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Veröffentlicht am 12.04.2021

Über die Kraft der Freundschaft

Das perfekte Grau
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Es beginnt in einem unscheinbaren Hotel am Meer. Dante, Mimi, Rofu und Novelle, die neu dazugekommen ist, sind in diesem Hotel beschäftigt und haben hin und wieder Kontakt. Doch eines Tages sollte sich ...

Es beginnt in einem unscheinbaren Hotel am Meer. Dante, Mimi, Rofu und Novelle, die neu dazugekommen ist, sind in diesem Hotel beschäftigt und haben hin und wieder Kontakt. Doch eines Tages sollte sich plötzlich alles ändern. Aus Arbeitskollegen sollten Freunde werden. Denn eines Tages tauchen zwei Polizisten im Hotel auf, die angeblich auf der Suche nach Mimi sind, weil sie ihren Mann ermordet hat. Mimi sieht eine Flucht als einzigen Ausweg. Aber Dante, Rofu und Novelle lassen sie nicht einfach so gehen, weil sich alle auf eine besondere Weise ihr verbunden fühlen. Sie gehen mit ihr mit und diese Flucht ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.

Meinung:

"Ich hatte nicht viel. Etwas Kleidung, ein paar Bücher. Sie waren der beste Ort für mich, die Poesie entband mich vom Gewicht der Welt" (S.32)
So ging es mir beim Lesen dieses Buches auch. Ich brauchte nur dieses Buch und tauchte in eine Welt voller Poesie und Philosophie ein.

Das Buch behandelt die schweren Schicksale von vier Figuren, die in ihrem Leben ständig auf der Flucht gewesen sind und immer die Hoffnung hatten, irgendwann mal anzukommen. Die Lebensgeschichten lassen einen nicht kalt und entsprechen der unverschönten Wahrheit. Die Figuren könnten nicht unterschiedlicher sein. Dante analysiert lieber die anderen als sich selbst, Mimi scheint sehr kontrolliert zu sein und erzählt zunächst nicht viel über ihre Vergangenheit, Novelle ist aufbrausend und kindlich, Rofu ist offen und optimistisch. Doch sie fühlen schon recht früh, dass ihnen allen das Fremdsein gemein ist. Sie alle sind noch auf der Flucht vor sich selbst. Auf der Reise darf man an der Entwicklung ihrer Freundschaft und an der jedes einzelnen teilhaben.

Der Schreibstil ist poetisch, metaphorisch und sehr philosophisch. Die Gespräche unter ihnen und die Analysen von Dante sind unglaublich tiefgründig und zeigen davon, dass die Figuren vieles im Leben erlebt haben. Es wird über Flucht, Recht, Normalität, Moral, Zeit und vieles andere gesprochen, sodass diese Stellen auch den Leser zum Nachdenken und zur Reflektion über das eigene Leben einladen. Gesellschaftliche und politische Themen dürfen auch nicht fehlen. Das Schicksal der Flüchtlinge und Kleinbauern sowie die Präsenz von Rassismus und Diskriminierung in unserer Gesellschaft werden uns hier nahegelegt.

Das Besondere an diesem Buch ist aber, dass diese wichtigen Themen in eine Geschichte mit Witz und Leichtigkeit eingebettet sind. Die vier machen eine tolle Reise und lernen wieder, Freude am Leben zu haben. Natürlich gibt es auch Stellen, an denen es wieder sehr dunkel und traurig wird, aber gerade diese Balance ist hier sehr gut gelungen.

Das Buch zeigt vor allem, wie wichtig Freundschaft ist. Jeder hat für jeden Verantwortung getragen, hat ihm auf seinem Weg zu sich selbst geholfen.



"Könnte es denn nicht auch sein, dass jeder etwas von sich in seinem Gegenüber entdeckt hat? Eine Einzigartigkeit in einem selbst, die es nur für einen ganz bestimmten anderen gibt? Das perfekte Grau? Manchmal findet sich die Heimat nicht an einem Ort, sondern in Menschen." (S.228)


Fazit:

Das Buch erzählt von Menschen, die ihr Ziel im Leben noch nicht erreicht haben und eine Art besondere Pilgerfahrt machen. Das Buch gibt Hoffnung und erzählt über die Kraft der Freundschaft. Es hat einen unglaublichen Mehrwert, sodass man das Buch mehr als ein Mal lesen wird.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Ein beeindruckender feministischer Roman!

