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Veröffentlicht am 15.06.2021

Unterhaltsame Enemies-To-Lovers-Romance

Dear Enemy
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Macon war lange mit Delilahs Schwester Sam zusammen, aber das machte die beiden noch lange nicht zu Freunden. Zwar sahen sie sich oft, aber Macon und Delilah waren in der Highschool Erzfeinde und auch ...

Macon war lange mit Delilahs Schwester Sam zusammen, aber das machte die beiden noch lange nicht zu Freunden. Zwar sahen sie sich oft, aber Macon und Delilah waren in der Highschool Erzfeinde und auch zehn Jahre nach dem Abschluss möchte Delilah lieber nicht an den Mann denken, der sie Kartoffel nannte und zum Gespött der Schule machte. Aber als Sam dann Mist baut, versucht Delilah sie wieder zu retten und wird plötzlich zu Macons persönlicher Assistentin.

Macon ist inzwischen ein bekannter Schauspieler, aber gerade belasten ihn eher die Schattenseiten des Ruhms. Manche Fans gehen viel zu weit und zuletzt hat auch Sam sein Vertrauen missbraucht. Dann tritt Delilah wieder in sein Leben und auch wenn jahrelanger Hass zwischen ihnen steht, schätzt er ihre Ehrlichkeit sehr. Natürlich bereut er, wie er Delilah früher behandelt hat, ist aber auch froh, dass sie wieder in seiner Nähe ist. Auch wenn sie sich damals nur gestritten haben, haben sie einander schon immer viel bedeutet und das kann man sehr gut fühlen.

Sam konnte ich direkt nicht leiden. Nicht nur wegen ihrer wirklich dämlichen Aktionen, die Delilah in diese blöde Lage bringen, sondern auch wegen ihres Verhaltens gegenüber ihrer Schwester. Dass Macon gemein zu ihr ist, verspricht ja schon der Buchtitel und es ist schon ein furchtbares Liebesroman-Klischee, aber Sam fand ich da fast noch schlimmer. Die Gefühle von Macon sind schon einfacher zu durchschauen und man kann noch sehr wohlwollend behaupten, dass er ja keine bösen Absichten hat, und außerdem ist Delilah auch nicht so nett zu ihm. Für ihre Schwester ist sie aber immer da, wodurch sich Sams Gemeinheiten für mich noch mehr wie ein Verrat angefühlt haben.

Die Liebesgeschichte und wie sich der Hass, der eigentlich nie welcher war, in Liebe verwandelt hat, hat mir schon gut gefallen. Ich fand die Zankereien der Protagonisten wirklich unterhaltsam und besonders Delilahs schlagfertige Reaktionen fand ich oft sehr gelungen. Leider wurde es mir zum Ende hin einfach viel zu kitschig und das wurde den Charakteren einfach nicht gerecht.

Fazit
"Dear Enemy" konnte mich wie erwartet sehr gut unterhalten und die Enemies-to-Lovers Geschichte war überzeugend, auch wenn das Ende viel zu kitschig war.

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Veröffentlicht am 14.06.2021

Biografie einer Superschurkin

Evil Miss Universe
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Dominique ist eine Superschurkin, aber am Anfang weiß noch niemand von ihren kreativen Verbrechen. Sie ist gerade erst im Tour Montparnasse in Paris eingezogen und plant ihre nächsten Aktionen. Sie möchte ...

Dominique ist eine Superschurkin, aber am Anfang weiß noch niemand von ihren kreativen Verbrechen. Sie ist gerade erst im Tour Montparnasse in Paris eingezogen und plant ihre nächsten Aktionen. Sie möchte nicht die Weltherrschaft, aber sie will, dass jeder ihren Namen kennt und sie bewundert und dafür braucht sie erstmal Aufmerksamkeit. Dabei ist sie leidenschaftlich, entschlossen und hat meistens ganz klare politische Ansichten oder auch persönliche Abneigungen.

Dominiques Geschichte ist wie eine Biografie geschrieben, schon am Anfang werden ihr Ruhm und ihre Verbrechen erwähnt, aber die Geschichte beginnt dann vor ihrem Ruhm. Es gibt oft Querverweise und Anspielungen auf zukünftige Ereignisse und durch die Art der Geschichte gibt es auch nicht so viele Dialoge.

Aber Dominiques zahlreiche verrückte Ideen und Abenteuer machen das Buch durchgehend interessant und spannend und man hält sich auch nicht zu lange an einem Punkt auf. Dazu kommen so viele aktuelle Ereignisse und bekannte Namen vor, dass sich Dominique auch wunderbar in unsere Zeit einfügt. Seien es nun Teilnahmen an Wettbewerben wie dem Miss-Universe-Wettbewerb oder Begegnungen mit wenig sympathischen Präsidenten, sie machen das Buch irgendwie realistischer, zeitgemäß und auf jeden Fall sehr unterhaltsam.

