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Veröffentlicht am 28.03.2021

Hidden Manor – die Burg ohne Vergangenheit?

Harrowmore Souls (Band 2): Ticket 23
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Der Schreibstil ist spannend und dunkel (gruselig) und lässt sich sehr gut lesen.

Das Cover in Lilatönen und Weiß (Mond) wirkt gruselig, in der Mitte ist ein Grabstein auf einem Hügel zu sehen mit einem ...

Der Schreibstil ist spannend und dunkel (gruselig) und lässt sich sehr gut lesen.

Das Cover in Lilatönen und Weiß (Mond) wirkt gruselig, in der Mitte ist ein Grabstein auf einem Hügel zu sehen mit einem Geist, fernen ist ein Plastik einer an einem Ast und Fledermäuse zu sehen. Es passt super zum Romaninhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden und gruseligen Roman und Fortsetzungsband der Reihe.

Fazit: Nach dem mir der erste Band um die Anwaltskanzlei „Harrowmore Souls“ (das übernatürliche Phänomen auf die Spuren kommt) gefallen hat, musste natürlich auch der Band 2 einziehen. Allison betreibt die Kanzlei zusammen mit ihrem Partner Conny Bligh. Warum und wieso und wer sie ist – erfahrt ihr im Roman Stück für Stück.

Diesmal geht es um das geheimnisvolle Ticket Nr.23, um was es das geht verrate ich euch noch nicht. Aber diesmal werden die beiden um Hilfe gebeten von einem ehemaligen Mitschüler Connys und führt unsere Freunde nach Hidden Manor. Angeblich hat die Burg keine Vergangenheit. Wer es glaubt wird Seelig? Den das alte Gemäuer hat mit Sicherheit eine Geschichte, eine die es in sich hat.

Ein ganz großartiges Leseerlebnis, das sowohl optisch, mit einem sehr gelungenen Cover, überzeugen kann, sowie mit einem spannenden Klappentext, der super gespannt macht auf eine Forstsetzung der Reihe aus dem Verlag und einem super Roman aufwarten kann.
Eine klare Leseempfehlung im Bereich Fantasy / (leichtem) Horror und zum Zeitpunkt von Herbst / Halloween super – und auch außerhalb! Und für Freunde von den reihen Whitehill Manors und Banshee Livie ein Muss. Auf jeden Fall 5 Sterne wert.

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Veröffentlicht am 27.03.2021

Freundschaft, Liebe und Leben wo man es kaum für möglich hält!

Der Piratenkater
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Cover:
Zeigt einen getigerten Kater vor einem Bild mit einem Segelschiff, der Gesichtsausdruck ist eher skeptisch. Der Hintergrund ist blau gehalten und man liest in großer Schrift oben den Romantitel, ...

Cover:
Zeigt einen getigerten Kater vor einem Bild mit einem Segelschiff, der Gesichtsausdruck ist eher skeptisch. Der Hintergrund ist blau gehalten und man liest in großer Schrift oben den Romantitel, es passt auf jeden Fall gut zum Romaninhalt.

Fazit:
Jeder denkt: Katzen und Wasser ein absolutes „no go“. In diesem Roman zeigt es sich aber anders, denn der kleine Straßenkater findet dort seine Heimat und noch mehr, alles was er an Land nicht kennengelernt hat.
Manchmal ist Hoffnung, Freundschaft, Futter und mehr, wo man es nie vermuten würde, wieder ein gelungener Roman der Katzenreihe, verdient auf jeden Fall 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 27.03.2021

Was ist an Legenden dran? Wahrheit oder Lüge?

Der Fluch der Silbersänger
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Cover:
In vielen Blautönen gehalten zeigt eine schwarze Katze mit leuchtenden Augen. Unten ist in großer Schrift der Romantitel zu lesen.

Fazit:
Wie es immer mit den Legenden: die einen verstehen sie ...

Cover:
In vielen Blautönen gehalten zeigt eine schwarze Katze mit leuchtenden Augen. Unten ist in großer Schrift der Romantitel zu lesen.

Fazit:
Wie es immer mit den Legenden: die einen verstehen sie als Warnung und andere eher als eine Aufforderung. Was glaubt ihr was passiert. Man könnte meinen wer nicht hören will muss fühlen, im übertragenen Sinne!

Ein ganz wundervoller magischer Roman aus der Katzenreihe, verdient auf jeden Fall 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Kurze aber sehr spannende Dystopie um eine junge Frau!

Mutantenblut
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Der Schreibstil ist spannend und fesselnd, lässt sich gut lesen.

Das Cover wird von den Gelb- und Orangentöne beherrscht – eine Wüstenlandschaft geschuldet. In der Mitte ist eine junge Frau in abenteuerlicher ...

Der Schreibstil ist spannend und fesselnd, lässt sich gut lesen.