Kim Jiyoung, geboren 1982
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Wir begleiten Kim Jiyoung in ihrer Kindheit, Jugend und im Erwachsenenalter. Dabei werden viele interessante und schockierende Aspekte thematisiert. Die Großeltern wünschen sich nur Enkel und keine Enkelinnen, ...

Wir begleiten Kim Jiyoung in ihrer Kindheit, Jugend und im Erwachsenenalter. Dabei werden viele interessante und schockierende Aspekte thematisiert. Die Großeltern wünschen sich nur Enkel und keine Enkelinnen, der Vater gibt Kim die Schuld, dass sie sexuell belästigt wird, im Job werden nur ihre männlichen Kollegen befördert und, als sie Mutter wird, muss sie alles aufgeben, wofür sie all die Jahre gekämpft hat, um sich um ihre Tochter zu kümmern, während ihr Ehemann sein gewöhnliches Leben weiterlebt. Dies alles führt dazu, dass Kim psychisch krank wird und sich mit Frauen aus ihrem unmittelbaren Umfeld identifiziert.

Inhalt:
Dieses Buch stellt das wahre und unverblümte Leben der Frauen in Korea dar. Es ist erschreckend zu lesen, was die Frauen dort ertragen müssen, aber vor allem deswegen, weil ihr Schicksal auch bei Frauen aus aller Welt vorkommt. Kim Jiyoung und andere Frauen in ihrem Umfeld werden erniedrigt und objektiviert. Alles, was sie tun, wird von den Männern kommentiert und schlechtgemacht.

Das Buch öffnet einem die Augen und zeigt, dass die Frauen und Männer noch lange nicht gleichberechtigt sind und mit ihren Sorgen oft alleine dastehen.

Es wurde in den Jahren scheinbar einiges für die Gleichberechtigung gemacht, aber es wird deutlich, dass dies nur zu sehr kleinen Veränderungen geführt hat, da sich gerade die Einstellung der Männer zu den Aufgabenbereichen der Frauen nicht geändert hat.

Das Schicksal von Kim hat mich sehr berührt und wird mir noch sehr lange im Gedächtnis bleiben.

Der Schreibstil ist leicht und sehr angenehm. Die Sprache ist nüchtern und ungeschmückt, was zu den gefassten, sachlichen und sorgfältigen Überlegungen von Kim passt. Zudem wird zu den Fakten weitere Literatur in Fußnoten an den entsprechenden Stellen vorgeschlagen, sodass man sich weiterhin mit dem Thema beschäftigen kann und sich sicher sein kann, dass die Autorin sehr gut recherchiert hat.

Das Buch hat mich gefesselt und bis zur letzten Seite nicht mehr losgelassen. Die Thematik ist sehr wichtig und es ist unbedingt notwendig, dass man sich intensiver mit Feminismus und Sexismus beschäftigen muss, da Diskriminierung und Erniedrigungen der Frau noch allgegenwärtig sind.

Dieser Roman hat nicht nur in Korea sondern auf der ganzen Welt seine Gültigkeit. Dieses kleine Buch behandelt große Themen auf eine großartige und bemerkenswerte Weise! Jeder sollte es lesen!

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Der Glaube an die Technik

DAVE - Österreichischer Buchpreis 2021
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Der Glaube an die Technik
Der Programmierer Syz verfolgt wie alle anderen in seinem Umfeld ein Ziel, nämlich eine Maschine mit menschlichem Bewusstsein zu entwickeln. Jeder in diesem Großlabor arbeitet ...

Der Glaube an die Technik
Der Programmierer Syz verfolgt wie alle anderen in seinem Umfeld ein Ziel, nämlich eine Maschine mit menschlichem Bewusstsein zu entwickeln. Jeder in diesem Großlabor arbeitet unermüdlich an diesem Großprojekt. Alles dreht sich um die Programmierung von Dave, der erste Künstliche Intelligenz, die sich selbst entwickeln kann und ein Bewusstsein hat. Dies läuft zunächst nicht wirklich, wie geplant. Doch dann gehört Syz plötzlich zu dem Personenkreis der Machtzentrale und ahnt allmählich, welches Ziel mit dieser KI in Wahrheit verfolgt wird.

Meinung:

Das Buch hat mich gefordert, wie es noch kein Buch davor geschafft hat! Es ist bewundernswert, welch komplexen und einzigartigen Roman Raphaela Edelbauer hier geschrieben hat. Alles scheint miteinander verwoben zu sein, man rätselt bis zum Ende mit, wie alles miteinander zusammenhängen könnte. Man wird überrascht und in diese Geschichte hineingesogen.

