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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.06.2021

Eine traurige Geschichte

Immer ist alles schön
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Die Schweizer Schriftstellerin Julia Weber war in diesem Jahr in der Shortlist des Ingeborg Bachnannpreises.

Ihr Debütroman „Immer ist alles schön“ ist in besonderer Art geschrieben. Immer ist alles ...



Die Schweizer Schriftstellerin Julia Weber war in diesem Jahr in der Shortlist des Ingeborg Bachnannpreises.

Ihr Debütroman „Immer ist alles schön“ ist in besonderer Art geschrieben. Immer ist alles schön ist der Standartspruch der alleinerziehenden Mutter und ihren Kindern Anais und Bruno. Die Mutter trinkt zufiel Wein und hat noch nicht den richtigen Mann gefunden.
Anais die Protagonistin des Romans, ist die Icherzählerin und ist in ihren Fantasien gefangen. Sie kümmert sich liebevoll um ihren Bruder Bruno. Der ist ein in sich gekehrter Junge.
Die Charaktere der Kinder sind liebevoll gezeichnet.
Der Roman zeigt eine Kindheit, die es nicht geben sollte. Es ist ein trauriges Buch.

Veröffentlicht am 18.06.2021

Was Ellie erlebt

Das Glück am Ende der Straße
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Das Glück am Ende der Straße von Ulrike Herwig liest sich gut und angenehm
Da ist Elli, die durch eine Schwangerschaftsdepression in eine ausweglose Situation gerät. Sie wurde nicht richtig behandelt ...



Das Glück am Ende der Straße von Ulrike Herwig liest sich gut und angenehm
Da ist Elli, die durch eine Schwangerschaftsdepression in eine ausweglose Situation gerät. Sie wurde nicht richtig behandelt und ihr Mann verlässt sie und nimmt die Tochter mit.
Sie erzählt ihrer Tochter von ihren Erlebnissen, wie sie dann auf der Straße landet. So erfahren wir, was diese Personen erleben.

Mark und Lisa haben drei Kinder . Mark seine technischen Geräte, mit denen Lisa überfordert ist, finde ich witzig.

Ellie freundet sich mit der jüngsten Tochter Leonie an, gibt ihr gute Tipps und hilft ihr. Wenn Leonie von Ellie spricht denkt Lisa, das wäre eine neue Mitschülerin.

Die Familie hat normale Probleme, das macht die Geschichte anheimelnd.

Der Roman hat mir gefallen, nur das Ende ist etwas unrealistisc

Veröffentlicht am 18.06.2021

1930 in Surfolk

Vom Ende eines Sommers
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Die britische Schriftstellerin Melissa Harrison beschreibt in ihrem Roman
„Vom Ende eines Sommers“ einen Sommer der 14 jährigen Edith.
Es ist in den 1930er Jahren. ,
Die Landwirtschaft ist noch viel ...


Die britische Schriftstellerin Melissa Harrison beschreibt in ihrem Roman
„Vom Ende eines Sommers“ einen Sommer der 14 jährigen Edith.
Es ist in den 1930er Jahren. ,
Die Landwirtschaft ist noch viel Arbeit, es gibt noch keine Traktoren.
Auf der Farm Ediths Eltern geht es christlich und konservativ vor. Die Kinder müssen viel helfen.

Dann kommt eine junge Journalistin Constance aus London und will über Landwirtschaft schreiben. Sie interessiert sich auch um die Sitten und Gebräuche .
Aber sie bringt auch neues Gedankengut mit. Edith ist wissbegierig und himmelt Conny an.
Der Epilog hat mich erstaunt.
Die Autorin versteht es sehr gut die Zeit zu erfassen. Dadurch kann ich mich in Ediths Emotionen eindenken. Der Stil ist locker und flüssig.
Der Roman unterhält gut und hat mir gut gefallen.

Veröffentlicht am 26.05.2021

Drei Frauen in verschiedenen Zeiten.

Das Stranddistelhaus
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Die Schriftstellerin Lina Behrens entführt uns in ihrem Roman „Das Sanddistelhaus“ auf die Insel Spiekeroog.
Es gibt drei Zeitebenen mit jeweils einem Frauenschicksal.
1933 kommt Silvia mit ihrem Mann ...


Die Schriftstellerin Lina Behrens entführt uns in ihrem Roman „Das Sanddistelhaus“ auf die Insel Spiekeroog.
Es gibt drei Zeitebenen mit jeweils einem Frauenschicksal.
1933 kommt Silvia mit ihrem Mann Joachim auf die Insel. Joachim ist Journalist und gegen die Partei. Sie hoffen auf Spiekeroog etwas sicherer zu sein.

!962 erleben wir Viola, eine Lehrerin, die ihre Mutter pflegt.

2019 erwischt die Karrierefrau Rieke ihren Mann mit ihrer Assistentin. Sie erleidet einen Hörsturz und ihr Arzt empfiehlt ihr Ruhe. So fahrt sie nach Spiekeroog, da hat sie von ihren Eltern ein Ferienhaus.

Die Autorin beschreibt die Insel besonders gut. Die Personen sind eindrucksvoll bearbeitet. Die Inselbewohner sind ein besonderes Völkchen.
Wind und Wetter werden genau geschildert.

Der Roman ist unterhaltend.

Veröffentlicht am 25.05.2021

Eine patente Familie

Der Himmel ist hier weiter als anderswo
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Die Schriftstellerin Valerie Pauling wohnt im Alten Land. In ihrer Familie ist auch die Musik ein Thema.
In ihrem Roman „Der Himmel ist hier weiter als anderswo“ lässt sie ihre Erfahrungen einfließen.

Die ...




Die Schriftstellerin Valerie Pauling wohnt im Alten Land. In ihrer Familie ist auch die Musik ein Thema.
In ihrem Roman „Der Himmel ist hier weiter als anderswo“ lässt sie ihre Erfahrungen einfließen.

Die Protagonistin ist die Geigerin Felicitas.
Sie ist seit zwei Jahren Witwe, mit vier Kindern. Sie verliert ihre Arbeit und die Vermieter melden Eigenbedarf an. Jetzt muss sie eine neue Wohnung finden.

Da sie in Hannover nichts findet, mit vier Kindern ist sie anscheinend eine Zumutung, kauft sie von der
Sterbeversicherung ihres Mannes, einen alten Gashof im Alten Land.
Die Autorin versteht es glänzend alle Personen mit tolle unterschiedlichen Charakteren zu versehen.
Felicitas kann nicht mehr Geige spielen.
Ihr 16jähriger Sohn Rasmus ist ihr eine große Hilfe, allerdings gibt es über seine Zukunft unterschiedliche Meinungen.
Die 14jährige Rike ist ein patentes Mädchen.
Die 10jährige Martha und der 5jhrige Golo sind auch besonders.

Es macht richtig Spaß die Familie zu begleiten.
Der Roman hat einen einfühlsamen Stil mit vielen Überraschungen.