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Veröffentlicht am 05.11.2021

Erydanne, die Stadt der Wiedergeborenen

Die Magie des Abgrunds
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In Erydanne, der schwimmenden Stadt ist alles anders. Denn die Stadt ist besteht aus Nebelgeistern, dem Abgrund und den Wiedergeborenen. Denn wer in dieser Stadt ein Verbrechen begeht, wird nach seinem ...

In Erydanne, der schwimmenden Stadt ist alles anders. Denn die Stadt ist besteht aus Nebelgeistern, dem Abgrund und den Wiedergeborenen. Denn wer in dieser Stadt ein Verbrechen begeht, wird nach seinem Tod wiedergeboren. Die Herrscherin und die Wiedergeborenen Lorin und Artana führen seit 300 Jahren ein Spiel, welches scheinbar immer auf dieselbe Art endet: mit dem Tod der beiden Freunde. Aber dieses Mal soll es anders sein: sie haben einen Tipp bekommen, wie sie die Königin endgültig umbringen können. Doch dieses Mal sind alte und neue Akteure dabei, die das Spiel dieses Mal entscheidend ändern könnten: Elaria und Asheni. Aber was steht am Anfang dieser Geschichte? Worin liegt der Ursprung und warum hat Asheni immer mehr das Gefühl, dass etwas an der ganzen Situation falsch ist?

Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und die Story ist gut durchdacht, mit vielen tollen Elementen und einer spannenden Handlung. Die Stadt und die Gegenden sind gut beschrieben und auch wenn ich am Anfang etwas Probleme hatte, in die Geschichte reinzukommen, wurde es immer besser. Da die Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben sind, fällt es leichter, die verschiedenen Handlungen und Gefühle zu verstehen. Was mir gefehlt hat, war die Perspektive der Königin - so war es immer etwas einseitig. Die Liebesgeschichte ist eher gering, aber passt gut rein. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass einige grundlegende Informationen über die Welt, viel früher in der Handlung erklärt werden. Teilweise kamen diese erst sehr spät in der Geschichte, sodass es mir am Anfang schwer fiel, Zusammenhänge zu verstehen. Auch wurde die Geschichte zum Schluss hin etwas vorhersehbar. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen ist es eine tolle Geschichte mit einem überraschenden Ende. Auch wenn das Cover nicht zu meinen Lieblingen zählt, sieht es trotzdem toll aus.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2021

Spannende Fantasy für zwischendurch

Underworld Chronicles - Verflucht
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Nora lebt ein sehr zurückgezogenes Leben, denn sie hat übernatürliche Fähigkeiten. Sie spürt drohende Gefahr und kann, wenn sie Gegenstände berührt, die Emotionen von anderen spüren und sehen, was passiert ...

Nora lebt ein sehr zurückgezogenes Leben, denn sie hat übernatürliche Fähigkeiten. Sie spürt drohende Gefahr und kann, wenn sie Gegenstände berührt, die Emotionen von anderen spüren und sehen, was passiert ist.
Doch nicht nur diese Fähigkeit hat ihr in der Vergangenheit einige Probleme beschert.

An ihrem Geburtstag passiert es und sie wird in einen Strudel von Ereignissen hineingezogen, dem sie nicht mehr entkommen kann. Auf der Suche nach vermissten Unterweltlern begegnet sie Parker, der sie zu den Vampiren bringt – ihrem größten Albtraum. Diese Begegnung löst eine Lawine aus, die nicht nur Noras Leben völlig auf den Kopf stellen wird. Auf der Suche nach den Vermissten begegnet sie neuen Bekannten, findet eine Familie und muss für diese kämpfen.

Ich habe sehr schnell in die Geschichte reingefunden, die Autorin hat einen tollen, flüssigen Schreibstil. Die Charaktere sind alle sehr verschieden und ohne Nora hätten sie definitiv nie zusammengefunden.
Es ist eine schöne Geschichte für zwischendurch, allerdings fehlt es teilweise an Tiefe – sowohl von Seiten der Handlung und der Charaktere.
Die Handlung ist trotz allem sehr gut durchdacht, es werden Themen wie Missbrauch, Vertrauen und Familie angesprochen und (teilweise) verarbeitet.
Trotzdem eine klare Leseempfehlung. Es bleiben auch am Ende noch viele Fragen offen, sodass ich sehr gespannt auf Band 2 bin.

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  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 31.08.2020

Spannende, griechische Geschichte

Wahrheit & Täuschung 1 - Lehrjahre einer Göttin Teil A
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Aletheia und Dolos. Die Göttin der Wahrheit gegen den Daimon der Täuschung. Dolos macht bereits am Anfang der Geschichte seinem Namen alle Ehre und versucht Aletheia von Anfang an das Land schwer zu machen. ...

Aletheia und Dolos. Die Göttin der Wahrheit gegen den Daimon der Täuschung. Dolos macht bereits am Anfang der Geschichte seinem Namen alle Ehre und versucht Aletheia von Anfang an das Land schwer zu machen. Erschaffen wurde sie vom Titan Prometheus, um die Schöpferkraft zu schützen, die der Daimon unbedingt braucht. Doch Prometheus hat vorgesorgt und seine Göttin der Wahrheit mit einer Waffe ausgestattet, die den Daimon vernichten kann. Doch bis es soweit ist, muss Aletheia lernen, mit ihren Stärken und Schwächen umzugehen und vor allem auf andere zu hören. Es müssen viele Jahre vergehen und viele Komplikationen umschifft werden, bis Aletheia ihre Bestimmung erfüllen kann.

