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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.07.2021

Bisher der spannendste Teil

Die Karte
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Er gehört zu deinem Training wie die Schuhe und der Soundtrack: Dein Fitness-Tracker, der deine Laufstrecke online teilt. Jeder weiß, wo du warst - und wieder sein wirst. Doch damit inspirierst du jemanden ...


Er gehört zu deinem Training wie die Schuhe und der Soundtrack: Dein Fitness-Tracker, der deine Laufstrecke online teilt. Jeder weiß, wo du warst - und wieder sein wirst. Doch damit inspirierst du jemanden zu einem ganz besonderen Kunstwerk, den du besser nicht auf dich aufmerksam gemacht hättest.
Er trackt deine Initialen in eine digitale Karte. Sein Zeichen, dass du die Nächste sein wirst ...
Lauf, so schnell du kannst - es wird dir nichts nützen. Er erwartet dich.

„Die Karte“ ist der neueste Band der Reihe um die Ermittler Rebecca Oswald und Jens Kerner. Andreas Winkelmann legt direkt zu Beginn richtig los, so dass innerhalb kürzester Zeit mehrere Taten geschehen. Die Ermittler sind voll eingespannt und erst nach und nach zeigen sich gewisse Parallelen.
In diesem Band konnte man auch als Leser gut miträtseln und die Kapitel aus der Sicht des Täters waren dieses Mal richtig gelungen. Sie haben die Spannung hochgetrieben, ohne zu verraten, wer der Täter ist.
Jens und Rebecca sind wieder ein wirklich gutes Team und auch ihre Beziehung wird schön dargestellt, ohne zu viel Raum einzunehmen.
Der Fall enthielt viele Cliffhanger und einige Wendungen, die ich wirklich nicht erwartet habe. Dieses Mal war ich wirklich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und wollte das Buch nicht aus der Hand legen.
Die Auflösung, die sich wirklich nur Stück für Stück zu erkennen geben wollte, war sehr gelungen. Ein richtig spannender Krimi!

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Viel spannender als der erste Band

Die Lieferung
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Die Wohnung ist nicht verschlossen. Auf dem Tisch: eine gelieferte, nicht angerührte Pizza. Und von der Frau, die sie bestellt hat, fehlt jede Spur.
Polizeikommissar Jens und Kerner und seine Kollegin ...

Die Wohnung ist nicht verschlossen. Auf dem Tisch: eine gelieferte, nicht angerührte Pizza. Und von der Frau, die sie bestellt hat, fehlt jede Spur.
Polizeikommissar Jens und Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald finden über Umwege heraus, dass sie nicht die einzige ist. Ein Täter, wie er perfider nicht sein könnte, ist offenbar seit Jahren unentdeckt auf Opferjagd.
Alle verschwundenen Frauen waren allein zu Hause, alle haben Essen bestellt. Ihr letztes Lebenszeichen.

„Die Lieferung“ ist der zweite Band der Reihe um Rebecca Oswald und Jens Kerner. Andreas Winkelmann hat nach seinem ersten Teil definitiv noch eine Schippe draufgelegt.
Hier erleben wir die beiden Ermittler von Anfang an und lernen sie dazu immer weiter kennen. Die langsam aufkeimende Beziehung der Zwei, hat das Ganze noch bereichert. Hier hat der Autor ein gutes Gleichgewicht zwischen Fall und Ermittlern hinbekommen.
Der Fall hat mich mehr gepackt als der erste. Es geht schneller ins Eingemachte und die Wege, die die Ermittler beschreiten müssen, sind oft unerwartet.
Der Fall dreht sich mehrmals in eine Richtung, die ich so nicht erwartet hätte. Das hat mir gut gefallen. Ich habe wirklich lange mitgefiebert und auch die Stellen aus der Sicht des Täters haben mich gefesselt.
Gerne hätte ich den Täter ein wenig eher als Person im Geschehen gehabt, so dass ich als Leser wenigstens eine Ahnung hätte haben können. Aber auch wenn es nicht so war, hat es dem Ganzen nicht geschadet.
Ein wirklich spannendes Buch!

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Veröffentlicht am 26.07.2021

Skurril, verworren und spannend

Der Fahrer
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Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht - sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten - fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die ...

