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Veröffentlicht am 20.05.2021

Eine dunkle Gabe

Partem. Wie die Liebe so kalt
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Das Herz ist ein verräterisches Organ.
Jeal darf sich nicht verlieben, er gehört einer Organisation an, die anderen Menschen die Liebe nehmen. Partem ist ein mächtiges System, die von Gefühlen der anderen ...

Das Herz ist ein verräterisches Organ.
Jeal darf sich nicht verlieben, er gehört einer Organisation an, die anderen Menschen die Liebe nehmen. Partem ist ein mächtiges System, die von Gefühlen der anderen existierten.
In einer Wohngemeinschaft lebt Jeal mit Rafi, Akrom, Geno und Chrystal.
Jeder muss sich hoch arbeiten, um die nächste Stufe zu schaffen. Unbedingter Gehorsam gegenüber dem Partem ist von enormer Wichtigkeit. Wer sich dem nicht beugt, wird es gefährlich zu spüren bekommen, sogar das Leben hängt davon ab.
Jael ist bereits einige Stufen höher als seine Mitbewohner. Doch sein Herz schlägt schneller, wenn er Xenia sieht. Die Sechzehnjährige lebt gegenüber mit ihrer Mutter. Xenia hat eine Gabe, die eher ein Fluch ist. Sie spürt die Berührungen anderer Menschen als Geräusche. Ihre Mutter ist eine komplizierte Frau. Sie hört Xenia wie klirrende Scherben. Ihr bester Freund Felix brüllt wie ein Löwe, ihre beste Freundin Liva hört sich an wie Wassertropfen.
Jeal muss eigentlich Xenia dem Partem melden, sie ist eine sogenannte Immunitin, jemand der dem Partem gefährlich werden könnte.
Doch was tun, wenn das Herz schneller schlägt und die Liebe sich ausbreitet, anstatt sie zu stehlen. Für Jeal steht viel auf dem Spiel. Gehorsamkeit dem Partem gegenüber und vor allem die Wahrheit, er muss Xenia melden, doch er fühlt sich immer stärker zu ihr hingezogen. Jeal muss einen Weg finden, sich selbst und Xenia zu schützen.

Ein düsteres Buch mit eine sehr komplexen Geschichte, in die man anfangs schnell hinein findet. Mir hat es von Anfang an gefallen, allerdings habe ich zwischendurch einige Fragezeichen gehabt. Manche Szenen und Dialoge sind nicht stimmig. Da kamen ein paar Ungereimtheiten vor, die mich verwirrt haben. Manche Szenen habe ich mehrmals gelesen und trotzdem nicht verstanden. Dem Hauptverlauf der Geschichte habe ich immerhin folgen können, so dass es mir eingermmaßen gefallen hat.
Meine anfängliche Begeisterung ging unterwegs verloren. Mir hat eine klare Einführung gefehlt, was der oder das Partem überhaupt ist und warum die Jugendlichen dazu auserwählt wurden, die Liebe zu stehlen. Das mangelnde Wissen führte zu einem anstrengenden Lesen.

Was positiv ist, die Kapitel sind kurz und haben den jeweiligen Namen als Überschrift, wer gerade erzählt. Dadurch lernt man den Charakter gut kennen. Bei der Vielzahl an Figuren, besteht die Gefahr, den Faden zu verlieren. Immerhin ist mir das nicht passiert.
Es ist eine interessante Story mit einem Verlauf, mit dem ich nicht gerechnet habe. Einige überraschende Momente gab es, die mir den Lesespaß gerettet haben. Für ein Jugendbuch ist es dennoch recht verwirrend und sehr düster geschrieben. Mit dem Ende vom Buch bin sehr unzufrieden.
Meine Hoffnung liegt auf dem zweiten Teil, der mir die fehlenden Bausteine ergänzt und meine Fragezeichen beantwortet.

