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Veröffentlicht am 10.09.2021

Überraschende Dystopie

Diabolic / Diabolic (1). Vom Zorn geküsst
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Eine Geschichte, die zu Beginn ein wenig überfordert, dann jedoch umso mehr begeistert und überrascht. Die dystopische Welt, die in diesem Buch geschaffen wird, ist riesig und unwirklich. Sie ist ungleich ...

Eine Geschichte, die zu Beginn ein wenig überfordert, dann jedoch umso mehr begeistert und überrascht. Die dystopische Welt, die in diesem Buch geschaffen wird, ist riesig und unwirklich. Sie ist ungleich allem was ich jemals gesehen oder gelesen habe und unseren jetzigen Vorstellungen so absolut unähnlich, dass das Kennenlernen all der Umstände unglaublich interessant und faszinierend war, das Zurechtfinden zu Beginn jedoch umso schwerer.
Danach jedoch verfolgt man jede Wendung gespannt, fiebert der nächsten schon entgegen während man die vorangegangene noch verarbeiten und begreifen muss und ist am Ende völlig perplex.

Allgemein geht es in diesem Buch schon oft sehr brutal zu, rohe Gewalt ist keine Seltenheit, was mich anfangs ein wenig abgeschreckt hat. Ich denke, das ist einfach Geschmacksache, im Laufe des Buches gewöhnt man sich auch daran und akzeptiert die Gewalt als Teil dieser Welt.

Die zweite Hälfte der Geschichte hat mir dann alles in allem am besten gefallen, vor allem, weil die Entwicklung der Hauptperson unglaublich berührend geschildert ist und man sich so gut in sie hineinversetzen kann, auch wenn man das zu Beginn wohl nie geglaubt hätte. Der Schreibstil hat mir wirklich zugesagt und geholfen, alles zu begreifen und zu verstehen. Somit handelt es sich hier um ein wirklich gutes, fantasievolles Buch mit einer komplexen, emotionalen Geschichte voller Überraschungen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2021

Historischer Kriminalroman mit Wohlfühlfaktor

Adria mortale - Bittersüßer Tod
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(Werbung | Rezensionsexemplar)

INSGESAMT: 4/5 ⭐️

Ein kleines italienisches Dorf Ende der 50er Jahre, in der jeder irgendwie miteinander zu tun hat und jeder scheinbar alles weiß - und zugleich doch ...

(Werbung | Rezensionsexemplar)

INSGESAMT: 4/5 ⭐️

Ein kleines italienisches Dorf Ende der 50er Jahre, in der jeder irgendwie miteinander zu tun hat und jeder scheinbar alles weiß - und zugleich doch nichts. Und inmitten alldem ein Mordfall, den es zu lösen gilt und an dem einige mehr Interesse haben als manch andere.

Der Anfang war zwar ein wenig langsam und mühsam, da viele Charaktere eingeführt und vorgestellt werden mussten, ebenso wie all die Verbindungen zwischen ihnen. Die sich dadurch ergebenden dauernd wechselnden Perspektiven trugen manchmal ihren Teil zu einer leichten Verwirrung bei. Man findet dann aber bald in die Geschichte und alle Umstände hinein und kann die sehr schönen, malerischen Schauplätze genießen, die man sich aufgrund der anschaulichen Beschreibungen des italienischen Lebensstils bestens vorstellen kann und geradezu das Gefühl hat, als würde man selbst an der Adria in der Sonne sitzen und einen Espresso mit Gebäck genießen.

Insgesamt war das Buch weniger spannend als ich es von einem Kriminalroman zunächst erwartet hätte, da der Fokus teilweise eher auf historischen Aspekten und dem italienischen Lebensgefühl liegt, wodurch es für manche an ein paar Stellen ein wenig langatmig wirken könnte - das ist aber Geschmacksache! Mir hat es dennoch sehr gut gefallen, da ich Italien liebe und quasi gar nicht genug von den Beschreibungen rund um das damalige Leben dort bekommen konnte.

Gegen Ende war es in all der Ernsthaftigkeit erstaunlich witzig, der schlagfertige Commissario hat sich mit ein paar Sätzen als doch sehr humorvoll erwiesen und die Dynamik zwischen ihm und Federica fand ich im Allgemeinen wirklich großartig.
Das Ende und die Auflösung sind sehr gut gelungen und logisch aufgebaut, alles ist soweit nachvollziehbar und verständlich.
Man schließt die Hauptpersonen im Laufe der Geschichte ins Herz, gerade den Charakter der Pensionsbesitzerin Federica fand ich toll!

