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Veröffentlicht am 11.05.2021

Helden die nicht im Licht wandeln!

Die Eherne Garde 1: Die schwarze Klaue
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Der Schreibstil gut zu lesen, detailreich genug, aber sehr blutig und brutal – nichts für Weicheier.

Das Cover wirkt im Ganzen dunkel, im Vordergrund sieht man einen gerüsteten Reiter (in schwarz), im ...

Der Schreibstil gut zu lesen, detailreich genug, aber sehr blutig und brutal – nichts für Weicheier.

Das Cover wirkt im Ganzen dunkel, im Vordergrund sieht man einen gerüsteten Reiter (in schwarz), im Hintergrund die Konturen einer mittelalterlichen Stadt. In großer Schrift ist der Titel des Romans zu lesen. Es passt im Stil und Farben perfekt zum Roman.

Der Klappentext macht neugierig auf den Auftaktband einer neuen High Fantasy Reihe.

Fazit:
In einer Mittelalterlichen Welt wird das Leben der Einwohner von Dämonen bedroht und heimgesucht. Niemand scheint die Scharen aufhalten zu können, zahlreiche Städte sind schon gefallen, die Menschen auf der Flucht.

Mittendrin lernen wir die junge Avi kennen deren Eltern von Dämonen getötet wurden. Das sie den Überfall überlebte glich einem Wunder. Von daher entschloss sie sich schon mit dreizehn Jahren das Kämpfen zu erlernen. In der Siedlung, in der sie lebte, brachte ihr ein alter Kriegsveteran den Kampf mit der Waffe bei. Seitdem durchstreift sie das Grenzland um Dämonen zu finden und zu töten. Schon bald bringt ihr das den Ruf als „die Hüterin“ ein. Sie beschließt in der Stadt Quelon den Tempel der Göttin zu besuchen und ihre Waffen segnen zu lassen. Dort trifft sie auf Lantyria (die Priesterin), Krax (den Zwerg) und Lormak (den Krieger). Es zeigt sich das diese vier ein besonderes Schicksal miteinander verbindet.

Die Hauptprotagonistin Avi, scheint im ersten Moment nur auf Rache aus und Dämonen bekämpfen zu wollen. Ich denke aber in ihr steckt soviel mehr.

Lormak hingegen kann sich nur bruchstückhaft an seine Vergangenheit erinnern, die in Avis Nähe zu vollständigen Bildern werden. Nur der Priesterin gelingt es eine Beziehung zu ihm aufzubauen.

Krax ist Chronist, er ist nicht wie sein Volk an Traditionen behaftet und strebt nach Wissen und Neuem. Deshalb möchte er Avi auf der Reise begleiten.

Lantyria spürt in Avi etwas das sie dazu bringt ihren Tempel zu verlassen und die junge Kämpferin zu begleitet.

Parallel zur aktuellen Geschichte, quasi in Rückblenden, wird die Vorgeschichte zu den Ereignissen erzählt. Damit erhält man Informationen warum manches sich jetzt so darstellt oder die Machtverhältnisse im Land so sind.

Die Szenerie ist düster, die Handlung meist brutal und blutig, das Zweckbündnis der vier steht auf wackeligen Beinen. Ein High Fantasy Roman erster Güte mit interessanten Charakteren, humorvollen Dialogen und spannender actiongeladene Fantasy, der Auftakt zu einer Trilogie.

Für mich ein sehr gelungener Auftakt, bei dem Helden nicht immer im Licht wandeln, sondern mehr im Schatten – von mir 5 Sterne dafür.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Eine Maserepidemie -ihre Folgen und das Leben danach!

Gefährten der Hoffnung
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Der Schreibstil ist spannend, aber auf Grund der Seitenzahl nicht zu tiefgehend oder ausschweifend geschrieben. Witzig ein Teil der Geschichte wird aus der Sicht von Zach erzählt.

Das Cover wirkt ansprechend ...

Der Schreibstil ist spannend, aber auf Grund der Seitenzahl nicht zu tiefgehend oder ausschweifend geschrieben. Witzig ein Teil der Geschichte wird aus der Sicht von Zach erzählt.

