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Veröffentlicht am 13.09.2021

Noah von Sebastian Fitzek

Noah
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Dieses Buch ist eines meines absoluten Highlights von Sebastian Fitzek und ich weiß nicht, wie ich diesem mit einer Rezension gerecht werden soll. Dieses Buch hält dem Leser eiskalt einen Spiegel vors ...

Dieses Buch ist eines meines absoluten Highlights von Sebastian Fitzek und ich weiß nicht, wie ich diesem mit einer Rezension gerecht werden soll. Dieses Buch hält dem Leser eiskalt einen Spiegel vors Gesicht und keiner kann leugnen, dass sehr viel schmerzhafte Wahrheit darin steckt. Dieses Buch handelt von Überbevölkerung, Armut und Ressourcenverschwendung, um nur drei der Themen zu nennen.

Als Noah aufwacht, weiß er nur noch zwei Dinge ganz sicher: Erstens hat er eine Schusswunde in der Schulter und zweitens kann er sich an absolut nichts aus seiner Vergangenheit erinnern. Einzig und allein ein laienhaftes Tattoo auf seiner Hand gibt ihm einen Hinweis auf seine Vergangenheit: „Noah“. Oscar, welcher ihn halbtot gefunden und gesund gepflegt hatte, versucht zusammen mit Noah die Erinnerungen wieder zum Leben zu erwecken. Als auf einmal die halbe Welt hinter Noah her zu sein scheint, fliehen beide. Als Teil einer Verschwörung entscheiden Noahs Erinnerungen und Taten über das Leben von Milliarden Menschen.

Die Protagonisten in diesem Buch sind alle unglaublich realistisch, beinahe so als könnte ich sie jederzeit an der nächsten Straßenecke treffen. Mit Noah konnte ich mich sofort identifizieren. Ich empfand ihn als absolut liebenswert und sympathisch. Noch ein klein wenig mehr mochte ich Oscar. Auch wenn er vielleicht nicht immer gleich ehrlich war, konnte ich mich seiner Anziehungskraft nicht entziehen. Eine großartige Person, die sich für mich als ganz besonderer Charakter hervorgetan hat.

Dafür das es sich hierbei um einen Thriller handelt, kratzt die Handlung ziemlich nah an der Realität. Besonders begeistert hat mich die Tiefe und die Botschaft des Buches. Ein weiterer Pluspunkt kommt durch die große Palette an Emotionen zustande, die mir das Buch so ans Herz haben gehen lassen. Beim Lesen stand ich ständig unter Strom und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Das ich am Ende nicht anders konnte als ein paar Tränen zu vergießen, zeigt deutlich den Stellenwert, den dieses Buch bei mir hat. Eine absolute Leseempfehlung und ein Musst Read für mich.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Wie die Erde um die Sonne

Wie die Erde um die Sonne
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Graham ist einer der bekanntesten Bestsellerautoren seiner Zeit und der Abgabetermin seines Buches rückt näher. Als seine Frau ihn und seine neugeborene Tochter verlässt, steht er vor dem größten Problem ...

Graham ist einer der bekanntesten Bestsellerautoren seiner Zeit und der Abgabetermin seines Buches rückt näher. Als seine Frau ihn und seine neugeborene Tochter verlässt, steht er vor dem größten Problem seines Lebens. Verzweifelt und überfordert wendet er sich an Lucy, die Schwester seiner Frau, obwohl er weiß, dass damit zwei vollkommen unterschiedliche Welten aufeinanderprallen. Er selbst, gefangen in einem Kokon aus Dunkelheit und Gefühlskälte und Lucy, die vor Wärme und Liebe zu strahlen scheint. Eine explosive Kombination die so einiges in Grahams Leben zum Wanken bringen kann.

Allein beim Beschreiben des Inhalts empfinde ich schon wieder so viel Liebe zu diesem Buch. Um es gleich vorwegzunehmen: Dieses Buch ist mein absoluter Lieblingsband der gesamten Romance Elements Reihe. Ich liebe es wie zwei Welten hier aufeinandertreffen, die Charaktere, ihre Wandlung und den Verlauf der Story.

