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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2021

Schwalben

Schwalben
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Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs: Die Deutschbaltin Fee Quint und der estnische Fischer Kalju Kask wollen trotz aller Standesunterschiede heiraten. Als im Herbst 1939 das Land von sowjetischen Truppen ...

Kurz vor Ausbruch des 2. Weltkriegs: Die Deutschbaltin Fee Quint und der estnische Fischer Kalju Kask wollen trotz aller Standesunterschiede heiraten. Als im Herbst 1939 das Land von sowjetischen Truppen besetzt wird, werden die Zukunftspläne des jungen Paares jäh zerrissen. Während Fee als Lazarettschwester nach Frankreich geschickt wird, flieht Kalju mit einem versprengten Rest seiner Truppe nach Finnland. In der Gegenwart verschlägt es Fees Enkelin Meret beruflich nach Estland. Sie gab ihrer Oma das Versprechen, Kaljus Schicksal aufzuklären. Dabei schließt sie nicht nur selbst Freundschaft mit einem Esten, sondern entdeckt auch, dass ihre Wurzeln in diesem Land noch tiefer liegen als sie erwartet hatte. (Klappentext)
Das Thema dieses Romans ist sehr interessant, doch leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Zu rasche Wechsel der handelnden Personen irritierten mich, so dass ich teilweise nicht wusste, um wen es sich gerade handelte. Somit war ein flüssiges Lesen manchmal nicht möglich. Dagegen wird die Ohnmacht der Menschen gegenüber politischer Entwicklungen sehr gut dargestellt. Leider weist die Geschichte auch unnötige Längen auf, die die aufkommende Spannungen sofort wieder unterdrückte.
Der Schreibstil ist teilweise nicht flüssig, und es befinden sich etliche Grammatikfehler in meinem EBook.
Trotzdem bekommt man in diesem Buch einen sehr guten Einblick in die estnische Geschichte des 2. Weltkriegs.
3 Sterne

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Veröffentlicht am 17.06.2021

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Das Geheimnis der Untoten
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Auf einer Insel vor der bretonischen Küste wollen Mike und Maurice herausfinden, wie weit ihre Beziehung trägt, wenn sie gemeinsam Urlaub machen. Die friedliche Ruhe an ihrem Zielort hält nicht lange: ...

Auf einer Insel vor der bretonischen Küste wollen Mike und Maurice herausfinden, wie weit ihre Beziehung trägt, wenn sie gemeinsam Urlaub machen. Die friedliche Ruhe an ihrem Zielort hält nicht lange: Die beiden finden am Strand einen Journalisten, der auf sehr ungewöhnliche Art gestorben ist. Die Spuren führen tief in die Vergangenheit und sie erregen die Aufmerksamkeit einer Gruppe, der sie besser aus dem Wege gegangen wären. (übernommen)
In zwei Zeitebenen wird dieser Krimi erzählt. Einmal heute sowie in der Zeit der letzten Kriegsjahre. Interessant ist der historische Strang dieses Buches, dem nur leider zu wenig Platz in der Geschichte gewidmet wurde.
Mike und Maurice wirkten auf mich fad und ohne große Ausstrahlung. Der Geschichte selber fehlte für meine Begriffe jegliche Spannung.
Mein Fazit:
Ich hatte mir unter dem Buchtitel und dem Klappentext wesentlich mehr vorgestellt. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 08.06.2021

Nicht so gut wie Band 1

Das Antlitz der Ehre
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Nahtlos knüpft dieser Band an der ersten an. Jedoch können Leser, die den ersten Teil nicht gelesen haben, problemlos in dieses Buch einsteigen, da das vorherige Geschehen noch einmal umrissen wird.
Die ...

Nahtlos knüpft dieser Band an der ersten an. Jedoch können Leser, die den ersten Teil nicht gelesen haben, problemlos in dieses Buch einsteigen, da das vorherige Geschehen noch einmal umrissen wird.
Die Handlungen sind überschaubar, jedoch liefert es ein Bild von dem Leben und Treiben im Hochmittelalter. Trotzdem empfand ich diesen Roman als etwas lieblos geschrieben. Zu langatmig und ohne überraschende Wendungen. Das Ende kam abrupt und ich hatte das Gefühl, dass der Roman nun abgehandelt werden musste.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer sehr bildhaft und flüssig geschrieben.
Mein Fazit:
Obwohl ich Ulrike Schweikerts Bücher sehr schätze, konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 02.06.2021

Informativ aber leider etwas langatmig

Das Wasserhaus
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Nachdem ich mich mit dem etwas ungewöhnlichen Schreibstil des Autors arrangiert hatte, hatte ich keine Probleme mehr, in die Geschichte einzutauchen. Wasser ist kostbar. Und darum geht es in diesem Buch.
Nur ...

Nachdem ich mich mit dem etwas ungewöhnlichen Schreibstil des Autors arrangiert hatte, hatte ich keine Probleme mehr, in die Geschichte einzutauchen. Wasser ist kostbar. Und darum geht es in diesem Buch.
Nur wird dieses Thema zu wissenschaftlich und zu umfassend dargestellt. Die Familiengeschichte ist mit ihren historischen Ereignissen zum Stammsitz in Sachsen sehr gut beschrieben. Die einzelnen Charaktere sowie deren Profil sind bildlich und authentisch beschrieben.
Mein Fazit:
Die Wasserknappheit auf unserem Planeten wird meines Erachtens zu oberlehrerhaft zum Ausdruck gebracht, sowie der damit verbundene sorgsame Umgang mit diesem Element. Die Familiengeschichte ist sehr gut recherchiert und interessant zu lesen.
Leider konnte mich dieser Roman nicht restlos überzeugen, deshalb von mir 3 Sterne.

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Veröffentlicht am 15.05.2021

Konnte mich nicht restlos überzeugen

Die Herrin der Burg
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Nachdem ich schon viel von Ulrike Schweikert gehört hatte, freute ich mich auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen.
Der Roman ist gut recherchiert, der Schreibstil flüssig. ...

Nachdem ich schon viel von Ulrike Schweikert gehört hatte, freute ich mich auf dieses Buch. Doch leider konnte es mich nicht wirklich überzeugen.
Der Roman ist gut recherchiert, der Schreibstil flüssig. Die Handlung ist sehr langatmig und nicht flüssig dargestellt. Die Hintergründe schwer zu verstehen. Die handelnden Personen werden verwirrend aufgezählt, so dass ich immer wieder zurückblättern musste, um den Überblick zu bewahren. Jedoch wird das Burgleben zur damaligen Zeit interessant beschrieben. Zu den Protagonisten konnte ich keine Beziehung aufbauen, sie bleiben recht farblos, da keine Gedanken oder Gefühle von ihnen geschildert werden.
Ich bedanke mich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars, welches jedoch meine ehrliche und unabhängige Meinung nicht beeinflusst hat.
Mein Fazit:
Für mich ein durchschnittlicher Roman, der mich nicht vom Hocker reissen konnte.
3 Sterne

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