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Veröffentlicht am 19.06.2021

Der Funke wollte einfach nicht überspringen

Touch of Ink, Band 1: Die Sage der Wandler (Fesselnde Gestaltwandler-Romantasy)
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Wie so oft war auch hier das Cover der erste Schritt in mein Regal. Auch wenn es nicht viel über die Geschichte darunter aussagt, finde ich es wirklich wunderschön. 

Der Klappentext deutet an, was man ...

Wie so oft war auch hier das Cover der erste Schritt in mein Regal. Auch wenn es nicht viel über die Geschichte darunter aussagt, finde ich es wirklich wunderschön. 

Der Klappentext deutet an, was man in diesem Buch erwarten kann. Nur, dass es auch Einiges verschweigt. Ich glaube, wenn ich vorher von Sekten und Fehden gelesen hätte, hätte ich es vielleicht erst gar nicht gekauft. Oder zumindest ein paar Rezensionen vorab gelesen. 

Mit Quinn bin ich nicht warm geworden, was sehr frustrierend war (vor allem ihre Schwärmerei...). Noch schlimmer war es aber mit Nathan. Sehr unsympathischer Hauptcharakter. Stellenweise ein richtiger Kotzbrocken.

Die Handlung hat mich nicht überzeugt. Gestaltwandler sind so ein interessantes Thema, dass es schon schade war, dass es in dieser Art abgehandelt wurde. Auch wenn Quinns Hintergründe hat nicht so schlecht herausgearbeitet wurden. Dennoch ist der Funke nicht übergesprungen. Auch der Schreibstil konnte mich nicht richtig fesseln. 

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Veröffentlicht am 16.06.2021

Für kleinere Kinder nicht unbedingt angemessen

Das alte Haus
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Ich habe das Buch in einer älteren Version geschenkt bekommen. Einige Geschichten sind nett, andere sind mir für meine Tochter (noch) zu heftig.

Natürlich kann argumentieren, dass töten oder getötet ...

Ich habe das Buch in einer älteren Version geschenkt bekommen. Einige Geschichten sind nett, andere sind mir für meine Tochter (noch) zu heftig.

Natürlich kann argumentieren, dass töten oder getötet werden in Märchen öfter vorkommt, aber ich weiß nicht, ob das wirklich als Gute-Nacht-Geschichte sein muss. Auch von kleinen Männchen ist die Rede, die überall im Haus versteckt wohnen (z. B. in der Uhr oder im Keller) und selbst, wenn diese Figuren durchweg freundlich waren.... Wer hatte als Kind nicht Angst vor den Monstern unterm Bett? Wenn diese Männchen nun noch mit roten Augen oder spitzen roten Zähnen beschrieben werden.... Puh.

Die Sprache ist recht altmodisch, was natürlich auch mit dem Alter der Originalfassung zutun hat.

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Veröffentlicht am 24.05.2021

Es hätte so interessant sein können - und war doch eher langweilig

Das Windsor-Komplott
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Als ich von dem Buch erfahren habe, wusste ich gleich: Das muss ich lesen! Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. 

Ich bin kein richtiger Krimi-Fan. Meine Ausflüge in dieses Genre besteht ...

Als ich von dem Buch erfahren habe, wusste ich gleich: Das muss ich lesen! Leider konnte das Buch meine Erwartungen nicht erfüllen. 

Ich bin kein richtiger Krimi-Fan. Meine Ausflüge in dieses Genre besteht vor allem aus der Reihe Flavia de Luce und den Eberhofer-Krimis. Daher dachte ich, diese Reihe könnte ebenfalls ähnlich amüsant und dennoch spannend sein. 

Amüsant war dieses Buch an manchen Stellen schon, aber Spannung kam leider beim besten Willen nicht auf. Auch hatte ich mehr britischen Humor erhofft. 

Ich möchte nicht abstreiten, dass die Queen aus diesem Buch vielleicht auch ein bisschen an meinen eigenen Vorstellungen von der Queen gescheitert ist, aber im Allgemeinen empfand ich die Figur schon ein wenig farblos. So bliebt generell der königliche Flair ziemlich auf der Strecke. Schade. 

Dazu kommt dann noch ein Ende, dass mich relativ stirnrunzelnd zurücklässt.

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Veröffentlicht am 12.04.2021

Nicht überzeugt

Herz außer Takt
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Alles in allem hat mich die Geschichte leider nicht überzeugt. Mir hat die Spannung gefehlt, aber auch der angekündigte Humor. Zwar waren einige Stellen recht bizarr, für mich aber nichts zum Schmunzeln ...

Alles in allem hat mich die Geschichte leider nicht überzeugt. Mir hat die Spannung gefehlt, aber auch der angekündigte Humor. Zwar waren einige Stellen recht bizarr, für mich aber nichts zum Schmunzeln oder Lachen.

Die Charaktere haben mir größtenteils nicht besonders berührt. Der Hauptcharaktere hatte viele Rückblenden-Kapitel, die allesamt kursiv abgebildet sind, was auf Dauer fürs Auge doch recht ermüdend ist.

Die Thematik war recht komplex, vielleicht hätte ein größerer Rahmen der Sache geholfen. Einige Handlungen haben mich allerdings frustriert oder genervt.

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Veröffentlicht am 01.06.2025

Griechische Mythologie mal anders

Blood of Hercules
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Blood of Hercules versprach, anders zu sein. Die Leseprobe war interessant, Alexis schien ein recht interessanter, aber starker Charakter und Nyx als ihr Sidekick brachte den nötigen Humor, um dieses heftige ...

Blood of Hercules versprach, anders zu sein. Die Leseprobe war interessant, Alexis schien ein recht interessanter, aber starker Charakter und Nyx als ihr Sidekick brachte den nötigen Humor, um dieses heftige Thema zu verpacken. Aber das war nur die Theorie. Denn Nyx konnte nicht alles retten.

Alexis war am Anfang erfrischend und anders. Es wird schnell klar, warum. Ich fand, gerade am Anfang wurde gut rüber gebracht, warum sie so ist. Auch wenn mir diese Szenen eine Spur zu heftig waren. Gewalt gegen Kinder kommt bei mir einfach nicht gut an. Aber auch danach hat mir ihre charakterliche Entwicklung nicht zugesagt. Sie war keineswegs die starke Figur, die ich mir in solch einem Setting gewünscht hätte.

Auch die männlichen... Love Interests... Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob das die angemessene Bezeichnung ist. Denn im Grunde ist hier ein Haufen frauenverachtendes Verhalten dabei. Das und die Lücken sowie Logikfehler haben für mich am Ende dazu geführt, eine für mich seltene ein-Stern-Bewertung abzugeben.

Die Umsetzung der griechischen Mythologie hat mir ebenfalls nichts zugesagt. Bis zuletzt habe ich mich gefragt, warum hier ein solcher Bezug gestellt wird, denn an sich wird sie nahezu komplett zerpflückt und neu zusammengesetzt.

Der Schreibstil war an sich leicht zu lesen. Doch empfand ich eine zu starke Diskrepanz zwischen dem lockeren, umgangssprachlichen Stil und dem Inhalt des Buches. Es hatte manchmal den Eindruck auf mich, als würde dadurch die teilweise brutale, misogyne Handlung bagatellisiert.

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