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Veröffentlicht am 01.06.2021

Gelungene Fortsetzung

Doggerland. Fester Grund (Ein Doggerland-Krimi 3)
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„Doggerland. Fester Grund“ ist der dritte Band der Krimireihe von Maria Adolfson, der auf der fiktiven Inselgruppe Doggerland spielt.
Nach dem Ende ihres letzten traumatischen Falls kämpft Kommissarin ...

„Doggerland. Fester Grund“ ist der dritte Band der Krimireihe von Maria Adolfson, der auf der fiktiven Inselgruppe Doggerland spielt.
Nach dem Ende ihres letzten traumatischen Falls kämpft Kommissarin Karen Eiken Hornby immer noch mit den Nachwirkungen. Sie fühlt sich körperlich erschöpft und überfordert und ist emotional angeschlagen. Da hilft es auch nicht, dass sie entdeckt, dass Leo und die kürzlich zurückgekehrte Musikern Luna, die momentan gemeinsam mit ihm an ihrem Comeback arbeitet, früher eine Beziehung hatten. Als Luna spurlos verschwindet, ermittelt Karen nur widerwillig, denn eigentlich liegt ihr viel mehr daran, den brutalen Serienvergewaltiger zu schnappen, der nach Monaten erneut aktiv geworden ist.

Ich habe schon die ersten beiden Bände gelesen und war überrascht und gleichzeitig erfreut, dass die eigentlich auf eine Trilogie ausgelegte Reihe nach diesem Teil doch weiter fortgesetzt wird und nicht hier endet. Um die Gesamtheit der privaten Verwicklungen und Probleme zu verstehen, sollte man die Vorgängerbände im besten Fall kennen, da diese einen nicht unerheblichen Teil der Handlung ausmachen.
Karen ist ein streitbarer Charakter, mit dem ich am Anfang so meine Probleme hatte. Sie besitzt sehr viele Ecken und Kanten, aber immer wenn ich mich über sie oder ihre Reaktionen aufrege, geschieht wieder etwas, wo ich plötzlich nur noch mit ihr mitfühle und volles Verständnis habe. In dieser Hinsicht beweist die Autorin großes Können, vor allem weil sie manchmal mit nicht Gesagtem enorm viel aussagt.
Neben Karens privaten Unsicherheiten liegt der Fokus auf zwei unterschiedlichen Kriminalermittlungen. Zum einen ist die berühmte Pop-Diva Luna verschwunden, was bei Bekanntwerden einen Sturm der Klatschpresse auslösen würde, und zum anderen gibt es ein neues Opfer des sogenannten Moerbeck-Schweins, eines grausamen Serienvergewaltigers, zu dessen Identität es leider noch keinerlei Spuren gibt.
Die Geschichte wird in vielen kurzen Kapiteln erzählt, die aber nie oberflächlich sind und die Spannungskurve konstant oben halten. Gegen Ende spitzen sich die Ereignisse zu und ich habe nur noch atemlos mitgefiebert.

Mein Fazit:
Ein fesselnder und emotionaler Krimi mit einer facettenreichen und interessanten Kommissarin, von der ich gern noch mehr lesen möchte. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Ein Bad Boy zum Verlieben

Hot Kisses, Cold Feet (College Love 3)
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„Hot Kisses, Cold Feet“ ist der dritte Band der unterhaltsamen College Love Reihe von Teagan Hunter.
Montana Andrews hat ihr strenges Elternhaus und ihren betrügerischen Verlobten hinter sich gelassen ...

