Profilbild von vronika22

vronika22

Lesejury Star
offline

vronika22 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit vronika22 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.03.2021

Unterhaltsame Frauenlektüre mit ein wenig Urlaubsfeeling

Ich dachte schon, du fragst mich nie
0

Inhalt:
Sophie Hartmann ist seit 6 Jahren Witwe. Sie hat zwei Töchter. Pauli ist im Teenageralter und hat ersten Liebeskummer. Liv möchte ein Restaurant eröffnen. Obwohl Sophie aufgrund des Todes ihres ...

Inhalt:
Sophie Hartmann ist seit 6 Jahren Witwe. Sie hat zwei Töchter. Pauli ist im Teenageralter und hat ersten Liebeskummer. Liv möchte ein Restaurant eröffnen. Obwohl Sophie aufgrund des Todes ihres Mannes ein „Kochtrauma“ hat, greift sie ihr bei den Restaurant-Vorbereitungen kräftig unter die Arme. Genau am Eröffnungstag stürzt Liv und ist erstmal außer Gefecht gesetzt. Als Retter in der Not kommt Marc, der eigentlich als erfolgreicher Geschäftsmann auf Mallorca lebt und sich gerade eine kurze Auszeit in Hamburg gönnt. Natürlich geht nicht alles so komplikationslos wie man sich das wünschen würde...aber lest selbst.
Meine Meinung:
In diesem Roman von Gabriella Engelmann geht es ums Kochen, um die Liebe, um Neuanfang und einiges mehr.
Abwechselnd wird aus der Sicht von Liv und Marc berichtet. Dies hat mir richtig gut gefallen, weil man sich dadurch in beider Gedanken und Gefühle besser hineinversetzen kann.
Auch der Schreibstil ist wieder locker, leicht und gut zu lesen. Die Liebesgeschichte sorgt für romantische Stimmung und gerade bei den Beschreibungen von Mallorca und der Finca kam bei mir richtig Urlaubsstimmung auf. Besonders gut gefallen hat mir auch der beigemischte Humor, der mich ein ums andere Mal zum Schmunzeln gebracht hat.
Andererseits hat es mich ein wenig gestört, dass der Plot stellenweise ein wenig zu unrealistisch und zu konstruiert auf mich gewirkt hat. Manches ging mir einfach zu schnell und hat nicht authentisch genug gewirkt.
Aber alles in allem ein schöner Frauenroman, der zum Entspannen sehr gut geeignet ist und auch ein wenig Urlaubsfeeling zaubert.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.02.2021

spannender und gut durchdachter Thriller

Der Todesbote
0

Nach „Die Komplizin“ ist „Der Todesbote“ der zweite Band in der Thrillerserie um Anna und Diego. Grundsätzlich kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werde. Aber ich denke, besser zu ...

Nach „Die Komplizin“ ist „Der Todesbote“ der zweite Band in der Thrillerserie um Anna und Diego. Grundsätzlich kann dieses Buch auch unabhängig vom ersten Band gelesen werde. Aber ich denke, besser zu verstehen ist es, wenn man auch den ersten Band gelesen hat.
Das Cover ist wunderbar gestaltet und sorgt schon für die erste Gänsehaut. So kommt im Buch auch relativ schnell Spannung auf.
Auf 402 Seiten warten knapp 60 spannende Kapitel auf die LeserInnen. Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen. Die kurzen Kapitel und natürlich auch der Spannungsbogen sorgen dafür, dass man immer weiter lesen möchte. Die vielen Dialoge lockern das Ganze noch zusätzlich auf.
Die Handlung ist gut durchdacht und richtig komplex. Mit ernster Thematik bringt Ellen Puffpaff noch zusätzlichen Tiefgang hinein. Der Spannungsbogen wird die ganze Zeit über gehalten und peitscht einem regelrecht durch das Buch. Das Ende war zufriedenstellend gelöst und macht aber direkt schon ein wenig neugierig auf den Folgeband.
Allerdings konnte ich dieses Mal Hauptprotagonistin Anna nicht so wirklich verstehen und mich nicht in ihr Handeln hineinversetzen. Sie hat sich meiner Meinung nach teilweise einfach zu naiv verhalten. Die Frage für mich ist, wie weit man aus Liebe gehen darf!
Alles in allem ein spannender und nervenaufreibender Thriller, den ich gerne weiterempfehle.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 03.01.2021

vermittelt etwas Hygge-Stimmung

Winterglück am Meer
0

Kurzrezension:

Olivia arbeitet im Hotel Hygge, einem Familienunternehmen auf einer kleinen dänischen Insel. Sie ist Single und lebt sozusagen für ihre Familie und ihr Unternehmen. Dem kleinen Familienhotel ...