Das Cover wirkt ansprechend man sieht die Protagonisten Erik, Giada, Odin sowie den Waldkauz in einem Wald. Die Personen sind erhaben und glänzend dargestellt was noch mal eine ganz andere ansprechende Optik ergibt und lebendig wirkt. Sehr passend zum Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf eine etwas andere Dystopie.

Fazit:
Wir lernen Erik kennen der in einer zerstörten Welt lebt, den nach einer Masern Epidemie ist nichts mehr, wie es war. Die Welt wird von Mutanten, entstellten Überlebenden beherrscht. Doch trotz alledem hat er seine große Liebe gefunden: Irinskat. Doch dann schlägt das Schicksal zu und Irinskat wird mit ihrer Tochter entführt. Angeblich Plünderer, Erik glaubt aber das sein ehemaliger guter Freund Hajo seine Hände im Spiel hat. An seiner Seite: Odin der riesige Bärenhund, die italienische Kriegerin Giada und der Waldkauz Zach.
Wird es ihnen gelingen die beiden zu befreien?

Der Roman wird aus der Sicht der einzelnen Protagonisten erzählt. Was ich toll fand auch Zach der Waldkauz hat eine Stimme und erzählt. Überhaupt ist für mich ein Pluspunkt das Tiere darin vorkommen und den Menschen gleichgestellt sind. Sie können sogar mit ihnen kommunizieren. In Rückblenden den Kapiteln zwischen den Kapiteln erfährt man mehr über die Vergangenheit von Erik und auch Hajo seinem Kameraden.
Die Protagonisten sind eher oberflächig dargestellt. Erik als Krieger, der sein Handwerk gelernt hat und versteht, als ehemaliger Militär angehöriger kein Problem. Aber er trägt ein Geheimnis mit sich rum was für alle Beteiligten eine Gefahr bedeutet.
Irinskat und ihre Tochter sind eine Einheit, sie haben gelernt zu überleben, ob in der Gruppe oder zu zweit. Mit Erik, Odin und Zach sind sie eine Truppe.
Odin der große Bärenhund ist ein wunderbar, kann er doch mit Erik und zach auf seine Weise kommunizieren und schützt so die Menschen. Auch im Kampf gegen die Mutanten ist er ein echter Gegner.
Zach fand ich einfach faszinierend, der Kundschafter schlechthin, außer er ist in Gedanken bei Lea einer Käuzin die sein Herz erobert hat. Ich denke es ist aber eher eine einseitige Beziehung.

Schön ist auch das der Roman in Deutschland und angrenzenden Länder spielt und nicht wie so oft in den USA. Viele Orte sind uns doch vom Namen her oder direkt bekannt. Das macht noch mal etwas ganz Anderes aus einem Roman.

Gut die Thematik war zum Erscheinen des Buches etwas vorgegriffen: eine Epidemie – Welt umspannend und folgenreich. Interessant durch Masern (Variante) ausgelöst! Auf jeden Fall spannend und unterhaltend.

Mir hat der Roman mit seiner Thematik und den Protagonisten recht gut gefallen, allerdings bin ich erst auf Werbung der Skoutz Seite auf den Roman aufmerksam geworden. Ich bin auf jeden Fall auf einen Nachfolge Band gespannt – Stoffe gäbe es ja noch und eine Geschichte zu erzählen auch.
Für diesen Roman von mir 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.05.2021

Hüterinnen, Schmetterling, andere Dimensionen – Spannend!

Das Erbe der Lilith
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Der Schreibstil ist fesselnd und spannend, man kann sich in die Geschichte fallen lassen.

Das Cover zeigt eine Frau mit roten Haaren in einem Kleid, auf ihrer Schulter sitzt ein Schmetterling (er spielt ...

Der Schreibstil ist fesselnd und spannend, man kann sich in die Geschichte fallen lassen.

Das Cover zeigt eine Frau mit roten Haaren in einem Kleid, auf ihrer Schulter sitzt ein Schmetterling (er spielt im Roman eine Rolle). Der Hintergrund ist grau gehalten, bis auf im Vordergrund etwas grün. Es passt in Stil und Farbe zur Handlung des Romans.

Der Klappentext macht neugierig auf einen Auftaktband zu einer Reihe.

