Platzhalter für Profilbild

witchqueen

Lesejury Star
offline

witchqueen ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit witchqueen über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.08.2021

Alina Grimm ermittelt

Nichts als Staub
0

Darum geht es:
Alina Grimm ist mit Leib und Seele Streifenpolizistin in Hamburg. Doch als am Phoenixplatz eine Leiche auftaucht, erwacht in ihr die Ermittlerin. Hat es doch den Anschein, als wäre es das ...

Darum geht es:
Alina Grimm ist mit Leib und Seele Streifenpolizistin in Hamburg. Doch als am Phoenixplatz eine Leiche auftaucht, erwacht in ihr die Ermittlerin. Hat es doch den Anschein, als wäre es das inzwischen vierte Opfer eines Serienmörders, der in Hamburg sein Unwesen treibt. Auf der Suche nach dem Mörder gerät sie in einen Hinterhalt und wird zusammengeschlagen. Wer sie angegriffen hat, weiß sie nicht. Gefunden wird auch niemand. Dafür werden in ihrer Wohnung Drogen gefunden. Sie wird verdächtigt, damit zu handeln und deshalb vom Dienst suspendiert. Doch sie erhält Hilfe von einem einflussreichen Mann. Und so beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, was nicht immer leicht ist und sie immer wieder an ihre Grenzen bringt. Je mehr Alina herausfindet, je tiefer gerät sie selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Ein durchaus spannendes Buch um die Ermittlerin Alina Grimm. Man kommt sehr gut in das Buch hinein. Die Charaktere werden gut und authentisch beschrieben, so dass man direkt zu jedem ein Bild vor Augen hat. Es geht spannend los), wird zwischendurch etwas langatmig und nimmt zum Ende hin wieder Fahrt auf. Zwischendurch gibt es Passagen, die sich mir nicht ganz erschließen und auch nicht wirklich etwas für die Geschichte tun. Ich würde jetzt nicht unbedingt von einem Thriller, sondern eher von einem guten Krimi sprechen. Gethrillt hat es mich nicht.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Man kommt beim Lesen zügig voran.
Das 283 Seiten lange Buch ist in 17 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Nicht unbedingt ein Thriller, aber ein lesenswerter Krimi mit ein paar kleinen Schwächen. Daher vergebe ich hier 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.08.2021

Wenn der beste Freund des Menschen zum Menschen wird

Nordfriesentote
0

Darum geht es:
Bennet ist Polizist auf Sylt. Mit seinem Hund Rooster (ein pensionierter Polizeihund) ist er zu einem Spaziergang am Ellenbogen aufgebrochen. Dort wird er von Unbekannten brutal niedergeschlagen. ...

Darum geht es:
Bennet ist Polizist auf Sylt. Mit seinem Hund Rooster (ein pensionierter Polizeihund) ist er zu einem Spaziergang am Ellenbogen aufgebrochen. Dort wird er von Unbekannten brutal niedergeschlagen. Als er aufwacht, ist nichts mehr so wie es einmal war. Denn er ist Körper seines Hundes gefangen. Von seinem Körper fehlt jede Spur. Doch wie ist das möglich. Und was soll er jetzt machen? Er läuft zu einer befreundeten Biologin – Anne. Die nimmt Rooster bei sich auf. Doch wie soll Bennet ihr begreiflich machen, dass er in Roosters Körper steckt. Als klar wird, dass Bennet vermisst wird, startet ein groß angelegte Suche. Dabei stoßen Anne und Bennets Kollege Hendrik auf eine Leiche, die auf dem Grund der Nordsee liegt. Wer ist der Tote? Um das herauszufinden, muss Bennet (er ist ja jetzt ein Hund) etwas ausdenken. Dabei lernt er eine Möwe, eine Katze und eine Seehündin kennen und gemeinsam gehen die Vier auf Verbrecherjagd.

