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Veröffentlicht am 26.04.2021

Leider nicht meins

Die Senfblütensaga - Zeit für Träume
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Eigentlich liebe ich Geschichten wie diese. Familie Dynastien, Firmen, die Zeit um 1900, starke Frauen, die sich nicht in die von der Männerwelt vorgesehene Rolle stecken lassen wollen. All das bietet ...

Eigentlich liebe ich Geschichten wie diese. Familie Dynastien, Firmen, die Zeit um 1900, starke Frauen, die sich nicht in die von der Männerwelt vorgesehene Rolle stecken lassen wollen. All das bietet dieses Buch. Es beginnt 1908 in Metz. Es geht um Emma,die von ihrer Mutter in eine Ehe gedrängt wird, um Carl den sie heiraten soll. Dieser ist Sohn eines Führunternehmers, träumt aber davon eine Senffabrik zu gründen. Es sind also eigentlich alle Zutaten vorhanden, die für mich einen perfekten Roman ausmachen. Leider hat mich das Buch aber nicht überzeugt.

Zwar hat mir der Schreibstil der Autorin durchaus gefallen und es lässt sich flüssig lesen, aber irgendwie konnte mich die Geschichte nicht packen. Das wichtigste für mich ist immer das ich mich auf die Charaktere einlassen kann, egal ob sie nun sympathisch sind oder nicht, aber die müssen vor meinem inneren Auge zu leben erwachen und mich durch die Geschichte tragen. Das war hier leider nicht so. Emma und Carl sind für mich farblos geblieben und auch die Geschichte konnte mich nicht wirklich packen, war teilweise etwas langatmig.

Sicher wird das Buch seine Liebhaber finden, mich hat es leider nicht ganz überzeugt.

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Veröffentlicht am 07.04.2021

Vom Modell zur Fotografin

Die Zeit des Lichts
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Es gibt viele interessante Frauen in der Geschichte, die heute kaum noch jemand kennt. Eine von ihnen ist Lee Miller. Model, Fotografin und eine interessante Person. Der Roman Zeit des Lichts erzâhlt ihre ...

Es gibt viele interessante Frauen in der Geschichte, die heute kaum noch jemand kennt. Eine von ihnen ist Lee Miller. Model, Fotografin und eine interessante Person. Der Roman Zeit des Lichts erzâhlt ihre Geschichte in den dreißiger Jahren in Paris. Lee geht 1929 von Amerika nach Paris, sie will nicht länger als Model arbeiten und selbst etwas schaffen. Hier trifft sie auf den Fotografen und Künstler Man Ray . Was zunächst als Arbeitsgemeinschaft beginnt, wird schließlich zu Liebe....

Der Roman erzählt in einem leichten Erzählstil die Geschichte von Lee und Man und dem Paris der 30er Jahre. Im Vordergrund steht ganz klar die Liebesgeschichte der Beiden, doch auch die Einblicke in die Welt der Fotografie sind sehr interessant. Hinzu kommen kurze Einblicke in das spätere Leben von Lee Miller als sie als Kriegsreporterin im zweiten Weltkrieg unterwegs war.

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Schwere Kindheit

Als wir uns die Welt versprachen
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Der Roman erzählt die Geschichte der Südtiroler in Edna. Als Kind würde sie über die Alpen nach Schwaben geschickt, um dort auf einem Bauernhof zu arbeiten. Als alte Frau sieht sie ein Bild von ihrem Jugendfreund ...

Der Roman erzählt die Geschichte der Südtiroler in Edna. Als Kind würde sie über die Alpen nach Schwaben geschickt, um dort auf einem Bauernhof zu arbeiten. Als alte Frau sieht sie ein Bild von ihrem Jugendfreund Jakob in der Zeitung. Edna hat noch eine alte Schuld zu begleichen und so macht sie sich zusammen ! mit dem Papagei Emil erneut auf den Weg über die Alpen.