Fazit:
Wir begleiten die siebzehnjährige Lizzy, die in einer Nacht eigentlich alles verliert was ihr Leben ausmacht. Denn ihr bleibt nicht viel Zeit, um ihre Familie zu retten. Viele Abenteuer muss sie bestehen. Gegen Satan kämpfen und sich anderen Gefahren stellen und das alles in einer Welt, die ihr völlig fremd ist. Ihr zur Seite steht Matthias, ein Krieger der Allianz, doch kann sie ihm wirklich vertrauen.

Lizzy ist eine super Protagonistin, heraus gerissen aus ihrer Welt, unter Fremden, wächst sie fast über sich hinaus. Kämpft und lernt neue Freunde kennen. Wie steht es aber mit ihrer Beziehung und zu ihren Gefühlen für Matthias? Ist es echt?

Matthias ist ein Krieger der Allianz und steht an der Seite von Lizzy. Allerdings kann ich schlecht einschätzen ob seine Gefühle echt sind oder er nur Lizzy als Zweck und Gelegenheit nutzt.

Aber man konnte sich gut in beiden hineinversetzen, nicht nur in die Handlung, sondern auch in ihre Gefühle. Und der Roman enthält Spuren von Schmetterlingen

Der Roman kann mit einer faszinierenden Handlung, realistischen Protagonisten (nicht nur der beiden Hauptprotagonisten) punkten. Es gibt jede Menge Abenteuer, Geheimnisse und überraschende Wendungen, auch der Spannungsbogen steigt kontinuierlich an – bis zum Finale – und eine, „Cliffhänger“ der uns auf Band 2 hoffen lässt. Ich vergebe 5 Sterne und bleibe gespannt auf den nächsten Roman der Reihe.

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Veröffentlicht am 04.05.2021

Eine neue wunderbare Reise in die Welt von Amuylett!

Meister & Sinn (Die Zaubermacher 1)
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Der Schreibstil ist gut zu lesen für alle Altersstufen, empfohlen 8 bis 12 Jahre. Er zählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Charakter Breik.

Das Cover ist wie schon die neuen zur Sumpfloch-Saga ...

Der Schreibstil ist gut zu lesen für alle Altersstufen, empfohlen 8 bis 12 Jahre. Er zählt wird diese Geschichte aus der Sicht des Charakter Breik.

Das Cover ist wie schon die neuen zur Sumpfloch-Saga einfach eine einzigartige Komposition. Es passt alles: Farbe, Stil, einzelne Elemente und Schrift.

Der Klappentext macht neugierig auf einen spannenden neuen Reihenauftakt.

Fazit: Nach Aschenkindel, Froschröschen und der Sumpfloch-Saga (9 Bände) gibt es einen neuen Reihenauftakt der Autorin, in der sie uns wieder in die wunderbare magische Welt von Amuylett führt.
Mit den Protagonisten Breik, Eschel, Felian und Skrap, die alle eine Lehrstelle im angesagten bekannten und mächtigen Zauberei-Unternehmen „Meister & Sinn“ erhalten, erleben wir ihre Abenteuer hautnah mit. Normal bekommen nur die besten Schüler eine Chance auf so eine Lehrstelle, deshalb kommt es einem Skandal gleich, dass die vier aus dem rückständigen Finsterpfahler Internat zu den Auserwählten gehören sollen. Um das erste Halbjahr zu überstehen, müssen sie ein Wunder aufspüren und erobern.

Fans von diversen Zauberschulen und Internaten werden begeistert sein. Es gibt überraschende Geheimnisse und schicksalshafte Begegnungen und Freundschaften.

Die Charaktere sind wie zu erwarten liebenswert, aber mit Ecken und Kanten – und Aufgeben gilt nicht. Scheint sich auch alles und jeder gegen sie zu stellen. Zu Beginn wird sich vorsichtig kennengelernt, liebenswert Macken ausgelotet und stärken erkannt. Daraus ergeben sich tiefe, innige und anhaltende Freundschaften.

Wie immer werden die Werte wie: Freundschaft und Liebe, Toleranz und Kameradschaft, wie schon in der Sumpfloch-Saga, großgeschrieben. Die neue Reihe kann, ohne Vorkenntnisse der Sumpfloch-Saga,

Froschröschen oder Aschenkindel, die auch in der Welt von Amuylett spielen, gelesen werden. Auch wenn man alten Bekannten wie Charakteren und Orten begegnet. Aber es wäre schade diese nicht zu kennen!