Das Cover sieht sehr toll aus und macht sehr neugierig. Auch die Grundidee der Geschichte ist sehr gut durchdacht, es macht die Götter menschlicher und man lernt sehr viel über die griechische Mythologie. Durch die unterschiedlichen Sichtweisen hat der Leser viele Eindrücke, sodass man die Göttin und den Daimon kennenlernen kann. Auch hier zählt die Devise, dass nicht was auf den ersten Blick böse scheint, es auch sein muss. Der Schreibstil der Autorin ist sehr spannend, detailliert und ausgefeilt. Die griechischen Götter und Moiren spielen alle eine Rolle und manche Vorurteile von Göttern werden gefestigt, manches neues kommt dazu. Auf jeden Fall ist es ein faszinierendes Universum mit vielen Facetten, die sich zu lohnen erforschen. Einziges Manko: die Geschichte wird irgendwann sehr weitläufig, da noch die Entstehung des Sonnensystems von Aletheia dazukommt. Diese Handlung ist wichtig für die weitere Entwicklung, aber dadurch rückt der ursprüngliche Konflikt etwas in den Hintergrund.

Aber sonst ist es eine spannende Geschichte, die sich zu lesen lohnt.

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Veröffentlicht am 28.04.2020

Spannende Geschichte um Himmel und Hölle

Hekates Erbe
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Im Fantasyroman „Hekates Erbe“ erleben wir die Abenteuer der jungen Katharina. Sie ist in den Sommerferien mit ihrer Familie nach Heidelberg gezogen und blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre neue Schulzeit. ...

Im Fantasyroman „Hekates Erbe“ erleben wir die Abenteuer der jungen Katharina. Sie ist in den Sommerferien mit ihrer Familie nach Heidelberg gezogen und blickt mit gemischten Gefühlen auf ihre neue Schulzeit. Denn Katharina ist alles andere als eine normale Jugendliche, was sehr schnell klar wird, als sie sich eines Nachts mit dem Hausgeist unterhält. Schnell wird klar, dass es für Katharina normal ist, sich mit Geistern zu unterhalten, diese zu rufen oder sogar die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen zu können. Doch sehr schnell wird klar, dass die Abneigung ihrer Mitschüler das geringste Problem darstellt, als ihre Verwandten sie vor einer drohenden Gefahr warnen. Auch ihr Mitschüler Milan hat irgendwas mit der Sache zu tun und es dauert nicht lange, da wird alles in Frage gestellt, was Katharina jemals über ihre Familie zu glauben wusste oder über Himmel und Hölle.

Die Geschichte ist von Anfang an sehr spannend geschrieben und auch die Protagonisten sind sehr sympathisch. Die Thematik mit Himmel, Hölle und den Geistern fand ich sehr spannend, auch wenn ich am Anfang Probleme damit hatte, die Gegebenheiten, wie Geister auf der Erde sind und wie alles funktioniert, zu verstehen. An manchen Stellen ging mir die Handlung zu schnell, da hätte die Autorin sich mehr Zeit lassen und mehr ins Detail gehen können. Auch fehlt mir der Bezug zum Titel, allerdings wird dieses Thema wohl in Band zwei näher beleuchtet. Neben der Thematik der Geister ist es eine wunderschöne Geschichte über die erste Liebe und die persönliche Entwicklung eines Menschen neben dem möglichen Untergang der Welt. Abgesehen von diversen Kleinigkeiten ist es eine tolle Geschichte mit großem Potential, bösen Überraschungen und vielen offenen Fragen. Ich bin sehr gespannt darauf, wie es in Band zwei weitergeht.

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Veröffentlicht am 17.04.2020

Sehr spannende Fortsetzung mit kleinen Schwächen

Die 12 Häuser der Magie
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Der zweite Band Schicksalskämpfer macht nahtlos weiter, wo Schicksalswächter geendet hat. Ich würde jedem raten, vorher den ersten Band nochmal zu lesen, wenn etwas Zeit dazwischen lag, da es nur wenige ...

Der zweite Band Schicksalskämpfer macht nahtlos weiter, wo Schicksalswächter geendet hat. Ich würde jedem raten, vorher den ersten Band nochmal zu lesen, wenn etwas Zeit dazwischen lag, da es nur wenige Rückblenden zur Information gibt, was am Anfang etwas verwirrend ist.
Der zweite Band hat mir definitiv besser gefallen als der erste. Die Protagonisten sind erwachsener geworden und haben eine nachvollziehbare Wandlung durchgemacht. Man erlebt nun mehr Szenen aus verschiedenen Blickwinkeln, was das ganze noch spannender und atemberaubender macht.
Nic, Matt, Jane und alle anderen wachsen in diesem Abenteuer über sich hinaus und verändern die Welt. Die Magie in dieser Geschichte ist jedes Mal einfach nur magisch und es hat sehr viel Spaß gemacht, sie dabei zu begleiten.
Allerdings hatte ich auch hier wieder Probleme wie beim ersten Band, einigen Actionszenen zu folgen. Ich konnte sie mir nur sehr schwer vorstellen und von daher ging etwas Spannung verloren. Ebenso hat es mich doch sehr gestört, dass die Spannungshöhepunkte etwas untergegangen sind, da die Spannung nie wirklich gefallen ist. Dadurch kam das Steigen und die Höhepunkte der Geschichte nicht so raus, wie sie es eigentlich sollten. An Höhepunkten und überraschenden Wendungen gab es definitiv sehr viele, ich würde sogar sagen, manchmal war es ein bisschen zu viel des Guten.
Aber rundherum war es eine sehr spannende und magische Geschichte, bei der ich mich sehr auf den nächsten Band mit einem Wiedersehen von allen freue.

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