In Graham habe ich mich direkt verliebt. Seine schroffe, kalte und abweisende Art hat mich von der ersten Sekunde an angezogen, so absurd das auch klingen mag. Den Weg den er geht, seine Wandlung, seine Taten… er hat mich magisch angezogen. Und dann ist da noch Lucy, das absolute Gegenteil. Sie scheint heller und wärmer als die Sonne zu strahlen und ich muss sagen, dass mir ihr Charakter und ihre Einstellung sehr gefallen hat. Zusammen ergeben beide für mich ein perfektes Ganzes.

Die Geschichte ist von Anfang bis Ende absolut gelungen. Grahams beruflicher Hintergrund hat das Ganze für mich noch interessanter gemacht. Der enthaltene Dramaanteil war für meinen Geschmack genau richtig und ich war froh, dass das Ende nicht noch unnötige in die Länge gezogen wurde. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer unglaublich fließend und schön. Bei diesem Buch waren die Gespräche zwischen Graham und Lucy das Tüpfelchen auf dem i. Der erste Dialog zwischen den beiden hat mich so gefesselt, dass ich unglaublich enttäuscht war, als dieser unwirsch unterbrochen wurde. Eine absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Der Augenjäger

Der Augenjäger
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Dr. Zarin Suker, einer der besten Augenchirurgen der Welt, entfernt seinen Opfern nachts in einem Keller die Augenlieder und lässt sie nach schlimmster Folter wieder frei. Alle Opfer haben daraufhin Selbstmord ...

Dr. Zarin Suker, einer der besten Augenchirurgen der Welt, entfernt seinen Opfern nachts in einem Keller die Augenlieder und lässt sie nach schlimmster Folter wieder frei. Alle Opfer haben daraufhin Selbstmord begangen, bis auf eine Frau, die jedoch zu verwirrt ist, um eine Aussage machen zu können. Die letzte Hoffnung ist Alina, die sich nur unter Drängen dazu einlässt, der Polizei mit ihrer Fähigkeit als Medium zu unterstützen. Die Folgen dieser Entscheidung könnten schwerwiegender nicht sein und so gerät auch sie in einen Strudel der Gewalt.

"Der Augenjäger" von Sebastian Fitzek ist die Fortsetzung des Buches "Der Augensammler" und schließt relativ zeitnah an den ersten Band an. Bei mir lag zwischen dem Lesen der zwei Bände ziemlich viel Zeit, aber ich konnte schnell wieder in die Geschichte einsteigen. Der Beginn ist wieder einmal knallhart. Der Prolog und die ersten drei Kapitel beginnen erschreckend brutal und haben mich direkt in den Bann gezogen. Bis zur letzten Seite blieb das Buch spannend und immer, wenn ich dachte die Handlung durchschaut zu haben, kam schon die nächste Überraschung.

Alina ist mir seit jeher sympathisch und ich habe während des Lesens mit ihr zusammen gelitten. Auch Alexander Zorbach mochte ich sehr gern und ich finde sein Durchhaltevermögen beeindruckend. Scholle arbeitete schon im ersten Band für die Polizei, doch leider konnte ich mit ihm nie richtig warm werden.

Das Buch ist an sehr vielen Stellen traurig und düster und ich habe versucht mich beim Lesen an den Lichtblicken entlang zu hangeln. Das Ende finde ich persönlich noch einmal enorm erschreckend. Ich habe nicht eine Sekunde mit diesem Ausgang gerechnet. Eine tolle Fortsetzung, die endlich Licht ins Dunkel gebracht hat.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Der Geschmack von Glück

Der Geschmack von Glück
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Im Unterschied zu anderen Mädchen in ihrem Alter interessiert sich Ellie nicht für Mode und Styling oder irgendwelche Stars, die allen den Kopf verdrehen. Als versehentlich eine Mail bei ihr landet beginnt ...

Im Unterschied zu anderen Mädchen in ihrem Alter interessiert sich Ellie nicht für Mode und Styling oder irgendwelche Stars, die allen den Kopf verdrehen. Als versehentlich eine Mail bei ihr landet beginnt sie mit dem unbekannten Absender zu schreiben. Tag für Tag fiebert Ellie seinen Mails entgegen und es entsteht eine Unterhaltung, die auf eine andere Art und Weise vollkommen undenkbar für sie wäre. Dass sich hinter dem mysteriösen Absender in Wahrheit Graham Larkin, der derzeit meist umjubelte Teenie-Star verbirgt ahnt sich nicht. Als dieser sich nun auf den Weg zu ihr macht wird Ellies ruhiges Leben komplett auf den Kopf gestellt.