Ich lasse mich überraschen aus welcher Sicht der nächste Band der Reihe geschrieben ist und wann er erscheinen wird. Gut Ding will Weile haben.

Für mich ein sehr gelungener Reihen Auftakt und ein schöne „nach Hause kommen“ in die Welt von Amuylett. Verdiente 5 Sterne von mir dafür.

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Veröffentlicht am 30.04.2021

Interessante Einblicke und Rückblicke in die Leben von Alice und Hatcher!

Die Chroniken von Alice - Dunkelheit im Spiegelland
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Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen, ist spannend und packend von Anfang bis Ende.

Das Cover zeigt die Umrisse einer jungen Frau (gefüllt in lila) vor einem hellen Hintergrund mit schwarzen ...

Der Schreibstil ist flüssig, lässt sich gut lesen, ist spannend und packend von Anfang bis Ende.

Das Cover zeigt die Umrisse einer jungen Frau (gefüllt in lila) vor einem hellen Hintergrund mit schwarzen Pflanzenranken. In der Klappe sieht man dann den Text: Erkennst du dein Spiegelbild noch inklusive der Ranken vom Cover Die sich auch aufgedruckt bis zum Ende des Romans fortsetzen und dort auf den nachfolgen Roman hinweisen – sehr schöne Gestaltung und mal was anderes. Passt sehr gut zum Roman und seinem Inhalt.

Der Klappentext macht neugierig auf eine spannende und interessante Fortsetzung von der Märchenadaptionen in vier Teilen.

Fazit:
Alice im Wunderland mal ganz anders – erschreckend brutal, realistisch und unheimlich packend geschrieben. Die wenigen Worte sagen schon alles. Und doch ist der Roman so unheimlich mehr als nur die Fortsetzung einer gruseligen Märchenadaption.

Band 3 schließt an die Ereignisse von Band 1 bzw. 2 an und führt die Handlung weiter. Eigentlich steht auf dem Einband ja vier Kurzgeschichten – für mich sind es vier zusammenhängende Kapitel einer Geschichte, gerade zwei – drei.

In „Ein bezauberndes Wesen“ lernen wird die kleine Schwester von Alice kennen und erleben mit ihr ein Ausflug ganz anderer Art. Aber auch hier spielt Alice indirekt eine Rolle.

In „Mädchen in Bernstein“ geht die Reise von Alice und Hatcher weiter. Gefährlich und kalt ist ihre Reiseroute – zu kalt für Alice – den Hatcher kann sich ja in einen wilden Wolf verwandeln. Für Alice hält sie eine Herausforderung der magischen Art bereit.

In „Als ich zum ersten Mal in die Stadt kam“ erfahren wir in Einblicken und Rückblicken etwas über das Leben von Alice und Hatscher bevor sie in der Irrenanstalt gelandet sind (Band 1 der Reihe).

In „Der Gnadenthron“ müssen die beiden ein letztes aufregendes Abenteuer überstehen. Sie kommen dabei in das Dorf der Reinheit und wir erfahren was es mit dem Gnadenthron auf sich hat.

Auch Band 3 entpuppt sich als wunderbares Lesepaket – mit einem interessanten Cover, einem neugierig machenden Klappentext und spannenden magischen Kurzgeschichten / Kapiteln die dem allen gerecht wird. Vielleicht hat nicht jeder Leser Interesse daran, was Alice und Hatcher in ihrem Leben erlebten haben oder auch noch werden – ich fand es gelungen und eine Ergänzung, die es in sich hat.
Der Roman, ist wie seine Vorgänger, recht brutal. Szenen, nur vor Blut triefend und Geschehnissen, die schier unglaublich sind. Also nicht für Leser, die das große Kopf Kino starten und Albträume bekommen.

Mir persönlich hat es trotz alledem gut gefallen auch die Ausstattung und Gestaltung des Buches und vergebe aus Überzeugung 5 Sterne. Ich freue mich schon auf den nächsten Band der Reihe – auch wenn es nicht mehr um Alice geht.

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