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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.06.2017

nicht überzeugend

Glück ist teuer
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Das Buch handelt von dem 22-jährigen Noah - der in einer Sinnkrise steckt.
Was soll er weiter tun? Studieren? Wer ist er eigentlich? Was möchte er eigentlich in seinem Leben erreichen?
Diese Fragen hat ...

Das Buch handelt von dem 22-jährigen Noah - der in einer Sinnkrise steckt.
Was soll er weiter tun? Studieren? Wer ist er eigentlich? Was möchte er eigentlich in seinem Leben erreichen?
Diese Fragen hat sich wohl jeder schon einmal gestellt, aus dem Grund, kann man sich gut in Noah hineinversetzen.

In dem Buch taucht dann auch noch sein Vater auf, der ihn auf einmal kennenlernen möchte und Noahs weiteren Weg auch beeinflussen wird ... nur ist das der richtige Weg?

Die Idee ist gut, man kann sich gut in Noah hineinversetzen. Der Schreibstil und die Umsetzung der Idee finde ich aber nicht gelungen. Die Geschichte wird seicht erzählt, ohne Gefühle und Emotionen. Hier hätte man viel mehr daraus machen können - mich konnte das Buch nicht überzeugen....
Außerdem fehlt mir auch etwas der Lerneffekt oder einfach etwas, was ich aus dem Buch mitnehmen könnte - das erwartet man sich ja bei diesen Themen.

Veröffentlicht am 09.06.2021

komplex und etwas langwierig

Dein ist das Reich
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Der Inhalt bzw. die Idee des Buches ist sehr intuitiv und einmal etwas neues - somit die eigentliche Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen, diese Art von missionarischer Familiengeschichte ...

Der Inhalt bzw. die Idee des Buches ist sehr intuitiv und einmal etwas neues - somit die eigentliche Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen, diese Art von missionarischer Familiengeschichte trifft man nicht so oft in den Büchern. Die Ich-Erzählerin rekonstruiert aus Erinnerungen einer ihrer Großmütter sowie ihrer Eltern und deren Geschwistern die Familiengeschichte.
Die Umsetzung der Geschichte konnte mich dann aber weniger überzeugen - auf der einen Seite ist der Schreibstil sehr mühsam, auf der anderen Seite sind so viele unzusammenhängende Kapitel - man muss oft wirklich lange grübeln und über mögliche Zusammenhänge nachdenken, oft findet sich auch einfach keiner.
Man merkt, dass sich die Autorin tiefgreifend mit dem Thema beschäftigt hat - aber leider ist die Erzählweise viel zu komplex geworden.

Für mich ist dieses Buch nichts, es ist mir einfach zu viel des guten - Personen, die Familiengeschichten gerne lesen, könnten sich aber durchaus einmal daran versuchen, vielleicht kann der Geschmack getroffen werden.

Veröffentlicht am 23.04.2017

konnte mich nicht begeistern

Aimées geheimer Wunsch
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Leider wird ein Spannungsaufbau nicht gegeben - man wird einfach nicht neugierig auf die Geschichte, wenn auch der Titel selber interessant klingt.Das ganze ist eine Kombination aus Gegenwart und Vergangenheit, ...

Leider wird ein Spannungsaufbau nicht gegeben - man wird einfach nicht neugierig auf die Geschichte, wenn auch der Titel selber interessant klingt.Das ganze ist eine Kombination aus Gegenwart und Vergangenheit, die sich im Kapitel abwechseln. Von Kapitel zu Kapitel kommt man dem Geheimnis näher.
Es plätschert so vor sich hin.

Veröffentlicht am 24.02.2026

nicht überzeugend

Schwarzer September
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"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto ...

"Schwarzer September" von Sandro Veronesi konnte mich leider nicht überzeugen - auf Grund der Inhaltsangabe hatte ich eine komplett andere Erwartungshaltung an das Buch.

Sommer 1972 in Fiumetto an der ligurischen Küste. Der zwölfjährige Gigio interessiert sich vor allem für Spielzüge, Sport und die ersten Regungen des Erwachsenwerdens. Mit dem Einzug der dreizehnjährigen Astel in die benachbarte Strandkabine verschiebt sich Gigios Welt.

Das Buch wird vom Ich-Erzähler Gigio erzählt.

Die sportlichen Ereignisse der 1970er (Olypmische Spiele in München, Tour de France, Segel Wettkämpfe) nehmen einen leider viel zu großen Teil des Buches ein - wer interessiert sich für diese vielen Details heute noch? Ich zumindest nicht, aber das war auch vor meiner Zeit. Die eigentliche Geschichte, die ich mir erwartet hätte, hatte viel zu wenig Platz im Buch.
Auch sind mir die Protagonisten nicht wirklich sympathisch geworden.

Von mir gibt es daher keine Empfehlung - ich bin nicht überzeugt.

Veröffentlicht am 29.01.2026

schräge Zeitreise

Die Reise ans Ende der Geschichte
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Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ erzählt Kristof Magnusson von einer Zeit, in der die Welt voller Möglichkeiten war. Er zeigt Menschen, die an große Ideen glauben, aber immer wieder an ...

Mit „Die Reise ans Ende der Geschichte“ erzählt Kristof Magnusson von einer Zeit, in der die Welt voller Möglichkeiten war. Er zeigt Menschen, die an große Ideen glauben, aber immer wieder an der Wirklichkeit scheitern.
Der Roman spielt in einer Zeit des Umbruchs. Alte Sicherheiten verschwinden, neue Chancen entstehen – aber niemand weiß genau, wie man sie nutzen soll. Im Mittelpunkt stehen drei sehr unterschiedliche Figuren. Ein Doppelagent, der in Kasachstan noch einmal ganz groß abkassieren will. Ein Dichter, der hofft, endlich aus seinem langweiligen Leben auszubrechen und ein echtes Abenteuer zu erleben. Und eine Italienischlehrerin, die versucht, das Schlimmste zu verhindern und irgendwie Ordnung in das Chaos zu bringen. Alle drei sind auf ihre Weise getrieben von Hoffnung, Angst und dem Wunsch, ihrem Leben Bedeutung zu geben.

Der schräge Humor, der in dem Buch verpackt ist, ist leider absolut nicht meines. Auch bin ich kein Fan der historischen Fiktion, so wie es hier verarbeitet wurde. Mich konnte das Buch daher nicht überzeugen.