen aus Australien machen sich auf den Weg nach England zu ihren Ehemännern. Dies ist für die Frauen ein Aufbruch in die Ungewissheit und zu einem neuen Leben. Ihre Ehemänner kennen sie meist nur sehr kurz und deren Familien gar nicht. Was erwartet sie in England? Aber vor allem wie läuft die Überfahrt?

Ich habe in letzter Zeit des Öfteren Hörbücher von der Autorin gehört und muss sagen das mich Anfangs die Stimme von Luise Helm etwas nervte. Sie wirkte auf mich etwas depressiv und monoton. Doch mit jedem weiteren Hörbuch gefällt mir ihre Stimme besser und sie passen auch zu den Büchern. Sie bringt die Geschichte sehr gut rüber und man kann sich in die verschiedenen Protagonisten rein versetzten. Jeder hat seine eigene Geschichte die nach und nach erzählt wird. Dies tut die Autorin auf einfühlsame und auch spannende Art und Weise.

Was mir gut gefallen hat waren die eingestreuten Tatsachenberichte durch Zeitungsauschnitte die es damals gab. So bekam die Geschichte einen Hauch von Realität verpasst und man hat die Geschichte nicht als bloße Fiktion gehört. Ich musste automatisch an all die Frauen von denken die in echt diese Überfahrt ins ungewisse auf sich genommen haben.

Anfangs hat das Buch seine Längen und ist auch etwas langweilig. Sobald aber von der Gegenwart in die Vergangenheit gewechselt wird bzw man mit den Frauen den Flugzeugträger besteigt nimmt die Geschichte an Fahrt auf. Ab hier wird es unterhaltsam, emotional, spannend und kurzweilig.

Mich hat das Hörbuch wieder gut unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Hörbuch von Jojo Moyes.

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Veröffentlicht am 27.01.2021

Das Haus an der Düne

Das Haus an der Düne
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Das Haus an der Düne von Agatha Christie ist wieder ein spannender und verzwickter Hercule Poirot Krimi. Ich lese die Bücher der Queen of Crime sehr gerne und mitleerweile habe ich ein Gespür für ihre ...

Das Haus an der Düne von Agatha Christie ist wieder ein spannender und verzwickter Hercule Poirot Krimi. Ich lese die Bücher der Queen of Crime sehr gerne und mitleerweile habe ich ein Gespür für ihre Verwirrungen. So hatte ich hier wieder eine Ahnung wer und was dahinter steckt, aber es kamen immer wieder Zweifel auf. So macht das Lesen und mitknobeln richtig Spaß.

Eigentlich will Hercule Poirot mit Hastings einen ruhigen Urlaub verbringen als sie die Bekanntschaft mit einer jungen Dame machen. Nick Buckley hat ein wunderschönes Haus geerbt und dies scheint Neider hervorgebracht zu haben. Die Junge Frau ist Opfer mehrerer Anschlägen geworden die sie nur knapp überlebt hat. Hercule Poirot ist von der jungen Frau beeindruckt und sich sicher ohne ihn wird sie Opfer weiterer Anschläge und ob sie diese wohl überleben würde.

Der Schreibstil von Agatha Christie ist wie gewohnt leicht und flüssig. Die Seiten fliegen nur so dahin. Dazu kommt der unverbesserliche Schlagabtausch zwischen Poirot und Hastings. Hastings hat wie immer keinen Plan und sieht die Zusammenhänge nicht. Poirot war mir in diesem Fall zu arrogant und von sich eingenommen.

Agatha Christie hat hier wieder einen kleinen Stamm von Verdächtigen aufgebaut. Auch schürt sie beim Leser für jeden Protagonisten einen leichten Zweifel und jeder scheint auf seine Art Verdächtig oder irgendwas zu verbergen zu haben.

Was mir an diesem Buch nicht so zugesagt hat war das Ende. Hier ging es mir etwas zu konstruiert zu Gange. Auch waren die Protagonisten wie Lämmer die zur Schlachtung durch Poirot geführt werden. Es wirkte als ob die Protagonisten sich plötzlich nicht zur Wehr setzten können und von Poirot überrumpelt werden. Normalerweise mag ich die Auflösungen durch Poirot sehr gerne. Aber hier war es konstruiert und wuselig. Es gab zu viel was auf einmal passierte und was plötzlich zusammenpasste.

Es war wieder ein toller Krimi den ich gerne gelesen habe und trotz des Endes kann ich das Buch nur weiter empfehlen.

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