Eigentlich ist das Schicksal von Nomi und ihrer Schwester Serina vorher bestimmt. Denn in ihrer Welt haben Frauen keine Rechte. Daher begleitet Nomi ihre Schwester an den Königshof, denn Serina soll eine ...
Eigentlich ist das Schicksal von Nomi und ihrer Schwester Serina vorher bestimmt. Denn in ihrer Welt haben Frauen keine Rechte. Daher begleitet Nomi ihre Schwester an den Königshof, denn Serina soll eine Grace, eine Hofdame, werden. Und Nomi soll ihre Kammerzofe sein. Eigentlich! Als dann alles anders kommt sehen die beiden Schwestern sich gezwungen selbst für ihr Glück und ihr Leben zu kämpfen.
Als ich mit dieser Geschichte begonnen habe, war ich anfangs etwas irritiert, da ich so eine Geschichte nicht erwartet hatte. Dennoch habe ich Serina und besonders Nomi schnell in mein Herz geschlossen. Die Entwicklung der Handlung verläuft zügig und schnell in eine ganz andere Richtung als zuerst angenommen. Und genau das fand ich großartig. Innerhalb weniger Augenblicke ändert sich die komplette Situation und die Geschichte verläuft anders als angenommen. Auch die Ideen, die hinter dieser Geschichte stecken haben mir gut gefallen.
Leider war das Ende für mich ein bisschen zu früh zu vorhersehbar, allerdings eröffnet genau dieses Ende dem zweiten und finalen Band der Reihe sehr viele toll klingende Möglichkeiten.
Insgesamt hat mir die Geschichte wirklich gut gefallen. Über weite Strecken konnte sie mich fesseln und mehrmals auch überraschen. Leider war ich mit dem Weg zum Finale nicht ganz glücklich, daher gebe ich nur 4 Sterne.
Als an einem verregneten und stürmischen Tag ein Teppich an ihr Fenster geweht wird ist Stella, Matteo und Hanna noch nicht klar, dass dieser Teppich besonders ist und sie auf eine abenteuerliche Reise ...
Als an einem verregneten und stürmischen Tag ein Teppich an ihr Fenster geweht wird ist Stella, Matteo und Hanna noch nicht klar, dass dieser Teppich besonders ist und sie auf eine abenteuerliche Reise mitnehmen wird.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir ganz gut gefallen. Die für die Geschichte besonders relevanten Charaktere wurden vorgestellt. Der Anfang hat bei mir durchaus Interesse für die Geschichte hervorgerufen. Gut gefallen hat mir dann auch die genauere Vorstellung und die Vorgeschichte von Kasimir. Diesen habe ich dann auch schnell ins Herz geschlossen. Er überzeugt auf jeden Fall mit seiner klugen, aufgeweckt Art. Zudem mochte ich das Setting und die Stimmung, die von den Illustrationen sehr gut unterstützt wurde, in diesem Abschnitt sehr gerne. Leider hat die Begeisterung im weiteren Verlauf dann etwas nachgelassen. Im Folgenden lernten sich die Kinder und Kasimir dann besser kennen und fliegen dann an einen entscheidenden. Warum sie da jetzt hin mussten habe ich nicht nachvollziehen können, die Wichtigkeit des Ortes habe ich dann aber doch verstanden. Von hier an wirkte der Rest des Buches dann eher wie ein Trailer, der das nächste Buch einleiten sollte. Hier hätte ich mir eine eigenständigere Handlung mit einem eigenen kleinen gemeinsamen Abenteuer gewünscht.
Insgesamt hat mir das Buch trotz des fehlenden gemeinsamen Abenteuers ganz gut gefallen. Die Illustrationen, die nur ein reduziertes Farbspektrum aufweisen, unterstützen die Geschichte angenehm. Zudem hat es mir gefallen die Themen, die dem Autoren bei dieser Buchreihe wichtig sind, altersgerecht in die Handlung eingebaut vorzufinden. Für den zweiten Band erhoffe ich mir ähnlich viel spürbare Liebe für das Projekt "Buch" aber doch etwas mehr Spannung.
Julia Schwarz hat so etwas noch nicht gesehen. Mitten in der Nacht wird sie zu einem Leichenfundort gerufen. Doch diese Leiche ist nicht gewöhnlich, denn befindet sich in einer Eisstatue, die angestrahlt ...
