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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.07.2021

Ein wunderbares Buch

The Comfort Book – Gedanken, die mir Hoffnung machen
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Ich hatte mich unheimlich auf "The Comfort Book" gefreut, da ich bereits "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig gelesen hatte und bereits begeistert war.

Im Comfort Book vereint Matt Haig alles mögliche ...

Ich hatte mich unheimlich auf "The Comfort Book" gefreut, da ich bereits "Die Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig gelesen hatte und bereits begeistert war.

Im Comfort Book vereint Matt Haig alles mögliche an Geschichten und Gedanken. Kleine Anekdoten, manchmal sogar Rezepte oder nur flüchtige Gedanken. Vor allem aber viel aus seinem eigenen Leben und seiner Vergangenheit.

Dieses Buch ist kein Buch zum weglesen. Es ist ein Buch was man immer wieder zur Hand nehmen kann, was einem ein gutes Gefühl gibt und einen zum nachdenken anregt.

Bei unheimlich vielen Kapiteln habe ich selbst nachgedacht und auch meine eigenen Gedanken und Handlungen reflektiert.

Matt Haig hat einfach dazu einen unheimlich angenehmen und warmen Schreibstil. Man fühlt sich während des lesens einfach geborgen.

Auch das Cover passt unheimlich. Kraftvoll durch die satten Farben, aber dennoch leicht und nicht überladen.

Mir hat das Buch unheimlich gut gefallen und ich werde es mit Sicherheit immer wieder in die Hand nehmen und einzelne Kapitel noch einmal lesen. Wenn man einfach mal etwas gutes für sich tun möchte sollte man dieses Buch auf jeden Fall lesen!

Was ich nur noch anmerken möchte: In diesem Buch geht es auch sehr stark um das Thema Depressionen, was Matt Haig selbst durchgemacht hat. Vielleicht sollte man, wenn man selbst an Depressionen leidet, vorsichtig mit dem Buch sein. Dies vielleicht als kurze Triggerwarnung.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Eine erschütternde Geschichte

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Kim Jiyoung, geboren 1982 zeigt das harte Leben von Kim Jiyoung in Südkorea. Als Kim beginnt sich in andere Persönlichkeiten zu flüchten bringt ihr Mann sie zu einem Psychiater. Dieser erzählt sehr nüchtern ...

Kim Jiyoung, geboren 1982 zeigt das harte Leben von Kim Jiyoung in Südkorea. Als Kim beginnt sich in andere Persönlichkeiten zu flüchten bringt ihr Mann sie zu einem Psychiater. Dieser erzählt sehr nüchtern ihre Geschichte und das schwere Leben als Frau in der Welt zu bestehen.

Auch wenn das Buch wirklich sehr nüchtern geschrieben ist, packt es einen doch von Anfang an. Man leidet mit Kim mit und gerade als Frau findet man sich immer wieder in Szenen wieder. Man lernt wie schwer sie es hat, ob in der Grundschule, in der Mittelstufe oder nach dem Studium auf dem Arbeitsmarkt. Immer wieder werden Männer bevorzugt und immer wieder muss sie sich selbst zurücknehmen, "weil man so etwas als Frau nunmal macht".

Ich habe das Buch in nicht mal zwei Tagen durchgelesen, weil ich nicht aufhören wollte.

Ich hätte mir neben ihrer Lebensgeschichte noch mehr zu ihrer Abspaltung gewünscht. Das ist leider ein wenig zu kurz gekommen.

Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wirklich fantastisch und sollte unbedingt gelesen werden!

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Veröffentlicht am 29.12.2020

Was für eine wunderbare Geschichte

Miss Bensons Reise
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In Miss Bensons Reise erleben wir eine unglaubliche Reise und eine unglaubliche Freundschaft!

Die Charaktere gehen einem wirklich ans Herz. Gerade Margery und Enid sind so unterschiedlich, ergänzen sich ...

In Miss Bensons Reise erleben wir eine unglaubliche Reise und eine unglaubliche Freundschaft!

Die Charaktere gehen einem wirklich ans Herz. Gerade Margery und Enid sind so unterschiedlich, ergänzen sich aber perfekt. Man merkt im Laufe des Buches wie beide voneinander lernen. Man schließt beide einfach ins Herz und fiebert absolut mit!

Die Reise an sich ist ein stetes auf und ab. Den beiden Frauen passieren so viele Sachen, es wird wirklich niemals langweilig! Auch wenn manche Szenen vielleicht etwas übertrieben dargestellt sind macht das Buch einfach Spaß!

Rachel Joyce hat einen fantastischen Schreibstil. Sie versteht es einfach die verschiedensten Gefühle zu verpacken. Wir haben eine Abenteuerreise, Schicksalsschläge, man lacht und weint mit Margery und Enid. Man fiebert mit und hofft für beide nur das Beste.

