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Veröffentlicht am 02.07.2021

Ein Krimi ganz nach meinem Geschmack

Schwarzer Nachtschatten
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Die Story

Maja Ursinus ist Apothekerin und kennt sich bestens aus mit pflanzlichen Wirkstoffen jeglicher Art. Dieser Tatsache, und derer, dass sie beide Opfer kannte führt dazu, dass sie umso mehr in ...

Die Story

Maja Ursinus ist Apothekerin und kennt sich bestens aus mit pflanzlichen Wirkstoffen jeglicher Art. Dieser Tatsache, und derer, dass sie beide Opfer kannte führt dazu, dass sie umso mehr in den Verdacht gerät, zwei Morde begangen zu haben. Die Opfer, die mit der Substanz Solanin vergiftet wurden, der aus schwarzem Nachtschatten gewonnen wird, wurden über mehrere Stunden tropfenweise damit hingerichtet, doch es gibt keine Spur nach dem Täter. Maja begibt sich nun ihrerseits selbst auf die Jagd nach Spuren. Kommissar Brodtbeck von der Mordkommission glaubt nach und nach mehr an Majas Unschuld und unterstützt sie bei der Suche.

Intrigen, Eifersucht, Geschäftseklats, Rache - die Ermittler geraten immer weiter in die Geschichte hinein und müssen ein verworrenes Netz aus Motiven aufklären.



Der Schreibstil

Die Geschichte ist einleuchtend und jederzeit realistisch beschrieben. Alle Handlungsstränge sind schlüssig und nachvollziehbar. Der Schreibstil ist einfach gehalten, es gibt keine komplizierten und über mehrere Zeilen verschlungene Schachtelsätze, die das lesen erschweren. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen, ist an den richtigen Stellen spannend, unangenehm und auch mal witzig.



Die Charaktere

Die beiden Hauptprotagonisten Ursinus und Brodtbeck begleiten den Hauptstrang der Story. Über Maja Ursinus erfahren wir im Laufe der Geschichte immer mehr Hintergrundwissen und lernen sie und ihre Motive besser kennen. Eine starke, wenn auch hier und da naive weibliche Hauptfigur, die nicht auf die Hilfe ihres männlichen Pendants angewiesen ist. Über Kommissar Brodtbeck hätte ich gerne mehr erfahren, aber auch seine Rolle übernimmt den Part des Sympathieträgers und es macht Spaß ihn und seine Arbeit im Laufe des Buches näher kennenzulernen.



Meine Meinung zum Buch

Das war ein Krimi, wie ich ihn gerne mag. Die Handlung war zum mitfiebern und mitraten. Man wusste bis zuletzt nicht wer der Täter war, welche Motive es gab und wie alles zusammenhing. Das Lesen hat Spaß gemacht und war zu keiner Zeit langweilig. Ich freue mich auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde

Verloren
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Die Story

Eine Gruppe Studienfreunde plant nach 16 Jahren ein Wiedersehen, obwohl der Tod eines Freundes im letzten Urlaub ihnen allen schwer zugesetzt hat. Nach 16 Jahren ist viel passiert und es gilt ...

Die Story

Eine Gruppe Studienfreunde plant nach 16 Jahren ein Wiedersehen, obwohl der Tod eines Freundes im letzten Urlaub ihnen allen schwer zugesetzt hat. Nach 16 Jahren ist viel passiert und es gilt zunächst sich wieder neu kennezulernen und zu erfahren, was in den Leben der jeweils andern so passiert ist und wie sie sich verändert haben.

Immer im Hinterkopf ist der Tod des Freundes, bei dem sich im Laufe der Geschichte mehr und mehr herauskristallisiert, das dieser nicht wie angenommen ein tragischer Unfalltod, sondern aller voraussicht nach ein geplanter Mord war.

Es beginnt das Rätselraten um den Täter und das Motiv in der Freundesgruppe und schnell stellt sich heraus, das der tödliche Anschlag von vor 16 Jahren nicht der einzige bleiben soll...



