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Veröffentlicht am 11.03.2021

Informativ nicht nur für Kinder

Das Museum des Meeres
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Wale sind die größten Lebewesen unseres Planeten und um auch diese Tiere in einem Museum unterzubringen kommt Das Museum des Meeres auch in riesigem Format daher. 28 x 1.7 x 37.8 cm können sich sehen lassen. ...

Wale sind die größten Lebewesen unseres Planeten und um auch diese Tiere in einem Museum unterzubringen kommt Das Museum des Meeres auch in riesigem Format daher. 28 x 1.7 x 37.8 cm können sich sehen lassen. Und der Inhalt ebenso: Informative. leicht verständliche Texte und naturgetreue Illustrationen machen das Buch zu einem Highlight für Kinder und deren Eltern, auch wenn das Format es etwas sperrig macht und es kaum in ein gewöhnliches Bücherregal passt. Aber vielleicht muss es dort auch nicht hinein, man kann es sich immer wieder ansehen, denn das Wissen dort ist durchaus etwas, mit dem man unter Freunden punkten kann.
Neun Säle (Kapitel) stellen sowohl Meeresbewohner, als auch Lebensräume vor, vom Plankton bis zu den Walen. Dabei entdeckt der Leser Portugiesische Galeeren, Papier- und Perlboote, Seeschweine und Fetzenfische.
Das Museum des Meeres ist eine kurzweilige Reise durch einen riesigen Lebensraum für alle welche sich für die Tiefen des Meeres interessieren, und … das Alter spielt keine Rolle, denn auch der Erwachsene kann von diesem Buch viel lernen. Und für Lesefaule kein Grund sich dem Wissen zu verweigern.

Veröffentlicht am 09.03.2021

Ein würdiges Ende

Die 12 Häuser der Magie
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Das Ende der 12 Häuser der Magie und irgendwie schade. Mir hat die Trilogie gefallen und einige der auftauchenden Personen habe ich lieb gewonnen (selbst Dauernervensäge Nox ... irgendwie).
Aber bevor ...

Das Ende der 12 Häuser der Magie und irgendwie schade. Mir hat die Trilogie gefallen und einige der auftauchenden Personen habe ich lieb gewonnen (selbst Dauernervensäge Nox ... irgendwie).
Aber bevor die Trilogie zu Ende geht wird es noch richtig spannend und sehr actionreich und ... irgendwie peinlich das zugeben zu müssen, aber am Ende habe ich doch die eine oder andere Träne vergossen.
Schicksalsretter unterscheidet sich von den Vorgängern nur in der Handlung, der Schreibstil ist wie gewohnt und auch die Action ist so, wie man es erwartet (und von anderen Suchanek-Werken auch gewohnt ist).
Wer mal kurz abspannen möchte und sich in eine bekannte Welt mit Magie begeben möchte, der ist mit dieser Trilogie gut bedient.
Spannung und Action pur, sympathische Charaktere, die eine oder andere überraschende Wendung und ... was nicht immer bei Abschlussbänden der Fall ist: Ein absolut würdiges Ende.

Wer anspruchsvolle Literatur erwartet ... sollte sich anderweitig umsehen, wer sich aber einfach nur gut unterhalten lassen will, der wird nicht enttäuscht werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 04.03.2021

Familienleben einmal anders...

Das Familienleben der Tiere
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Kurzweilig und unterhaltsam, aber mit der entsprechenden Fachkenntnis beschreibt Mario Ludwig Das Familienleben der Tiere, oder das was einem Familienleben am nähesten kommt mit all seinen Komplikationen. ...

Kurzweilig und unterhaltsam, aber mit der entsprechenden Fachkenntnis beschreibt Mario Ludwig Das Familienleben der Tiere, oder das was einem Familienleben am nähesten kommt mit all seinen Komplikationen. Dabei erfährt man mehr oder weniger Neues über Wölfe und Nacktmulle, über Pinguine (die nicht unbedingt nur niedlich aussehen), Bonobos und andere: Schwule Tiere, Kindsraub (oder -missbrauch), wo Sex eine Rolle spielt, dass Bonobos nicht ganz so friedlich sind, wie man glauben mag.
Es ist ein informatives Buch, dass einen Überblick über die verschiedenen sozialen Beziehungen von Tieren gibt, ohne dass diese zu sehr vermenschlicht werden (sie werden es gar nicht und das ist gut so, denn das was der Mensch als Familienleben bezeichnen mag, würden vermutlich andere Tiere mit Kopfschütteln betrachten).
Der Leser wird Vergleiche zum Menschen anstellen (und vielleicht ein bisschen schockiert sein), aber wenn man genauer hinsieht wird man einiges auch im Sozialleben des Homo sapiens wiedererkennen und uns zeigen, dass wir auch nur Tiere sind (etwas, das manche gerne vergessen wollen und lieber das Tier als Mensch sehen wollen als umgekehrt).
Neben dem Familienleben beleuchtet Mario Ludwig auch allgemeine biologische Zusammenhänge, wie etwa warum Strauße ihre Köpfe nicht in den Sand stecken oder warum die Farbe der Löwenmähne wichtig ist.

