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Veröffentlicht am 06.04.2021

Einer meiner Favoriten

Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
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Meine Favoriten sind die Bände 4, 6 und 7.
Doch insgesamt hat sich an meiner Sicht heute im Gegensatz zu meiner Jugend einiges geändert. damals dachte ich immer Rowling sei eine Vorreiterin in Sachen ...

Meine Favoriten sind die Bände 4, 6 und 7.
Doch insgesamt hat sich an meiner Sicht heute im Gegensatz zu meiner Jugend einiges geändert. damals dachte ich immer Rowling sei eine Vorreiterin in Sachen Frauenbewegung. Doch heute frage ich mich: Warum ist der Protagonist männlich? Warum ist der Schulleiter männlich? Alle Frauenfiguren in diesen Büchern sind nur Helferfiguren. Das ist schade. Und genau in Teil 4 wird es nur mehr verdeutlicht. 3 der 4 Schüler, die am trimagischen Turnier mitmachen sind männlich. Equal rights? Nicht in Sicht. Dabei wäre ja gerade hier es perfekt aufgegangen!
Fazit: Mir ist relativ gleich, was Rowling persönlich für die Transrechte macht und aussagt. Aber im Grunde macht sie auch nicht viel her bei den Frauenrechten. Schade.

Zudem zweifle ich heute an der Logik und dem Sinn vieler Dinge. Welchen pädagogischen Sinn hat es Jugendliche auf einem Besen gegen einen feuerspuckenden Drachen zu kämpfen zu zwingen? Stellt euch vor bei der Führerscheinprüfung wäre man gezwungen gegen ein Flugzeug anzutreten...

Wieso sollte eine Zeitung über Schulklatsch berichten? Niemanden interessiert doch, wer in der Schule mit wem in der Jugend anbandelt...

Das lustige ist jedoch, dass meiner Erinnerung nach mir der 4. Band am 2. besten aller Bände gefallen hatte. Heute bin ich viel kritischer all dem gegenüber. Würde ich die Bücher heute meinem Kind vorgelesen/selbst lesen lassen? Womöglich, damit es nicht ausgeschlossen wird. Jedoch würde ich meinem Kind def. alles kritisch hinterfragen lassen.

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Veröffentlicht am 05.04.2021

Solide

Herzgesund leben
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Positiv: Einfach erklärte Medizin für Nicht-Mediziner. Pescoller führt Tipps an, wie man das Herz gesund hält.

Zunächst beginnt Pescoller mit viel Fachwissen rund um das Herz. Zwar vereinfacht er die ...

Positiv: Einfach erklärte Medizin für Nicht-Mediziner. Pescoller führt Tipps an, wie man das Herz gesund hält.

Zunächst beginnt Pescoller mit viel Fachwissen rund um das Herz. Zwar vereinfacht er die Sprache und Vieles kam mir noch aus dem Biologieunterricht aus der Schulzeit bekannt vor, jedoch hätte er den Abschnitt nicht so ausschweifend erzählen müssen in meinen Augen.

Spezifische Sportübungen/Abbildungen, die für das Herz gesund sind, wären hilfreicher.

Pescoller erklärt bildlich und ausführlich, welche Krankheiten am Herz existieren und wie man sie wieder "zum Laufen2 bringt. Jedoch lautet ja seine Fragestellung komplett anders. Da habe ich über 1/3 gelesen und weiß immer noch nichts über die Vorbeugung dieser...

Witz ist vorhanden, aber nicht wie versprochen viel.

+ die Empfehlungen, die vorkommen sind meist das klassisch Bekannte: Sport, gesunde Ernährung, keine Zigaretten und kein Alkohol. Da wäre es hilfreicher zu wissen, welchen Sport er diese Krankheit empfiehlt und welchem er abrät.

Außerdem wäre auch eine Liste mit Ernährung vielleicht gut. Denn jeder spricht eine andere Sprache. Nur bei Fast-Food nicht.

