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Veröffentlicht am 23.08.2021

Frau sucht Babysitter und findet dabei Freundschaft in ihr.

Fremde Freundin
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Nach Umzug aus New York findet Elisabeth, Journalistin und Autorin von zwei Büchern, schlecht Anschluss in ihrem neuen ländlichen Wohnort. Ihr Sohn Gil, gerade erst geboren, wird von Sam, einer Kunststudentin ...

Nach Umzug aus New York findet Elisabeth, Journalistin und Autorin von zwei Büchern, schlecht Anschluss in ihrem neuen ländlichen Wohnort. Ihr Sohn Gil, gerade erst geboren, wird von Sam, einer Kunststudentin an drei Tagen in der Woche betreut. Zwischen diesen Protagonisten entwickelt sich eine ungewöhnliche, tiefgreifende Freundschaft.
Einfühlsam beschrieben werden zwischenmenschliche Probleme von ‚Übergriffigkeit‘, dass man gut gemeinte Aktionen durchzieht, ohne die betroffene Person vorher um Zustimmung zu fragen. Sozialkritische Aspekte werden eingeflochten, was Kranken- und Sozialversicherung von Arbeitskräften im Niedriglohnsektor betrifft – auf amerikanische Verhältnisse bezogen – ein Leben ohne Sicherheitsnetz wie wir es in der BRD kennen. Dazwischen reihen sich viele rührende Episoden zweier ungleicher Frauen – lesenswert.

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Veröffentlicht am 17.05.2021

Tolle neue Wortschöpfungen, sehr kreativ!

Meine krasse Monsterklasse - Gruselschock mit Schottenrock
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Hannah, im 5. Schuljahr, geht auf Klassenfahrt nach Schottland zu einem Schloss in der Nähe von Edinburgh, zu Lord und Lady Snorebottom. Da auch ihre Monsterklasse mit Frau Miracula unbemerkt mitkommt, ...

Hannah, im 5. Schuljahr, geht auf Klassenfahrt nach Schottland zu einem Schloss in der Nähe von Edinburgh, zu Lord und Lady Snorebottom. Da auch ihre Monsterklasse mit Frau Miracula unbemerkt mitkommt, findet Hannah nun doch Lust an all den seltsamen Ereignissen rund um die Jugendherberge im Schloss, bei der Geistertour durch Edinburgh und besonders bei der Fuchsjagd am Loch Bottomless.
Dieser zweite Band der Schultagebuchserie handelt von einem legendären Riesenungeheuer, einer Klabauterfrau und diversen Monstern, die für Gruselspaß und Verwirrung sorgen. Die Wortwahl und der Sprachstil scheinen bewußt auf jugendliche Leser abgestimmt zu sein, passend in einem Tagebuchstil.
Witzige Wortwahl, sogar sehr kreative Wortneuschöpfungen geistern bei den Zauberregeln und besonders bei dem Monsterhilfe-Zauber herum. Markante, wichtige Worte bzw. Textbrocken sind im ganzen Buch in GROSSBUCHSTABEN gehalten, auch um den Textinhalt zu unterstützen.
Originelle Karikaturen lockern nicht nur das Schriftbild auf jeder Seite auf, sondern unterstützen auch den jeweiligen Textinhalt der Seite.
Auch farblich wird der Text untergliedert – in pinker Farbe für Hannah’s Charakterkopf-Stift.
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Das Buch ist sicher ein Lese-Spaß für Jugendliche!

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Hamburger Geschichte!

Elbleuchten
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Dieser Roman hat mich auf vielfache Weise berührt. Es war auch eine Reise in meine eigene Stadt, immer auch mit prägenden und unvergesslichen Stationen in Wuppertal, der Heimatstadt von Friedrich Engels ...

Dieser Roman hat mich auf vielfache Weise berührt. Es war auch eine Reise in meine eigene Stadt, immer auch mit prägenden und unvergesslichen Stationen in Wuppertal, der Heimatstadt von Friedrich Engels (1820–1895), der Wirkungsstätte des katholischen Sozialreformers Adolph Kolping (1813 – 1865), vieler Textil- und Metallwarenfabrikanten. Dieser persönliche Bezug ließ mich noch tiefer in diese Geschichte hier eintauchen, das Lebensgefühl dieser Zeit erwachte in mir und die Stadt Hamburg wurde vor meinem geistigen Auge so lebendig wie damals Wuppertal.
Ich erinnere mich an vergleichbare Geschichten von menschenunwürdigen Lebensbedingungen vieler Handwerksgesellen, Weber, Bandwirker etc. im sozialgeschichtlichen Kontext vor der Frühindustrialisierung. Barmen und Elberfeld waren ebenso kommerzielle Mittelpunkte – wenn auch ohne Hafen wie Hamburg, jedoch auch soziale Brennpunkte. Armut, Hunger, fehlende Hygiene und Wohnungsnot prägten den Alltag der Arbeiterklasse auch hier. Der Zugang zur höheren Bildung war ihnen verwehrt, sogar Kinder wurden als billige Arbeitskräfte ausgebeutet.

Im weiteren Band ‚Elbstürme‘ würde ich vermuten, daß die anfangs bürgerlich demokratische Bewegung der Arbeiter in Hamburg zu wichtigen Veränderungen auch für Frauen und Mädchen führt.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Fräulein Gold

Fräulein Gold: Der Himmel über der Stadt
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‚Hulda Gold'- Bd 1 beschreibt sehr anschaulich den damaligen Zeitgeist in Berlin, die beruflichen Grenzen von Frauen und ihre soziale, familiäre Rolle recht eindeutig, gepaart mit einem Frauenmord.

Gespannt ...

‚Hulda Gold'- Bd 1 beschreibt sehr anschaulich den damaligen Zeitgeist in Berlin, die beruflichen Grenzen von Frauen und ihre soziale, familiäre Rolle recht eindeutig, gepaart mit einem Frauenmord.

Gespannt bin ich auf die weiteren Bände, denn dieser 1. Band macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

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Veröffentlicht am 03.05.2021

Über den tiefen Sinn des Lebens - Erst sacken lassen!

Jenseits des Abgrunds
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Toni, Inhaber einer Werbeagentur, von seiner Gefährtin verlassen, ohne Kontakte zu seiner Familie, gestresst und unzufrieden mit seinem Leben, ist mit der Urne seines verstorbenen Bruders unterwegs in ...

Toni, Inhaber einer Werbeagentur, von seiner Gefährtin verlassen, ohne Kontakte zu seiner Familie, gestresst und unzufrieden mit seinem Leben, ist mit der Urne seines verstorbenen Bruders unterwegs in die Rocky Mountains, um dort an gewünschter Stelle, dessen Asche zu verstreuen. Auf der langen Fahrt dorthin gelangt er an eine steile Felsenklippe, eingebettet in atemberaubende Szenerie, mit einer Hütte ganz in der Nähe. Dort lebt Kosei-San, ein alter Japaner, zurückgezogen als ‚Wächter dieses tödlichen Abgrunds‘, der die Verzweifelten anspricht, sie in die Hütte zu einer Tasse Tee einlädt, um sie von ihrem selbst zerstörerischen Vorhaben abzubringen.
Auch Toni folgt der Einladung des Alten, hört von Geschichten über Höhen und Tiefen des Lebens, zu lieben und geliebt zu werden, wie auch das Tagebuch von Kosei-San verrät. Sinniert wird über den Sinn des Lebens, den es scheinbar bei Verlust nur geben kann, wo es auch neue Perspektiven aufgreift, um sich mit dem Leben in Grenzsituationen wieder neu zu versöhnen. Kosei-San versucht diesen Verzweifelten neue Wege aufzuzeigen.
Basierend auf einer wahren Begebenheit lädt dieses Buch vielleicht auch den Leser ein, über den tiefen Sinn seines Lebens zu reflektieren.

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