„Hot Kisses, Cold Feet“ ist der dritte Band der unterhaltsamen College Love Reihe von Teagan Hunter.
Montana Andrews hat ihr strenges Elternhaus und ihren betrügerischen Verlobten hinter sich gelassen und ist kurzerhand zu ihrer Zwillingsschwester gezogen. Eine neue Stadt, ein neuer Job und ein neues Leben warten auf sie. Als sie dies in einer Bar feiern will, landet sie plötzlich mit einem tätowierten Fremden auf der Damentoilette und lässt sich von der unglaublichen Anziehung zwischen ihr und dem muskulösen Bad Boy mitreißen. Als sie einen kurzen klaren Moment hat, flieht sie überstürzt, aber nicht ohne ihm ihre Handynummer zu hinterlassen. Nie hätte sie erwartet, dass sich Robbie tatsächlich melden würde.

Das Buch funktioniert problemlos unabhängig von den anderen Teilen, aber ich würde empfehlen, auch die vorangegangenen Bände zu lesen. Die Reihe ist einfach unfassbar witzig und amüsant und ich liebe sämtliche Charaktere.
Robbie kennt man seit dem ersten Teil und der alleinerziehende Vater hat damals schon sämtliche Sympathiepunkte von mir bekommen. Er sieht vielleicht aus wie ein Bad Boy und hält sich auch für einen, aber charakterlich ist er sowas von überhaupt nicht „bad“. Beweis dafür ist allein der Umgang mit seinem zuckersüßen Sohn Xavier.
Monty genießt erstmals ihre Freiheit und freut sich, endlich eigene Entscheidungen treffen zu können. Was jedoch nicht bedeutet, dass sie komplett aus ihrer Haut heraus kann. Sie ist zurückhaltend, höflich und irgendwie unschuldig und gerade das reizt Robbie an ihr. Man könnte meinen, hier prallen totale Gegensätze aufeinander und das ist vielleicht aus so, aber gleichzeitig liegen die beiden absolut auf einer Wellenlänge und ergänzen sich perfekt.
Wie in den anderen Bänden spielt sich ein Großteil der Handlung in den witzigen und frechen Textnachrichten zwischen den Protagonisten ab. Ich weiß nicht, wie Teagan Hunter das hinbekommt, aber schon nach der ersten Seite hatte ich ein Lächeln auf dem Gesicht, welches bis zum Ende des Buches nicht verschwunden ist. Die Charaktere sind einfach großartig und in Robbie kann man sich nur verlieben. Hier fliegen die Funken im Dauerfeuer und es knistert ganz gewaltig. Der lockere und leichte Schreibstil zeichnet die Autorin aus und ihre Bücher stehen für die absolute Gute-Laune-Garantie.

Mein Fazit:
Ich liebe diese Reihe und Robbie und Monty hätten fast mein Lieblingspaar Zach und Delia abgelöst. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und am liebsten mehr als fünf Sterne!

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Schwieriges Erbe

Confessions of a Bad Boy (Baileys-Serie 5)
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„Confessions of a Bad Boy“ ist der fünfte Band der Reihe um die Geschwister der Familie Bailey aus der bewährten Feder von Piper Rayne.
Nachdem sein bester Freund und sein Zwillingsbruder ihr wildes Singleleben ...

„Confessions of a Bad Boy“ ist der fünfte Band der Reihe um die Geschwister der Familie Bailey aus der bewährten Feder von Piper Rayne.
Nachdem sein bester Freund und sein Zwillingsbruder ihr wildes Singleleben aufgegeben haben, ist nur noch Denver übrig, der jedoch überhaupt nicht die Absicht hat, ihrem Beispiel zu folgen. Als sein Freund und Mentor stirbt, erbt Denver überraschend die Hälfte seiner Firma. Die andere Hälfte erhält dessen Tochter Cleo, mit der Denver nun zusammenarbeiten muss, um das Geschäft aus den roten Zahlen zu holen. Cleo scheint nicht der Outdoor-Typ zu sein und doch raufen sich die beiden gegensätzlichen Partner irgendwie zusammen und ignorieren die Funken, die zwischen ihnen fliegen.