Dieses Buch ist auf jeden Fall eine Leseempfehlung für alle, die eine entspannte Urlaubslektüre für den Sommer suchen und/oder in Gedanken gerne in das Italien der 50er Jahre fliehen würden.

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Veröffentlicht am 09.02.2022

Ruhig und für zwischendurch

A Universe FOR US (Elbury University - Reihe 2)
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Die Rückkehr an den Campus der Elbury University hat sich wie Nachhausekommen angefühlt. Ich habe die ganze Elbury-Clique so vermisst und mochte die Atmosphäre dort wieder unglaublich gerne!

Der Schreibstil ...


Die Rückkehr an den Campus der Elbury University hat sich wie Nachhausekommen angefühlt. Ich habe die ganze Elbury-Clique so vermisst und mochte die Atmosphäre dort wieder unglaublich gerne!

Der Schreibstil war schön flüssig und angenehm und ich konnte mir durch die bildlichen Beschreibungen immer alles ganz genau vorstellen.
Am Anfang fiel es mir dennoch schwer, in die Geschichte hineinzufinden, was aber nach ca. 100 Seiten besser wurde.

Camille mochte ich leider von allen vorkommenden Personen irgendwie schon im ersten Teil am wenigsten, bzw. ich fand ihren Charakter auch hier wieder/immer noch ziemlich blass. Deswegen bin ich auch nicht so richtig mit ihr warm geworden, was sich leider bis zum Ende nicht ganz geändert hat.
Leo habe ich dafür direkt in mein Herz geschlossen und seine Sanftheit und Ruhe unfassbar liebgewonnen. Seine Gedanken, Sprüche und Ratschläge könnten wirklich ganze Kalender füllen.
Mein heimlicher Liebling und der eigentliche Star der Geschichte ist aber ganz klar Maya. 🐶

Inhaltlich war das Buch diesmal leider im Vergleich zu Band 1 teilweise nicht so mein Fall, aber das ist auch wirklich persönlicher Geschmack:
Camille hat nämlich eine sehr toxische Beziehung mit einem manipulativen Mistkerl, und das auch für eine (viel zu) lange Zeit; der Typ ist einfach echt die personifizierte Red Flag. Der hat mich teilweise wirklich den letzten Nerv gekostet.
Dadurch, dass ich mich so aufgeregt habe (auch wenn ich wirklich versucht habe es nicht zu tun), war es natürlich nicht das entspannteste Leseerlebnis.

Aber wie schon gesagt, das ist wirklich ganz von einem selbst und dem eigenen Geschmack abhängig!

Insgesamt eine schöne, ruhige Geschichte für zwischendurch, die auch unabhängig vom ersten Teil lesbar ist.

(Werbung | Rezensionsexemplar)

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Veröffentlicht am 05.02.2022

Urban Fantasy mit Frauenpower

Die Schwestern Grimm
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INSGESAMT: 3,5/5

Inhalt:
Goldie, Scarlet, Liyana und Bea sind Halbschwestern, denn sie sind alle Töchter des mächtigen Dämonen Wilhelm Grimm. Das verleiht ihnen und ihren vielen anderen Schwestern ganz ...

INSGESAMT: 3,5/5

Inhalt:
Goldie, Scarlet, Liyana und Bea sind Halbschwestern, denn sie sind alle Töchter des mächtigen Dämonen Wilhelm Grimm. Das verleiht ihnen und ihren vielen anderen Schwestern ganz besondere Kräfte und Fähigkeiten, auch wenn sie das in den letzten Jahren scheinbar vergessen haben, ebenso wie ihre Verwandtschaft und Freundschaft. Jetzt, einen Monat vor ihrem 18. Geburtstag, scheinen sich die Zufälle langsam zu häufen und die Träume zu verändern - oder sind es vielleicht gar keine Träume, sondern Erinnerungen?

Meinung:
Dieser originelle Urban-Fantasy-Roman überzeugt durch detailreiches, ausführliches Worldbuilding und einen einzigartigen Schreibstil, der einen oft persönlich anspricht und somit direkt in diese Welt und die Geschichte mit einbezieht.

