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Veröffentlicht am 05.04.2021

Solide

Herzgesund leben
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Positiv: Einfach erklärte Medizin für Nicht-Mediziner. Pescoller führt Tipps an, wie man das Herz gesund hält.

Zunächst beginnt Pescoller mit viel Fachwissen rund um das Herz. Zwar vereinfacht er die ...

Positiv: Einfach erklärte Medizin für Nicht-Mediziner. Pescoller führt Tipps an, wie man das Herz gesund hält.

Zunächst beginnt Pescoller mit viel Fachwissen rund um das Herz. Zwar vereinfacht er die Sprache und Vieles kam mir noch aus dem Biologieunterricht aus der Schulzeit bekannt vor, jedoch hätte er den Abschnitt nicht so ausschweifend erzählen müssen in meinen Augen.

Spezifische Sportübungen/Abbildungen, die für das Herz gesund sind, wären hilfreicher.

Pescoller erklärt bildlich und ausführlich, welche Krankheiten am Herz existieren und wie man sie wieder "zum Laufen2 bringt. Jedoch lautet ja seine Fragestellung komplett anders. Da habe ich über 1/3 gelesen und weiß immer noch nichts über die Vorbeugung dieser...

Witz ist vorhanden, aber nicht wie versprochen viel.

+ die Empfehlungen, die vorkommen sind meist das klassisch Bekannte: Sport, gesunde Ernährung, keine Zigaretten und kein Alkohol. Da wäre es hilfreicher zu wissen, welchen Sport er diese Krankheit empfiehlt und welchem er abrät.

Außerdem wäre auch eine Liste mit Ernährung vielleicht gut. Denn jeder spricht eine andere Sprache. Nur bei Fast-Food nicht.

Im Großen und Ganzen kann ich daher das Buch nur denjenigen empfehlen, die sich wirklich intensiv mit dem Thema Herz befassen wollen und sich für die Krankheiten insbesondere interessieren. Für meinen Geschmack war da noch etwas zu viel Fachwissen drin. Mehr Tipps wären mir lieber gewesen.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Hab den Hype nie verstanden

Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
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Ich las dieses Werk aus dem selben Grund, warum ich Twilight und Harry Potter und Divergent gelesen habe: Es war der Hype schlechthin und daher musste man sie lesen, um mitreden zu können.

Alle Werke ...

Ich las dieses Werk aus dem selben Grund, warum ich Twilight und Harry Potter und Divergent gelesen habe: Es war der Hype schlechthin und daher musste man sie lesen, um mitreden zu können.

Alle Werke haben mir eines gelehrt: Ich kann weder mit Fantasy noch mit Sci-Fi etwas anfangen. Daher habe ich auch Herr der Ringe abgebrochen und mich geweigert je mit Game of Thrones zu starten. So konnte ich da nie mitreden, aber habe meine Lebenszeit in meinen Augen viel besser verbracht.

Fazit: Wer darauf abfährt zu lesen, wie die Welt zwingt Jugendliche gegeneinander aufzubringen und für Ruhm zu killen, dem zu empfehlen. Sonst lasst die Finger von dem ...Buch.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Es hätte etwas werden können

Mansfield Park
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Fanny Price hat 9 Geschwister und kommt aus einer armen Familie. Um nicht dem Hungertod zu erleiden, wird sie als junge Jugendliche zu ihrem Onkel geschickt. Dort trifft sie nicht nur ihre zwei reichen ...

Fanny Price hat 9 Geschwister und kommt aus einer armen Familie. Um nicht dem Hungertod zu erleiden, wird sie als junge Jugendliche zu ihrem Onkel geschickt. Dort trifft sie nicht nur ihre zwei reichen Cousinen, die sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen, sondern auch ihr ältester Cousin macht ihr das Leben extra schwer.
Leider erzählt genau diese Einleitung Austen viel zu ausschweifend und verliert sich in der Erzählung Fannys Aufwachsen. Als es dann spannend wird und sie im heiratsfähigen Alter ist, wurde mir all das viel zu knapp. So konnte ich diesen Roman Von austen leider kaum genießen. Die Romantik und Komödie blieb auf den letzten 20 Seiten stecken und das war mir einfach zu wenig.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Der beste von der Reihe

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
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In Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer geht es um die sterbliche Bella Swan und ihre große unsterbliche Liebe Edward Cullen, der zudem ebenfalls unsterblich gut aussieht und tatsächlich unsterblich ...

In Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer geht es um die sterbliche Bella Swan und ihre große unsterbliche Liebe Edward Cullen, der zudem ebenfalls unsterblich gut aussieht und tatsächlich unsterblich ist... oder schon gestorben ist? Na ja, ich bin damals 2009 ebenfalls dem Hype verfallen und muss sagen: Der Teil war noch der beste. Mit jedem weiteren Teil nahm die Handlung an Kuriosität nur noch mehr zu und endete abstrus.
Ich kann nur sagen: Ein Glück ist der Vampirhype vorüber und man darf sich wieder in Normalsterbliche verlieben. Aber natürlich sehe ich all das heute viel kritischer als damals. Empfehlen kann ich es dennoch nicht. Meyer indoktriniert mir viel zu sehr ihren Glauben des Mormonentums in ihre Werke. Während hier alles noch vollkommen koscher bleibt, SPOILER übertreibt sie in ihrem letzten Band zu dem Thema maßlos. Dank ihr hat auch all der Quatsch mit stets "aufregenden Abenteuern" in der Frauenromanabteilung so richtig den Lauf bekommen. Niveauvoll ist das meist leider nicht mehr und zum x-ten Mal denselben Text zu lesen... das regt mich hinsichtlich meines Portemonnaies dann wirklich auf.

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Langatmig

Die Insel der Wünsche - Stürme des Lebens
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Ich habe sehr lange gebraucht, um in diesen Roman hineinzufinden.

Mein größtes Problem war, dass der Klappentext viel zu viel preisgab. Nachdem ich die Hälfte gelesen hatte, arbeitete Tine noch immer ...

Ich habe sehr lange gebraucht, um in diesen Roman hineinzufinden.

Mein größtes Problem war, dass der Klappentext viel zu viel preisgab. Nachdem ich die Hälfte gelesen hatte, arbeitete Tine noch immer nicht in dem besagten Hotel bei ihrem Zukünftigen. Dieser wurde bis dato auch kaum erwähnt.

Dieser Roman ist also als genau das zu sehen, was er darstellt. Die Einleitung zu einer großen Saga. Jedoch sind mir 500 Seiten wirklich zu viel für eine Einleitung. Sehr zäh, er packte mich nicht wirklich.

Inhaltlich tauchten zudem viele Gedichte auf. Das ist nicht unbedingt mein Genre, die meisten habe ich übersprungen.

Gegen Ende wurde mir der Roman plötzlich zu politisch und historisch.

Allerdings kann man alles auch ganz anders sehen: Literarisch. Das hat jedoch mit sich gebracht, dass in mir nie Gefühl hochgekommen ist, dass ich das Buch nicht aus den Händen legen konnte...

Jedoch bin ich allgemein kein Liebhaber von Romanreihen, die man unbedingt nacheinander lesen muss. Bis der nächste Band erscheint (Sommer), habe ich schon zahlreiche weitere Bücher verschlungen und den Inhalt dieses vergessen. Viel mehr begeistert hätte mich etwas Knappheit und dafür 3 einzelne Bände beispielsweise über die Leben der ersten drei Schwestern.

Allgemein störte mich, dass so viel Banalem so viel Aufmerksamkeit geschenkt wurde und so viele Charaktere so ähnlich gezeichnet waren. Hier wäre es besser gewesen, wenn man sich auf wenige Personen konzentriert, diese dann aber mehr Leben und Individualität einhaucht. Außerdem hätte man auch mehr darüber berichten können, wie sie genau leben. Eben einfach mal so ein Tagebuch voller Hunger, Sorgen, Krankheit, Angst, etc. Vieles wurde nur schwarz auf weiß geschrieben, aber nicht näher gebracht. Dass ein Kind beispielsweise an Hunger oder Kälte stirbt. Obwohl genau diese Art von Grausamkeit eigentlich genau in Tines Leben passen würde.
Schade, Jessen kann flüssig schreiben, aber nicht spannend oder emotional.

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