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Veröffentlicht am 28.02.2021

Mitreißender Auftakt mit kleinen Schwächen!

Aurora erwacht
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Tyler Jones ist der Goldenboy der Aurora Academy und möchte bei der Auslese den besten Squad zusammenstellen, den die Academy je gesehen hat!
Doch dann kommt alles anders! Tyler verpasst die Auslese, denn ...

Tyler Jones ist der Goldenboy der Aurora Academy und möchte bei der Auslese den besten Squad zusammenstellen, den die Academy je gesehen hat!
Doch dann kommt alles anders! Tyler verpasst die Auslese, denn bei einem unerlaubten Ausflug in die Raumfalte empfängt er einen Notruf der Hadfield, eines Raumschiffes, das seit zweihundert Jahren als verschollen gilt und entdeckt, dass eine Überlebende an Bord ist - Aurora.
Zurück an der Academy findet Tyler heraus, dass er die Legionäre in seinem Squad hat, die keiner mehr haben wollte, und macht sich bereit für seine erste Mission als Squadleader, nicht ahnend, dass die Rettung von Aurora bedeutender ist, als er gedacht hätte.

"Aurora erwacht" ist der erste Band der Aurora-Trilogie von Amie Kaufman und Jay Kristoff, der aus den Ich-Perspektiven der sieben Mitglieder von Squad 312 erzählt wird.

Der achtzehn Jahre alte Tyler Jones ist der charmante Alpha des Squads. Er hält sich immer an die Regeln, flucht nicht und trinkt nicht. Niemand hat bisher so hart an der Aurora Academy gearbeitet wie Tyler, was ihm den Spitznamen Goldenboy eingebracht hat.
Seine Zwillingsschwester Scarlett ist als Face die Diplomatikerin des Squads, doch sie ist auch sehr sarkastisch, lässig, mitfühlend und hat eine gute Menschenkenntnis. Ihrem Bruder würde sie bis ans Ende der Welt folgen und die beiden verstehen sich ohne Worte.
Catherine Brannock ist die beste Freundin von Tyler und Scarlett und die Pilotin, das Ace. Sie hat den Spitznamen Zero, weil sie in ihrer Pilotenabschlussprüfung kein einziges Ziel verfehlt hat. Cat hat eine große Klappe und ist sehr von sich überzeugt, aber auch sehr loyal.
Der neunzehn Jahre alte Finian de Karran de Seel ist Betrasker und als Technikfreak der Gearhead des Squads. Er ist ein Klugscheißer und hat immer einen guten Spruch auf den Lippen, der die Stimmung oftmals aufgelockert hat.
Zila Madran ist achtzehn und als Brain für wissenschaftliche und medizinische Angelegenheiten im Squad zuständig. Fachlich ist sie top, aber sie hat in zwei Jahren zweiunddreißig Verweise bekommen und wirkt seltsam abwesend, fast gefühllos und hat eine sehr nüchterne Art. Stellenweise wirkt sie, als wüsste sie nicht, wie sie sich anderen Menschen gegenüber verhalten soll.
Der Syldrathi Kaliis Idraban Gilwraeth ist der Tank, der Kampfspezialist des Teams. Er ist für den Kampf geboren und doch sehr verschlossen.
Aurora Jie-Lin O'Malley war siebzehn Jahre alt, als sie an Bord der Hadfield ging. Erst zweihundertzwanzig Jahre später wird sie von Tyler aus dem Kyroschlaf geholt und wacht in einer ihr völlig unbekannten Welt auf. Als wäre das nicht schon schlimm genug, hat sie hin und wieder auch Visionen von Geschehnissen, die erst noch passieren.

Diese sieben Charaktere bilden das Squad 312. Sie sind bunt zusammengewürfelt und scheinen im ersten Moment zu verschieden, um ein funktionierendes Team zu bilden, doch schon auf ihrer ersten Mission müssen sie über sich hinauswachsen!
Mir haben alle Charaktere gut gefallen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass wir bisher nur wenig über jeden Einzelnen erfahren und sie für mich deshalb noch etwas blass geblieben sind.
Wir dürfen ja aus den Sichten aller Charaktere lesen und manchmal konnte ich die Perspektiven leider nicht auseinanderhalten. Musste dann wieder an den Anfang des Kapitels zurückspringen, um nachzuschauen, aus wessen Sicht ich da gerade lese, was ich etwas schade fand.
Manche Erzählstimmen waren sich da sehr ähnlich und ich hoffe, dass wir die Charaktere im zweiten Band noch besser kennenlernen dürfen, zumal ihre persönlichen Geschichten alle sehr spannende Ansätze haben!

