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Veröffentlicht am 06.04.2021

Etwas stärker als der erste Teil

Iron Flowers 2 – Die Kriegerinnen
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Nachdem Nomi und Serina im ersten Teil brutal voneinander getrennt wurden ist jede auf sich allein gestellt. Das förderte meiner Meinung nach die Entwicklung beider, weil sie über sich selbst hinauswachsen ...

Nachdem Nomi und Serina im ersten Teil brutal voneinander getrennt wurden ist jede auf sich allein gestellt. Das förderte meiner Meinung nach die Entwicklung beider, weil sie über sich selbst hinauswachsen mussten.

Die Geschichte wird aus Sicht beider erzählt, was für den Leser interessante Einblicke ergibt. Teils treffen sich die beiden wieder (in der realen Geschichte oder in ihren Gedanken).

Irgendwie ist das Pacing der Geschichte aber auch hier wieder nicht richtig getroffen. Wo das erste Buch noch viele übereilte Ereignisse aufwies, bilden sich in diesem Buch Längen, die das Lesevergnügen erschweren.

Die Bücher fand ich insgesamt okay, aber es war für mich kein Lesehighlight

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Veröffentlicht am 21.03.2021

Der Humor ist klasse, die Geschichte bedarf etwas mehr Spannung

Das Windsor-Komplott
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Ich muss zugeben, dass ich schon beim Erscheinen des Buches Schmunzeln musste. Die Queen als Ermittlerin — großartig. Bis zu diesem Moment wusste ich nicht, wie sehr ich eine Geschichte brauchte, in der ...

Ich muss zugeben, dass ich schon beim Erscheinen des Buches Schmunzeln musste. Die Queen als Ermittlerin — großartig. Bis zu diesem Moment wusste ich nicht, wie sehr ich eine Geschichte brauchte, in der Queen Elizabeth II Geheimnisse löst. Und im Großen und Ganzen war dieses Buch genau das, was ich mir erhofft hatte: eine leichte und lustige Lektüre.

Wir schreiben das Jahr 2016 und die Queen hält sich auf Schloss Windsor auf, als ein Gast in einem der Schlafzimmer tot aufgefunden wird. Es scheint, dass der russische Pianist sich selbst erwürgt hat, als Teil einer ... ähm ... bestimmten Schlafzimmer-Fetisch-Aktivität. Ich musste wirklich lachen, als die Queen den Begriff in der Geschichte googelte. Der MI5 ist jedoch überzeugt, dass ein falsches Spiel im Spiel war. Als es scheint, dass der Fall in die falsche Richtung geht, bittet die Queen ihre stellvertretende Privatsekretärin Rozie Oshodi um Hilfe, um die Wahrheit über den Tod des Mannes herauszufinden. Die Queen ermittelt also nicht allein.

Ich mag die Konstellation, dass die Queen die Person ist, die neugierig auf den Fall ist, aber einen vertrauenswürdige Angestellte die detektivische Routinearbeit machen lässt. Es hätte nicht funktioniert, wenn die Königin wie Jessica Fletcher durch das Land gelaufen wäre und Fragen gestellt hätte. Natürlich stoßen wir hier auf die eine oder andere nicht so realistische Gegebenheit. Das mag den ein oder anderen stören, ich empfehle einfach sich darauf einzulassen und nicht alles zu hinterfragen. Es ist ein humorvolles Buch und kein Thriller – das sollte man dabei nicht vergessen.

Die Mystery-Elemente der Handlung hielten mein Interesse für eine Weile aufrecht, ließen aber schließlich doch nach. Die Geschichte wechselt meist zwischen der Queen und Rozie, und obwohl Rozie ein guter Charakter ist, konnte ich sie nicht richtig ins Herz schließen. Ich mochte die Szenen mit der Queen viel lieber, egal ob sie über den Fall nachdachte oder ganz normale Dinge tat, wie z.B. mit ihrem Mann zu reden.

Was die Spannung angeht, so hat das Buch also noch definitiv Luft nach oben. Die humorvollen Aspekte, die Idee und den Schreibstil mochte ich aber sehr gern.

Ein anständiger Start in eine Serie, für den ich 3,5 von 5 Sternen vergebe.

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Veröffentlicht am 28.02.2021

Eine interessante & spannende Collegegeschichte, hat aber noch ein bisschen Potential

Matching Night, Band 1: Küsst du den Feind? (Gewinner des Lovelybooks-Leserpreises 2021)
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Der erste Teil von Matching Night ist ein schöner Einstieg in die Dilogie.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, wodurch ich ihren Schreibstil vorher nur aus der Leseprobe kannte. Ich muss aber sagen, ...

