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Gisel

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 01.07.2021

Luis der Superstar-Macher

Wie man seine Eltern richtig groß rausbringt (Eltern 6)
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Luis will unbedingt als Comedy-Star ins Fernsehen und sieht seine Chance gekommen: Doch da platzen seine Eltern in den bereits geplanten Termin, und statt Luis kommen sie groß raus im Fernsehen. In deren ...

Luis will unbedingt als Comedy-Star ins Fernsehen und sieht seine Chance gekommen: Doch da platzen seine Eltern in den bereits geplanten Termin, und statt Luis kommen sie groß raus im Fernsehen. In deren Licht hat Luis so gar keine Chance. Zudem kriegt er auch noch mit Maddy Probleme. Da geht so vieles schief, wie nur schief gehen kann!

Lustig und turbulent geht es zu, wenn Luis als Komiker und Maddy als seine Managerin Luis‘ großen Auftritt planen – und dabei alles so granatenmäßig schief läuft! Eltern sind in Luis‘ Alter schon per se peinlich, aber seine Eltern setzen mit ihrem Achtsamkeitsfimmel noch eins drauf. So bietet sich das Buch (wie alle seine Vorgänger) als beliebte Lektüre für Kinder ab 10 Jahren an, der Schreibstil ist eindeutig an dieser Zielgruppe orientiert und gut zu lesen. Luis‘ Probleme sind für dieses Alter gut nachzuvollziehen, man kann gut mit ihm mitfühlen und mitfiebern. Das Geschehen ist in sich abgeschlossen, so dass man jederzeit in die Geschichte um Luis einsteigen kann. Da kann es dann aber schnell geschehen, dass man sich die weiteren Bände besorgen muss...

Dieses Gute-Laune-Kinderbuch in Tagebuchform ist bestens geeignet für alle, die lustige Lektüre lieben. Sehr gerne empfehle ich die Geschichte weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

  • Einzelne Kategorien
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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 25.06.2021

Spannende Ermittlungen in der Provence

Lavendel-Fluch
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In einem Weinberg wird ein erschossener Mann aufgefunden. Als Kommissarin in Ausbildung wird Lilou Braque hinzugerufen. Während sie mit ihren Kollegen zunächst versucht, die Identität des Toten zu ermitteln, ...

In einem Weinberg wird ein erschossener Mann aufgefunden. Als Kommissarin in Ausbildung wird Lilou Braque hinzugerufen. Während sie mit ihren Kollegen zunächst versucht, die Identität des Toten zu ermitteln, macht sie sich privat Gedanken um einen Kaufvertrag für ein Château aus dem Jahr 1933, das ihre Freundin Claire im Geheimfach eines antiken Schreibtisches gefunden hat. Doch seltsamerweise scheint es dieses Château Madeleine gar nicht zu geben… Lilou vermutet einen Zusammenhang zwischen ihrem Fall und Claires Entdeckung.

Das Buch ist Teil einer Reihe, der „Lavendel-Morde“ der Autorin Carine Bernard. Die Bände sind jedoch in sich abgeschlossen, so dass man jederzeit einsteigen kann. Lilou ist eine sympathische junge Frau, die nicht nur clever kombinieren kann, sondern auch den Blick für Feinheiten hat, die andere vielleicht übersehen. Auch ihr Privatleben kommt nicht zu kurz, hier erlebt der Leser den Flair der Provence, ein bisschen Urlaubsgefühle kommen auf. Die Geschichte selbst lebt von den vielen Geheimnissen, die entdeckt werden wollen, so dass sich die Puzzleteile des Falles nach und nach zusammensetzen.

Dieser Regionalkrimi lebt von einer spannenden Geschichte und den vielen Anspielungen auf die Region um Carpentras in der Provence, das hat mir sehr gut gefallen. Deshalb empfehle ich das Buch gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Auf der Suche nach den Wurzeln

Internat der bösen Tiere, Band 3 - Die Reise
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Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens ...

Noël hat von Mrs Moa eine silberne Schatulle hinterlassen bekommen, doch die wurde umgehend gestohlen. Noël ahnt, dass der Inhalt der Schatulle wichtig ist, und macht sich auf die Suche danach. Unversehens findet er sich auf einer Reise wieder, denn Mrs Moah hat die Inseln für immer verlassen…

Es ist ein spannender Ort, an dem Noël eine neue Heimat gefunden hat: die geheimnisvollen Inseln, auf der das Internat der bösen Tiere liegt und von denen kein Außenstehender etwas weiß. In diesem dritten Abenteuer macht sich der Junge auf die Suche nach seinen Wurzeln, nach Informationen über seine Mutter, die ihn bereits kurz nach der Geburt verlassen hatte. Noël aber lässt nicht locker, er ist mutig und scheut kein Abenteuer, wenn er weiß, dass er etwas erledigen muss. Das macht ihn sehr sympathisch. Durch seine Suche nach seinen Wurzeln – und damit auch nach sich selbst -, bietet er sich an als Identifikation für den jungen Leser. Er gerät bei einigen Szenen in größte Gefahr, und so fiebert man unbedingt mit ihm bei seiner Reise mit. Wie schon die beiden Bände davor ist auch dieses Buch sehr aufwendig gestaltet und fällt schon vom Cover her sofort auf. Der Schreibstil ist jungen Lesern ab 10 Jahren angepasst, zudem ist das Buch bei Antolin gelistet, was für viele Leseratten ein zusätzlicher Anreiz ist.

