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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.07.2021

Keine neuen Erkenntnisse

Heilen mit der Kraft der Natur
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Nachdem ich mich sehr für Naturheilkunde interessiere, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Auch die guten Bewertungen auf sämtlichen Plattformen bestärkten meinen Wunsch, dieses Werk zu lesen. Doch ...

Nachdem ich mich sehr für Naturheilkunde interessiere, war ich sehr neugierig auf dieses Buch. Auch die guten Bewertungen auf sämtlichen Plattformen bestärkten meinen Wunsch, dieses Werk zu lesen. Doch die Ernüchterung ließ nicht lange auf sich warten. Vielleicht waren meine Ansprüche zu hoch gesetzt, doch im Grunde liest man hier nichts neues. Jeder Naturheilmethode, die hier vorgestellt wird, ist man schon zig mal begegnet. Die Hauptessenz der Aussagen von Prof. Dr. Andreas Michalsen besteht darin, vegan zu leben wäre der Inbegriff der Gesundheit. Dies ist seit Jahrzehnten ein sehr umstrittenes Thema. Es bleibt wohl jedem selber überlassen, ob man daran glaubt, das sei dann das Nonplusultra und sämtliche Krankheiten und Entzündungen gehörten der Vergangenheit an. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil angenehm zu lesen und es ist auch nicht zu „fachmännisch“ geschrieben, so dass jeder Laie versteht, worum es nun genau geht.

Fazit:
Für Einsteiger in die Naturheilkunde ist dieses Werk vielleicht hilfreich. Allerdings ist es meiner Meinung nach für jeden, der sich schon mit dem Thema auseinandergesetzt hat, nicht wirklich lesenswert. Dieses Buch beinhaltet keine neuen Erkenntnisse, sondern ist gespickt mit Methoden, die bereits im Mittelalter mal mehr und mal weniger erfolgreich angewandt wurden. Deshalb gibt es von mir leider nur 2 Sterne.

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Veröffentlicht am 11.06.2021

Was für ein Rumgeeiere!

Kissing in the Rain
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Dieses Buch erhielt ich im Rahmen eines Buch-Abos und ich muss gestehen, dass ich es im Buchhandel wohl nicht gekauft hätte. Aber nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wurde ich dann doch neugierig. ...

Dieses Buch erhielt ich im Rahmen eines Buch-Abos und ich muss gestehen, dass ich es im Buchhandel wohl nicht gekauft hätte. Aber nachdem ich den Klappentext gelesen habe, wurde ich dann doch neugierig. Denn hier trifft der Leser auf Camryn Covic, eine distanzierte Frau Anfang 30, die sich in der Chicagoer Geschäftswelt behaupten muss. Doch an einem rabenscharzen Tag verliert sie nicht nur ihren Freund und ihren Job, sondern auch noch ihre Wohnung. Ganz ganz schlechtes Timing, denn in einer Woche findet die Hochzeit ihrer Schwester Heather statt und die Trennung ihres Freundes Maxwell wird genau diese Hochzeit ruinieren. Denn jeder wird fragen, warum sie keinen Mann halten kann und so weiter und so fort und die ganze Hochzeit würde sich nur darum drehen. Deshalb willigt sie halbherzig auf den Vorschlag Heathers ein, dass sie mit Troy, der als „Ziehsohn“ schon lange in der Familie integriert ist, eine Beziehung vorspielt. Was anfangs noch als Fake abläuft, entwickelt sich aber schnell zu etwas ganz anderem und Camryn wird plötzlich mit Gefühlen konfrontiert, die sie nie zuvor hatte…

Mein Eindruck vom Buch:
Ich kann leider wirklich nicht nachvollziehen, woher all diese tollen Bewertungen vor mir stammen. Camryn und Troy sind für mich wirklich Sympathieträger und dieses Rumgeiere hat schnell angefangen zu nerven. Am Liebsten hätte ich während der Lektüre den beiden mal komplett den Kopf gewaschen, denn es war unglaublich, wie oft sie eigentlich dem anderen ihre Liebe gestanden haben, die der andere dann aber schnell durch seine Minderwertigkeitskomplexe als Fake abgetan hat. Aber nicht nur dieses hin und her wurde schnell anstrengend, nein, auch die ständigen Wiederholungen von wegen, wie gutaussehend und sexy Troy doch ist, begannen schnell anzuöden. Nicht zuletzt waren Camryns Minderwertigkeitskomplexe an Dramatik kaum noch zu überbieten. Ich habe zum Glück schon lange kein Buch mehr mit so farblosen Charakteren gelesen. Die Hälfte des Buches war vollkommen unnötig und es wurde die enorm vorhersehbare Story einfach nur in die Länge gezogen. Das einzig wirklich Gute an dem Buch ist Camryns Familie. Wenn diese im „Einsatz“ war, musste ich dann doch das eine oder andere mal schmunzeln und durch die Bande wurde die ganze Geschichte zum Glück etwas aufgelockert. Über den Schreibstil kann ich nichts negatives sagen, er lässt sich flüssig lesen und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Dies hat aber leider das Ruder nicht herumgerissen.