Der Roman erzählt zum einen die Geschichte der sogenannten Schwabenkinder. Dieser Erzählstrang hat mir sehr gut gefallen. Das Leben der Kinder war unvorstellbar hart. Sie müssten hart arbeiten und wurden auch nicht gut behandelt. Zudem waren sie ständigen Anfeindungen ausgesetzt. Die kleine Edna steht stellvertreten für viele, viele Kinder und hat mich tief berührt.

Ein weitere Erzählstrang handelt von Ednas Reise mit dem Papagei. Dieser Teil hat mich leider nicht so überzeugt. Zwar trifft die alte Dame hier auf viele verschiedene Menschen und die Sache mit dem Papageien ist Recht lustig, aber ich konnte hier nicht so tief in die Geschichte Hineintauchen.

Doch der Teil in der Vergangenheit hat das Buch für mich durchaus lesenswert gemacht.

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Rivalität über Generationen

Die Perlenprinzessin. Rivalen
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Ich bin immer wieder für Familien Romane die in Hamburg spielen zu begeistern. Daher hat mich der Klappentext zu diesem Buch greifen lassen.
Es geht um die Familien Simonsen und Mensing und deren erbitterte ...

Ich bin immer wieder für Familien Romane die in Hamburg spielen zu begeistern. Daher hat mich der Klappentext zu diesem Buch greifen lassen.
Es geht um die Familien Simonsen und Mensing und deren erbitterte Feindschaft zueinander. Die sich über drei Generationen erstreckt. Es geht aber auch um Seefahrt, Handel und die schwere Zeit der Stadt unter Napoleon.
Besonders die Figuren von Mina Mensing und Erna Simonsen, die beide am Anfang des Romanes als junge Frauen auftauchen und die wie eine lange Zeit in ihrem Leben begleiten, haben mir gut gefallen. Ansonsten gibt es viele Charaktere, die sehr unterschiedlich sind und man hat doch Recht schnell heraus, wer zu den Guten zählt und wer eher nur zu seinem eigenen Vorteil handelt. Mir war das manchmal doch etwas zu einseitig dargestellt.
Der Roman war leicht zu lesen und die Geschichte interessant geschrieben, nur könnte ich nicht ganz in die Zeit in der er spielte abtauchen, das fand ich etwas schade.
Wer gerne Familien Romane liest in denen es um Liebe, Familienfehde und Familienzusammenhalt geht ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 25.03.2021

Bernsteinsommer

Bernsteinsommer
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In Bernsteinsommer geht es um die 33 jährige Christina. In ihrem Leben läuft es gerade nicht gerade rund. Ihr Mann will die Scheidung, das Haus in dem ihr Cafe beherbergt ist, ist baufällig und ihr Vater ...

In Bernsteinsommer geht es um die 33 jährige Christina. In ihrem Leben läuft es gerade nicht gerade rund. Ihr Mann will die Scheidung, das Haus in dem ihr Cafe beherbergt ist, ist baufällig und ihr Vater ist an Alzheimer Demenz erkrankt. Als sie in den Unterlagen ihres Vaters ihr unbekannte Bilder findet, wird sie neugierig...
Der Roman erzählt in erster Linie Christinas Geschichte. Mir hat es vor allen gefallen, wie gut sie mit der Krankheit ihres Vaters umgegangen ist. Überhaupt haben mir die Szenen mit ihrem Vater gut gefallen, auch wenn sie mir teilweise sehr ans Herz gegangen sind.
Die vielen leckeren Gebäcke die im Roman beschrieben sind, haben mir das Wasser im Mund zusammen laufen lassen. Da kamen die Rezepte im Anhang genau richtig.
Ein bisschen Verwirrend fand ich die vielen Namen die vorkamen, das waren mir ein paar zuviele.
Christinas Geschichte hat mir gut gefallen, allerdings hatte ich mir etwas mehr von der Suche nach dem Ursprung der Bilder erwartet, was für meinen Geschmack etwas zu kurz kam.
Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Eine schöne Geschichte für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch.

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