Ich liebe diese Reihe und auch die Geschichte um Denver und Cleo hat mein Herz zum Schmelzen gebracht.
Denver ist Buschpilot und liebt das Abenteuer und seine Unabhängigkeit. Deshalb überrumpelt es ihn total, dass er als Chef der Firma seines Freundes nun auf einmal Verantwortung tragen soll und plötzlich sesshaft werden muss. Aber es überrascht nicht nur ihn, wie schnell er in diese Rolle hineinwächst.
Cleo hat ihren Vater geliebt, auch wenn der Kontakt eher überschaubar war. Sie sucht noch ihren Platz im Leben und so stellt sie sich der neuen Herausforderung, da sie eigentlich nichts zu verlieren hat. Denver übt eine ungeheure Anziehung auf sie aus und es ist sehr unterhaltsam, wie krampfhaft Cleo ihre Professionalität beibehalten will.
Grandma Dorie ist diesmal auffallend zurückhaltend und ihre Erklärung, die sie später dafür liefert, ist einfach herzzerreißend. Sowohl Denver als auch Cleo müssen erst mit ihrer Vergangenheit abschließen, bevor sie offen für eine gemeinsame Zukunft sind. Sie sind aber auch so dermaßen süß zusammen, dass man bis zum Schluss heftig mit ihnen mitfiebert.
Die Lovestory der beiden ist emotional, romantisch, amüsant und einfach wunderschön. Die übrigen Familienmitglieder sorgen ebenfalls für beste Unterhaltung und einige Lacher.

Mein Fazit:
Zum Glück sind noch einige Baileys übrig, so dass ausreichend Lesenachschub bleibt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sternchen!

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Veröffentlicht am 31.05.2021

Tracy & Archie

Verreisen mit Urne
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„Verreisen mit Urne“ von Sandra Schipper ist ein unglaublich lustiger Roadtrip, der bei mir für ein paar zusätzliche Lachfältchen mehr gesorgt hat.
In Louises Leben läuft es alles andere als rund. In ihrem ...

„Verreisen mit Urne“ von Sandra Schipper ist ein unglaublich lustiger Roadtrip, der bei mir für ein paar zusätzliche Lachfältchen mehr gesorgt hat.
In Louises Leben läuft es alles andere als rund. In ihrem Job bei einer Klatschzeitung darf sie ihre journalistischen Fähigkeiten nur bedingt einsetzen, sie wohnt im teuren London in einer WG mit fünf Leuten und ihr Ex hat ihr einen Haufen Schulden hinterlassen. Überraschend winkt das Glück in Form einer unverhofften Erbschaft von ihrem grantigen Nachbarn Archie, um den sie sich in den letzten drei Jahren nebenbei gekümmert hat. Doch um an das Geld zu kommen, muss Louise dessen Sohn Rick auf eine Reise quer durch Europa begleiten, an deren Ende Archies Asche im Mittelmeer verstreut werden soll.

Die Geschichte ist noch viel skurriler als die Beschreibung vermuten lässt und ich habe beim Lesen echt Tränen gelacht und dafür schiefe Blicke aus meinem Umfeld geerntet. Die wilde Schnitzeljagd des ungleichen Pärchens von London nach Mallorca ist so unfassbar witzig und absurd, dass ich das Buch überhaupt nicht zur Seite legen wollte.
Louise ist eine absolut warmherzige und liebenswerte Person, die aber bei Bedarf auch ziemlich die Krallen ausfahren kann. Ein Auslöser dafür ist den größten Teil der Reise ihr unfreiwilliger Begleiter Rick, der sie mit seinem arroganten Benehmen in den Wahnsinn treibt. Ich liebe Louises Sarkasmus und den herrlich schwarzen Humor der Geschichte, der genau meinen Geschmack trifft. Louise liefert sich mit Rick äußerst amüsante und witzige Schlagabtausche, die die geniale Situationskomik noch zusätzlich unterstreichen.
Im Laufe der Reise beschreibt die Autorin sehr gekonnt, wie sich die anfängliche Abneigung der beiden Streithähne langsam wandelt und die gegenseitigen Sympathien steigen bis die ersten kleinen Herzchen fliegen. Das wirkt aber nie konstruiert oder aufgesetzt, sondern völlig natürlich und authentisch. Neben den vielen lustigen Momenten gibt es auch emotionale Szenen, die ans Herz gehen. Der Schreibstil liest sich leicht und locker und ich hatte von der ersten bis zur letzten Seite riesigen Spaß.