Amie Kaufman und Jay Kristoff entführen den Leser wieder einmal in den Weltraum und erzählen die Geschichte mit ihrem unwiderstehlichen Humor! Anstelle eines Glossars finden sich nach den Kapiteln hin und wieder kurze informative Artikel, sodass man nach und nach mehr über die Funktionen der einzelnen Squadmitglieder, oder auch über die Organe im Weltall erfährt, was ich gut umgesetzt fand!
Die Handlung geht sofort spannend los und konnte mich vom Beginn an mitreißen! Es gab viele spannende Wendungen, die Squadmitglieder mussten ihr Können immer wieder unter Beweis stellen und besonders das Ende hätte ich so niemals erwartet! Allein die Geschichte um Aurora wirft viele Fragen und Rätsel auf und ich war gespannt, was dahintersteckt!
Auch der Weltentwurf ist sehr spannend und wir lernen mit den Betraskern und den Syldrathi schon mal zwei von vielen unterschiedlichen außerirdischen Lebensformen kennen und dürfen mit den Charakteren bereits ein paar spannende Welten besuchen!
Ich hätte mir gewünscht, dass die eine oder andere Frage noch im ersten Band eine Antwort bekommen hätte, aber es folgen ja noch zwei Bände, auf die ich mich schon sehr freue, denn ich bin definitiv gespannt, wie es mit dem Squad 312 weitergeht!

Fazit:
"Aurora erwacht" ist ein mitreißender Auftakt von Amie Kaufman und Jay Kristoff!
Mir haben die vielen verschiedenen Charaktere richtig gut gefallen und ich hoffe, dass wir diese in den Folgebänden noch ein wenig besser kennenlernen dürfen, da ich doch den Eindruck hatte, dass nicht jeder in diesem Auftakt so viel Aufmerksamkeit bekommen hat, die er verdient hätte.
Aber den Weltentwurf fand ich richtig toll und auch die Handlung konnte mich von Beginn an fesseln!
Ich könnte sofort weiterlesen, denn ich bin sehr gespannt, wie es mit dem Squad 312 weitergeht!
Ich vergebe vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 23.02.2021

Mitreißend und berührend!

The Light in Us
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Charlotte Conroy wurde als Wunderkind bezeichnet und vor ihr lag eine vielversprechende Karriere als Geigerin, doch ein Schicksalsschlag sorgte dafür, dass die Musik in Charlotte verstummte.
Als Charlotte ...

Charlotte Conroy wurde als Wunderkind bezeichnet und vor ihr lag eine vielversprechende Karriere als Geigerin, doch ein Schicksalsschlag sorgte dafür, dass die Musik in Charlotte verstummte.
Als Charlotte dann der Job als Assistentin von Noah Lake angeboten wird, nimmt sie an, um ihre Geldsorgen zum Verstummen zu bringen.
Noah war Extremsportler und hat über seine Erfahrungen für Planet X geschrieben, bis einer seiner Sprünge entsetzlich schief ging und er seitdem blind ist. Noah kann sich mit seinem Schicksal nicht abfinden und verkriecht sich immer mehr, bis Charlotte in sein Leben tritt.

"The Light in Us" ist ein Einzelband von Emma Scott, der aus den wechselnden Ich-Perspektiven der zweiundzwanzig Jahre alten Charlotte Conroy und des vierundzwanzig Jahre alten Noah Lake erzählt wird.

Zuerst die Juilliard, dann die Philharmoniker. Das war das Ziel von Charlotte bis zu einem Schicksalsschlag, der dafür gesorgt hat, dass die begabte Violinistin die Musik in ihr nicht mehr so spüren konnte wie zuvor. Als Kellnerin und Barkeeperin versucht sie sich über Wasser zu halten, doch bis auf die wenigen Probestunden, um nicht aus der Übung zu kommen, versucht Charlotte nicht mehr vorzuspielen. Der Job als Assistentin von Noah Lake ist eine glückliche Fügung, der Charlotte auf eine harte Probe stellt.
Charlotte hat mir als Protagonistin sehr gut gefallen! Sie ist freundlich, hat ein großes Herz und ist willensstark. Noah hat es ihr nicht immer leicht gemacht, aber ich fand es so wunderbar, wie Charlotte mit ihm umgegangen ist und auch Noahs Entwicklung fand ich klasse!