Fazit:
Ursprünglich wollte ich die Redwood-Reihe der Autorin lesen, aber durch „Kissing in the Rain“ habe ich meine Meinung revidiert. Die Story hat mich leider nicht berührt und ich kann mir kaum vorstellen, dass andere Bücher der Autorin mehr emotionale Tiefe besitzen. Schade!

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Veröffentlicht am 26.04.2021

Das gewisse Etwas fehlt komplett

Rubinrot
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Ich liebe alles, was mit Zeitreisen zu tun hat und nachdem diese Buchreihe extrem gehypt wird, beschloss ich, es ebenfalls zu meinem Lesestoff zu machen. Doch um was geht es eigentlich genau in diesem ...

Ich liebe alles, was mit Zeitreisen zu tun hat und nachdem diese Buchreihe extrem gehypt wird, beschloss ich, es ebenfalls zu meinem Lesestoff zu machen. Doch um was geht es eigentlich genau in diesem Roman für Jugendliche?

Die 16-jährige Gwendolyn staunt nicht schlecht, als sie sich eines Tages plötzlich in London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Das Zeitreise-Gen sollte doch eigentlich ihrer Cousine Charlotte gehören. Was war denn plötzlich schiefgelaufen? Was verbirgt ihre Mutter? Und warum muss Gwendolyn nun ausgerechnet mit dem aufgeblasenen Gideon Zeitsprünge durchführen? Alles deutet darauf hin, dass sie Teil eines ganz großen Geheimnisses ist…

Mein Eindruck vom Buch:
Wie ich eingangs schon erwähnte, liebe ich Zeitreisen! Die Rückseite dieses Buches beinhaltet folgenden Satz: „Gideon und Gwen sprengen mit ihrer Liebe alle Grenzen der Zeit!“. Äh, ja, wo ist diese Liebe? Ich konnte sie in keiner einzigen Zeile spüren. Nein, stattdessen geht es hauptsächlich um Eifersüchteleien und es wurde ständig um den heißen Brei herum geredet. Dies hat die Geschichte unheimlich in die Länge gezogen und mir ist jetzt auch klar, warum es drei Bände der Edelstein Trilogie gibt. Im ersten Band passiert nämlich kaum etwas Interessantes. Zumindest liest sich der Schreibstil flüssig, deshalb hatte ich es zum Glück sehr schnell durch. Weder die Hauptprotagonisten noch die Nebenrollen konnten mich berühren. Im Gegenteil, Gwendolyns beste Freundin hat mich teilweise richtig genervt. Und auch Gwens Verhalten war zwar teilweise typisch für Teenager, dennoch hat mir bei ihr etwas Liebenswertes und einfach das gewisse Etwas gefehlt. Die Figuren sind so 08/15, dass man sie auch gleich wieder vergisst.

Fazit:
Ich muss ehrlich gestehen, ich kann die Begeisterung um diese Buchreihe absolut nicht nachvollziehen. Jedenfalls ist es bei mir mit dem ersten Band gewesen und ich werde die Nachfolger nicht lesen. Schade, denn meiner Meinung nach wäre definitiv mehr Potenzial in der Geschichte gewesen.

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Veröffentlicht am 09.03.2021

Ein guter Titel gibt leider nicht gleich eine gute Geschichte

Infinity Plus One
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Alleine der Titel hat mich schon total neugierig gemacht und auch der Klappentext lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um eine zauberhafte Geschichte mit viel Gefühl handelt. Und wäre das nicht ...

Alleine der Titel hat mich schon total neugierig gemacht und auch der Klappentext lässt darauf schließen, dass es sich hierbei um eine zauberhafte Geschichte mit viel Gefühl handelt. Und wäre das nicht schon genug, besticht das Buch zusätzlich mit dem wunderschönen Cover. Doch um was geht es denn in diesem Werk von Amy Harmon überhaupt?

Die Country/Popsängerin Bonnie Rae Shelby hat alles, was sich ein Mensch erträumt: Mehr Geld, als sie jemals ausgeben kann, gesegnet mit einem unglaublichen Gesangs- sowie Komponiertalent und Millionen Fans. Dennoch will sie sterben. Als der Ex-Sträfling Finn Clyde sie auf der Brücke stehen sieht, weiß er, dass er einfach helfen muss. Dabei prallen zwei Welten aufeinander und nichts ist mehr, wie es vorher war.

Mein Eindruck vom Buch:
Ich war wirklich mega gespannt auf dieses Buch, doch schon die ersten Kapitel haben mich leider ernüchtert. Die Hauptprotagonistin wirkte auf mich enorm unsympathisch und ich konnte kaum glauben, dass es sich hier um eine 21jährige handelt. Quengelig, arrogant, rotzfrech, egoistisch und pubertär sind so die Merkmale, die mir spontan zu Bonnie einfallen. Und sobald ihr etwas nicht passt, heult man halt einfach drauf los. Hätte nur noch gefehlt, dass sie sich wie ein kleines Kind hinstellt und mit dem Fuß aufstampft, wenn ihr etwas nicht gepasst hat. Aber auch Finn Clyde kommt leider nicht viel besser weg. Auf mich wirkte er einfach nur wie ein treudoofer Dackel, der sich absolut alles von Bonnie gefallen ließ, egal, wie kindisch sie sich auch verhielt. Ich hatte das Gefühl, die Autorin hat hier versucht, einen Bad Boy zu erschaffen, dessen harte Schale geknackt werden soll. Das ist meiner Meinung nach aber komplett gescheitert, denn im Grunde wirkt Finn einfach nur wie ein willenloser Mittzwanziger, der keine Ahnung hat, was er mit seinem Leben anstellen will und sich von der Schönheit Bonnies komplett blenden ließ. Ich konnte oftmals nur den Kopf schütteln, wenn Bonnie wieder eine ihrer Shows abgezogen hat und Finn sie trotzdem wieder aufgefangen hat. In vielen Büchern gibt es zumindest liebenswerte Nebencharaktere, wenn es die Hauptpersonen nicht so auf die Beliebtheitsskala schaffen, aber dies war hier leider auch nicht zu finden. Die Story an sich war für mich auch schwer nachzuvollziehen. Zum einen habe ich mich ständig gefragt: Warum tätigt Bonnie nicht einfach einen oder vielleicht auch zwei Anrufe und alle Missverständnisse und Probleme wären sofort aus der Welt geschafft? Nein, Drama-Queen hatte das ja nicht nötig und so entstand eine vollkommen unrealistische Story. Mir fehlte jegliche Tiefe in diesem Buch und nicht mal die Passagen, in denen es um Minnie und Fish ging, konnten mich auch nur ansatzweise berühren. Wirklich das einzig Positive an diesem Buch fand ich den Schreibstil. Nur macht dieser alleine keine gute Geschichte.

Fazit:
Normalerweise liebe ich die New-Adult-Bücher vom LYX-Verlag, aber diese Story konnte mich leider überhaupt nicht erreichen. Der Story an und für sich kann ich nur einen einzigen Stern geben, da überhaupt keine Emotionen übertragen werden konnten. Nur wegen der Tatsache, dass sich der Schreibstil super lesen lässt und ich das Buch flüssig in einem Rutsch durchlesen konnte, gibt es einen zweiten Stern.

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Veröffentlicht am 15.02.2021

Leider eher eine Zeitverschwendung

Zeit deines Lebens
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Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin verschlungen, vorallem „P. S. Ich liebe dich“ habe ich geliebt. Deshalb wollte ich auch unbedingt „Zeit deines Lebens“ lesen und war sehr gespannt auf dieses ...

Ich habe schon ein paar Bücher der Autorin verschlungen, vorallem „P. S. Ich liebe dich“ habe ich geliebt. Deshalb wollte ich auch unbedingt „Zeit deines Lebens“ lesen und war sehr gespannt auf dieses Buch. Doch um was geht es darin überhaupt?

Lou Suffern ist ein Überflieger. Geschäftlich sehr erfolgreich, hat eine wundervolle Ehefrau, die er allerdings leichtfertig betrügt und einen kleinen Sohn, um den er sich aber so gut wie gar nicht kümmert. Die Organisation der 70. Geburtstagsfeier seines Vaters nervt ihn mehr als alles andere und er ist froh, dass seine Schwester da den größten Teil übernimmt. Doch dann lernt er den Obdachlosen Gabriel kennen… Lou fühlt sich auf eine merkwürdige Weise mit ihm verbunden und verschafft Gabriel einen Job. Und damit fangen wundersame Ereignisse im Leben des taffen Geschäftsmannes an.

Mein Eindruck vom Buch:
Ich mag den Schreibstil von Cecelia Ahern und auch in dieser Story bleibt sie ihm treu. Dennoch bin ich leider nicht in die Geschichte reingekommen. Die Protagonisten, allen voran Lou, fand ich unheimlich oberflächlich gezeichnet und es ist mir nicht gelungen, auch nur den kleinsten Bezug herzustellen. Ebenso blieb mir seine Familie und auch seine Geschäftspartner fremd. Im Grunde habe ich die ganze Zeit einfach nur darauf gewartet, dass endlich die Geschichte richtig anfängt, aber ich habe da leider bis zum Schluss gewartet. Die einzige Komponente in diesem Buch, die mich ein klitzekleines bisschen interessiert hat, war die Geschichte um Gabriel. Aber selbst das wurde nicht richtig ausgebaut, er blieb mir ein absolutes Rätsel und es blieben so viele Fragen offen, dass es nach Beenden des Buches einfach einen seltsamen Nachgeschmack hat.

Fazit:
Für mich bisher das schlechteste Buch der Autorin. Nachdem ich aber schon viele andere Werke von ihr gelesen habe, die mich begeisterten, werde ich bestimmt mal wieder eines von ihr lesen und hoffe sehr, dieses hat dann mehr Inhalt.

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