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Veröffentlicht am 26.03.2017

Zu viel Mythisches, zu wenig Krimi

Bretonische Flut
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Broschiert: 448 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (28. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3462049374
Preis: 14,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich

Zu viel Mythisches, zu wenig Krimi

Dies ...

Broschiert: 448 Seiten
Verlag: KiWi-Paperback (28. Juni 2016)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3462049374
Preis: 14,99€
auch als E-Book und als Hörbuch erhältlich


Zu viel Mythisches, zu wenig Krimi

Dies ist der 5. Band der Reihe. Vorkenntnisse sind aber nicht erforderlich.

Inhalt:
Innerhalb weniger Stunden bekommt Dupin es mit drei Leichen zu tun. Hängen die Fälle irgendwie zusammen? Die Polizei tappt im Dunkeln. Zwar gibt es viele Verdächtige, aber keine Beweise. Geht es um Zigarettenschmuggel oder um illegalen Fischfang? Auch bezüglich des Motivs sind Dupin ahnungslos. Und zu allem Überfluss sitzt dem Kommissar auch noch seine Mutter im Nacken, die auf seinem Erscheinen anlässlich ihrer Geburtstagsfeier besteht.

Meine Meinung:
Leider konnte Jean-Luc Bannalec mich mit dem 5. Band dieser Reihe nicht begeistern. Obwohl es schon gleich zu Anfang Tote hagelt, kommt der Krimi nur schleppend in Gang. Viele Charaktere verwirren ein bisschen, bretonische Mythen und Historisches rücken zu sehr in den Vordergrund und lenken von den Mordermittlungen ab. Die ausführlichen Landschaftsbeschreibungen machen zwar wieder mal Lust, den nächsten Urlaub in der Bretagne auf den Spuren Dupins zu verbringen, tragen aber wenig zur Handlung bei.

Nach einem langatmigen Anfang kommt schließlich im letzten Viertel etwas Spannung auf. Schade, dass dies nicht schon vorher passiert. Leider konnte mich auch die Auflösung bzw. der Schluss nicht überzeugen. Ein bisschen hatte ich das Gefühl, dem Autor wollte hier einfach nichts Brauchbares einfallen und er musste sich irgendwie aus der Affäre ziehen. Mir ist das alles viel zu offen gehalten.

Fazit:
Wie immer wunderbare Beschreibungen der bretonischen Landschaft, der Leute und der Kultur. Bannalec schafft eine tolle Atmosphäre. Der Kriminalfall ist allerdings meiner Meinung nach recht unbefriedigend. Zuerst fehlt es an Spannung, dann an einer zufrieden stellenden Auflösung. Für Fans der Reihe und/oder der Bretagne trotz allem lesenswert.

Die Reihe:
1. Bretonische Verhältnisse
2. Bretonische Brandung
3. Bretonisches Gold
4. Bretonischer Stolz
5. Bretonische Flut

Außerdem gibt es auch ein Bretonisches Kochbuch mit Kommissar Dupins Lieblingsgerichten.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 18.03.2017

Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe

Infernale (Band 2) - Rhapsodie in Schwarz
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Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785583692
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Unleashed
Preis: 18,95€
auch als E-Book ...

Gebundene Ausgabe: 384 Seiten
Verlag: Loewe (13. März 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3785583692
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
Originaltitel: Unleashed
Preis: 18,95€
auch als E-Book erhältlich




ACHTUNG: Dies ist der 2. Band einer Dilogie. Meine Rezension enthält SPOILER zum 1. Band.



Nicht schlecht, aber im Vergleich zum 1. Band nur lauwarme Brühe

Inhalt:

Davy, Sean, Gil und Sabine sind aus dem Lager Mount Haven geflohen, wo sie zu speziellen Kämpfern ausgebildet werden sollten. Davy war gezwungen worden, einen Mann zu erschießen, um Seans Leben zu retten. Darüber kommt sie nicht hinweg. Durch die Flucht gerät Davy, getrennt von den anderen, in eine Widerstandszelle, wo sie neue Freunde, aber auch Feinde findet. Doch ist ihr Ziel stets, ihre Freunde Sean, Gil und Sabine wiederzufinden.

Meine Meinung:
„Infernale“ war 2016 eins meiner Highlights. Dieses Buch hat mich schwer beeindruckt. Die dort dargestellten gesellschaftlichen Verhältnisse waren sehr spannend – auch für unsere wirkliche Gesellschaft, denn ganz so abwegig ist das alles gar nicht. Nun war ich sehr gespannt, wie Sophie Jordan das Dilemma in diesem finalen Band auflösen würde. Leider hat die Autorin mich hier aber enttäuscht, denn sie machte es sich mit der Lösung meiner Meinung nach viel zu einfach. Die gesellschaftlichen Probleme spielen hier keine so große Rolle mehr. Dagegen stehen Davys Befindlichkeiten und ihr Liebesglück im Vordergrund.