Der erste Teil von Matching Night ist ein schöner Einstieg in die Dilogie.
Für mich war es das erste Buch der Autorin, wodurch ich ihren Schreibstil vorher nur aus der Leseprobe kannte. Ich muss aber sagen, dass mich der Schreibstil nicht enttäuscht hat. Es war spannend geschrieben und es ist ein guter Lesefluss entstanden.

Was die Hauptprotagonistin (Cara) angeht, war ich manchmal ein bisschen zwiegespalten. Eigentlich ist sie schon sympathisch, allerdings erwartet sie auch oft viel und wundert sich dann, dass sie auch etwas dafür tun muss. Generell hätte sie (für meinen Geschmack) cleverer sein müssen (mehr nachfragen, weniger naiv und überrascht sein etc.).

In der Geschichte gibt es sehr viele Intrigen und Geheimnisse, was ich persönlich gut fand und mochte. Ich fand einige Punkte leider etwas vorhersehbar, deshalb war die Spannung bei mir nicht konstant blieb. Dennoch gab es für mich auch einige Überraschungen, wodurch das Buch dann auch seine unterhaltsamen Seiten hatte!
Gut gefallen haben mir die Aufnahmerituale für die Ravens und Lions und das ganze drum herum der Geschichte (Setting, Idee, ...)

Ich vergebe dafür 3,5 von 5 Sternen und würde mir für Teil 2 wünschen, dass es noch etwas spannender und weniger vorhersehbar wird und Cara an den Herausforderungen wächst.

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Veröffentlicht am 01.06.2026

Schön geschrieben, aber nichts so richtig neues

The Artist
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Ich kann nicht sagen, dass ich das Buch nicht mochte. Es ließ sich sehr gut lesen und ich hatte das Gefühl, die Autorin hat sich auch ausreichend mit der Zeit auseinander gesetzt. Dennoch war es irgendwie ...

Ich kann nicht sagen, dass ich das Buch nicht mochte. Es ließ sich sehr gut lesen und ich hatte das Gefühl, die Autorin hat sich auch ausreichend mit der Zeit auseinander gesetzt. Dennoch war es irgendwie nichts neues. Das Frauen zu der Zeit leider nicht malen durften ist bekannt. Darüber gab es schon mehr als ein Buch. Dieses Buch hatte für mich nichts wirklich besonderes, wodurch man sagen könnte es würde sich lohnen es zu lesen.

Hetties Rolle im Buch war mir eigentlich augenblicklich klar, keine Ahnung, ob es wirklich Menschen gibt die letztendlich überrascht waren. Das würde mich doch sehr wundern. Sie ist generell ein sympathischer Charakter und ihre Wünsche sind absolut nachvollziehbar. Ihre Anziehung zu Joseph erschien mir ein wenig forciert. Er war ja auch der einzige, der nach langer Zeit da war und sich für sie interessiert hat. Deshalb hat mich persönlich das nun nicht so sehr mitgerissen.

Die Auseinandersetzung mit der Malerei fand ich sehr gelungen. Das mochte ich am Buch tatsächlich am meisten.

Das Ende war auch vorhersehbar, dennoch recht schön. Insgesamt ein Buch was man lesen kann, wenn man es nicht tut, verpasst man aber auch nichts.

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Veröffentlicht am 06.04.2025

Leichte und seichte Unterhaltung

Maybe Meant To Be
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Das illustrative Buchcover finde ich nicht schlecht, aber auch nicht total überwältigend. Ganz schön finde ich aber, dass es zu den anderen Büchern der Autorin passt.

Internate, Partys, beste Freunde, ...

Das illustrative Buchcover finde ich nicht schlecht, aber auch nicht total überwältigend. Ganz schön finde ich aber, dass es zu den anderen Büchern der Autorin passt.

Internate, Partys, beste Freunde, erste Lieben, die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und das Lernen, sich selbst zu lieben: diese Geschichte über das Erwachsenwerden ist gemütlich, lustig und schnell zu lesen. Ich hatte das Gefühl, dass die Charaktere eher oberflächlich und sehr adrett waren; sie fielen leicht in ihre Klischees. Deshalb war das Buch für mich insgesamt ein eher leichtes und seichtes Buch. Ein paar ernstere Themen wurden zwar angerissen, aber nicht unbedingt näher ausgeführt. Es liest sich wie eine leichte Sommerlektüre. Zugegebenermaßen ist es aber auch der Debütroman der Autorin, vielleicht darf man da nicht ganz so streng sein.

Ich hätte mir eine tiefere Erkundung der Charaktere und mehr Charakterentwicklung gewünscht, aber trotzdem hat es mir ganz gut gefallen! Der Schreibstil hat es einem wirklich leicht gemacht das Buch schnell zu lesen.

So richtig doll weiterempfehlen kann ich es aber nicht

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