Der Beginn des Buches ist unendlich gut und hat mich sofort in seinen Bann gezogen, so dass ich es schon nach wenigen Seiten nicht mehr aus der Hand legen konnte. Wenn man denkt, dass der Klappentext dem Leser schon alles verrät was er über dieses Buch wissen muss, dann täuscht man sich. Wenn man erwartet, dass die Geschichte wie ein rosarotes Märchen weiter geht, wird man auch hier enttäuscht werden. Jennifer E. Smith hat es geschafft, mich immer wieder zu überraschen und zu begeistern.

Die Hauptprotagonistin Ellie ist einfach zuckersüß. Die Art wie sie die Welt sieht und wie sie das Leben angeht war mir sofort sympathisch. Ich fand leicht Zugang zu ihr und so ist es kein Wunder, dass sie mir von Seite zu Seite sympathischer wurde. Graham war besonders faszinierend. Ein Superstar der hinter die Kulissen blicken lässt und sich so zeigen kann wie er wirklich ist. Hinter der Fassade steckt ein unglaublich interessanter Mensch und ich fand es toll seine Entwicklung zu beobachten.

Das Buch ist keine schwere Kost, sondern ein schönes und auf eine gewisse Art und Weise leichtes Buch für zwischendurch. Eine heiter geschriebene Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen. Das Cover strahlt pure Freude aus und es passt perfekt. Es ist ein fröhliches, romantisches, humorvolles, spannendes und berührendes Buch.

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Veröffentlicht am 11.07.2021

Der Circle

Der Circle
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Mae ist mit ihrem Job unzufrieden und bekommt die Chance beim einem der begehrtesten Arbeitgeber anzufangen. Der Circle: Ein Internetkonzern, der alle großen Dienste, wie z.B. Google, Twitter & Co. aufgekauft ...

Mae ist mit ihrem Job unzufrieden und bekommt die Chance beim einem der begehrtesten Arbeitgeber anzufangen. Der Circle: Ein Internetkonzern, der alle großen Dienste, wie z.B. Google, Twitter & Co. aufgekauft hat und die vollkommene Transparenz anstrebt, um die Welt zu einem besseren Ort zu machen und Kriminalität zu bekämpfen. Kostenlose Konzerte, Sterneköche und allabendliche Feiern gehören zum Standard beim Circle. Mae steigt schnell auf und treibt den Wahn der absoluten Transparenz in ungeahnte Höhen, bis die Dinge immer mehr außer Kontrolle geraten.

Zu Beginn war ich wirklich beeindruckt vom Circle. Sehr schnell hatte ich jedoch das Gefühl, dass nicht alles Gold ist was glänzt. Was muss es kosten, wenn eine Firma sich einen solchen Luxus leisten kann? Was wird im Gegenzug von den Mitarbeitern verlangt? Und genau das Verhalten gegenüber den Mitarbeitern ist es, was bei mir das erste Mal zu Zweifeln geführt hat. Dave Eggers schafft es, eine vielleicht nicht mehr so weit entfernte Zukunft ins Hier und Jetzt zu rücken.

Mae ist mir am Anfang sehr sympathisch und ich konnte mich gut mit ihr identifizieren. Mit jeder Seite die ich las wirkte die Gehirnwäsche des Circles mehr bei ihr, bis ich sie am Ende überhaupt nicht mehr wiedererkannt habe. Für mich wurde sie von Seite zu Seite unsympathischer und unnahbarer. Dies hat dem Buch jedoch in keiner Weise geschadet, da ich als Leser genau diese Abneigung gebraucht habe, damit die Handlung ihre volle Wirkung entfalten konnte.

Der Schreibstil ist, genau wie der Inhalt, anspruchsvoll. Ich konnte das Buch sehr gut und flüssig lesen und es wurde beinah zu einer Sucht, da ich kaum glauben konnte was geschieht und ich musste einfach immer weiterlesen. Dieses Buch wurde mir selbst wärmstens empfohlen noch bevor der Film dazu in die Kinos kam. Es ist auf jeden Fall ein Buch welches ich (mehr als den Film), nur weiterempfehlen kann, da es ein Thema behandelt welches heutzutage immer präsenter zu werden scheint.

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