Dem Leser macht die Autorin es anfangs nicht leicht. Denn es gibt kaum Erinnerungen oder Wiederholungen aus dem 1. Band. Die muss man schon selbst auffrischen. Da der 2. Band ja bereits für Juli 2016, also nur wenige Monate nach dem 1. Band, geplant war, kann man das verstehen. Aber da es nun so viel länger bis zum Erscheinungstermin gedauert hat, fiel mir der Einstieg doch sehr schwer.

Wie gewohnt, erzählt Davy in der 1. Person im Präsens. Man erfährt also nur die Dinge, die auch Davy mitbekommt. Das ist einerseits schade, weil man so ihre Freunde ganz aus den Augen verliert, andererseits ist man aber ziemlich nah an der Protagonistin dran. Leider konnte ich trotzdem nicht all ihre Handlungsweisen verstehen. Sie benimmt sich zuweilen recht zickig, was ich gar nicht mag. In anderen Szenen findet sie aber auch wieder zu ihrer alten Stärke zurück und man muss sie einfach bewundern.

Doch nicht nur mit Davy hatte ich von Zeit zu Zeit meine Probleme, auch andere Charaktere handelten für mich unverständlich. Manchmal kam es mir so vor, als würde etwas nur deswegen passieren, damit die Geschichte Spannung erhält, auch wenn es keinen Sinn ergibt.

Der Schreibstil von Sophie Jordan ist aber wieder klasse. Er wirkt lebendig, ist der jeweiligen Situation angepasst und lässt sich einfach ganz locker lesen. Man fliegt nur so durch die Seiten.

Wenn auch vieles vorhersehbar ist, konnte die Autorin mich doch das ein oder andere Mal überraschen. Unvorhergesehene Wendungen würzen die Geschichte und helfen über kurze Durststrecken in der Handlung hinweg.

Die Reihe:
1. Infernale
2. Infernale. Rhapsodie in Schwarz

★★★☆☆

Herzlichen Dank an den Loewe Verlag, der mir freundlicherweise ein Rezensionsexemplar für die Leserunde im Leser-Welt-Forum zur Verfügung gestellt hat.

Veröffentlicht am 11.03.2017

Ich hatte etwas anderes erwartet

Hikikomori
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Broschiertes Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Berlin Verlag (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3827011169
Preis: 14,99€
auch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich


Ich hatte etwas ...

Broschiertes Taschenbuch: 224 Seiten
Verlag: Berlin Verlag (10. September 2012)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3827011169
Preis: 14,99€
auch als Taschenbuch und als E-Book erhältlich


Ich hatte etwas anderes erwartet

Vorbemerkung:

jap. ひきこもり, 引き籠もり oder 引き篭り, „sich einschließen; gesellschaftlicher Rückzug“.
Hikikomori ist der japanische Begriff für meist junge Menschen, die sich aus der Familie und Gesellschaft zurückziehen und fast vollkommen für sich leben sowie für das entsprechende Phänomen. Dieses ist vor allem in Japan weiter verbreitet als bei uns, da die Menschen dort einem enormen sozialen Druck ausgeliefert sind.

Inhalt:
Till wird nicht zum Abitur zugelassen. Für seine mehr oder weniger antiautoritären Eltern kein Problem. Für Till anscheinend schon. Denn er kapselt sich immer mehr von seiner Umgebung ab, um zu sich selbst zu finden, schließt sich schließlich sogar ganz in seinem Zimmer ein. Die Mutter stellt ihm Essen vor die Tür, kommuniziert mit ihm über Zettelchen. Die meiste Zeit verbringt Till mit Computerspielen. Online erschafft er sich eine „Welt 0“, in der er selbst die Regeln bestimmen kann.

Meine Meinung:
Mir fiel das Lesen recht schwer. Der Schreibstil ist nicht besonders locker, sondern wirkt zuweilen etwas verkrampft, was aber gut zu Tills Situation passt.

Was mich aber stark gestört hat, ist, dass hauptsächlich oberflächlich über Tills Tage und Nächte berichtet wird, was er tut, was er nicht tut, wie er es tut. Was mir fehlte, war das Warum, das Suchen nach Lösungsansätzen. Zwischen Till und mir blieb die ganze Zeit eine riesige Distanz, ebenso zu seinen Freunden und Familienmitgliedern. Der Blick hinter das Geschehen blieb mir zum größten Teil verwehrt. Und gerade das hatte ich von diesem Buch erwartet.

