Süße Teenieromanze mit Herz und schöner Repräsentation
And they were roommates„And they were roommates“ ist eine süße Teenromanze, die ins Herz geht und ein gelungenes Debüt! Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, die Charaktere likable und auch die innere Entwicklung des ...
„And they were roommates“ ist eine süße Teenromanze, die ins Herz geht und ein gelungenes Debüt! Der Schreibstil ist flüssig und unterhaltsam, die Charaktere likable und auch die innere Entwicklung des Hauptcharakters sowie die Handlung haben mir gut gefallen! Auch die Repräsentation von Queerness hat mir sehr gut gefallen! Man merkt einfach, dass es eine own voice Geschichte ist und sowohl Lesende, die selbst trans sind, als auch welche die mit dem Thema schon mal zu tun haben, werden hier viel wieder erkennen. Es ist aber auch eine gute Lektüre für Lesende, die mit dem Thema bisher wenig bis nichts zu tun hatten, was ich grade bei Young Adult sehr begrüße!
Für mich hätte etwas mehr Spannung und Yearning zwischen den Charakteren sein können, die Romanze hat mich nicht genug gepackt, um Potenzial zum Lieblingsbuch zu haben. Und auch die (ohne jetzt zu Spoilern) politischen und sozialen Aspekte hätten meiner Meinung nach noch besser ausgehandelt, gelöst und detaillierter sein können, auch wenn ich mit dem Ende und der Lösung diesbezüglich jetzt nicht ganz unzufrieden war. Für mich persönlich hätte es einfach noch etwas mutiger und aktivistischer sein dürfen!
Alles in allem ein gelungenes Debüt, das ich Tweens und Teens empfehlen würde, die Lust auf eine süße Romance haben und dabei vielleicht etwas lernen oder etwas queere Repräsentation haben möchten.