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Veröffentlicht am 24.04.2021

Eine unspektakuläre Fortsetzung

Intrigen an der Côte d'Azur
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Sein zweiter Fall in Cannes beginnt mit einem Schmuckraub in einem Hotel.
Wie langweilig denkt Léon Duval, nun denn, Arbeit ist Arbeit. Um es sich nicht mit seinem Chef zu verscherzen, muss auch dieser ...

Sein zweiter Fall in Cannes beginnt mit einem Schmuckraub in einem Hotel.
Wie langweilig denkt Léon Duval, nun denn, Arbeit ist Arbeit. Um es sich nicht mit seinem Chef zu verscherzen, muss auch dieser Fall gelöst werden.
Als eine Frau verschwindet, wird es interessanter, denn sie ist die Tochter der Hotelbesitzerin vom Beauséjour. Vermisst wird sie von ihrer Mutter bereits länger, doch bisher hat die Polizei dies nicht sonderlich interessiert.
Nun wird der Fall etwas spannend, hat mich trotzdem nicht überzeugt. Den ersten Teil mit Le Commissaire Léon Duval mochte ich sehr. Mir hat der Schwung der Geschichte gut gefallen.
Hier entwickelt sich die Story mäßig bis langweilig. Mir hat die Energie gefehlt, die ich vom ersten Teil gewohnt war.
Die Ermittlungen gestalten sich schwierig, ich hatte das Gefühl, Duval dreht sich im Kreis. Er stößt auf Widerstand bei seinen Recherchen. Dabei hat er ein gutes Team, doch die sind mit privaten Dingen beschäftigt.
Die Reihe um Le Commissaire Léon Duval umfasst bereits 8 Bände. Aktuell bin ich nicht am 3. Teil interessiert. Ich brauche etwas Abstand, vielleicht wird mein Interesse wieder geweckt.
Ein paar überraschende Wendungen gibt es immerhin, die dem Buch mehr Leben eingehaucht haben. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und bieten Abwechslung.

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Veröffentlicht am 21.04.2021

Irrfahrt im All

Fools in Space
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Mhmmmm, mhmmm, hmhmmmm....
Was soll ich zu diesem Irrsinn sagen?
Mhmmmhmmm, mmmhmmmm.....

Der Klappentext war der Anreiz auf dieses Buch. Eine KI die sich selbstständig macht, klingt erstmal interessant ...

Mhmmmm, mhmmm, hmhmmmm....
Was soll ich zu diesem Irrsinn sagen?
Mhmmmhmmm, mmmhmmmm.....

Der Klappentext war der Anreiz auf dieses Buch. Eine KI die sich selbstständig macht, klingt erstmal interessant für mich.
Ein Signal eines fremden Raumschiffs veranlasst die KI zur Lösung der Verankerung der Erdumlaufbahn. Sie versucht schon lange herauszufinden, was das Menschsein ausmacht.
An Bord der Secret 2 befinden sich vierhundert Menschen mit angeblichen Fehlfunktionen.
Gleichzeitig ist das Kriegsschiff Arreter 2 hinter dem Schiff her.
Das Ziel, die Secret 2 zu eliminieren.
Die Menschen an Bord müssen nun sehen, wie sie die KI der Secret 2 zur Vernunft bringen. Denn diese summt fröhlich vor sich hin und fährt ihre eigene Schiene.

Nun denn, ich fing an zu lesen, ich war schnell genervt vom ständigen mmhmmm der KI. Den Sinn dahinter habe ich nicht erkannt. Genauso die Gespräche und Aktionen der Menschen an Bord der Secret 2.
Einige Abschnitte habe ich zweimal gelesen und trotzdem nicht verstanden, wo mich die Story führen soll.
Es soll ein Science Fiction Abenteuer sein, leider habe ich dies nicht so empfunden.
Ein Abenteuer war es nicht für mich.
Insgesamt fand ich es öde und langatmig. Dieses Buch ist nicht mein Fall.

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Veröffentlicht am 29.09.2020

Alternativen zur Chemiekeule

Natürliche Schmerzkiller
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Mit der Natur gegen Schmerzen ankämpfen, um chemische Mittel reduzieren zu können.
Damit wirbt das Buch und macht Hoffnung.
Zunächst werden die verschiedenen Schmerztypen erklärt und was Schmerz ist und ...