Julia Schwarz hat so etwas noch nicht gesehen. Mitten in der Nacht wird sie zu einem Leichenfundort gerufen. Doch diese Leiche ist nicht gewöhnlich, denn befindet sich in einer Eisstatue, die angestrahlt mitten auf einem großen Platz in der Stadt steht. Die Polizei und auch Julia Schwarz können sich nicht erklären, wie die junge Frau in die Statue gekommen ist. Noch bevor die Obduktion stattfinden konnte taucht auf schon die nächste Leiche auf und Julia Schwarz findet sich mit ihrem Kollegen Florian Kessler auf der Jagd nach einem eiskalten Killer.
Wie bei jedem von mir bisher gelesenen Buch der Autorin bin ich auch hier wieder sehr zügig in die Geschichte eingetaucht. Der flüssige Schreibstil sorgt bei mir für einen angenehmen Lesefluss ab der ersten Seite. Die erste Leiche und die daraufhin anlaufenden Ermittlungen fand ich sehr interessant. Ich mag Julia Schwarz mit ihrer äußerlich harten Schale und dem doch recht weichen Kern. Auch ihre neue Assistentin Lenja hat mir gut gefallen. Neben den interessanten Ermittlungen haben mir auch die Entwicklungen im Privatleben der Figuren gefallen. Hier hat die Autorin wieder ein gutes Verhältnis zwischen Mord und Privat gefunden. Besonders gut gefallen haben mir in diesem Band die Abschnitte aus Sicht der Opfer und des Mörders. Bei der Suche nach dem Mörder hatte ich lange keine Idee und war am Ende sehr überrascht über die Auflösung.
Allerdings muss ich sagen, dass es mir in diesem Teil der Reihe etwas an Spannung gefehlt hat. Besonders das Ende hätte ich mir etwas mitreißender gewünscht. Dennoch hat mir die Geschichte wieder sehr gut unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Fall mit Julia und Florian.
Nichts ist wie es war seit die Engel auf die Erde gefallen sind. Nun herrschen Dämonen und Engel über die Erde und die Menschen müssen sich ihren Regel fügen. So auch Brielle bzw. Brie, deren Mutter ihre ...
Nichts ist wie es war seit die Engel auf die Erde gefallen sind. Nun herrschen Dämonen und Engel über die Erde und die Menschen müssen sich ihren Regel fügen. So auch Brielle bzw. Brie, deren Mutter ihre Seele an einen Dämon verkauft hat. Dadurch ist ihr Schicksal besiegelt ehe ihr Leben so richtig begonnen hat. Doch als ihr bei ihrer Erweckungszeremonie schwarze Flügel wachsen überschlagen sich die Ereignisse. Bries vorherbestimmtes Leben ist auf einmal gar nicht so vorhersehbar.
Mein erster Gedanke: Wow, was für ein schönes Cover - aber Engel sind eigentlich nicht so meins!
Und so habe ich dieses Buch aufgrund seines Covers und nicht aufgrund seines Inhalts gekauft, denn ich muss sagen, dass Engel eigentlich nicht so mein Fall sind. Doch dann habe ich das Buch einfach mal anlesen wollen und zack waren mehrere Stunden um und das Buch war beendet. Überraschender Weise hat mich dieses Buch von sich überzeugen können.
Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Die beschriebene Welt ist spannend, gut vorstellbar und logisch aufgebaut. Brielle zeigt sich schnell taff und unterhaltsam. Diese Einstellung behält sie sich auch nach den überraschenden Ereignissen, die ihr Leben über den Haufen werfen, bei. Leider wird auch schnell klar, dass Brie sehr stark von ihren Hormonen beeinflusst wird. Daran musste ich mich etwas gewöhnen und ich habe auch mehrfach nicht mehr aufhören können mit den Augen zu rollen, dennoch mochte ich Brie wirklich gerne. Denn diese überzogene Art in ihrem ganzen Auftreten macht einfach sympathisch. Auch die Freunde von Brie haben mir gut gefallen. Zudem waren die Figuren gut gezeichnet und hatten interessante Charakteristika.