Mein Fazit:
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und die vollen fünf Sternchen, denn dieses Buch ist ein echtes Highlight!

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Veröffentlicht am 30.05.2021

Neue Hoffnung

Lynnwood Falls – Mein Weg zu dir
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„Lynnwood Falls – Mein Weg zu dir“ ist der dritte Band der wunderschönen Reihe von Helen Paris, die in dem idyllischen Kleinstädtchen Lynnwood Falls spielt.
Mel ist seit einiger Zeit Bibliothekarin in ...

„Lynnwood Falls – Mein Weg zu dir“ ist der dritte Band der wunderschönen Reihe von Helen Paris, die in dem idyllischen Kleinstädtchen Lynnwood Falls spielt.
Mel ist seit einiger Zeit Bibliothekarin in Lynnwood Falls und hat hier eine neue Heimat und gute Freunde gefunden. Niemand weiß, dass sie sich vor ihrem tyrannischen und manipulativen Ehemann versteckt und in ständiger Angst lebt. Als ihre Vergangenheit vor der Tür steht, findet sie vorübergehend Schutz auf einem Forschungsschiff, wo sich der Bruder ihrer besten Freundin um sie kümmern soll. Jesse ist alles andere als begeistert, denn er kämpft selbst mit den Dämonen seiner Vergangenheit und Mel geht ihm zunehmend unter die Haut.

Man muss die anderen Bände vielleicht nicht zwingend gelesen haben, aber ich persönlich würde es trotzdem unbedingt empfehlen. Mel und Jesse spielen dort bereits eine Nebenrolle und man kennt zumindest Jesses tragische Vorgeschichte in den Grundzügen.
Ich war sehr überrascht, dass Mel nicht nur die nette Bibliothekarin von nebenan ist, sondern dass sie einige dunkle Geheimnisse mit sich herumträgt. Das ganze Ausmaß wird erst im Laufe der Handlung klar und sie ist mir mit jeder Seite mehr ans Herz gewachsen. Mel ist unglaublich stark und es gibt niemanden, dem ich hier mehr ein Happy End gewünscht hätte. Außer vielleicht Jesse.
Jesse steckt auch fast zwei Jahre später noch tief in seiner Trauer fest, was aber nachvollziehbar ist. Hinter seiner hohen Schutzmauer wirkt er abweisend und distanziert, aber dies resultiert wahrscheinlich aus seiner Angst und seinen Schuldgefühlen.
Die Annäherung der beiden augenscheinlich gebrochenen Charaktere verläuft sehr behutsam und in einem realistischen Tempo. Es gibt immer wieder Rückschläge, aber auch Hoffnung auf einen Neubeginn. Die Autorin findet in dieser sehr emotionalen und berührenden Lovestory genau die richtigen Worte und lässt ihre Figuren in ihrer Verletzlichkeit sehr authentisch wirken. Unterstützung bekommen sie von den großartigen Nebencharakteren, die einmal mehr den Zusammenhalt und die enge Gemeinschaft der Bewohner von Lynnwood Falls demonstrieren. Es gibt humorvolle Szenen, spannende Momente und gefühlvolle Augenblicke, in denen man unbedingt ein Taschentuch in Griffweite haben sollte. Ich persönlich würde auch in Zukunft gern weitere Geschichten aus der süßen Kleinstadt lesen.

Mein Fazit:
Der dritte Band hat es zu meinem absoluten Lieblingsteil der Reihe geschafft und ich gebe hier eine ganz klare Leseempfehlung!

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