Meine Meinung zum Buch

Dieses Buch wurde mit sehr viel Liebe und Überlegung geschrieben. Die Tagebuchrückblicke sind sehr gut gesetzt und lassen den Leser in die Geschichte eintauchen. Auch die Sichtweisen der einzelnen Protagonisten sind in den richtigen Abständen eingesetzt und jederzeit nachvollziehbar. Das Buch lässt sich schnell und flüssig lesen und es gibt einen permanenten Spannungsaufbau. Obwohl es viel um die Charaktere und deren Geschichten zueinander geht, verliert sich die Spannung nicht, sondern arbeitet konstant auf den großen Showdown zu.

Dieser hat mich überrascht und die letzten 200 Seiten förmlich an das Buch gefesselt.

Es blieben keine offenen Fragen, alle Rätsel wurden aufgeklärt, alles war logisch und nachvollziehbar,

Die einzelnen Charaktere waren allesamt gut beschrieben und jeder hatten seine Eigenschaften. Man hat das Gefühl, die Protagonisten gut zu kennen, nachdem man das Buch gelesen hat.

Alles in allem: sehr gutes Konzept, super durchdacht und schlüssig, macht Spaß zu lesen und mitzufiebern und es bleibt spannend bis zum Schluss.

Eine Empfehlung für alle die Spaß an Thrillern der seichten Art haben, die jedem von uns genauso hätten passieren können.

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Es könnte jedem von uns passieren

Teufelsfluch
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Story

Die 18 jährige Sophie Thomas steht kurz vor ihrem Schulabschluss und wird von Beginn ihrer Schulzeit an massiv von einigen MitschülerInnen gemobbt. An einem schlimmen Tag flüchtet sie in eine verlassene ...

Story

Die 18 jährige Sophie Thomas steht kurz vor ihrem Schulabschluss und wird von Beginn ihrer Schulzeit an massiv von einigen MitschülerInnen gemobbt. An einem schlimmen Tag flüchtet sie in eine verlassene Waldhütte und trifft dort auf Nelson, den Sohn des Teufels, der von seinem Vater beauftragt wurde, das labile Mädchen unter seine Dienste zu stellen. Nelson offeriert ihr für die Zukunft Schönheit, Anerkennung und Schlagfertigkeit, sie müsse im Gegenzug nur jemanden ausfindig machen, der seinen Deal mit dem Teufel nicht eingehalten hat.

Sophie stimmt zu, bekommt ein neues Aussehen und ein neues Selbstbewusstsein, und kann sich auch gegen die MobberInnen der Klasse endlich behaupten.

Einzig ihre Freundin Elena bemerkt, dass mit ihrer Freundin etwas nicht stimmt und versucht dem auf den Grund zu gehen, nachdem Nelson zum Abschlussball auftaucht und nach dem Stand der Dinge fragt.

Sophie, den Deal vor lauter Beliebtheit schon wieder vergessen, tritt mit Jason in Verbindung, demjenigen, den sie für den Teufel ausfindig machen soll. Sie erfährt, dass er sich der Kirche verschrieben hat und nun Leiter eines Jugendzentrums ist, in dem Sophie ein Praktikum beginnt.

Im Laufe der Geschichte überdenkt Sophie mehr und mehr ihre Entscheidung Jason auszuliefern, auch weil ihrer beider Vergangenheiten mehr Geheimnisse offenbaren als ihnen beiden lieb ist.

Es beginnt eine spannende gemeinsame Zeit, deren Ziel es lange nicht mehr nur ist, den Deal mit dem Teufel auf die eine oder die andere Art zu beenden.



Schreibstil

Der Schreibstil ist schlicht und passt sehr gut zur Geschichte. Die kurzen Kapitel motivieren zum schnellen weiterlesen und man fliegt förmlich über die Zeilen. Alle Szenen sind leicht verständlich, die Charakteranzahl ist überschaubar und die Storyline nachvollziehbar. Die wechselnde Ich-Erzählerperspektive ist durch entsprechende Kapitelüberschriften und gekennzeichnet und somit super nachvollziehbar.



Charaktere

Die beiden Hauptprotagonisten Sophie und Jason sind charakterlich gut beschrieben und schnelle Sympathieträger. Von den Nebencharakteren erfährt man wenig, es ist aber für den Verlauf der Geschichte auch nicht zwingend nötig.