Kurzrezension:

Olivia arbeitet im Hotel Hygge, einem Familienunternehmen auf einer kleinen dänischen Insel. Sie ist Single und lebt sozusagen für ihre Familie und ihr Unternehmen. Dem kleinen Familienhotel ist auch eine Kelterei angeschlossen. So trifft es Olivia sehr hart, als der Konkurs droht und ein Investor eingeschaltet wird….
Am Anfang tat ich mir etwas schwer. Es kamen für mich Längen ins Buch und irgendwie ist es emotional nicht so ganz wie erhofft an mich ran gekommen. In der zweiten Hälfte wurde das dann aber besser und ich konnte so richtig eintauchen. Meiner Meinung nach kam dann auch mehr Tiefgang rein und es gab einige wirklich total schöne Stellen. Allerdings war dann doch alles sehr vorhersehbar und ich hätte mir doch noch die ein oder andere Wendung gewünscht.
Trotzdem insgesamt ein schöner Wohlfühlroman mit etwas „Hygge-Feeling“ für entspannte Lesestunden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 26.11.2020

spannend, aber auch mit kleinen Längen

Die Hornisse (Tom-Babylon-Serie 3)
0

In der Serie um den Ermittler Tom Babylon ist dies bereits der dritte Band. Auch wenn die Bände in sich abgeschlossen sind, so empfehle ich, zum besseren Verständnis der Hintergründe, die Bände in der ...

In der Serie um den Ermittler Tom Babylon ist dies bereits der dritte Band. Auch wenn die Bände in sich abgeschlossen sind, so empfehle ich, zum besseren Verständnis der Hintergründe, die Bände in der richtigen Reihenfolge zu lesen. Dies ist sicher von Vorteil.
Diesmal geht es um einen gefeierten Rockstar, der ans Bett gefesselt und total ausgeblutet, im Gästehaus der Polizei aufgefunden wird. Nach längeren und schwierigen Ermittlungen und einem weiteren Mordanschlag, gerät Tom selbst unter Verdacht. Eine Spur führt dann aber auch weit zurück in die Vergangenheit zurzeit als Deutschland noch geteilt war. Man bekommt auch einen kleinen Einblick zum damaligen Leben in der DDR.
Auch diesmal hat das Buch wieder sehr spannend begonnen und mich gleich gefesselt. Aber in der zweiten Hälfte der 544 Seiten haben sich für mich doch einige Längen eingeschlichen und der Spannungsbogen war etwas abgeflacht. Hier ist manchmal doch weniger mehr und man hätte einige Seiten einsparen können und die Handlung und Ermittlungen etwas straffen können.
Es geht in weitern Teilen wieder um Tom Babylon selbst, und auch um sein Privatleben, so wie man das aus Zimmer 19 und Schlüssel 17 kennt.
Insgesamt kam mir auch vom Plot manches (ich möchte jetzt aber nicht spoilern) doch etwas zu konstruiert vor. Obwohl mir der Thriller wieder gut gefallen hat, so haben mich die Vorgänger doch noch etwas mehr gefesselt und begeistert.
Am Ende gibt es dann noch einen kleinen Cliffhanger, der einen Folgeband erwarten lässt und auch schon neugierig darauf macht. Alles in allem ein solider und komplexer Thriller, der für mich nicht so überragend wie die Vorgängerbände ist, aber natürlich trotzdem sicher lesenswert und spannend ist, wenn man vor einem sehr dicken Thriller nicht zurückschreckt.

Veröffentlicht am 15.11.2020

Humor und Spannung aus Bayern

Den letzten Gang serviert der Tod
0

In diesem Band ermittelt Kommissar Jennerwein in einem Nobelrestaurant. Gleich vier Morde sind hier geschehen und zwar auf unterschiedlichste Weise: Die Opfer wurden vergiftet, ertränkt, erschlagen und ...

In diesem Band ermittelt Kommissar Jennerwein in einem Nobelrestaurant. Gleich vier Morde sind hier geschehen und zwar auf unterschiedlichste Weise: Die Opfer wurden vergiftet, ertränkt, erschlagen und erstochen! Der Mörder war also sehr einfallsreich. Alle vier Leichen waren Mitglieder des exquisiten Kochclubs „Treize Plats“.

Das Cover ist wohlüberlegt und passt sehr gut zum Inhalt. Gerade Pilze spielen eine bedeutende Rolle in diesem Regionalkrimi.
Das Buch ist humorvoll und witzig geschrieben. Auch die Spannung kam nicht zu kurz. Aber trotzdem gab es für mich einige Längen, so beispielsweise die Details über die Pilze oder auch die Einschübe der Restaurantkritiken. Dies hat bei mir ein wenig den Lesefluss gehemmt.
Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass es mein erstes Buch von Jörg Maurer war und ich die Vorgängerbände nicht kenne.

Alles in allem war es durchaus schöne Leseunterhaltung mit einer guten Portion Spannung und viel bayrischem Flair. Die Personen wurden gut gezeichnet und Kommissar Jennerwein konnte ich mir sehr gut vorstellen. Auf jeden Fall hat mich das Buch neugierig auf mehr von Jörg Maurer und Jennerwein gemacht.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere