Penzberg ist ein kleiner Ort in Bayern. Wenige Tage vor dem Ende des zweiten Weltkriegs, die Front nur wenige Kilometer von der Ortsgrenze entfernt bereiten sich die Menschen auf die Zeit nach dem Krieg ...
Penzberg ist ein kleiner Ort in Bayern. Wenige Tage vor dem Ende des zweiten Weltkriegs, die Front nur wenige Kilometer von der Ortsgrenze entfernt bereiten sich die Menschen auf die Zeit nach dem Krieg vor. Jeder auf seine eigene Art.
Mehr möchte ich hier zum Inhalt nicht verraten, denn die Kraft dieses Buches ist die Ungewissheit sowie das Unbehagen, das man beim Lesen verspürt. Anfangs musste ich mich an den Erzählstil gewöhnen. Auch die Figuren waren anfangs für mich schwer greifbar. Diese hat sich aber sehr schnell geändert. Während des Lesens habe ich alles um mich vergessen. Ich habe mit den Figuren gelitten, gezweifelt und mich auch gefreut. Die Atmosphäre in diesem kleine Ort, die sich in diesem kurzen Handlungszeitraum stark verändert ist bei mir sehr gut angekommen. Auch wenn ich mich mit dem Grundthema dieses Buches schon oft befasst habe konnte es mich ergreifen und die Ereignisse haben mich sowohl geschockt als auch nachdenklich gemacht.
Für mich ein ergreifendes, sehr interessantes Buch. Es bietet sowohl Spannung als auch die Möglichkeit etwas zu lernen. Vor allem macht diese Geschichte aber nachdenklich und lässt mich die damalige sowie die heutige Zeit kritisch hinterfragen. Trotz des stolzen Preises absolut empfehlenswert.
Rosalie liebt Pferde und so erfüllt sich ihr großer Traum, als sie ein Stipendium für das Reitinternat Blossom Hill bekommt. Hier darf sie auf den besten Pferden ihr Reiten verbessern. Bereits die ersten ...
Rosalie liebt Pferde und so erfüllt sich ihr großer Traum, als sie ein Stipendium für das Reitinternat Blossom Hill bekommt. Hier darf sie auf den besten Pferden ihr Reiten verbessern. Bereits die ersten Tage zeigen, dass Rosalie nicht nur schnell Freundinnen findet, sondern auch mit den Pferden sehr gut zurecht kommt. Besonders die scheue Princess Valentine hat ihr Herz erobert. Alles wäre perfekt, wäre da nicht ihre Mitbewohnerin Carmen. Diese versteht sich mit niemandem auf dem Internat, auch nicht mit den Lehrern. Aber Rosalie gibt nicht auf und versucht Carmens Verhalten zu verstehen.
Direkt zu Beginn der Geschichte lernt man Rosalie kennen. Schnell wird klar, wie sehr sie sich auf das Internat freut und wie dankbar sie für das Stipendium ist. Durch diese Einstellung, und auch die dargestellte Sichtweise von Rosalie auf die Situation war sie mir schnell sehr sympathisch. Wenig später wird dann auch Carmen, die später die Mitbewohnerin von Rosalie wird, vorgestellt. Carmen zeigt sich sehr temperamentvoll und macht aus ihrer Abneigung gegen das Internat kein Geheimnis. Diese beiden Mädchen sind die Hauptcharaktere der Geschichte und mir hat ihre Ausarbeitung sehr gut gefallen. Beide Figuren sind starke Charaktere, die trotz kleinerer Fehler viele positive Eigenschaften haben. Die sich entwickelnde Freundschaft, aber auch die Hindernisse auf dem Weg dahin werden gut beschrieben und wirken nachvollziehbar. Die hierbei auftretenden Probleme gehen sowohl von den Hauptcharakteren selbst, als auch von äußeren Umständen aus. Das wirkte auf mich sehr realistisch, nachvollziehbar und auf das Alter der Zielgruppe gut abgestimmt. Besonders gut gefallen haben mir die zwischenmenschlichen Beziehungen zwischen den Charakteren. Diese waren sowohl für die Beziehung zwischen Rosalie und Carmen als auch zwischen diesen und verschiedenen Nebencharakteren gut dargestellt.