Es werden viele Fremdwörter und Neologismen verwendet, weshalb ich fasziniert war, von welcher Eloquenz die Autorin ist. Wenn man aber aufmerksam liest, ergeben sich die Bedeutungen der Wörter meistens aus dem Kontext heraus. Generell lohnt es sich hier aufmerksam zu lesen, um wichtige Details nicht zu übersehen.

Es geht um Philosophie, Künstliche Intelligenz, Technik, Informatik, das Gedächtnis und die Sprache. Besonders interessant fand ich die Erwähnung spezifischer Erinnerungshilfen und der Möglichkeiten, das Wissen zu komprimieren. Zwischendurch sind kurze Abschnitte in die Geschichte eingebettet worden, die diese Techniken erklären, bevor sie im Verlauf der Geschichte erwähnt werden. Das ist eine tolle Lösung und ermöglicht den Leserinnen, der Geschichte mit einem besseren Verständnis zu folgen. Der Roman ist oft so aufgebaut, dass die Fragen, die beim Lesen entstehen, kurz darauf beantwortet werden.

Es wird einem bewusst, dass der Wunsch, eine Maschine zu entwickeln, die besser als wir Menschen ist, schon seit langem existiert. Wozu soll Künstliche Intelligenz fähig sein? Kann sie das überhaupt? Wie sollen wir Technik nutzen?

Das Buch besteht aus vielen Verzweigungen, die sich am Ende wieder erfolgreich zusammenfügen. Das Ende ist abgerundet aber zugleich auch offen und lässt verschiedene Interpretationen zu. Die Idee der Geschichte ist einfach so komplex, dass man sich fragt, wie man darauf kommen kann. Mir gefällt dies sehr gut, weil es bei so vielen neuen Büchern im Jahr schwierig ist, etwas zu schreiben, was die Leser
innen nicht schon mal gelesen hat.



Fazit:

Das Buch ist genial und anspruchsvoll. Ich bin wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben und kann nun verstehen, warum Edelbauer 10 Jahre für diesen großartigen Roman gebraucht hat. Es ist definitiv ein Lesehighlight und ich werde das Buch sicherlich noch mindestens noch ein weiteres Mal lesen.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Sehr atmosphärisch!

Unter Wasser Nacht
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Hinter diesem wunderschönen und klaren Cover verbirgt sich eine emotionale und atmosphärische Geschichte, die einen einnimmt und nicht mehr loslässt.

Sophie und Thies haben hatten es nicht leicht mit ...

Hinter diesem wunderschönen und klaren Cover verbirgt sich eine emotionale und atmosphärische Geschichte, die einen einnimmt und nicht mehr loslässt.

Sophie und Thies haben hatten es nicht leicht mit ihrem Sohn Aaron. Sophies beste Freundin Inga und ihr Mann Bodo scheinen mit ihren Kindern ein glückliches und perfektes Leben führt, worauf Sophie immer ein bisschen neidisch war. Doch nun ist Aaron tot, er ist in der Elbe ertrunken und auch nach 13 Monaten weiß niemand, wie das passiert ist. Dann taucht plötzlich auch eine unbekannte Frau in die Idylle im Wendland auftaucht und Geheimnisse mit sich bringt.

Meinung:

Die erste Seite nimmt den Leser gleich in die Arme und umschließt ihn mit dieser schweren und ruhigen Atmosphäre.
Es ist sehr emotional, Sophie und Thies bei ihrer Trauerbewältigung zu begleiten. Beide gehen anders mit dem Tod des Sohnes um. Thies ist oft an der Leine und ist in Gedanken, Sophie sucht nach der Ursache, die ihr den Sohn genommen hat. Die Emotionen werden greifbarer, indem die Geschichte aus der Sicht von Thies oder Sophie erzählt wird. Ihre Gefühle und Gedanken kann man gut nachvollziehen und die Trauer dieser beiden stach mir ins Herz. Nebenbei erfahren wir auch etwas aus Sicht der anderen Figuren, die zum Umfeld von Thies und Sophie gehören.

Der Aufbau des Romans hat mir sehr gut gefallen. Retrospektiv erfährt man etwas darüber, wie Aaron als Mensch, wie die Freundschaft zwischen den Ehepaaren gewesen ist. Durch die Unbekannte bleibt der Roman bis zum Ende spannend. Sehr schön wurde die Stärke und Wichtigkeit der Freundschaft aufgezeigt sowie das Aufzeigen des Umganges zwischen dem Ehepaar Sophie und Thies. Wie geht man mit Trauer um? Wie findet man zurück ins Leben?