Einen selbsternannten Superhelden gibt es auch und er hat sogar übernatürliche Fähigkeiten: Mister Right hat telekinetische Kräfte, die er schon gelegentlich benutzt, um Verbrechen zu verhindern, aber er nutzt sie oft auch zu seinem eigenen, perversen Vergnügen, darum kann Dominique ihn auch überhaupt nicht ausstehen. Ein anderer wiederkehrender Charakter ist Liftboy Luc, dessen Charakter sich hauptsächlich durch seine bedingungslose Liebe zu Dominique auszeichnet. Er ist wirklich ganz am Rande von Dominiques Geschichte, von dieser kaum wahrgenommen, und macht kaum mehr als ihren Fahrstuhl zu bedienen, aber er verleiht dieser Biografie noch eine zusätzliche amüsante Note.

Fazit
Die Biografie der "Evil Miss Universe" konnte mich wirklich gut unterhalten. Dominiques verrückte und exzentrische Abenteuer fügen sich sehr gut in die Zeit ein und sind dabei unglaublich amüsant.

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Veröffentlicht am 13.06.2021

Neuanfänge auf Fuerteventura

Mit dir leuchtet der Ozean
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Ein Kuss in einem Schrank, an einem Tag, an dem sich ihre Leben veränderten, und danach haben sie sich jahrelang nicht gesehen, obwohl sie in der gleichen Stadt wohnten. Dann arbeiten sie aber ausgerechnet ...

Ein Kuss in einem Schrank, an einem Tag, an dem sich ihre Leben veränderten, und danach haben sie sich jahrelang nicht gesehen, obwohl sie in der gleichen Stadt wohnten. Dann arbeiten sie aber ausgerechnet zusammen im gleichen Hotel auf Fuerteventura und erinnern einander an die Vergangenheit, vor der sie geflohen sind. Und dann sind da noch Gefühle, die wieder aufkeimen.

Milo kennt sich mit Vorurteilen bestens aus und dieser Job ist für ihn ein Neuanfang, bei dem er vorgeben kann, ein fröhlicherer Mensch zu sein und ein entspannteres Leben zu leben. Aber dann taucht Penny auf und sie weiß einige Dinge, die er hinter sich lassen wollte, und durchschaut seine Fassade sofort. So muss Milo also wieder mit seinen Dämonen kämpfen ...

Ich bin ja ein großer Fan von Liebesdreiecken und fand hier auch Helena sehr interessant. Sie ist fröhlich, liebenswert und gibt jedem ein gutes Gefühl, sogar dem traurigen Milo geht es in ihrer Nähe besser. Aber als Milos Freundin steht sie einer Liebesgeschichte zwischen den beiden Protagonisten natürlich im Weg und man kann davon ausgehen, dass diese Beziehung früher oder später enden wird. Da Helena aber so ein nettes Mädchen ist und sowohl Milo glücklicher macht als auch Pennys neue beste Freundin wird, war ich auch gespannt, wie man die Situation auflösen will. Insgesamt war ich dann auch ganz zufrieden mit diesem Liebesdreieck, auch wenn mir ein paar Dinge nicht so sehr gefallen haben.

Die Liebesgeschichte von Milo und Penny fand ich aber auch wirklich schön. Man spürt nicht nur die Anziehung, sondern die Vertrautheit und Verbundenheit zwischen ihnen. Mir hat auch besonders die persönliche Entwicklung der Charaktere sehr gut gefallen, die einander auch Mut machen und gemeinsam ihre Ängste überwinden. Die sommerlich warme Atmosphäre in der Hotelanlage fand ich auch durchaus gelungen.

Fazit
"Mit dir leuchtet der Ozean" hat mir wirklich gut gefallen, ich mochte besonders Protagonist Milo, die Entwicklung der Charaktere und ihren Umgang miteinander.

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Veröffentlicht am 09.06.2021

Konkurrenz und Neuanfänge

Everything We Had (Love and Trust 1)
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Zwei Ideen, ein Laden: Kate träumt schon lange von einem eigenem Café und findet dann die perfekte Immobilie dafür. Aidan, der Neffe der Inhaberin, jedoch möchte dort einen Buchladen eröffnen und so kommt ...

Zwei Ideen, ein Laden: Kate träumt schon lange von einem eigenem Café und findet dann die perfekte Immobilie dafür. Aidan, der Neffe der Inhaberin, jedoch möchte dort einen Buchladen eröffnen und so kommt es, dass sie sich das Geschäft teilen, aber Kollegen sind sie nicht. Da jeder den Laden für sich will, machen sie einen Deal: In einem Jahr vergleichen sie ihre Umsätze und nur der Bessere darf bleiben.

Für Kate ist es die Erfüllung ihres Traumes, aber sie braucht auch das neue Selbstbewusstsein, dass ihr ein eigener Laden schenkt, weil es nach einem Trauma stark erschüttert ist. Für Aidan soll es ein Neuanfang werden, denn er hat bemerkt, wie unglücklich er mit seiner Arbeit war, außerdem bedeutet ihm auch sein verstorbener Onkel, dem das Geschäft früher gehörte, unglaublich viel.

Der größte Teil der Geschichte wird aus Kates Perspektive geschildert und ich fand es schon schade, dass Aidan nicht so viele eigene Kapitel hatte. Aus Kates Sicht ist er natürlich der Bösewicht, der ihren Traum gefährdet, aber das habe ich nicht so empfunden, schließlich sind beide in einer ähnlichen Lage. Es ist schon fies von Aidan, wie er Kate auch mal sabotiert, Kate ist da aber auch nicht viel besser.

Den Wettbewerb fand ich eigentlich schon spannend und daher fand ich es auch sehr schade, dass die kleinen unterhaltsamen Sabotagen so schnell endeten. Dafür fand ich es aber schön, als sich die beiden Konkurrenten immer näher kamen und bemerkten, dass der jeweils andere eigentlich gar nicht so furchtbar ist. Da ich beide sehr schnell ins Herz geschlossen habe, wollte ich natürlich auch, dass sie sich gut verstehen und eigentlich wären sie auch ein fantastisches Team, wenn sie nicht so stur und stolz wären. Ich fand ihre Liebesgeschichte dann aber wirklich süß und konnte jede einzelne Entwicklung spüren und nachvollziehen.

Fazit
"Everything We Had" hatte zwar nicht den unterhaltsamen Kampf um das Geschäft, das ich mir eigentlich erhofft hatte, aber alles andere konnte mich überzeugen. Ich mochte die Protagonisten sowohl einzeln als auch als Paar sehr gerne und habe ihre Liebesgeschichte wirklich sehr gerne verfolgt.

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Jugendliche mit Erwachsenenproblemen - Besser als ich erwartet hätte

Trust My Heart - Golden-Campus-Trilogie, Band 1 (Prickelnde New-Adult-Romance auf der glamourösen Golden Isles Academy. Für alle Fans von KISS ME ONCE.)
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May ist noch relativ neu auf den Golden Isles und wohnte bei ihrer Großmutter, die aber kürzlich verstorben ist. Um nicht zu ihrer Mutter zurückkehren zu müssen, möchte sie vorzeitige Volljährigkeit beantragen, ...

May ist noch relativ neu auf den Golden Isles und wohnte bei ihrer Großmutter, die aber kürzlich verstorben ist. Um nicht zu ihrer Mutter zurückkehren zu müssen, möchte sie vorzeitige Volljährigkeit beantragen, aber dafür braucht unter anderem einen Job, der ihr dann sehr unerwartet angeboten wird: Sie soll sie Nanny von Sophie James sein - die kleine Schwester der Brüder Felix und Noah, deren Eltern verstorben sind und die sichtlich überfordert sind, wenn es um die Erziehung der elfjährigen Schwester geht.

Felix und seine Geschwister gehen unterschiedlich mit dem Verlust ihrer Eltern um. Die Brüder möchten das Sorgerecht für Sophie auf jeden Fall behalten, wissen aber auch nicht, wie sie mit dem eher rebellischen Mädchen umgehen sollen, das sich von ihrer Familie im Stich gelassen fühlt. May aber spricht genau ihre Sprache, was Felix wirklich sehr hilft. Felix vermisst seine Eltern sehr und kann nicht wirklich nachvollziehen, dass May sich von ihrer Mutter lossagen möchte, aber sie lässt sich von ihrem Vorhaben nicht abbringen und ist sehr entschlossen, ihr Ziel auch zu erreichen.

Wie so oft bei arroganten Protagonisten gefällt es Felix, dass May sich ihm, im Gegensatz zu so vielen anderen Mädchen, nicht an den Hals wirft. Dieses Bad-Boy Image hat mich erst abgeschreckt, aber Felix legt diesen Casanova-Mantel unglaublich schnell ab und wurde mir dann auch schnell sympathischer, weil er aufrichtig an May interessiert ist und da auch gar keine Spielchen spielt.

Am Anfang war ich noch etwas skeptisch, weil es mir schon wie die typische Bad-Boy-Lovestory vorkam, aber dann konnten mich Felix und May doch noch überzeugen. Beide Protagonisten sind noch Schüler, haben aber sehr erwachsene Probleme und sind auch auf sich allein gestellt, sodass sich das Buch für mich mehr wie New Adult angefühlt hat, auch wenn es an einer Highschool spielt. Ich fand es auch schön, dass es wenig Highschool-Drama gab und man sich stattdessen mehr auf die Liebesgeschichte und die Entwicklung der Charaktere konzentriert hat.

Fazit
"Trust My Heart" hat mir besser gefallen als ich anfangs erwartet hätte. Die Charaktere benehmen sich schon sehr reif und der Gar-Nicht-So-Bad-Boy Felix hat mich auch positiv überrascht.

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