Im Großen und Ganzen kann ich daher das Buch nur denjenigen empfehlen, die sich wirklich intensiv mit dem Thema Herz befassen wollen und sich für die Krankheiten insbesondere interessieren. Für meinen Geschmack war da noch etwas zu viel Fachwissen drin. Mehr Tipps wären mir lieber gewesen.

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Veröffentlicht am 01.04.2021

Hab den Hype nie verstanden

Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
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Ich las dieses Werk aus dem selben Grund, warum ich Twilight und Harry Potter und Divergent gelesen habe: Es war der Hype schlechthin und daher musste man sie lesen, um mitreden zu können.

Alle Werke ...

Ich las dieses Werk aus dem selben Grund, warum ich Twilight und Harry Potter und Divergent gelesen habe: Es war der Hype schlechthin und daher musste man sie lesen, um mitreden zu können.

Alle Werke haben mir eines gelehrt: Ich kann weder mit Fantasy noch mit Sci-Fi etwas anfangen. Daher habe ich auch Herr der Ringe abgebrochen und mich geweigert je mit Game of Thrones zu starten. So konnte ich da nie mitreden, aber habe meine Lebenszeit in meinen Augen viel besser verbracht.

Fazit: Wer darauf abfährt zu lesen, wie die Welt zwingt Jugendliche gegeneinander aufzubringen und für Ruhm zu killen, dem zu empfehlen. Sonst lasst die Finger von dem ...Buch.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Es hätte etwas werden können

Mansfield Park
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Fanny Price hat 9 Geschwister und kommt aus einer armen Familie. Um nicht dem Hungertod zu erleiden, wird sie als junge Jugendliche zu ihrem Onkel geschickt. Dort trifft sie nicht nur ihre zwei reichen ...

Fanny Price hat 9 Geschwister und kommt aus einer armen Familie. Um nicht dem Hungertod zu erleiden, wird sie als junge Jugendliche zu ihrem Onkel geschickt. Dort trifft sie nicht nur ihre zwei reichen Cousinen, die sie nicht gerade mit offenen Armen empfangen, sondern auch ihr ältester Cousin macht ihr das Leben extra schwer.
Leider erzählt genau diese Einleitung Austen viel zu ausschweifend und verliert sich in der Erzählung Fannys Aufwachsen. Als es dann spannend wird und sie im heiratsfähigen Alter ist, wurde mir all das viel zu knapp. So konnte ich diesen Roman Von austen leider kaum genießen. Die Romantik und Komödie blieb auf den letzten 20 Seiten stecken und das war mir einfach zu wenig.

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Der beste von der Reihe

Biss zum Morgengrauen (Bella und Edward 1)
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In Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer geht es um die sterbliche Bella Swan und ihre große unsterbliche Liebe Edward Cullen, der zudem ebenfalls unsterblich gut aussieht und tatsächlich unsterblich ...

In Biss zum Morgengrauen von Stephenie Meyer geht es um die sterbliche Bella Swan und ihre große unsterbliche Liebe Edward Cullen, der zudem ebenfalls unsterblich gut aussieht und tatsächlich unsterblich ist... oder schon gestorben ist? Na ja, ich bin damals 2009 ebenfalls dem Hype verfallen und muss sagen: Der Teil war noch der beste. Mit jedem weiteren Teil nahm die Handlung an Kuriosität nur noch mehr zu und endete abstrus.
Ich kann nur sagen: Ein Glück ist der Vampirhype vorüber und man darf sich wieder in Normalsterbliche verlieben. Aber natürlich sehe ich all das heute viel kritischer als damals. Empfehlen kann ich es dennoch nicht. Meyer indoktriniert mir viel zu sehr ihren Glauben des Mormonentums in ihre Werke. Während hier alles noch vollkommen koscher bleibt, SPOILER übertreibt sie in ihrem letzten Band zu dem Thema maßlos. Dank ihr hat auch all der Quatsch mit stets "aufregenden Abenteuern" in der Frauenromanabteilung so richtig den Lauf bekommen. Niveauvoll ist das meist leider nicht mehr und zum x-ten Mal denselben Text zu lesen... das regt mich hinsichtlich meines Portemonnaies dann wirklich auf.

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