Meine Meinung zum Buch

Ich war anfänglich schwer begeistert und bin es nach wie vor. Was meine Euphorie ein wenig getrübt hat, waren die letzten 5-10 Kapitel, weil diese mir einfach zu schnell abgehandelt wurden und der große Showdown, somit weniger spektakulär ausgefallen ist, als man es sich am Anfang erhofft. Wichtige Szenen wurden in kürzester Zeit dargestellt, obwohl diese detaillierter hätten dargestellt werden können. Einige Szenen fand ich auch schlichtweg unpassend platziert, z.B. die Offenbarung an Jason während Sophie um ihr Leben kämpft. Ungeachtet dessen, ob es einen zweiten Teil geben wird (den ich super gerne lesen würde) bleiben am Ende des Buches leider zu viele Fragen offen, die sich schon in der Geschichte ergeben haben.

Ich hätte gerne eine 4,5 Sterne Bewertung gegeben, da mir das Buch, die Geschichte und die Umsetzung sehr gut gefallen haben, und nur das Ende die Euphorie ein wenig gedrückt hat.

Eine absolute Jugendliteraturempfehlung, wie immer aber auch für Erwachsenen :)

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Veröffentlicht am 02.07.2021

Racheengel oder Serienmörder

Der Siebenschläfer erwacht
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Die Story

Zwischen Rückblicken und aktuellen Ereignissen erfahren wir Stück für Stück mehr über den Siebenschläfer und einer Reihe von Mordfällen.

Teil der Geschichte ist die 16-jährige Julia, die durch ...

Die Story

Zwischen Rückblicken und aktuellen Ereignissen erfahren wir Stück für Stück mehr über den Siebenschläfer und einer Reihe von Mordfällen.

Teil der Geschichte ist die 16-jährige Julia, die durch einige miteinander verzwickte Umstände in die Ermittlungen zum Fall des Siebenschläfers hineingezogen wird.

Die beiden Magnats-Famlien Pilgrim und McMillan stehen außerdem im Mittelpunkt der Geschichte und unter anderem auch im Mittelpunkt des Siebenschläfers.

Eine spannende Reise durch die Zeiten und durch die menschliche Psyche bei der man selbst entscheiden muss, auf welcher Seite man wohl eher steht und wie weit man in dem einen oder anderen Fall wohl selbst gegangen wäre.



Der Schreibstil

Die kurzen Kapitel machen es einem sehr leicht förmlich von Kapitel zu Kapitel zu fliegen. Es gibt keine komplizierten und fünffach verschachtelte Sätze, genauso wenig wie unaussprechliche Fremdwörter oder überzogene Darstellungen.

Die Handlung ist realitätsgetreu beschrieben und man jederzeit das Gefühl, das all das sich genauso hätte abspielen können. In manchen Punkten tut es das leider auch sogar.



Die Charaktere

Der Protagonist des Siebenschläfers bleibt ein Schatten. Man erfährt zwar hier und da etwas über ihn aber er lässt nicht einordnen. Das macht den Charakter interessant und gleichzeitig unberechenbar.

Julias Charakter entwickelt sich im Laufe der Geschichte vom naiven, schnell Vertrauen fassendem Teenager zur Verantwortung übernehmenden aber auch vorsichtiger werdenden jungen Frau, die sich selbst aber auch ihre Freunde verteidigen will und kann.

Die mehr oder weniger Nebencharaktere, die auch irgendwie Hauptcharaktiere sind, sind weder zu viel noch zu wenig beschrieben, und komplettieren somit die Geschichte.



Meine Meinung zum Buch

Das Cover und der Klapptext haben mich sofort angesprochen.

Die Story verlief sehr spannend und man wollte immer mehr und mehr wissen, wie die einzelnene Fäden der Geschichte miteinander verknüpft sind.

Die Zeitsprünge und auch die verworrenen Familienverhältnisse haben mir leider sehr zugesetzt und ich habe des öfteren den Faden verloren bzw. glaube ich Zusammenhänge nicht erfasst zu haben, die andere vielleicht ohne weiteres verstanden haben.

Vielleicht klären sich einige der Fragen, die mir immernoch im Kopf herumgeistern ja auch noch im 2. Teil.

Auf jeden Fall eine Empfehlung für alle die psychische Tathintergründe ebenso interessant finden, wie die Jagd nach dem Täter oder eben bei dem Entkommen des Täters mitfiebern möchten.

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