Erydanne, die Stadt der Wiedergeborenen
Die Magie des AbgrundsIn Erydanne, der schwimmenden Stadt ist alles anders. Denn die Stadt ist besteht aus Nebelgeistern, dem Abgrund und den Wiedergeborenen. Denn wer in dieser Stadt ein Verbrechen begeht, wird nach seinem ...
In Erydanne, der schwimmenden Stadt ist alles anders. Denn die Stadt ist besteht aus Nebelgeistern, dem Abgrund und den Wiedergeborenen. Denn wer in dieser Stadt ein Verbrechen begeht, wird nach seinem Tod wiedergeboren. Die Herrscherin und die Wiedergeborenen Lorin und Artana führen seit 300 Jahren ein Spiel, welches scheinbar immer auf dieselbe Art endet: mit dem Tod der beiden Freunde. Aber dieses Mal soll es anders sein: sie haben einen Tipp bekommen, wie sie die Königin endgültig umbringen können. Doch dieses Mal sind alte und neue Akteure dabei, die das Spiel dieses Mal entscheidend ändern könnten: Elaria und Asheni. Aber was steht am Anfang dieser Geschichte? Worin liegt der Ursprung und warum hat Asheni immer mehr das Gefühl, dass etwas an der ganzen Situation falsch ist?
Die Autorin hat einen tollen Schreibstil und die Story ist gut durchdacht, mit vielen tollen Elementen und einer spannenden Handlung. Die Stadt und die Gegenden sind gut beschrieben und auch wenn ich am Anfang etwas Probleme hatte, in die Geschichte reinzukommen, wurde es immer besser. Da die Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben sind, fällt es leichter, die verschiedenen Handlungen und Gefühle zu verstehen. Was mir gefehlt hat, war die Perspektive der Königin - so war es immer etwas einseitig. Die Liebesgeschichte ist eher gering, aber passt gut rein. Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass einige grundlegende Informationen über die Welt, viel früher in der Handlung erklärt werden. Teilweise kamen diese erst sehr spät in der Geschichte, sodass es mir am Anfang schwer fiel, Zusammenhänge zu verstehen. Auch wurde die Geschichte zum Schluss hin etwas vorhersehbar. Abgesehen von diesen kleinen Schwächen ist es eine tolle Geschichte mit einem überraschenden Ende. Auch wenn das Cover nicht zu meinen Lieblingen zählt, sieht es trotzdem toll aus.