Meine Meinung.
Ein Krimi, der ohne viel Blutvergießen daherkommt und einen an der ein oder anderen Stelle durchaus schmunzeln lässt. Spannung hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Richtig spannend wird es erst zum Schluss. Beim Täter tappt man zunächst etwas im Dunkeln, kommt aber relativ schnell auf die richtige Spur.

Gut gefallen hat mir, dass die Gedanken von Bennet (die er als Hund hat) kursiv dargestellt sind. So kann man direkt sehen, was das gesprochene Wort der menschlichen Charaktere und was die Gedanken des Hundes sind.

Der Schreibstil ist leicht und eingängig. Man kann es zügig lesen und kommt schnell voran. Das 212 Seiten lange Buch ist in 9 Kapitel unterteilt. So kann man es bequem in einem Rutsch, aber auch in mehreren Abschnitten lesen.

Mein Fazit:
Ein durchaus lesenswerter Cosy-Crime für alle, die Sylt und ihre tierischen Bewohner lieben oder diejenigen, die eine leichte Krimilektüre für den Strandkorb suchen. Von mir gibt es hier 4 Sterne.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.06.2021

Bügerbegehren mit Folgen

Niederbayerische Affären
0

Darum geht es:
Karin Schneider ist mit ihrem Ehemann, ihren vier Kindern und ihrem Hund von München auf’s Land gezogen. Raus aus der Großstadt, rein in die Natur. Nur ausgelastet, das ist Karin nicht mehr. ...

Darum geht es:
Karin Schneider ist mit ihrem Ehemann, ihren vier Kindern und ihrem Hund von München auf’s Land gezogen. Raus aus der Großstadt, rein in die Natur. Nur ausgelastet, das ist Karin nicht mehr. Und so ruft sie ein Bürgerbegehren gegen die Neugestaltung des Kirchplatzes ins Leben. Sie will Unterschriften sammeln um dieses kostenintensive Bauvorhaben zu stoppen. Aber irgendwem tritt sie damit gehörig auf die Füße. Es dauert nicht lange, da bekommt Karin erste Drohungen, sie soll sich aus der Sache heraushalten. Und je mehr Karin sich engagiert, je mehr alle Geschichten werden wieder lebendig. Nicht zu Freude aller und schon bald gerät Karin bei ihren Ermittlungen tatsächlich selbst in Gefahr.

Meine Meinung:
Niederbayrische Affären ist der erste Band um Karin Schneider. In diesem Band lernen wir die Akteure sehr gut kennen. Man kann sich von allen handelnden Personen und auch sämtlichen Schauplätzen sehr schnell ein genaues Bild machen. Man kommt sofort gut rein in die Geschichte. Die Handlung ist durchaus spannend, wobei hier Karin nicht in erster Linie ermittelt, sondern vielmehr die relevanten Tatsachen mehr oder weniger zufällig mitbekommt. Aber sie ist ja auch kein Kommissar, sondern Hausfrau und psychologische Beraterin. Nichts desto trotz ist die Geschichte spannend geschrieben und man kann selbst sehr gut miträtseln.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Man kommt beim Lesen zügig voran. Das 190 Seiten lange Buch ist in 21 Kapitel (Pro- und Epilog mitgezählt) unterteilt. So kann man es bequem in einem Rutsch, aber auch in mehrere Abschnitte unterteilt gut lesen.

Eine tolle Idee: Im Anhang finden wir ein paar Seiten mit Rezepten zu den Gerichten, die im Buch erwähnt werden. Wer mag, kann also gleich mit dem Nachkochen der Gerichte loslegen.

Mein Fazit:
Ein sehr gelungener ersten Band einer Regionalkrimi-Reihe, der noch Luft nach oben lässt und Appetit auf mehr macht. Ich habe ich sehr gut unterhalten gefühlt und gebe hier gerne eine Leseempfehlung mit 4 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.05.2021

Nette Kurzkrimis für zwischendurch

Mordsmäßig Münchnerisch 3
0

In „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ geht es nicht um DIE EINE Geschichte. Es handelt sich bei dem Buch um eine Anthologie mit insgesamt 20 Kurzgeschichten (allesamt Krimis) verschiedener Autoren, die alle in ...