Die Handlung an sich wirkt sehr flüssig und ich bin durch die Geschichte nur so geflogen. Ich hatte nicht das Bedürfnis zu unterbrechen oder eine Pause zu brauchen.
Insgesamt hat mich das Buch positiv überrascht. Die Welt und die Figuren sind überraschend, amüsant und gut dargestellt. Brie an sich ist etwas überzogen dargestellt und dadurch sowohl sympathisch als auch manchmal etwas anstrengend. Von mir gibt es für dieses Buch starke 4 Sterne.
Ein Haus, dass ein Eigenleben hat. Ein Haus mit Türen, die sich einfach nicht öffnen lassen. Ein Haus vollgestellt mit Dingen, die ihm nicht gehören.
Als Lias das erste Mal das Haus seiner verschwundenen ...
Ein Haus, dass ein Eigenleben hat. Ein Haus mit Türen, die sich einfach nicht öffnen lassen. Ein Haus vollgestellt mit Dingen, die ihm nicht gehören.
Als Lias das erste Mal das Haus seiner verschwundenen Großtante sieht ist er wenig begeistert. Und hier soll er nun mit seinen Eltern wohnen, denn seine Großtante ist spurlos verschwunden und hat seinen Eltern dieses seltsame Haus geschenkt. Was soll er bloß hier? Er weiß von seiner Großtante eigentlich nichts! Außer, dass sie Schriftstellerin war. Als Lias dann aber auf die Bücher des Hauses trifft, ziehen ihn diese vollkommen in seinen Bann und das Abenteuer beginnt.
Als ich das Buch in der Hand hatte und mit dem Lesen begonnen habe war ich zuerst einmal wenig begeistert. Der Prolog war zwar interessant, aber dann ging es wieder mit dem typischen "ich-muss-umziehen-und-darauf-hab-ich-keine-Lust" Gehabe des Protagonisten los. Mein Gedanke war da erst mal "Na toll! Also wieder ein Buch nach Schema X". Doch schnell habe ich gemerkt, dass die Geschichte doch nicht ganz so vorhersehbar war. Die Schwerpunktsetzung hat für mich dann auch diesen typischen Anfang erträglich gemacht.
Und dank des flüssigen Schreibstils, durch den ich besonders durch die ersten Kapitel regelrecht geflogen bin, war ich dann schnell in der Geschichte drin. Und hier konnte mich die Idee, die immer deutlicher erkennbar wird, doch überzeugen. Und so habe ich mich begeistert mit Lias immer weiter in sein Abenteuer gestürzt. Die Beschreibungen des Autors haben mir hier sehr gut gefallen. Die Ausarbeitung der Welt wirkt gut durchdacht und sehr fantasievoll. Obwohl ich hier sagen muss, dass man dann doch die ein oder andere Anspielung auf andere Bücher oder Gegebenheiten aus der Bücherwelt wieder findet. Mich persönlich hat es nicht gestört, sondern eher zum Schmunzeln gebracht.
Die Handlung an sich ist dann recht zügig, allerdings nicht immer so abwechslungsreich wie ich mir das gewünscht hätte. Die Grundidee der Geschichte konnte mich aber begeistern. Besonders gut gefallen hat mir die Handlung um die "besondere " Maschine (hier möchte ich nicht zu viel verraten).
Das Ende der Geschichte konnte mich dann nochmal von der Geschichte überzeugen. Hier hat der Autor es mehrfach geschafft mich zu überraschen und mich auf die falsche Fährte zu locken. Da hat das Lesen nochmal mehr Spaß gemacht. Das Finale schließt die Handlung dann zufriedenstellend ab und das Ende macht die Geschichte zum Schluss rund.
Die Charaktere waren sehr interessant. Manche haben mich hier mehr überzeugt als andere. Teilweise habe ich mir einfach mehr von verschiedenen Figuren erhofft. Der Hauptcharakter Lias ist aber sehr gut ausgearbeitet und seine Entwicklung in der Geschichte wirkt realistisch und gut durchdacht.
Insgesamt konnte mich das Buch gut unterhalten. Besonders gefallen haben mir die Welten und das Haus. Einen Stern ziehe ich allerdings für die ein oder andere (kurze) Länge und die teilweise nicht erfüllten Hoffnungen an die Charaktere ab.