Fazit:

Das Buch ist ruhig und emotional. Die Figuren sind greifbar und die Spannung ist gegeben. Ein sehr schönes Buch!

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Nostalgie

Gespenster
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Dolly ist eine erfolgreiche Autorin und schreibt leidenschaftlich gerne über Kochen und Essen. Während es im Umfeld von lauter Pärchen wimmelt, ist sie mit 32 Jahren Single. Auf Rat ihrer Single-Freundin ...

Dolly ist eine erfolgreiche Autorin und schreibt leidenschaftlich gerne über Kochen und Essen. Während es im Umfeld von lauter Pärchen wimmelt, ist sie mit 32 Jahren Single. Auf Rat ihrer Single-Freundin Lola lädt sie sich die Dating-App Linx runter und lernt damit Max kennen, mit dem es zunächst unglaublich gut läuft. Bis er sie dann ghostet. Nina versteht die Welt nicht mehr und sucht die Schuld bei sich. Gleichzeitig sorgt sie sich um ihren Vater, der an Demenz erkrankt. Das schmerzende Gefühl, die Nostalgie macht sich in ihr breit und sie sehnt sich an ihre Kindheit zurück, als sie sich bei ihren Eltern geborgen und sicher gefühlt hat.



Meinung:

Dieses Buch hat mich positiv überrascht. Ich dachte, es würde ein humorvolles und leichtes Buch werden, welches moderne Probleme in Sachen Beziehung thematisiert. Aber es ist neben dem Humor auch sehr viel Tiefe vorhanden. Wir erleben die Protagonistin Nina, die mit 32 Jahren mit vielen Ängsten und Problemen konfrontiert wird.

Die Beziehung zu ihrem Vater hat mich sehr berührt und sie ist mir sehr nahe gegangen. Die Angst, einen Menschen zu verlieren, und die Sehnsucht nach den sorgenfreien, guten alten Zeiten sind sehr stark präsent.
Jeder hat Angst vor dem Altern und vor den Problemen, die das Altern mit sich führt. Einige scheinen ein klares Ziel vor Augen zu haben und zu wissen was sie wollen, während die anderen sich dadurch unter Druck gesetzt fühlen und Angst haben, dass ihr Leben außer Kontrolle gerät. Die Nostalgie ist ein zentraler Punkt in diesem Buch. Man sehnt sich nach dem geborgenen und sicheren Gefühl, während man aber in der Gegenwart lebt und das Vergangene und die Zukunft nicht verändern kann. Man kann lediglich zuversichtlich an die Zukunft herangehen.

Die einzelnen Nebenfiguren befinden sich an unterschiedlichen Lebensstationen. Sie alle haben den Wunsch als Gemeinsamkeit, einen Partner zu finden, mit dem sie eine Familie gründen und den Rest des Lebens zusammen sein können. Den Wunsch, nicht allein zu sein. Bei einigen ist der Wunsch bereits in Erfüllung gegangen, bei anderen nicht.

Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Figuren hineinversetzen und war überrascht, wie tiefgründig das Buch ist. Der Schreibstil ist leicht und bettet weise und klare Aussagen in die Geschichte ein, die die Wahrheit auf den Punkt bringen.

Besonders toll fand ich die Unterschiede zwischen Männern und Frauen hinsichtlich den Erwartungen an eine Liebesbeziehung, Ehe oder Partnerschaft. Auch die Veränderung von Freundschaften mit der Zeit wurde sehr gut dargestellt.

Nina hat in ihrem 32. Lebensjahr unglaublich viel erlebt und ist an den Tiefschlägen des Lebens gewachsen. Sie hat zu sich gefunden und setzt sich nicht mehr unter Druck, weil die Zeit rast und es nicht immer so läuft, wie sie es sich erhofft hat. Familie und Freunde sind ein wichtiger Teil ihres Lebens, genauer gesagt in unser aller Leben.

"Liebe ist, sich zum Hüter der Einsamkeit eines anderen zu machen. Vielleicht ist Freundschaft die Hüterin der Hoffnung. Falls sie dir gerade zu belastend ist, kannst du sie mir geben, und ich passe eine Weile drauf auf." (S.371)

Fazit:

Das Buch ist unglaublich modern, humorvoll und tiefgründig. Liebe, Freundschaft und das Erwachsensein spielen hier eine wichtige Rolle. Man kann sich sehr gut in die Protagonistin und Nebenfiguren hineinversetzen. Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und zum Nachdenken angeregt!

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