Tills Tagesablauf ist leider nicht besonders spannend, und auch außerhalb seines Zimmers passiert nicht wirklich viel, sodass ich mich von Seite zu Seite weiterkämpfen musste.

Ganz nett war die Schilderung, wie für Till allmählich reale und virtuelle Welt ineinanderfließen, für ihn keinen Unterschied mehr machen. Insgesamt hat mir dieser Roman aber einfach zu wenig gegeben, um ihn zufrieden zur Seite legen zu können.

Ich könnte mir dieses Buch gut für den Deutsch-Unterricht vorstellen, denn man kann sicherlich sehr viel hineininterpretieren und über alles Mögliche diskutieren, zumal es sicher auch viele junge Leute gibt, die so haltlos sind wie Till.

★★★☆☆

Veröffentlicht am 07.03.2017

Mittelprächtiger Fantasy-Historien-Schinken

Schattenkrone
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Inhalt:
Katerina verliebt sich in ihren Ziehbruder Jacob, gerade als der sich aufmacht, um am Blutturnier teilzunehmen und vielleicht in die königliche Garde aufgenommen zu werden. Sie folgt ihm an den ...

Inhalt:
Katerina verliebt sich in ihren Ziehbruder Jacob, gerade als der sich aufmacht, um am Blutturnier teilzunehmen und vielleicht in die königliche Garde aufgenommen zu werden. Sie folgt ihm an den Königsof, denn sie hat dort selbst etwas zu erledigen. Von Anfang an verspürt sie eine enorme Verbundenheit mit Prinz Alexander, der sich am Hof und in der Schlacht durchsetzen und bewähren muss.

Meine Meinung:
Eleanor Herman versetzt uns etwa ins Jahr 340 v.Chr., wo wir den jungen Alexander (der später den Beinamen „der Große“ bekommen soll) kennenlernen und uns mitten in einem historischen Spektakel wiederfinden samt Kriegsschlachten und Intrigen am Königshof. Wer das ausführlich mag, wird an dieser Geschichte vielleicht mehr Freude haben als ich. Mir war es einfach zu viel.

Allerdings spielen auch verschiedene Arten von Magie eine Rolle. Das fand ich wesentlich interessanter und spannender als die Schlachten, und ich hätte mir gewünscht, noch viel mehr darüber zu lesen. Nachdem Katerina nun gelernt hat, ihre Magie anzuwenden, hoffe ich, dass dies in den nächsten Bänden ausgebaut wird.

Die parallele Erzählung von vier und mehr Handlungssträngen, fand ich zu anstrengend, zumal einer die anderen nur ganz am Rande berührt und fast wie eine eigenständige Geschichte wirkt. Die übrigen Erzählstränge sind enger miteinander verflochten. Doch auch hier wird man immer wieder abrupt von einem zum anderen gezogen, mit Zeitsprüngen dazwischen, die ich manchmal schlecht nachvollziehen konnte.

Aber auch mit den Handlungsweisen der Protagonisten hatte ich zum Teil meine Probleme. Sie handeln oft sehr unüberlegt oder verhalten sich naiv bis zum Geht-nicht-mehr. Hier tanzt Cyn aus der Reihe, die intelligent ein Netz aus Intrigen spinnt. Aber ihre Bosheit war mir zuwider.

Die Autorin arbeitet viel mit dem Zaunpfahl. So kristallisiert sich Kats Geheimnis, das sie selbst noch ergründen muss, für den Leser recht früh heraus, was natürlich die Spannung etwas nimmt. Auch die Erzählung im Präsens in der 3. Person ist vielleicht nicht jedermanns Sache – auf mich wirkte es etwas holprig.

Meiner Meinung nach hat Herman in ihrer Geschichte viel Potenzial verschenkt. Viele Beschreibungen sind zu langatmig, dafür fehlt es den Figuren an Tiefe. Romantische Gefühle werden thematisiert, kamen aber nicht bei mir an, was ich sehr schade fand.

Das Buch beinhaltet neben dem eigentlichen Roman auf den letzten 31 Seiten noch ein Dankeswort sowie Anmerkungen der Autorin und eine Leseprobe des Folgebands, sodass der eigentliche Roman nur 561 Seiten umfasst.

„Schattenkrone“ ist der Auftakt der Royal-Blood-Reihe. Ob ich die Reihe weiterlesen werde, kann ich noch nicht sagen. Wirklich gepackt hat mich die Geschichte nicht, aber ein wenig neugierig bin ich schon, wie es weitergeht. Aber wenn ich daran denke, dass noch mindestens drei Bände angekündigt sind, erscheint mir das wie ein fast unüberwindlicher Berg. Der 2. Band, „Göttertochter“ soll bereits am 27. April 2017 erscheinen.