Das Setting des Internats hat mich ein bisschen an Hanni & Nanni erinnert - natürlich plus Pferde. Die Stimmung im Internat sowie die Schwerpunktsetzung in der Erzählung von für die Handlung relevanten Aspekten und dem Internatsleben ist der Autorin gut gelungen. Auch der Umgang mit den Pferden, der in diesem Buch vermittelt wird hat mir gefallen. Hier wird durchaus ein gewisser Leistungsaspekt aufgegriffen, allerdings wird dennoch ein einfühlsamer Umgang mit den Pferden in den Vordergrund gestellt. Gut gefallen hat mir hier, dass die Schüler und Schülerinnen des Internats hierbei durchaus eine Lernkurve zeigen und nicht bereits perfekt beginnen. Auch dies hat dazu beigetragen, dass dieses Buch mir sehr realistisch vorgekommen ist.
Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte den Handlungsort "Internat" sehr gerne. Besonders überzeugen konnte mich die Autorin mit ihrer realistischen Darstellung im Umgang mit den Pferden aber auch im Umgang der Charaktere miteinander. An einigen Stellen hätte ich mir zwar noch ein kleines bisschen "Mehr" gewünscht, dies hat den Unterhaltungsfaktor des Buches in meinen Augen aber nicht gemindert. Für mich ist dies eine schöne leichte Pferdegeschichte, die sehr altersgemäß geschrieben ist und die ich weiterempfehlen würde.
Anniversary Fortune - oder wie sie eigentlich jeder nennt "Sorry" - gehört zu einer Familie von Wahrsagern. Jeder ihrer Vorfahren war ein Wahrsager oder eine Wahrsagerin und jeder von ihnen hat bedeutende ...
Anniversary Fortune - oder wie sie eigentlich jeder nennt "Sorry" - gehört zu einer Familie von Wahrsagern. Jeder ihrer Vorfahren war ein Wahrsager oder eine Wahrsagerin und jeder von ihnen hat bedeutende Vorhersagen gemacht. Sorry kann das nicht. Sie ist zwar Wahrsagerin, allerdings zeigen ihre Visionen eher alltägliche Dinge und keine bedeutenden Schicksale. Als sie dann an die Akademie Fortuna gehen soll, an der ihre Mutter auch noch die Direktorin ist, erwarten alle von ihr, dass sie die neue Schulbeste wird. Na das kann ja was werden!
"Irgendwie sehr schrill, kreativ und bunt. Halt irgendwie besonders!" Das waren so ziemlich meine ersten Gedanken als ich das Buch begonnen habe. Diesen Eindruck hatte ich zwar schon vom Cover und diesen Eindruck unterstützen sowohl die Geschichte als auch die unterstützenden Illustrationen. Die Figuren fallen hierbei am meisten auf. Sie sind kreativ, individuell und auch ein kleines bisschen verrückt. Aufgrund der anschaulichen Beschreibungen und der Zeichnungen konnte ich mir die Charaktere (besonders bzgl. des Äußeren) sehr gut vorstellen. Durch diese Anschaulichkeit und die sehr gute Ausarbeitung haben mir eigentlich alle Figuren aus der Geschichte sehr gut gefallen.
Bei der Handlung muss ich sagen, dass sie ein bisschen braucht um in Fahrt zu kommen. Der Spannungsbogen beginnt doch recht flach, baut sich dann aber besonders in der zweiten Hälfte deutlich auf. Langweilig war die Geschichte aber zu Beginn nicht. Es gab viel zu entdecken und mir fiel das Lesen durchgehend sehr leicht. Am Ende hat die Handlung dann einen tollen Höhepunkt der Spannungskurve erreicht. Hier war konnte mich die Geschichte komplett fesseln und ich habe richtig mit gefiebert.
Insgesamt hat mir die Geschichte, die Figuren und die in dieses Buch eingeflossene Kreativität sehr gut. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und freue mich schon auf den Folgeband. Dieser verspricht etwas aufregender zu werden.
Kendrick ist genervt. Er muss nicht nur die Schule wechseln, er muss auch noch zurück in die Heimat seiner verstorbenen Mutter. Und als wenn das nicht genug wäre, ist diese Schule auch noch ein Internat. ...
