Britta und Christian Habekost Rebenopfer Ein Elwenfels Krimi Piper 2020
Hans Strobel ist verschwunden. Seine Ehefrau Nadine engagiert den Privatermittler Carlos Herb. Da ein Weinfest nach dem anderen ...
Britta und Christian Habekost Rebenopfer Ein Elwenfels Krimi Piper 2020
Hans Strobel ist verschwunden. Seine Ehefrau Nadine engagiert den Privatermittler Carlos Herb. Da ein Weinfest nach dem anderen ist, verschlägt es ihn nach Elwenfels, damit er dort übernachten kann. Er hat es schwierig, als Hamburger, mit den Dorfbewohnern klar zu kommen. Hans Strobel bzw. seine Leiche zu finden, gestaltet sich als sehr schwierig.
Meine Meinung:
Band 1 der Elwenfels Reihe ist schon mit viel Herz geschrieben. Auch hier gefällt mir Erwin am allerbesten, natürlich kommt Carlos gleich dahinter, als Lieblingscharaktere. Auch die anderen sind gut beschrieben. Gehadert hab ich etwas mit dem schwäbischen Charakter. Es gab sehr viel Humor und damit viel Cosy Crime in dem pfälzerischen Regionalkrimi. Auch sehr viele Spuren machten das Buch spannend. Irgendwann dachte ich, Carlos bekommt das nicht mehr raus, bis ich dann von der Auflösung überrascht wurde.
Mein – Lesezeichenfees - Fazit:
Ein wunderschöner Auftakt einer Serie, mit tollem Cover, super Charakteren, Spannung, viel Lokalkolorit und humorvollem Cosy Crime. Mit einem Augenzwinkern wird hier ein lustiges Pfälzer Dorf kreiert, an dem ich als Leserin viel Spaß hatte und da gerne wohnen würde. 4,5 Sterne für den Auftakt.
Nunu Kaller Ich kauf nix Wie ich durch Shopping Diät glücklich wurde Kiwi 2013
Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch ...
Nunu Kaller Ich kauf nix Wie ich durch Shopping Diät glücklich wurde Kiwi 2013
Nunu Kaller erzählt, wie und warum sie auf die Idee kam, 1 Jahr keine Bekleidung und Schuhe zu kaufen. Sie strickt auch einen Pulli, den sie gleich noch mal für eine Designerin und ihre Freundin stricken darf. Außerdem beginnt sie mit Nähen. Selber Kleidung machen ist ja erlaubt.
Lustig fand ich, als sie am Anfang erst mal ihre Bekleidungskaufsucht in Bücherkaufsucht umwandelte und dann beschloss, sie kauft sich erst was, wenn sie alles gelesen hat. Wobei ich nicht wirklich daran glaube, dass sie das geschafft hat. Sie hat ja angegeben, dass sie sich einige Bücher zum Thema selbermachen und Ökologische Mode Herstellung gekauft hat. Aber vielleicht hat sie ja nur das gekauft, was sie auch gleich wirklich gelesen hat und damit hat sie ja nicht ihre Regeln gebrochen und sie hat auch bemerkt, dass sie dabei war eine Sucht in die andere zu ersetzen. Genauso mit dem Stoffkauf.
Ich weiß ja nicht, in wiefern alles stimmt, was die Autorin schreibt. Erstaunlich finde ich, dass sie tolle selbstgemachte Sachen hat, die dann auch Freundin und eine Designerin im Tausch gegen 2 Sachen von ihr bekommt, von ihr noch mal gestrickt werden. Also ich strick auch hin und wieder und hab auch schon mal einen Pullunder gestrickt und auch einen Pulli, als Teenie allerdings und alle fanden es toll, aber keiner wollte, dass ich ihnen so was stricke. Der Pullunder überlebte sehr lange, bis er nicht mehr zu retten war. Ich kann mir das nur so vorstellen, es ist halt was anderes, genauso wie der Sockenpullover und ich hätte mir zu vielen Sachen in dem Buch Bilder gewünscht.
Und ich habe festgestellt, dass sie in einer ganz anderen Welt lebt, als ich. Ich bin schon seit fast 20 Jahren bei Tauschbörsen und ich kaufe schon sehr, sehr lange Second Hand (und selten neues, außer Schuhe) und Schuhe hab ich auch nicht so megaviele. Nicht, dass ich neidisch bin. Und es dauerte lange, bis ich merkte, dass der schwedische Textilriese H & M ist. Und die 2 Buchstaben sind nicht deutsch sondern holländisch, wenn sie C & A meint... Aber wer der farbenfrohe Spanier ist, weiß ich nicht. Keine Ahnung. Ich bin nicht markenfixiert. Und die erste Wranglerjeans hab ich mit 18 selbst gekauft. Von daher ist mir sehr vieles fremd, was sie beschreibt.