Veröffentlicht am 15.02.2017

Erste Hälfte langatmig, zweite Hälfte spannend

Rat der Neun - Gezeichnet
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Medium: 2 MP3 CDs
Länge: Ungekürzte Lesung, Laufzeit 16h 4min
Sprecher: Laura Maire und Shenja Lacher
Verlag: der Hörverlag (17. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3844524970
empfohlenes Alter: ...

Medium: 2 MP3 CDs
Länge: Ungekürzte Lesung, Laufzeit 16h 4min
Sprecher: Laura Maire und Shenja Lacher
Verlag: der Hörverlag (17. Januar 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN-13: 978-3844524970
empfohlenes Alter: Ab 14 Jahren



Erste Hälfte langatmig, zweite Hälfte spannend

Inhalt:

Cyra lebt in einer Galaxie, wo die Gewalt herrscht. Die Menschen haben besondere Gaben, ganz verschiedene. Cyras Gabe ist Schmerz – Schmerz, den sie selbst empfindet, aber auch jeder, den sie berührt. Ihr Bruder Ryzek setzt sie deshalb als Waffe gegen seine Feinde ein. Doch Cyra will sich nicht von Ryzek missbrauchen lassen.

Akos und sein Bruder werden von Cyras Volk entführt. Akos muss Cyra dienen, und sein Bruder wird von Ryzek ausgenutzt. Akos will seinen Bruder befreien und wieder nach Hause bringen. Wird Cyra ihm dabei helfen?

Meine Meinung:
Im Nachhinein kann ich sagen, es wäre für mich besser gewesen, das Buch selbst zu lesen, als das Hörbuch zu hören. Gleich zu Beginn werden so viele Völker, Familien und einzelne Personen eingeführt, die alle mit Namen daherkommen, von denen ich keine Vorstellung habe, wie sie geschrieben aussehen könnten. Das machte es für mich unheimlich schwer, mir die Namen zu merken und die einzelnen Charaktere auseinanderzuhalten. Die Hauptfiguren hat man natürlich schnell verinnerlicht, aber die Nebenfiguren habe ich bis zum Schluss durcheinander geworfen. Außerdem wartet die erste CD mit unheimlich vielen detaillierten Beschreibungen auf, die mir unwichtig erschienen und wo meine Gedanken immer wieder abschweiften. Ich musste öfter ein paar Tracks zurückgehen, um zu hören, ob ich etwas Wesentliches verpasst habe. Es war mir einfach zu wenig Handlung und viel zu viel Theorie.

Ein Personenverzeichnis ist leider nicht vorhanden. Dieses hätte das Zuhören wesentlich erleichtern können.

Dabei machen die beiden Sprecher ihre Sache eigentlich ganz gut. Shenja Lacher liest die Kapitel aus Akos’ Sicht in der 3. Person, Laura Maire ist für Cyras Ich-Perspektive zuständig. Beide Stimmen sind sehr angenehm, man kann ihnen stundenlang lauschen, und beide lesen gut betont und variieren die Stimme jeweils entsprechend der Person, die gerade etwas sagt.

Wie schon erwähnt, bietet die erste CD nicht allzu viel Handlung, gemessen an der Länge. Dafür bekommt man ein umfassendes Bild der verschiedenen Völker und Planeten und auch von den Protagonisten. Vieles davon wird sicherlich erst im Folgeband von Bedeutung sein. Die Ideen, die Veronica Roth hier einbringt, sind erstaunlich vielfältig und zum Teil wirklich neu.

Die zweite Hälfte des Hörbuchs ist dann wesentlich lebendiger. Hier kommt Schwung in die Geschichte, Spannung kommt auf, und Veronica Roth kann mit einigen unerwarteten Wendungen überraschen. Es gibt eine Rebellion, politische Ränkespiele und persönliche Kleinkriege, von denen man nicht immer ahnen kann, wie sie ausgehen werden.

Die Protagonisten Cyra und Akos haben mir ausgesprochen gut gefallen. Sie sind beide sehr vielschichtig. Cyra ist dabei nicht unbedingt leicht zu durchschauen. Sie macht eine enorme Entwicklung durch, was mir sehr gut gefallen hat. Akos ist von Anfang an ziemlich sympathisch. Obwohl Cyra anfangs nicht besonders nett zu ihm ist, entwickelt sich mit der Zeit doch eine sehr schöne Beziehung zwischen den beiden.

Fazit:
Die Grundidee ist gut, aber die Welt ist zu komplex und zu detailliert beschrieben, anstatt etwas mehr Handlung einzubringen. Besonders die vielen außergewöhnlichen Namen von Menschen und Dingen machen beim Zuhören Probleme.

★★★☆☆