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten, und auch meine Kinder haben es sich schnell gegriffen und darin geschmökert. Sehr gerne empfehle ich die Geschichte, ja die gesamte Reihe weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 23.06.2021

Spannende Fortsetzung

Internat der bösen Tiere, Band 2 - Die Falle
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Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings ...

Noël hat sich bereits in das Internat der bösen Tiere eingelebt, hat Freunde gefunden und findet sich zurecht in einer Welt, in der verschiedene Tiere ihn in den ausgefallensten Themen unterrichten. Allerdings soll er beim Tauchtraining nicht mitmachen, denn Noël hat einen mächtigen Feind, und nur in der Schule selbst wäre er ausreichend geschützt. Doch der Junge will unbedingt mitmachen bei dieser Woche auf dem Meer. Und so beginnt ein höchst gefährliches Abenteuer…

Dies ist bereits der zweite Band der Reihe um Noël im Internat der bösen Tiere. Aus dem ersten Band ist bereits bekannt, dass er einen mächtigen Gegner hat, der ihm nach dem Leben trachtet, es ist also eher empfehlenswert, in der richtigen Reihenfolge mit der Lektüre zu beginnen. Die Welt der geheimen Inseln, auf dem sich das Internat befindet, sowie die Schule mit den äußerst ungewöhnlichen Schülern ist spannender Lesestoff, sehr kindgerecht umgesetzt, so dass man sich schnell in die Geschichte vertieft und mit Noël mitfiebert, wem er denn nun wirklich vertrauen kann. Das Buch ist bei Antolin gelistet, was für viele Kinder ein zusätzlicher Leseanreiz ist. Wie bereits beim ersten Band hat auch dieses Buch ein sehr ausgefallenes Cover, das die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, und auch meine Kinder haben sich von dem Buch fesseln lassen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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Veröffentlicht am 14.06.2021

Ein Mädchen auf dem Weg zu sich selbst

Echo Mountain
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Die 12jährige Ellie lebt mit ihrer Familie in Echo Mountain. Zuvor hatten sie in der Stadt gelebt, doch nach dem Börsenkrach von 1929 sind sie verarmt und konnten sich das Leben dort nicht mehr leisten. ...

Die 12jährige Ellie lebt mit ihrer Familie in Echo Mountain. Zuvor hatten sie in der Stadt gelebt, doch nach dem Börsenkrach von 1929 sind sie verarmt und konnten sich das Leben dort nicht mehr leisten. Ellie findet sich gut zurecht am Echo Mountain, besser als ihre inzwischen 15jährige Schwester Esther. Nach einem schrecklichen Unfall fällt der Vater ins Koma. Als nichts anderes mehr hilft, macht das Mädchen sich auf die Suche nach einer Heilmethode für ihn. Dabei trifft sie weiter oben am Berg die alte Cate, sie ist bekannt für ihr Heilwissen, benötigt nun aber selbst Hilfe. Sie entscheidet sich, auch Cate zu helfen.

Mit ihren 12 Jahren ist Ellie sehr verantwortungsvoll, ja manchmal wirkt sie sogar fast schon erwachsen in ihren Gedanken. Dabei findet sie in sich selbst genau die Intuition, die ihr zu heilerischen Gedanken verhilft. Vor allem aber lernt sie sich selbst zu vertrauen – gegen den Widerstand so mancher Erwachsener. Das erfordert immer wieder sehr viel Mut, doch Ellie findet diesen zunehmend in sich selbst. Die Autorin Lauren Wolk erzählt die Geschichte sehr einfühlsam und aus Ellies Sicht, der Leser ist also immer in ihren Gedanken und ihrem Erleben dabei. Man spürt Ellies Liebe zur Natur und ihre Kraft, sowohl Menschen wie auch Tieren helfen zu können.

Diese äußerst berührende Geschichte über ein mutiges Mädchen auf dem Weg zu sich selbst empfehle ich sehr gerne weiter, nicht nur Jugendlichen ab ca. 11 Jahren, sondern auch Erwachsenen. Ich vergebe alle 5 möglichen Sterne.

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