In „Mordsmäßig Münchnerisch 3“ geht es nicht um DIE EINE Geschichte. Es handelt sich bei dem Buch um eine Anthologie mit insgesamt 20 Kurzgeschichten (allesamt Krimis) verschiedener Autoren, die alle in München spielen. Jede Geschichte ist einem Stadtgebiet zugeordnet. Und zu jeder der Geschichten gibt es am Ende das Rezept zu dem in der Geschichte erwähnten Gericht.

Das Buch ist insgesamt 218 Seiten lang und in 20 mal mehr, mal weniger spannende Geschichten unterteilt. So kann man das Buch sowohl in einem Rutsch aber auch in mehreren Abschnitten lesen. Der Schreibstil ist meist leicht und flüssig, lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran.

Eine schöne Sammlung für alle, die gerne Kurzgeschichten lesen oder mal was für zwischendurch suchen, denn man muss nicht (wenn man das Buch mal länger aus der Hand gelegt hat) immer wieder von vorne anfangen.

Einziger Nachteil: Man kann schlecht richtig „abtauchen“. Dafür sind die Geschichten hier einfach zu kurz.

Vor mir aber durchaus eine Leseempfehlung mit 4 Sternen.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.05.2021

Ermittlungen mit Urlaubsflair

Balearenblut
0

Darum geht es:
Lisa Langer ist Reisejounalistin. Ihr neuester Auftrag führt sich nach Mallorca. Sie soll für ein Hotel Texte für ein Imageprospekt entwerfen und für ein Reisemagazin noch nicht völlig touristisch ...

Darum geht es:
Lisa Langer ist Reisejounalistin. Ihr neuester Auftrag führt sich nach Mallorca. Sie soll für ein Hotel Texte für ein Imageprospekt entwerfen und für ein Reisemagazin noch nicht völlig touristisch überlaufene Sehenswürdigkeiten finden. Eben die Geheimtipps. Doch kaum im Hotel angekommen, fällt ihr ein Toter vor die Füße. Abgestürzt von einem Balkon. Doch warum ist der Mann da runtergefallen? Wollte er vom Balkon in den Pool springen und hat ihn verfehlt? War er betrunken und ist über das Geländer gefallen? Oder wurde er gar gestoßen?
Lisa, neben ihrem eigentlichen Beruf auch Krimiautorin, begegnet durch Zufall dem ehemaligen Polizeichef Jorge. Der Ex-Polizeichef beginn zu ermitteln und nimmt Lisa da einfach mit. Sehr zum Leidwesen von Comisario Perello, der eigentlich für die Aufklärung des mysteriösen Todesfalles zuständig ist. Und schon Bald stecken Lisa und Jorge tiefer drin in der Sache, als ihnen lieb sein könnte.

Meine Meinung:
„Balearenblut“ ist ein sehr unterhaltsamer Urlaubskrimi. Zum einen entführt er uns immer wieder an tolle Orte auf der Lieblingsinsel der Deutschen: Mallorca. Auch kulinarisch. Zum anderen lässt er uns das ein oder andere Mal recht schmunzeln. Eine wirklich gelungene Mischung. Einfach eine leichte Urlaubsunterhaltung. Ein Krimi, der ohne großes Blutvergießen auskommt. Einzig am Ende wird es etwas unübersichtlich und durcheinander. Hier muss man sich doch etwas konzentrieren, um nicht den Überblick zu verlieren. Hier wäre etwas weniger sicher mehr gewesen.

Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 260 Seiten lange Buch ist in 11 Kapitel unterteilt. So kann man es gut in einem Rutsch, aber auch bequem in mehrere Abschnitte unterteilt lesen.

Mein Fazit:
Ein schönes Buch mit Urlaubsflair, dass einen auf eine gedankliche Krimi-Reise nach Mallorca mitnimmt. Ich würde es weiterempfehlen und vergebe hier 4 Sterne.


  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere