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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.04.2021

Auer durch Mittelerde

Die Erfindung von Mittelerde
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Klappentext:

„...Was sind die realen Vorbilder für die Schauplätze von Tolkiens Romanen? Inspiration fand der Schriftsteller in den Landschaften, Bergen und Wäldern Großbritanniens, aber auch in seiner ...

Klappentext:

„...Was sind die realen Vorbilder für die Schauplätze von Tolkiens Romanen? Inspiration fand der Schriftsteller in den Landschaften, Bergen und Wäldern Großbritanniens, aber auch in seiner südafrikanischen Heimat und auf den Schlachtfeldern des Ersten Weltkriegs. Gestützt auf sein profundes Wissen über Leben und Werk Tolkiens identifiziert der mehrfach preisgekrönte Autor John Garth die Orte, die dem Schöpfer von Mittelerde als Anregung für das Auenland, Bruchtal oder die Höhlen von Helms Klamm dienten....“



Als man die Filme zu „Herr der Ringe“ und dem Hobbit verschlungen hatte, konnte man sich als Zuschauer kaum vorstellen, das es diese Landschaften hier und da tatsächlich geben könne, bzw. man stellte sich die Frage, wie denn Tolkien damals auf diese absurden Welten kommen konnte. In diesem Buch von John Garth geht der Autor mit uns auf Spurensuche und löst so einiges an Fakten gekonnt auf ohne dabei den Zauber rund um Mittelerde zu nehmen. Wir dürfen ein wenig erfahren was Tolkien zu all diesen Welten bewogen hat, welche Welten er gesehen hat, welche Figuren und warum ausgerechnet dieses Figuren der Maßstab für die Reihe sein sollte. Neben biografischen Fakten erhalten wir Leser auch Einblicke in Geografie, Geologie, Sprache und Co.. Zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Fotos begleiten die Texte wie ein Mäander und geben dem Text ein Gesicht. Als Leser klappt man dieses Buch voller Staunen zu und ist einfach nur begeistert von Tolkiens Fantasie. Man bekommt große Lust auf die Filme, die Bücher und vor allem ein wenig abtauchen in eine andere Welt...Mittelerde hat noch so viel zu bieten...lassen wir uns also verzaubern!

Ich bin restlos begeistert von diesem Buch und kann es nur jedem empfehlen, egal ob Fan oder nicht: Tolkiens Fantasie ist eine ganz besondere Welt - 5 von 5 Sterne!

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Wissen für Alle!

Alles, was wir wissen und was nicht
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Klappentext:
„...Woraus bestehen Sterne? Wie schaffen es Pflanzen und Tiere, in der Wüste zu überleben? Wovon hängt es ab, wie ähnlich Kinder ihren Eltern sehen? Die Welt und das Universum sind voller ...

Klappentext:
„...Woraus bestehen Sterne? Wie schaffen es Pflanzen und Tiere, in der Wüste zu überleben? Wovon hängt es ab, wie ähnlich Kinder ihren Eltern sehen? Die Welt und das Universum sind voller Dinge, die es zu entdecken und vor allem zu bestaunen gilt. Wissenschaftsjournalist Christopher Lloyd hat für Wissensdurstige jeglichen Alters kurze Artikel zu abwechslungsreichen Themen zusammengetragen. Seine Enzyklopädie schenkt der ganzen Familie Lesespaß mit Aha-Erlebnissen!...“

Ich habe als Kind schon immer mein Lexikon geliebt und kannte es irgendwann gefühlt auswendig. Autor Christopher Lloyd hat mit diesem Buch die Lücke eines aktuellen Lexika der anderen Art geschlossen, denn hier werden in 8 Themengebieten alles abgehandelt, was man eben wissen sollte. Allgemeinbildung eben. Neben kurzweiligen und informativen, zum Teil auch witzigen, Erläuterungen und Erklärungen sind unheimlich viele Grafiken, Bilder und Co. hier mit im Fokus. Sie untermalen die Texte bzw. wirken durch ihre Fülle auch manchmal ganz allein als Erklärung. Bei der gewählten Wortwahl fällt auf, dass Lloyd Groß und Klein gleichermaßen anspricht. Er ist sachlich und fachlich immer korrekt und erklärt wahrlich verständlich. Auch wenn dieses Buch auf den ersten Blick eher als Kinderbuch deklariert werden könnte, kann ich Ihnen versichern, das dieses Buch ein Buch für alle Altersklassen gleichermaßen ist, denn Wissen macht vor niemanden halt und das ist auch gut so!
5 von 5 Sterne sowie eine klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 04.04.2021

Marmelade auf die Nase!

Die Erfindung von Alice im Wunderland
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Klappentext:
„...Zweifelsohne ist die Geschichte der kleinen Alice eines der verrücktesten Bücher der Welt und ein Meilenstein der Kinderliteratur. Genauso ungewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte ...

Klappentext:
„...Zweifelsohne ist die Geschichte der kleinen Alice eines der verrücktesten Bücher der Welt und ein Meilenstein der Kinderliteratur. Genauso ungewöhnlich ist auch die Entstehungsgeschichte des Kinderbuch-Klassikers. Charles Dodgson alias Lewis Carroll, ein exzentrischer Oxford-Mathematiker, erfand die Grinsekatze, die Herzkönigin und das weiße Kaninchen eher beiläufig während einer Bootsfahrt auf der Themse....“

In diesem recht großformatigen Buch von Peter Hunt erfahren wir Leser die wahre Geschichte und den Zauber von „Alice im Wunderland“. Er geht dabei sehr chronologisch vor und wir Leser erfahren zu Beginn erstmal die Entstehungsgeschichte von Autor Lewis Carrol. Wir bekommen Informationen zu seinem Leben, seinem Schaffen und Tun. Dann nimmt sich Hunt die Geschichte im Ganzen vor und zerpflückt sie in ihrer großen Doppeldeutigkeit. Zudem erhalten wir Informationen zu Wirklichkeit und Fiktion, welche mich am meisten beeindruckt hat, denn als Kenner der Geschichte hat man ja nun selbst eine Idee aber versteht erst hierdurch was uns der Autor eigentlich damit sagen wollte. Für Kinder ist es einfach ein wunderschönes Märchen mit besonderen Figuren wie eben Grinsekatze, der Hutmacher oder dem Hasen der nie Zeit hat aber für uns Erwachsene ist es so viel mehr. Carrol hat versteckte Botschaften hinterlassen, ein Spiegel der politischen Lage und Denkweise damals. Hunt schlüsselt hier ein paar dieser Fakten auf, andere hat man vielleicht selbst schon erkannt und andere will man vielleicht gar nicht erst verstehen um den eigenen Gedankenzauber zu diesem Märchen nicht gänzlich zu zerstören: Jeder wie er eben mag!
Neben zahlreichen Texten ist das Buch aber auch mit vielen Bildern bestückt und gibt eine sehr gute Untermalung dazu. Die Mischung aus Fotos der damaligen Zeit und den berühmten Zeichnungen von John Tenniels geben eine sehr aparte Mischung ab und formvollenden dieses Lösungsbuch zu einem wunderschönen Märchenklassiker.
Aber lassen Sie sich einen Satz vom verrückten Hutmacher noch zum Schluss gesagt sein: „Das Unmögliche zu schaffen, gelingt einem nur, wenn man es für möglich befindet“
Damit vergebe ich 5 von 5 Sterne für ein völlig verrücktes Buch, aber genau das sind ja bekanntlich Besten würde Alice Vater jetzt sagen!

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Veröffentlicht am 03.04.2021

Was ist denn noch gesund?

Vom Acker auf den Teller
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Klappentext:

„Können Lebensmittel gesund sein, wenn sie zwar alle Nährstoffe enthalten, aber die Produzenten immer mehr Düngemittel, Pestizide und Hilfsstoffe für deren Erzeugung einsetzen müssen? Ernährung ...

Klappentext:

„Können Lebensmittel gesund sein, wenn sie zwar alle Nährstoffe enthalten, aber die Produzenten immer mehr Düngemittel, Pestizide und Hilfsstoffe für deren Erzeugung einsetzen müssen? Ernährung ist mehr als blosse Nährstoffaufnahme. Aufbau- und Reifekräfte sind notwendig für die Gesundheit der Menschen und des Planeten. Authentische Lebensmittel, die auf dem Acker entstehen, sind die Voraussetzung für Lebensqualität und eine nachhaltige Zukunft. Denn nur auf gesundem Boden können Lebensmittel wachsen, die zu Gesundheit und Resilienz der Menschen beitragen. Die promovierte Oecotrophologin befasst sich in diesem Buch mit Saatgut, Böden, Methoden der Qualitätsuntersuchung, Ernährung für die Zukunft, einer Kochschule für Kinder und einem integrierten Gesundheitskonzept mit Blick auf die Darmmikrobiota. Interessierte finden hier gut verständliche, fundierte Informationen über Resilienz und Ernährung sowie die Tatsache, dass Gesundheit nicht ohne eine umfassende Sicht auf das gesamte Ernährungssystem entstehen kann.“



Im Worte „Lebensmittel“ steckt ja eigentlich schon alles drin worum es eigentlich geht: ein Mittel zum Leben. Aber Autorin Jasmin Peschke geht der Sache mal auf den Grund, denn Pestizide, Mikroplastik und Co. sind mittlerweile ja schon unser Alltag, aber dies an unseren Lebensmitteln? Oh ja....leider....Sie geht in diesem Buch sehr strukturiert und sinnvoll vor und beleuchtet sachlich aber auch hier und da emotional die genauen Hintergründe unserer Herstellung für Lebensmittel. Selbstverständlich geht sie als Expertin dabei auch sehr fachlich vor, erläutert aber alles sehr verständlich und man ist nach beenden des Buches definitiv schlauer. Wir müssen den Fehler beim Nährboden suchen und finden: sprich alles fängt im Boden an. Egal ob das Futter für unsere Kühe, Hühner, Schweine oder bei der Bewirtschaftung der Felder für Gerste, Weizen und Co. oder auch für unsere Obstbäume etc. - alles Leben beginnt im Boden und dieser wird durch uns Menschen immer mehr versaut....anders kann man das gar nicht ausdrücken. Wir Menschen nehmen uns heraus, einen Boden zu bearbeiten und so zu „formen“ das er einen extremen Ertrag hervorbringt. Das dieser Ertrag zwar erstmal viel ist, ist klar, aber was steckt denn drin? Und genau hier kommt Peschke ins Spiel. Aber nicht nur diese Analyse ist extrem lesenswert, nein, auch ihre Schlussfolgerung auf den menschlichen und tierischen Körper ist wahrlich ein Lesegenuss und öffnet einem immer mehr die Augen.

Der Tenor dieses Buches: Zurück zur Natur. Die Natur, Natur sein lassen. Biodiversität und Umweltschutz sowie der eigentliche Schutz der „Lebensmittel“, die eben ein „Mittel zum Leben“ sind und das bitte frei von irgendwelchen Pestiziden o.ä.. Oder mögen Sie lieber Gift und Co. auf Ihrem Essteller? Eben!

5 von 5 Sterne für dieses Plädoyer!

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Veröffentlicht am 03.04.2021

Wilde Pflanzen erkennen

Wildwachsende Heilpflanzen einfach bestimmen
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Klappentext:

„In unserer unmittelbaren Umgebung wachsen viele Pflanzen, die dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wirksame Heilpflanzen sind. Dieses Buch stellt die 50 beliebtesten wildwachsenden Heilpflanzen ...

Klappentext:

„In unserer unmittelbaren Umgebung wachsen viele Pflanzen, die dank ihrer wertvollen Inhaltsstoffe wirksame Heilpflanzen sind. Dieses Buch stellt die 50 beliebtesten wildwachsenden Heilpflanzen vor, detailliert und anschaulich beschrieben, sodass sie auch für Laien sicher bestimmbar sind. Mit über 400 Farbfotos, detailgenauen Skizzen und Zeichnungen zu jeder Pflanze sowie ausführlichen Hinweisen auf giftige oder wirkungslose Doppelgänger. Einfache Anwendungen und in der Heilpraxis erprobte Rezepte zeigen, wie die wilden Heilpflanzen Teil der Hausapotheke werden. Mit Erklärung der Wirkstoffe und Wirkstoffgruppen, übersichtlicher Erntezeittabelle sowie Beschreibung der Grundzubereitungen von Dekokt, Gel, Lotion, Mazerat, Medizinalwein bis zu Ölauszug, Salbe, Sirup, Tinktur und Wickel. Ein perfekter Ratgeber für die Wildpflanzen-Hausapotheke, auch für Einsteiger mit wenig Pflanzenkenntnis.“



Die Autorin ist bereits durch andere Bücher dieser Sparte bekannt und dieser Neuling hier, reiht sich wunderbar in ihr Portfolio an Sachbüchern zum Thema Wildkräuter ein. Ihre Auflistung ist nach Fundorten gegliedert und da gehen wir vom Schutt (ja, genau ein Schuttplatz ist ein Paradies für Wildkräuter und Co.!), Uferböschungen, Wegesrändern (im Fachjargon auch „Knick“ genannt) und so weiter vor. Mit diesem Buch in der Hand und einem scharfen Auge, kann beim Spaziergang nach Wildkräutern nichts schief gehen. Die ausführlichen Beschreibungen und detaillierten Foto‘s geben ein sehr stimmiges Ganzes ab und erleichtern einen die Bestimmung der Pflanzen. Süssmuth hat dabei ihre Fachkompetenz nie versteckt, aber auch als Laie kommt man hier sehr gut durchs Buch. Aber nicht nur das Suchen und Finden wird hier beschrieben, sondern auch die Verwendung und da in allen möglichen Varianten.

In diesem kleinen Führer steckt so immens viel Wissen, das es schon fast nicht zu glauben ist. Hier stimmt alles und genau deshalb gibt es 5 von 5 Sterne!

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