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Veröffentlicht am 14.03.2021

Hätte man so vom Osterhasen nicht gedacht

Ostermorde
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Wenn man zynische Betrachtungen eines Drogeriemarktkassierers, weihnachtsmännische Überlegungen, Nonsensäußerungen eines stellvertretenden Kommissars, stalkende Männer in Hasenkostümen im Zusammenspiel ...

Wenn man zynische Betrachtungen eines Drogeriemarktkassierers, weihnachtsmännische Überlegungen, Nonsensäußerungen eines stellvertretenden Kommissars, stalkende Männer in Hasenkostümen im Zusammenspiel mit österlichen Gegenständen als Tat- oder Mordwaffen mag, Mörder mit Macken kennenlernen möchte, gewollt lustige Verfolgungsjagden schätzt und Logik sucht, wird man diese 13 skurrilen Ostermordgeschichten lieben. Autoren wie P. Holland Moritz, Bosetzky, A. Sturm oder R. Röder-Ensikat haben ihrem Affen, ähm, ihrem Osterhasen Zucker gegeben und verschwurbelte, verdrehte und irre Geschichten zu Papier gebracht. Manchmal nach haarsträubend verzweifelten Schreibbemühungen. Eins verbindet sie: immer haben sie einen Bezug zu Ostern. Blutige, dramatische und unglaubliche Ostermorde wurden gesammelt und herausgegeben von Martina Arnold. Verlag edition Krimi

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Veröffentlicht am 01.02.2021

Eine Frage der Perspektive

Von riesengroß bis klitzeklein
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Schön bunt kommt das Buch von Sabine Rothmund und Julia Klee aus dem Esslinger Verlag auf wertigem Papier daher. Zoom-Bilderbuch wird es genannt. Ein detailreicher Wiesenausschnitt macht Freude, schön ...

Schön bunt kommt das Buch von Sabine Rothmund und Julia Klee aus dem Esslinger Verlag auf wertigem Papier daher. Zoom-Bilderbuch wird es genannt. Ein detailreicher Wiesenausschnitt macht Freude, schön groß sind Blumen und Insekten zu sehen. Das kann man sich gut vorstellen. Mittendrin dann eine Kuh laut Text, sie soll herangezoomt erscheinen. Erklärungsbedarf für die Kleinen! Auch sieht das Tier aus wie eine Ziege bzw. ein Schaf. Plötzlicher Ortswechsel: das Meer. Der Sinn der im Wasser treibenden Milchpackung wird zunächst nicht klar, kleine Fische / Riesenpackung? Vielleicht wäre ein Zoomkreis um die Gegenstände hilfreich. Wieder folgt ein unerklärter Ortswechsel... .
Eigentlich eine schöne Idee, Kontraste und verschiedene Betrachtungsweisen aufzuzeigen. Auch Umweltverschmutzung ist ein wichtiges Thema. Etwas mehr Text hätte uns gefallen, aber in der vorliegenden Form mochten weder meine Kindern noch ich das Buch, den versprochenen Spaß hatten wir nicht. Ausserdem riechen die Seiten unangenehm. Schade.

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Veröffentlicht am 29.01.2021

Alfie liebt Snowball

Alfie - Retter auf Samtpfoten
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Geschichten von oder über Tiere lese ich eigentlich gern und hatte mich schon auf vergnügliche Abenteuer mit Alfie gefreut. Auch das schöne Cover machte neugierig.
Alfie wohnt in der Edgar Road, hat schon ...

Geschichten von oder über Tiere lese ich eigentlich gern und hatte mich schon auf vergnügliche Abenteuer mit Alfie gefreut. Auch das schöne Cover machte neugierig.
Alfie wohnt in der Edgar Road, hat schon einiges erlebt, ist recht selbstverliebt und harmoniesüchtig, mischt sich gern ein und schmiedet Pläne. Er trifft sich regelmäßig zum Plaudern mit seinen Katzenkumpels und verbringt mit Freundin Tiger viel Zeit. Bis neue, seltsam anmutende Nachbarn und die wunderschöne, aber abweisende Katze Snowball einziehen.
Nach meinem Empfinden könnte das Buch als belehrendes Friede-Freude- Kinderbuch durchgehen, jedoch sind ungewollte Kinderlosigkeit oder andere ausführlich thematisierte Probleme eher relevant für Erwachsene. Schade, denn die Idee eines tapferen Haustürkaters hatte mir gefallen. Man hätte so viel mehr spannende Abenteuer und etwas weniger kitschige Redewendungen einflechten können.
Gemählich dahin plätschernde und teils nette Geschichte aus der Feder von Rachel Wells.
Aus dem Englischen übersetzt von Sonja Fehling.

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Veröffentlicht am 24.12.2020

Weihnachtssterne

Wiedersehen im Land der Weihnachtssterne (Die Weihnachtsstern-Saga 2)
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Wie auch im ersten Band bildet die Poinsettia, also der Weihnachtsstern, das Gerüst, um das sich diese Geschichte rankt. Inzwischen haben seine Züchter den Markt erobert, haben aber nach wie vor Geheimnisse ...

Wie auch im ersten Band bildet die Poinsettia, also der Weihnachtsstern, das Gerüst, um das sich diese Geschichte rankt. Inzwischen haben seine Züchter den Markt erobert, haben aber nach wie vor Geheimnisse um- und voreinander, Beziehungsprobleme sowieso.
Nun spielt die Geschichte auf drei Zeitebenen, spiegelt drei Generationen. Stella versucht, hinter die entsprechenden Zusammenhänge zu kommen, muss sich aber zunächst über eigene Vorstellungen und Gefühle klar werden.
Über kurze Strecken vermochte Lea Thannbach eine leicht zu lesende, unterhaltsame Story zu entwickeln. Mir wurde es aber auf Dauer zu wenig glaubhaft und vor allem zu langweilig, welche Klischees bedient und welche Geheimniskrämerei veranstaltet wurde.

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Veröffentlicht am 22.12.2020

Poinsettia-Day

Im Land der Weihnachtssterne (Die Weihnachtsstern-Saga 1)
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Wie der Weihnachtsstern entdeckt und bekannt gemacht wurde. Wollte ich gern wissen. Ein netter, märchenhafter Vorspann. Der folgende historische Teil ist gelungen, romantisch, gut zu lesen. Schnell wird ...

Wie der Weihnachtsstern entdeckt und bekannt gemacht wurde. Wollte ich gern wissen. Ein netter, märchenhafter Vorspann. Der folgende historische Teil ist gelungen, romantisch, gut zu lesen. Schnell wird man mit Feli warm, auch mit Philipp. Klischees kommen leider vor, warum opfert die verliebte Frau ihre Pläne? Nun also das: Auswanderung nach Kalifornien, schwieriger Beginn, er mag sie anfänglich nicht, ok, aber über den titelgebenden Weihnachtsstern selbst erfährt man auch nicht wirklich viel.... Aber egal, eine schöne Geschichte. Jedoch diese ständige Hin- und Herspringerei zwischen Vergangenheit und Gegenwart hat mich jedesmal aus dem Lesefluss gerissen, hat mir die Geschichte von Lea Thannbach gründlich verleidet. Zumal in der Jetztzeit auch wieder Klischees gründlich bedient wurden. Schade.

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