Kendrick ist genervt. Er muss nicht nur die Schule wechseln, er muss auch noch zurück in die Heimat seiner verstorbenen Mutter. Und als wenn das nicht genug wäre, ist diese Schule auch noch ein Internat. Ein Internat, dass in dem Schloss seiner Familie untergebracht ist. Aber das ist noch nicht genug. Neben den vielen Greifvögeln, die in der ganzen Schule verteilt dargestellt sind, benehmen sich die Mitschülerinnen und Lehrerinnen auch noch sehr seltsam. Und was hat es mit dem Geheimnis um den Falcon Peak auf sich?
Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Ich konnte mich sehr schnell in den Schreibstil hinein finden und in die Geschichte eintauchen. Das Setting hat mir direkt sehr gut gefallen und das Schloss konnte ich mir im Wesentlichen gut vorstellen. Die Beschreibungen hierzu waren im Allgemeinen sehr anschaulich und leicht verständlich. Leider fehlen mir aber kleiner Details und Besonderheiten, die für mich in den Beschreibungen zu kurz kamen.
Die Aves, die man in diesem Buch genauer kennenlernt gefallen mir von der Idee her sehr gut. Die Umsetzung hat mir im Großen und Ganzen auch sehr gut gefallen. Die daraus entstehenden Charakter haben mir ebenfalls gefallen, obwohl einige von ihnen etwas mehr Tiefe vertragen könnten.
Der Spannungsbogen brauchte leider etwas um sich aufzubauen. Dennoch war die Geschichte auch bei Abschnitten mit geringem Spannungsanteil durchaus interessant. Das Finale der Geschichte war dann sehr actionreich und durchaus gelungen. Das Ende schließt die Geschichte sehr gut ab, macht mit seinen Andeutungen aber durchaus Lust auf den Folgeband.
Insgesamt hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie liest sich flüssig und die Handlung konnte mich über weite Strecken überzeugen.
Homefarming- Ich bewundere immer Menschen, die das machen. Von mir selbst behaupte ich immer (genau wie die Autorin), dass ich keinen grünen Daumen habe. Immerhin geht bei mir selbst mein einsamer Kaktus ...
Homefarming- Ich bewundere immer Menschen, die das machen. Von mir selbst behaupte ich immer (genau wie die Autorin), dass ich keinen grünen Daumen habe. Immerhin geht bei mir selbst mein einsamer Kaktus regelmäßig ein und muss ersetzt werden. Aber ich finde es auch toll, wenn man weiß woher sein Essen kommt und was da so alles "drin" ist. Und aus genau dem Grund habe ich dieses Buch ausgewählt.
Anfangs dachte ich noch ich lese mal ein bisschen quer und schau mir einzelne Themen an. Nun muss ich aber sagen, dass ich fast alles gelesen habe und nur wenig überblättert habe, denn die Autorin schafft es tatsächlich mit diesem Sachbuch zu fesseln.
Beginnen tut alles mit einer kurzen Vorstellung und einer Einleitung. Hier merkt man als Leser schnell, dass dieses Buch auf einer sehr persönlichen aber trotzdem informativen Ebene geschrieben ist. So erzählt die Autorin über positive und negative Erfahrungen und streut nebenbei noch eine Menge Wissen ein.
Und obwohl ich eigentlich keine Hühner mag und mit großer Sicherheit auch nie selbst welche halten werde war ich doch neugierig auf dieses Kapitel und habe dieses auch gelesen (und dabei einiges gelernt).
Die Rezepte am Ende sind praktisch, easy und machen Lust aufs Ausprobieren.
Ich muss sagen, dass mich die Autorin es hier geschafft hat mich neugierig zu machen und mich zu motivieren einfach mal das ein oder andere auszuprobieren. Denn ich habe verstanden, dass man nicht immer eine grünen Daumen braucht, um am Ende eine kleine Ernte zu erhalten. Und außerdem ist ja auch noch kein Meister vom Himmel gefallen.
Mein Fazit zu diesem Buch: Motivierend, inspirierend und informativ. Absolut für Anfänger geeignet.