Es gibt sehr viele Perspektiven und Wechsel dieser, was mir den Einstieg ein wenig erschwert hat, auch durch zusätzliche Zeitsprünge. Nach ca. 100-150 Seiten hatte ich aber gut in den Erzählstil hinein gefunden und fand die verschiedenen Sichtweisen unheimlich spannend. Die gesamte Welt und ihre Eigenarten werden unfassbar detailliert ausgearbeitet, wodurch vor dem inneren Auge alles total real wird. Besonders die kleinen aber feinen Märchen-Referenzen haben mir sehr gut gefallen.

Insgesamt war das Buch tatsächlich um einiges derber als erwartet und der Schreibstil eher nüchtern, was die düstere Darstellung der gesamten Emotionen und des Inhalts unterstützt hat.
Es werden auch sehr ernste und belastende Themen angesprochen, für die eine Triggerwarnung angebracht wäre (Selbstverletzung, sexueller Missbrauch (auch von Minderjährigen), Tod etc.), da diesbezüglich im Buch auch keine Aufklärung etc. erfolgt.

Der Verlauf der Geschichte war letztendlich relativ vorhersehbar und hatte keine großen Wendungen mehr, war aber dennoch spannend und lesenswert.

Damit kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, vor allem den Fantasy-Liebhaber*innen, die dabei keinen Wert auf Romance legen und gerne auch mal zu längeren Geschichten greifen.

(Werbung | Rezensionsexemplar)

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Veröffentlicht am 18.01.2022

Originell aber vorhersehbar

Die Schwestern Grimm
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INSGESAMT: 3,5/5

Inhalt:
Goldie, Scarlet, Liyana und Bea sind Halbschwestern, denn sie sind alle Töchter des mächtigen Dämonen Wilhelm Grimm. Das verleiht ihnen und ihren vielen anderen Schwestern ganz ...

INSGESAMT: 3,5/5

Inhalt:
Goldie, Scarlet, Liyana und Bea sind Halbschwestern, denn sie sind alle Töchter des mächtigen Dämonen Wilhelm Grimm. Das verleiht ihnen und ihren vielen anderen Schwestern ganz besondere Kräfte und Fähigkeiten, auch wenn sie das in den letzten Jahren scheinbar vergessen haben, ebenso wie ihre Verwandtschaft und Freundschaft. Jetzt, einen Monat vor ihrem 18. Geburtstag, scheinen sich die Zufälle langsam zu häufen und die Träume zu verändern - oder sind es vielleicht gar keine Träume, sondern Erinnerungen?

Meinung:
Dieser originelle Urban-Fantasy-Roman überzeugt durch detailreiches, ausführliches Worldbuilding und einen einzigartigen Schreibstil, der einen oft persönlich anspricht und somit direkt in diese Welt und die Geschichte mit einbezieht.

Es gibt sehr viele Perspektiven und Wechsel dieser, was mir den Einstieg ein wenig erschwert hat, auch durch zusätzliche Zeitsprünge. Nach ca. 100-150 Seiten hatte ich aber gut in den Erzählstil hinein gefunden und fand die verschiedenen Sichtweisen unheimlich spannend. Die gesamte Welt und ihre Eigenarten werden unfassbar detailliert ausgearbeitet, wodurch vor dem inneren Auge alles total real wird. Besonders die kleinen aber feinen Märchen-Referenzen haben mir sehr gut gefallen.

Insgesamt war das Buch tatsächlich um einiges derber als erwartet und der Schreibstil eher nüchtern, was die düstere Darstellung der gesamten Emotionen und des Inhalts unterstützt hat.
Es werden auch sehr ernste und belastende Themen angesprochen, für die eine Triggerwarnung angebracht wäre (Selbstverletzung, sexueller Missbrauch (auch von Minderjährigen), Tod etc.), da diesbezüglich im Buch auch keine Aufklärung etc. erfolgt.

Der Verlauf der Geschichte war letztendlich relativ vorhersehbar und hatte keine großen Wendungen mehr, war aber dennoch spannend und lesenswert.

Damit kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen, vor allem den Fantasy-Liebhaber*innen, die dabei keinen Wert auf Romance legen und gerne auch mal zu längeren Geschichten greifen.

(Werbung | Rezensionsexemplar)

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