Aber ihr Umdenken, das gefällt mir. Und dass ihr das viel gebracht hat. Und so Tauschpartys würden mir auch gefallen. Weil Tauschbörsen verschlingen viel Porto und ist dann auch nicht mehr ganz so ökologisch. Insgesamt gesehen, bin ich nicht sicher, wie glaubwürdig das ganze ist, manche Menschen stellen sich ja als besser dar, als sie sind. Zum Beispiel Promis.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Jeder Mensch hat andere Voraussetzungen, egal um was es geht. Von daher denk ich, ist es ein guter Ansatz und ich vergebe 5 Sterne.
PS: Was aber nichts dran ändert, dass ich gerne Bilder von manchen Sachen gesehen hätte. Wie zum Beispiel die Stiefel, der Sockenpulli, das Kleid usw.
PS: Die Infos zu den Sachen, wusste ich schon. Ich hab also nicht wirklich was neues gelernt, aber ich wollte ja wissen, wie geht es jemanden anderes. Ich wollte die Nunu Kaller mit ihren Gedanken kennen lernen und nicht, warum es nicht richtig ist, so Billigkram zu kaufen. Wobei es erstaunlich ist, wie billig es manches vor 2013 gegeben hat. Aber vielleicht braucht man die richtige Figur dazu und die Bilder von Nunu Kaller sind so, dass ich denke, sie ist schön schlank.
Das Buch Schwabens Abgründe enthält 22 Kurzkrimis aus Baden-Württemberg. Dazu passt auch gut der Silberburgverlag.
Was noch sehr gut passt ist das Cover mit der blutigen Brezel (dünne Stege (!!!) und ...
Das Buch Schwabens Abgründe enthält 22 Kurzkrimis aus Baden-Württemberg. Dazu passt auch gut der Silberburgverlag.
Was noch sehr gut passt ist das Cover mit der blutigen Brezel (dünne Stege (!!!) und dem Markenzeichen der mörderischen Schwestern. Das Cover bekommt von mir eine 1 mit Sternchen. Außerdem ist das Buch in der engeren Auswahl für „Lesezeichenfees Cover des Monats April 2021“
Diese 22 Krimis sind oft makaber, ab und an lustig, manchmal mit super Rachegeschichten. Jedenfalls ist jede der Geschichten was Besonderes und so ist es nicht schwierig, für jeden seine Lieblingsgeschichte zu finden.
Gefallen haben mir fast alle Geschichten. Ich mag das makabre unheimlich und so Rachegeschichten finde ich irgendwie toll.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Die schwäbische Frauenpower (19 wenn ich richtig gezählt habe) hat wieder zugeschlagen und die Autorinnen schrieben wunderbare, makabere, lustige, utopische, von Rachegedanken geprägten Krimis. Jeder Krimi ist für sich gesehen was Besonderes. Super tolle KurzKrimis empfohlen von mir. 10 Sterne.
Nach Rebenopfer und Winzerfluch erschien nun der dritte Band der Serie und ich hatte zuvor noch nichts davon gehört. Aber diese Cover zogen mich bei Instagram magisch an. Ich musste das Buch unbedingt ...
Nach Rebenopfer und Winzerfluch erschien nun der dritte Band der Serie und ich hatte zuvor noch nichts davon gehört. Aber diese Cover zogen mich bei Instagram magisch an. Ich musste das Buch unbedingt haben. Danke, dass ich es bei der LR bei LB gewonnen habe. Eins vorweg, die Krimis sind in sich abgeschlossen und somit kann man sie unabhängig voneinander lesen. Vorne gibt’s dann noch ne Karte zum Dorf und hinten befindet sich noch ein Glossar, falls jemand die Sprache der meisten Elwenfelser nicht versteht.
In Elwenfels fallen eine Gruppe spiritueller Aussteiger ein. Als Carlos Herb, der Privatermittler aus Hamburg, herkommt, ist er erst mal erstaunt. Er floh vor der Mafia und die Aussteiger wollen in Elwenfels ihre Erleuchtung finden. Doch da „fällt“ einer der Aussteiger von einer hohen Plattform und kommt erst mal auf die Intensivstation. Während überall Yogitee mit Sprüchen dem Rieslingschorle Konkurrenz macht, fällt Carlos schnell auf, dass das ein Mordversuch war.
Zum Cover muss ich ja eigentlich nichts mehr schreiben. 1 mit Sternchen.
Der Lokalkolorit. Die Sprache. Der Schreibstil.
Während ich vor allem in schwäbischen Büchern damit hadere, dass nur ein Wort oder ein Satz drin vorkommt, hatte ich hier – dank der Elwenfelser – die volle Dröhnung Pälzisch (?). Das Buch hat mich dank der Sprache und des Schreibstils sofort für sich eingenommen. Ich wollte dann auch gleich zu den anderen Frauen in Elwenfels ziehen.