Ein Buch für all jene, die mehr über ihre Mitbewohner wissen wollen.

Veröffentlicht am 04.03.2021

Natur vor der Haustür

Der Braune Bär fliegt erst nach Mitternacht
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Johanna Romberg ist Journalistin und Hobby-Ornithologin. Ihre Interessen gehen aber weit über Vögel hinaus, wie sie in diesem Buch beweist. Und sie ist mit ihrer Liebe zur Natur nicht allein. Und so begibt ...

Johanna Romberg ist Journalistin und Hobby-Ornithologin. Ihre Interessen gehen aber weit über Vögel hinaus, wie sie in diesem Buch beweist. Und sie ist mit ihrer Liebe zur Natur nicht allein. Und so begibt sich die Autorin vor die Haustür und zeigt, dass man nicht in ferne Länder reisen muss um interessante Tierbeobachtungen machen zu können.
Und wenn man es genauer hinterfragt scheint einem die Tierwelt Afrikas vertrauter zu sein als die Tierwelt im eigenen Land. Und wer hätte gedacht (ohne einen Blick auf das Cover zu werfen) dass der Braune Bär kein Bär ist, wie man es vermuten würde.
Zurück zu Johanna Romberg, die sich nicht nur mit der Tierwelt befasst sondern sich auch an einer Johanna Romberg ist Journalistin und Hobby-Ornithologin. beteiligt. Auch keine schlechte Idee um die heimische Flora zu entdecken.
Und auf ihrer Reise durch die Heimat besucht sie Muschelschützer (die natürlich auch etwas für den Gewässerschutz machen), zählt Nachtfalter und begeistert sich und den Leser für die Natur

Verständlich, nachvollziehend, ein bisschen mahnend, aber nicht aufdringlich und durchaus mit der passenden Prise Humor gewürzt.
Aber poetisch finde ich DER BRAUNE BÄR FLIEGT ERST NACH MITTERNACHT nicht, dazu ist das Thema zu ernst, und Johanna Romberg scheut auch nicht davor die Tatsachen beim Namen zu nennen.
Aber sie gibt auch Hoffnung.

Und nachdem man im Moment in der Reisefreiheit etwas eingeschränkt ist, kann man sich auch gleich in der Umgebung umsehen und nach Vögeln, Schmetterlingen und anderen Tieren umsehen. Oder man beteiligt sich an einer Pflanzenchallenge…

Veröffentlicht am 28.01.2021

Bienen retten ... und mehr

Bienen retten
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Wer die Bienen rettet rettet die Welt … soweit ist das gar nicht hergeholt. Und man muss nicht mit der Imkerei anfangen, denn das Bienensterben betrifft nicht die Honigbiene, sondern ihre wilden Verwandten, ...

Wer die Bienen rettet rettet die Welt … soweit ist das gar nicht hergeholt. Und man muss nicht mit der Imkerei anfangen, denn das Bienensterben betrifft nicht die Honigbiene, sondern ihre wilden Verwandten, diejenigen, um die sich kein Imker kümmert. Und diesen ist nicht damit geholfen, wenn man ein Insektenhotel auf dem Balkon aufstellt. Es gibt tatsächlich vieles, das man falsch machen kann. Den Bienen hilft man damit nicht, man schadet ihnen damit aber auch nicht (unbedingt). An dieser Stelle kommt BIENEN RETTEN ins Spiel.
Es beginnt am Anfang und stellt die Biene als solche vor (bereits am Anfang werden dabei auch einige häufige Wildbienenarten vorgestellt, im hinteren Teil des Buches folgen noch mehr), vom Aufbau bis zur Lebensweise (die so anders sein kann als man es von der Honigbiene kennt).
Auf die Bedürfnisse der Bienen wird eingegangen, so dass man auch auf Garten und Balkon den nützlichen Tieren bereits kleine Hilfestellungen geben kann.
Und dann werden natürlich Tipps für Insektenhotels gegeben (wobei man sich dabei auch als Bastler betätigen kann, denn dann kann man tatsächlich den Bienen und anderen Insekten Nist- und Versteckmöglichkeiten bieten (was kommerziell erwerbliche Insektenhotels nur bedingt machen). Und manche Bienen haben andere Bedürfnisse als ein Hotel.
BIENEN RETTEN ist kurz und knapp, bietet aber doch eine Vielfalt an bisher kaum bekanntem Wissen und regt zum Nachdenken an.
Leicht verständlich geschrieben und mit vielen Anregungen. Wer den Bienen helfen will kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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