Ein Würfel! Eine Zahl! Ein Schicksal!
Dark Lines / Nachtwahn – Der Ruf der VergeltungAufmachung/Schreibstil/Allgemein:
Das Cover ein einziger Hingucker. Es ähnelt dem ersten Buch und signalisiert hier Beständigkeit einer Reihe. Auch der Buchtitel lehnt sich an den ersten Band an, so dass ...
Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:
Das Cover ein einziger Hingucker. Es ähnelt dem ersten Buch und signalisiert hier Beständigkeit einer Reihe. Auch der Buchtitel lehnt sich an den ersten Band an, so dass der Leser gleich weiß, "die Geschichte um Emely geht in die zweite Runde!". Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen. Als Leser wird man sofort in die Geschichte hineingezogen. Die einzelnen Kapitel werden durch Zeit- und Ortangaben unterteilt.
Fazit:
Mein zweites Buch von Emely und ich bin begeistert! In diesem Teil dreht sich alles um die nun erwachsenene Emely. Der Leser wird in zwei Zeitformen hineingeworfen. Zum einen erfahren wir, was Emely in den Jahren nach dem Tod ihres Vaters alles an perfiden, grausamen und perversen Spielchen treibt. Zum anderen gibt es ein aktuelles Geschehen um Emely im Hier und Jetzt. Ich finde die Idee hinter Emelys psychischen Auswirkungen einer vorangegangenen misshandelten kleinen Seele echt super. Was passiert mit einem Kind, was Grausamkeiten erleben musste, wenn sie einmal Erwachsen ist? Eine Möglichkeit erfahrt ihr in diesem Buch. Emely wird selbst zur Jägerin! Sehr toll finde ich die kleinen Aspekte, die Emely bei ihrer Ausübung ihrer eigenen Perversion inne hat.
Ein Würfel! Eine Zahl! Sein Schiksal!
Genial! Ich wurde von Anfang an in eine sehr spannende und aufwühlende Geschichte hineingeworfen und konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Mit einer wahnsinnig bildlichen Beschreibung war ich mitten im Geschehen. Emely steigt tief in die dunkle Welt von Pädophilen hinein und schafft hier Tabuthemen nach vorne zu holen! Grauenvoll und unmenschlich. Dennoch unsere Welt, wie sie für viele Kinder alltäglich ist.
Trotz der Andeutungen von möglichen Tätern habe ich mich nicht in die Irre führen lassen. Vielleicht gerade deshalb, weil Emely versuchte mit stilistischen Mitteln von dem eigentlichen Täter abzulenken. Kritisch betrachten muss ich die Handlung und Denkweise der Polizei. Für mich naiv und unlogisch, dass sie ohne Beweise jemanden als "den Täter" hinstellen. Das hat mich ziemlich genervt. Denn es gilt immer die "Unschuldsvermutung" solange keine eindeutigen Beweise vorliegen. Darüber konnte ich jedoch hinwegsehen, da das Buch im gesamten Kontext gesehen ein wahrer Gaumenschmaus für alle Liebhaber der Psychothriller ist.