Der Krimi ist ein toller Cosy Crime und ich bin total begeistert, auch von dem Humor. Ich hab mich scheggich gelacht. Der Krimi ist auch sehr spannend, samt der Auflösung. Und Carlos Herb muss viel Überzeugungsarbeit leisten.
Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und ich bin total begeistert von diesem „Dorf“. Also einer meiner absoluten Lieblingscharaktere ist „Erwin“. Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten.
Ich freue mich schon aufs Weingartengrab das im Mai erscheint.
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Mein Lieblingslokalkolorit, denn der hat die 20 Punkte verdient. Eine sehr sympathische Sprache, ein toller Schreibstil, sehr spannende und wunderbare Charaktere. Eine Serie, nach der ich schon nach einem Buch süchtig bin. 20 Sterne für den Rieslingmord.
1959. Liv Benediktsdottir versteckt sich in einem kleinen Schwarzwalddorf namens Vierbrücken. Dieser Ort und seine Einwohner sind sehr kurios und niemand darf fragen, warum es denn fünf Brücken gibt. Sechs ...
1959. Liv Benediktsdottir versteckt sich in einem kleinen Schwarzwalddorf namens Vierbrücken. Dieser Ort und seine Einwohner sind sehr kurios und niemand darf fragen, warum es denn fünf Brücken gibt. Sechs Wochen bleibt Liv an diesem Ort, wo sie sehr viele Fettnäpfchen betritt, aber auch aufgrund ihrer Liebenswürdigkeit und Hilfsbereitschaft Freunde findet.
Das Cover gefiel mir sehr gut und gerade deshalb hab ich mich bei Lovelybooks beworben, um das Buch zu gewinnen. Als ich es in der Hand hielt dachte ich, es ist zum reinbeißen. Die Kirschen und die Schwarzwälder Kirschtorte sind so lecker. Das Buchdrumherum ist sehr stimmig und sehr schön, daher möchte ich eine 1 mit Sternchen geben.
Der Schreibstil ist sehr humorvoll, man liest sich fest und in nullkommanix ist das Buch schon zu Ende. Dabei sind es 319 Seiten die nur so dahinfliegen.
Der Roman hat viel Herz, Wärme und Liebe. Manchmal vergoss ich ein paar Tränchen und oftmals musste ich sehr viel Lachen. Es gibt sehr viele Wendungen, Fettnäpfchen und ist super unterhaltsam. Langeweile ist ein Fremdwort in diesem Roman. Außerdem klingt es nach einer Fortsetzung, schon alleine Mariannes Sie bringt mich darauf.
Die Charaktere sind in einer immensen Vielzahl enthalten. Fast das ganze Dorf wird vorgestellt und fast jeder wird charakterisiert. Es gibt überwiegend 3 Familien: Weiß, Schuster und noch was. Dabei unterteilt man in WestSchuster und noch andere. Ja, also das war mir dann zu kompliziert und ich hab aufgegeben. Irgendwann blickte ich einfach nicht mehr durch. Das ist das einzige, was ich wirklich kritisieren muss, an dem Buch. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass alle Charaktere aufgeschrieben werden und die Verwandtschaften und so aufgeführt werden.
Meine Lieblingscharaktere sind Liv, Eddi der Vierte und seine Gans Fräulein Ansgar. Schon alleine die erste Szene mit Liv, Eddi, Fräulein Ansgar und dann Ben, gefiel mir sehr gut. Dass dann noch ein Ben auftauchte, der dann flugs Benny genannt wurde, sorgte für noch mehr Verwirrung. Ach ja, Hanna mochte ich auch sehr und die kleine Bärbel. Dass die Kuh dann Marianne genannt wurde, das fand ich nur gerecht. Schade, dass sie das nicht begriffen hat. Das wäre noch ne lustige Szene gewesen.
Das ganze könnte ich mir sehr gut als Film vorstellen. Es hat Potential für viele Fortsetzungen. Es ist zwar nicht „die“ heile Welt, aber es sind eigentlich harmlose, lustige Sachen. Mal von dem Unfall, der aber trotzdem irgendwie gut ausgeht, mal abgesehen.
Auch gefiel mir viel von der „Realität“ der damaligen Zeit. Ich kann mir das ganze gut vorstellen und mein Kopfkino war die ganze Zeit an.
Die Bewertung fällt mir etwas schwer, weil ich wirklich mit so vielen Charakteren zu tun hatte, die ich am Schluss überhaupt nicht mehr zuordnen konnte. Das trübte etwas den Lesespaß und ich hätte mir wirklich ein Personenverzeichnis gewünscht. Ich mein, es ist ja kein Krimi, der irgendwas verrät, wenn man die Personen aufschreibt!
Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
Da der Roman so viel Wärme, Liebe, Fettnäpfchen, lustige Szenen, tolle Charaktere und ein „feel-good“ enthielt und die Seiten nur so dahinflogen möchte ich knappe 5 Sterne vergeben.
PS: Im übrigen freue ich mich tierisch über die Widmung!!!