Mit der Natur gegen Schmerzen ankämpfen, um chemische Mittel reduzieren zu können.
Damit wirbt das Buch und macht Hoffnung.
Zunächst werden die verschiedenen Schmerztypen erklärt und was Schmerz ist und was er ausmacht.
Die Autorin stellt sich kurz vor und gibt einen Einblick in ihr Leiden, was in früher Kindheit begann.
Für meinem Geschmack wird anschließend zu viel über Schmerzmittel geschrieben, welche Wirkstoffe es gibt und was diese bewirken. Ich hätte gerne früher mit Alternativen angefangen zu lesen, dieses Vorgeplänkel hat mich gelangweilt.
Mag sein, dass solche Erklärungen für einen Laien wichtig sind, da ich im medizinischen Bereich arbeite, habe ich nichts Neues erfahren auf den ersten 40 Seiten.

Auf die Seiten mit den alternativen Tipps war ich sehr neugierig und leider gleich enttäuscht. Es kommt mir vor wie Werbung für ein Reformhaus, anstatt zu beschreiben, wie ich etwas selber herstelle, werden Produktnamen genannt.
Einzig die Hagebutte hat mich sehr gefreut, da ich die in meinem Garten habe und bisher keine Verwendung wusste.

Es folgen Erklärungen über u.a. die Schröpftherapie und TCM. Diese Kapitel waren recht interessant und teilweise neuartig für mich.
Die Homöopathie fand ich am interessantesten, da ich damit sehr gute Erfahrungen gemacht habe. In diesem Abschnitt habe ich einiges mitnehmen können.
Insgesamt war ich nicht sehr überzeugt von den Tipps, so manche trieben meine Augenbrauen nach oben, wie z.B. die Rollkur mit Kamillentee.
Leider nehme ich aus diesem Buch nicht allzuviel mit und habe es recht schnell ad acta gelegt.


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Veröffentlicht am 02.08.2020

Leichte Sommerlektüre

Sonnensegeln
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Die Arbeit als Krankenschwester macht Marita Freude, doch der aktuelle Job missfällt ihr sehr, seid ein neuer Chef an Bord ist.
Sie entdeckt eine Stellenanzeige auf einem Gut in Südfrankreich. Ein schwerkranker ...

Die Arbeit als Krankenschwester macht Marita Freude, doch der aktuelle Job missfällt ihr sehr, seid ein neuer Chef an Bord ist.
Sie entdeckt eine Stellenanzeige auf einem Gut in Südfrankreich. Ein schwerkranker Unternehmer im Rollstuhl benötigt rund um Pflege. Fix ist die Bewerbung geschrieben und Marita fliegt nach Nizza, um in Grasse
3 Monate zur Probe zu arbeiten.
Dank eines Schnellkurses ist Marita zumindest etwas der französischen Sprache mächtig. Zur Not unterhält man sich mit Händen und Füßen.
Es könnte eine sehr angenehme Arbeit sein, wenn nur den Sohn Lucien nicht so griesgrämig wäre. Marita muss sich bald entscheiden, ob sie zurück nach Husum fliegt, oder in Südfrankreich bleibt.

Wenn es ein Duftbuch wäre, hätte es lieblich nach Rosen und Jasmin gerochen. Zumindest in der Vorstellung hatte ich die Düfte in der Nase.
Die Atmosphäre ist einladend, die Natur stellt man sich wunderschön vor.
Es liest sich bis zur Hälfte sehr gut, danach baut die Geschichte ab. Es wird etwas unglaubwürdig, wie sich Marita einlebt.
Es kommt mir zu perfekt vor. Das Ende ist mir zu hingebogen. Als Buch so für zwischendurch ist es schnell gelesen. Man darf keine hohen Erwartungen haben. Es liest sich leicht, ohne großartige Überraschungen zu bieten.

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