Noah entstammt einer privilegierten Familie und war Extremsportler, immer auf der Suche nach dem nächsten Kick und hat als Journalist für Planet X gearbeitet. Bis einer seiner Sprünge beim Klippenspringen entsetzlich schief gegangen ist und er gerade noch mit seinem Leben davon gekommen ist. Er musste das Laufen und Sprechen neu erlernen und hatte Hoffnung, dass auch sein Augenlicht wiederkommen würde, doch die Hoffnung schwand mit jedem Tag in der Dunkelheit und Noah zog sich immer mehr zurück, wollte sein neues Leben nicht akzeptieren und will sich nicht darin zurechtfinden.
Man trifft ihn an einem Tiefpunkt in seinen Leben und dank Charlottes Geduld durfte man erleben, wie er sich Schritt für Schritt zurück ins Leben gekämpft hat. Er war nicht immer sehr nett, aber man konnte seine Zerrissenheit und Trauer, seine Verzweiflung immer spüren und gut nachvollziehen, was ihn greifbar gemacht hat!

Die Geschichte der beiden hat mir ebenfalls sehr gut gefallen, auch weil diese sich sehr gut lesen ließ!
Ich glaube, ich habe bisher nur ein Buch gelesen, in dem einer der Protagonistin ebenfalls blind ist und besonders bei Noah fand ich es spannend, weil er nicht von Geburt an blind ist, sondern ein Leben in Farbe gelebt hat. Nun muss er die Farbe in seiner Welt wiederfinden und lernen, wie er als blinder Mensch leben kann, ohne das es ihn groß in seinem Leben einschränkt. Und dieser Kampf zurück ins Leben hat mir bei Noah richtig gut gefallen! Er hat Charlotte als Hilfe, aber besonders eine Entscheidung von Noah zum Ende hin habe ich sehr bewundert und fand ich echt klasse!
Ich habe keine großen Kritikpunkte, allerdings war bei mir gut hundert Seiten vor dem Ende auf einmal die Luft raus und ich musste das Buch zur Seite legen, weil die Geschichte mich plötzlich nicht mehr packen konnte. Mir hat dann auch das gewisse Etwas gefehlt, das das Buch für mich zu einem Highlight gemacht hätte, aber auch so hat mir die Geschichte von Charlotte und Noah richtig gut gefallen!

Fazit:
"The Light in Us" ist ein mitreißender Einzelband von Emma Scott!
Die Geschichte von Charlotte und Noah konnte mich stellenweise wirklich berühren, besonders Noahs Entwicklung hat mir hier richtig gut gefallen und ich mochte die beiden zusammen richtig gerne!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter.

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Veröffentlicht am 19.01.2021

Eine süße Geschichte, perfekt für zwischendurch!

Sweet like you
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Cassie hat Honey Springs vor Jahren den Rücken gekehrt, doch nach dem Tod ihrer Tante wird sie zur Interimsbürgermeisterin der Kleinstadt, die verrückt nach Honig ist, und erbt zudem die Farm ihrer Tante.
Sie ...

Cassie hat Honey Springs vor Jahren den Rücken gekehrt, doch nach dem Tod ihrer Tante wird sie zur Interimsbürgermeisterin der Kleinstadt, die verrückt nach Honig ist, und erbt zudem die Farm ihrer Tante.
Sie kehrt an den Ort zurück, an dem sie sich zum ersten Mal verliebt hat und trifft auf Nick Porter, der ihr einst das Herz gebrochen hat.

"Sweet like you" ist der Auftakt von Robyn Neeleys Honey-Springs-Dilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven der einunddreißig Jahre alten Cassie Wilkerson und ihrem Chef-Imker Nick Porter erzählt wird.

Cassie lebt in New York und ist erfolgreich in der Werbebranche tätig. Vor fünfzehn Jahren hat sie mit ihrer Mutter ein paar Wochen bei ihrer Tante Etta St. James in Honey Springs verbracht, doch ihre Mutter und ihre Tante sind im Streit auseinandergegangen und dank ihrer Sturheit haben sie sich nicht mehr versöhnt. Nach dem Tod ihrer Tante kehrt Cassie für die Testamentseröffnung in die Kleinstadt zurück, in der sich alles um Bienen und Honig dreht.
Doch plötzlich ist Cassie die Interimsbürgermeisterin und erbt dann auch noch die Farm ihrer Tante!
Cassie möchte für drei Wochen in Honey Springs bleiben, um den letzten Willen ihrer Tante zu erfüllen, doch dann begegnet sie Nick Porter, ihrer ersten großen Liebe wieder und merkt, dass er ihr Herz auch nach so langer Zeit berühren kann.

Cassie ist eine sehr willensstarke Protagonistin, die ihre Komfortzone verlässt und sich in Honey Springs zurechtfinden muss. Nicht alle unterstützen ihre neue Bürgermeisterin, doch Cassie lässt sich nicht unterkriegen und versucht ihr Bestes zu geben. Sie hat mir richtig gut gefallen und auch Nick mochte ich sehr! Er ist einfach total lieb, unterstützt Cassie, wo er kann, auch wenn er insgeheim gehofft hat, dass er die Farm von Etta erben wird und entsprechend enttäuscht ist, als Cassie die Farm bekommt.
Die beiden waren wenige Wochen zusammen, als sie sechzehn Jahre alt waren und ich liebe es ja, wenn die Charaktere eine gemeinsame Geschichte haben und auch hier hat es mir sehr gut gefallen!

Das Buch ließ sich einfach richtig gut lesen und ich habe es quasi in einem Rutsch durchgelesen!
An manchen Stellen hätte ich mir persönlich mehr Tiefe gewünscht und manche Entwicklungen gingen mir ein wenig zu schnell, aber das hat mich gar nicht so sehr gestört!
Die Geschichte ist locker leicht und sehr süß! Honey Springs ist verrückt nach Honig, fast alle Geschäfte greifen das Thema Honig und Bienen auf, sodass für mich eine richtige Wohlfühlatmosphäre geschaffen wurde! Auch die Nebencharaktere wie Madison, Nicks Cousine, die im zweiten Band ihre Geschichte erzählen wird, oder Darla und Hank, die für Etta gearbeitet haben, mochte ich richtig gerne! Für mich ein tolles Buch für zwischendurch und ich freue mich schon sehr auf die Rückkehr im zweiten Band!

Fazit:
"Sweet like you" von Robyn Neeley ist ein toller Auftakt und ein perfektes Buch für zwischendurch!
Die Geschichte von Nick und Cassie ist zuckersüß und hatte eine wunderbare Wohlfühlatmosphäre!
Ich habe das Buch fast in einem Rutsch gelesen, einfach weil die Geschichte sich so gut lesen ließ, auch wenn ich mir an manchen Stellen ein wenig mehr Tiefe gewünscht hätte.
Dennoch hat mir das Buch auch so richtig gut gefallen, sodass ich starke vier Kleeblätter vergebe!

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Veröffentlicht am 15.01.2021

Wunderschöne und berührende Gedichte!

The truth about magic – Gedichte und Notizen
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"The truth about magic" ist ein Gedichtband von Atticus.
Ich mochte schon "Love - Her - Wild" richtig gerne und folge Atticus schon lange auf Instagram, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe!

Magie ...

"The truth about magic" ist ein Gedichtband von Atticus.
Ich mochte schon "Love - Her - Wild" richtig gerne und folge Atticus schon lange auf Instagram, sodass ich mich sehr auf das Buch gefreut habe!

Magie ist das übergeordnete Thema dieses Gedichtbandes und es gibt Gedichte und Notizen zu den folgenden Themen: Magic in Youth, Love, Adventure, Her, Darkness, Words und Stars.
Mein liebstes Kapitel war Magic in Love, hier konnten mich die Gedichte total ansprechen und berühren, aber ich habe mich in vielen Gedichten wiedergefunden, und das ist es auch, was ich an Atticus Werken so mag! Sie können mich so sehr berühren, dass wenige Wörter mir die Tränen in die Augen treiben!
Viele Gedichte haben mir aber auch ein wenig die Augen geöffnet, die Sicht auf manche Dinge etwas verändert.

Es gibt wieder kurze Gedichte, aber welche, die etwas länger sind, insgesamt eine tolle Mischung!
In diesem Band waren ab und an auch mal die englischen Originale mit abgedruckt, was ich sehr spannend fand! Ich habe meist zuerst die englische Version gelesen und versucht, diese selbst zu übersetzen. Da hat man gemerkt, wie schwer es eigentlich ist, Gedichte passend zu übersetzen! Denn es muss gut klingen und die Bedeutung darf nicht verloren gehen! Kilian Unger macht da meiner Meinung nach einen sehr guten Job!
Mir hat es echt gut gefallen, dass auch ein paar der Gedichte in der ursprünglichen Sprache abgedruckt waren, und da bin ich auf den Geschmack gekommen, denn tatsächlich hätte ich es schön gefunden, wenn man bei allen Texten sowohl die deutsche als auch die englische Version vorliegen gehabt hätte. Da bin ich echt am überlegen, ob ich mir den Gedichtband auch noch auf Englisch hole!

Neben den Gedichten gibt es wieder stimmungsvolle schwarz-weiß Fotografien, die die Texte wundervoll abgerundet haben!
Die gesamte Aufmachung hat mir wieder richtig gut gefallen und es war ein wunderbares Erlebnis, das Buch zu lesen!

Fazit:
"The truth about magic" von Atticus hat mir richtig gut gefallen!
Ich liebe seine Texte einfach, denn viele können mich total ansprechen und so sehr berühren, dass sie mich zum Weinen bringen!
Die gesamte Aufmachung ist stimmig, denn die Gedichte werden oft von wunderbaren schwarz-weiß Fotografien begleitet, sodass das Lesen zu einem tollen Erlebnis geworden ist!
Ich mochte es sehr, dass auch Originaltexte in dem Buch zu finden waren, die gezeigt haben, was für einen tollen Job der Übersetzer Kilian Unger macht!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

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Veröffentlicht am 25.12.2020

Starker zweiter Band!

Constellation - In ferne Welten
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Die Wege von Noemi und Abel haben sich vor sechs Monaten getrennt, doch die gemeinsam erlebten Abenteuer können die beiden nur schwer vergessen und beide träumen insgeheim von einem Wiedersehen.
Als Noemis ...

Die Wege von Noemi und Abel haben sich vor sechs Monaten getrennt, doch die gemeinsam erlebten Abenteuer können die beiden nur schwer vergessen und beide träumen insgeheim von einem Wiedersehen.
Als Noemis Heimatplanet Genesis Opfer eines hinterlistigen Angriffs der Erde wird, schickt man Noemi aus, um Hilfe zu holen, nicht ahnend, was sie jenseits des Genesis-Tors erwarten wird.

"In ferne Welten" ist der zweite Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie, der aus den wechselnden personalen Erzählperspektiven von Noemi Vidal und dem Mech Abel erzählt.

Es hat fast zwei Jahre gedauert, bis ich zu diesem zweiten Band gegriffen habe, da ich lange Zeit keine große Lust auf die Fortsetzung von Noemis und Abels Geschichte hatte, was auch daran lag, dass der dritte Band voraussichtlich nicht mehr auf Deutsch erscheinen wird.
Nun wollte ich aber wissen, wie es mit den beiden weitergeht und habe auch schnell in die Geschichte von Noemi und Abel hineingefunden! Dieser zweite Band hat mir insgesamt auch total gut gefallen, weshalb ich es sehr schade finde, dass der dritte Band nicht übersetzt wird, da ich diesen definitiv gelesen hätte, beziehungsweise nun wahrscheinlich auf Englisch lesen werde.

Noemi ist nach Genesis zurückgekehrt, aber ihre Reise mit Abel durch die Galaxie hat sie stark verändert und sie hat Schwierigkeiten, sich wieder einzuleben, da sie nicht einfach da weitermachen kann, wo sie vor Monaten aufgehört hat. Als die Erde einen heimtückischen Angriff auf Genesis startet, ist Noemi froh, dass sie helfen kann, indem sie ausgesandt wird, um Hilfe zu suchen, denn die Loyalität der Soldatin gilt ihrem Heimatplaneten.
Abel oder Modell Eins A ist der höchstentwickelte Mech, der jemals geschaffen wurde, doch er besitzt eine Seele, die ihn menschlich macht. Besonders Abel hat mich schon im ersten Band sehr fasziniert und ich fand es spannend, nun zu sehen, wie er immer eigenständiger geworden ist, nachdem Noemi ihm seine Freiheit geschenkt hat und er nicht mehr unter dem Einfluss seines Schöpfers Burton Mansfield steht.
Noemi und Abel haben mir richtig gut gefallen und auch die zarte Liebesgeschichte, die sich zwischen den beiden entwickelt, mochte ich sehr gerne!

Die Handlung konnte mich von Beginn an mitreißen! Ich fand es toll, dass der zweite Band Antworten auf Fragen aus dem Auftakt liefert, aber auch mit neuen spannenden Wendungen aufwartete! Viele Zusammenhänge werden geknüpft und Noemi und Abel sind wieder viel unterwegs, erleben neue Abenteuer, entdecken viel Neues, sodass es absolut nicht langweilig wurde! Das Ende ist dann ziemlich gemein, sodass ich am liebsten sofort weiterlesen würde!
Mir hat dieser zweite Band einfach richtig gut gefallen!

Fazit:
"In ferne Welten" ist ein starker zweiter Band von Claudia Grays Constellation-Trilogie!
Ich mochte Noemi und Abel wieder total gerne und die Handlung konnte mich von der ersten Seite an mitreißen! Die Geschichte entwickelt sich spannend weiter und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen! Schade nur, dass der dritte Band wahrscheinlich nicht mehr übersetzt wird!
Ich vergebe sehr gute vier Kleeblätter!

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