Das Cover wird von den Gelb- und Orangentöne beherrscht – eine Wüstenlandschaft geschuldet. In der Mitte ist eine junge Frau in abenteuerlicher Kleidung zu sehen, sie hält ein Gewehr in den Händen und beschattet ihre Augen, um besser sehen zu können. Im Hintergrund sind Autowracks zu sehen. Ich finde es sehr passend.

Der Klappentext macht neugierig auf eine Dystopie in Novellen Form.

Fazit:
Eine spannende und fesselnde Dystopie, die Idee ist überraschend und mal etwas anders als üblich. Aber durch die Kürze des Romans ist man schnell am Ende angelangt.

Wo befinden wir uns eigentlich: nach einem Atomkrieg hat sich das Leben unter Kuppeln verlegt und es hat sich ein neues gesellschaftliches System gebildet.
Das nach der Einwirkung von Atomkraft Krankheiten und Mutationen zum allgemeinen Leben dazugehören ist klar, aber wie behandelt man diese. Denn sie sind immer noch Menschen! Lässt man ihnen ihre Menschlichkeit?

Die Protagonisten, allen voran Rosselin, das sogenannte Mutantenblut, sind gut genug beschrieben, um mitfiebern und erleben zu können was sie erst im Umerziehungslager in der Kuppel und dann in Wüstlande so erlebt. Aber nicht zu ausführlich, ist nicht machbar auf relativ wenig Seiten.

Über das Ende möchte ich nicht groß erzählen, dass es einen sehr nachdenklich zurücklässt – es passt auch zur vorherigen Story.

Klar, ich hätte gerne noch mehr von dieser neuen Welt und ihren Bewohnern erfahren, Stoff wäre für mehr Seiten dagewesen – aber es ist nun mal ein Kurzroman / Novelle. Für den Seitenumfang gelungen und eine spannende Handlung mit einer mutierten Heldin die sich ihre Menschlichkeit bis zum Ende des Romans bewahrt. Für mich 5 Sterne wert, vielleicht werden wir ja noch mehr und längeres von der Autorin lesen können in naher Zukunft.

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Veröffentlicht am 23.03.2021

Ein faszinierendes Thema – was ist ein Mensch oder macht ihn dazu!

Homo Digitalis
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Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen, das Thema ist packend und gut beschrieben.

Das Cover zeigt die Umrisse von einem Mann und einem Kind, diese scheint sich langsam aufzulösen, zu verschwinden. ...

Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut zu lesen, das Thema ist packend und gut beschrieben.

Das Cover zeigt die Umrisse von einem Mann und einem Kind, diese scheint sich langsam aufzulösen, zu verschwinden. Alles vor einem rötlichen und hellen Hintergrund. Es passt sehr gut zur Thematik und dem Inhalt im Roman.

Der Klappentext macht sehr neugierig auf ein trauriges auf der einen Seite und einem umstrittenen Thema auf der anderen Seite – das in ferner Zukunft sehr aktuell werden könnte.

Fazit:
Ich gebe zu es lag ein paar Monate auf der SuB, aber jetzt alle Print Romane des Verlags gelesen (sie waren selbstgekauft).

Wir lernen in einer nicht so fernen Zukunft Oskar mit seiner achtjährigen Tochter Esme und seiner Freundin Ina kennen. Mittlerweile ist ein Sprung in die virtuelle Welt kein Hexenwerk mehr. Sie leben ein ganz normales Leben bis Esme die Diagnose „Gehirntumor“ erhält. Von jetzt auf gleich gerät ihre Welt aus dem Gleichgewicht. Aber Trotz der mittlerweile weiter entwickelten medizinischen Versorgung, scheint ihr Tod unausweichlich. Eine kleine Hilfe würde ein Platz im Sanktuarium bieten. Eine Einrichtung, die einen unterbrechungsfreien Aufenthalt in der virtuellen Welt der zweiten Realität ermöglicht. Aber diese Behandlung ist für die Familie aus finanzieller Sicht nicht möglich. Dann stößt Oskar auf eine revolutionäre Möglichkeit. Esme Leben steht auf der Kippe.

Man kann die Gefühle der Protagonisten jede Sekunde im Roman nachfühlen, die Hoffnung, die Rückschläge, die Liebe zueinander, aber auch die Reaktion des Umfelds.

Jeder kann sich die Frage stellen: Wie weit würde ich für ein Familienmitglied gehen?
Auch auf neue Ideen eingehen? Und wie gehe ich mit der Lösung anschließend um?

Vor allem die Frage: Was macht einen Menschen aus? Wann ist jemand menschlich um als solcher zu gelten? Wie sieht der ethische Grundsatz dazu aus? Muss sich dort was ändern?
Diese Frage werden wir uns als Gesellschaft früher oder später auf jeden Fall stellen müssen und es wird kontroverse Diskussion und Richtungen dazu geben.

Ein für mich rund um gelungener Roman, zu einem Thema was nicht ganz so einfach zu beantworten ist. Spannend und unterhaltend, von mir auf jeden Fall 5 Sterne.

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