Das Ende war noch einmal wie ich finde etwas überraschend. Ich hatte mit so einem Ende nicht wirklich gerechnet.

Insgesamt hatte ich unfassbar viel Spaß bei diesem Buch, ich musste so oft lachen, aber ich fieberte auch unheimlich oft mit.

Auch das Cover ist wirklich schön und bunt. Die leuchtenden Farben machen viel her! Ich finde es schön, dass es neben den Farben eher dezent ist und man wirklich das Augenmerk nur auf Margery und Enid gelegt hat.

Ein tolles Buch!!

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Veröffentlicht am 18.09.2019

Endlich!!

Jagd auf die Bestie (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 10)
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Ich bin eigentlich ein großer Fan der Hunter und Garcia Reihe gewesen, leider ging für mich ab Buch 6 die Spannung etwas weg. So war Band 10 für mich nun die letzte Chance von Herrn Carter. Und er hat ...

Ich bin eigentlich ein großer Fan der Hunter und Garcia Reihe gewesen, leider ging für mich ab Buch 6 die Spannung etwas weg. So war Band 10 für mich nun die letzte Chance von Herrn Carter. Und er hat sie sowas von genutzt!!

Zum Inhalt möchte ich gar nicht viel sagen, da man nur spoilern würde. Ich kann aber sagen, beginnt definitiv mit Band 1. Es lohnt sich!

Am Anfang habe ich noch etwas schwer in die Geschichte gefunden und hatte wirklich Angst, es entwickelt sich wie bei den letzten Bänden, aber dann hat Chris Carter die Handbremse losgemacht und ist davongeprescht. Es war so spannend, es war lustig (auf eine düstere Art) und es war mal wieder sehr blutig. Ein - zwei Szenen waren schon extrem hart, aber auch extrem gut beschrieben.

Auch Robert Hunter gefiel mir in diesem Band wieder richtig gut, in den letzten kam er mir immer zu perfekt und etwas herablassend rüber. Nun haben wir endlich wieder ein gutes Gleichgewicht zwischen Robert Hunter und Carlos Garcia (den ich übrigens super finde!). Und auch Lucien Folter konnte mich endlich für sich gewinnen. Man, was für ein fieser Typ voll mit dunklem Humor. Er hat den anderen definitiv die Show gestohlen!

Nachdem die Geschichte an Fahrt aufgenommen hat konnte man das Buch auch nur noch verschlingen. Chris Carter hat einfach einen sehr guten und flüssigen Schreibstil und durch die kurzen Kapitel lässt es sich sehr gut lesen. Das war aber bisher bei jedem Band der Fall.

Ich bin echt begeistert und feiere Band 10! Danke Chris Carter, dass du mich wieder zurück ins Boot geholt hast!

Veröffentlicht am 03.06.2026

Tolles Sommerbuch

Au revoir und tschüss
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In "Au revoir und tschüss" lernen wir Caro kennen. Die mal was Neues erleben möchte, die sich nicht mehr richtig gesehen sieht. Dessen Ehe festgefahren und lieblos geworden ist. Sie entscheidet sich einen ...

In "Au revoir und tschüss" lernen wir Caro kennen. Die mal was Neues erleben möchte, die sich nicht mehr richtig gesehen sieht. Dessen Ehe festgefahren und lieblos geworden ist. Sie entscheidet sich einen Sprachurlaub in Frankreich zu machen und lernt dort wirklich was sie möchte. Und was nicht.

Das Buch hat sich unfassbar gut lesen lassen. Ich mochte Caro als Hauptcharakter sehr und muss auch sagen, dass mir gerade die Charaktere in Frankreich sehr gut gefallen haben. Sehr unterschiedliche Charaktere, aber alle unfassbar sympathisch. Allen voran mochte ich natürlich Armand.

Ich finde den Verlauf der Geschichte auch wirklich schön gemacht. Die Wandlung von Caro, dass Sie immer mehr merkt, dass sich etwas ändern muss. Ich kann nicht alle Gedanken und Taten von ihr verstehen, aber das muss ja auch nicht sein. Auch wenn die Ehe sehr festgefahren war, fand ich ihren Umgang mit ihrem Mann manchmal ganz schön hart.

Leider hat mich das Ende nicht ganz begeistern können, da hätte ich mir etwas mehr gewünscht, daher 1 Stern Abzug.

Hervorheben möchte ich aber noch das wunderschöne Cover, auch ohne Schutzumschlag war es ein Traum. Ganz ganz toll gestaltet!

Ein wirklich schönes Sommerbuch!

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