Die Gestalt sitzt zusammengesunken auf einer Bank im Hamburger Stadtpark und rührt sich nicht - sie ist tot. Ihr Gesicht scheint zu leuchten - fluoreszierend im Licht der Straßenlaternen. Jemand hat die Leiche mit Leuchtfarbe angemalt.
In Hamburg treibt ein Serienmörder sein Unwesen. Die Opfer: junge Frauen, die nachts unterwegs waren. Viele waren Kundinnen beim neuen Fahrdienst namens MyDriver. Aber da enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Komissar Jens Kerner und seine Kollegin Rebecca Oswald ermitteln fieberhaft - obwohl beide mit privaten Herausforderungen kämpfen. Jens wird mit seiner Vergangenheit konfrontiert, und Rebecca versucht erfolglos, ihn in die Gegenwart - und zu sich - zu ziehen. Dann tauchen überall merkwürdige Hashtags auf. Erst auf den Privatautos der Opfer, dann an immer mehr Orten steht: #findemich - in Leuchtfarbe. Und es scheint, als wäre diese Aufforderung direkt an Jens Kerner gerichtet.

„Der Fahrer“ ist der dritte Band der Reihe um die Ermittler Jens Kerner und Rebecca Oswald.
Andreas Winkelmann hat einen wirklich spannenden Fall geschaffen, der von Irrungen und Wirrungen lebt.
Positiv ist mir sofort aufgefallen, dass der Fall sich erneut zunehmend mit dem Ermittlerduo beschäftigt. Die Ermittler besser kennen zu lernen und ihre sich langsam entwickelnde Beziehung mitzuverfolgen, bereichert die Bücher.
Der Fall startet wie ein „normaler“ Kriminalfall. Schnell wird es doch immer spannender, da es mit jedem neuen Hinweis immer verworrener wird. Es gibt sehr viele Wendungen und neue Wege, die ich als Leser nicht erwartet habe. Auch Kerners private Verbindung zu dem Fall ist äußerst spannend.
Schade finde ich, dass der Täter wieder erst gegen Ende ins Geschehen eingebracht wird und man so als Leser gar keinen richtigen Verdacht haben konnte.
Dies ist aber nur ein kleiner Wehrmutstropfen, bei einem sonst spannenden Buch!

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Eine schöne Geschichte über zwei starke Frauen

Wir für uns
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Josie, 41, ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat. Und kein Kind mit ihr möchte. Aber was möchte Josie? Ihre Wünsche hat sie immer auf »später aufgeschoben.
Kathi, 71, ist plötzlich allein. ...

Josie, 41, ist schwanger. Von Bengt, der schon eine Familie hat. Und kein Kind mit ihr möchte. Aber was möchte Josie? Ihre Wünsche hat sie immer auf »später aufgeschoben.
Kathi, 71, ist plötzlich allein. Ihr Mann Werner ist gestorben, nach fünfzig Jahren gemeinsamen Lebens. Ihr einziger Sohn ist ihr fremd geworden. Auch Kathi hat so vieles auf »später« verschoben.
Als Josie durch einen Zufall plötzlich in Kathis Küche sitzt, sind beide verwundert. Sie fühlen sich in Gegenwart der anderen so unbelastet. Ernst genommen. Beide Frauen spüren, dass das Leben ihnen genau jetzt ganz unerwartet die Tür öffnet.

Barbara Kunrath erzählt in „Wir für uns“ die Geschichte von Josie und Kathie. Zwei Frauen, die eigentlich nichts miteinander zu tun haben aber doch so viel gemeinsam.
Wir lernen beide unabhängig voneinander kennen. Josie in einer schwierigen Lebenssituation und wie sie mit Bengt weniger glücklich ist, als sie sich eingestehen möchte. Und Kathi, die zwischen Trauer und Weitermachen steht und dem Wunsch, das nachzuholen, was sie all die Jahren hinten angestellt hat.
Die Autorin erzählt feinfühlig und stark die Geschichte dieser zwei interessanten Frauen und verknüpft ihre Wege gekonnt miteinander.
Besonders gefallen hat mir, die Entwicklung der beiden, die sie nur durch sich selbst und gegenseitig erfahren. Ihr Glück ist nicht von Männern abhängig und trotzdem kommt auch die Gefühlsebene nicht zu kurz.
Das Hörbuch ist schön gesprochen und lässt sich sehr angenehm hören.
Als Buch und als Hörbuch sehr zu empfehlen!

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Veröffentlicht am 24.07.2021

Ein wundervolles Pferdebuch für angehende Reiter/-innen

Socke und Sophie – Pferdesprache leicht gemacht
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Pony Socke wurde misshandelt und hat jedes Vertrauen in den Menschen verloren. Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung, als sie Socke in Pflege nehmen darf. Aber der Traum zerplatzt: Sophie muss erkennen, ...

Pony Socke wurde misshandelt und hat jedes Vertrauen in den Menschen verloren. Für Sophie geht ein Traum in Erfüllung, als sie Socke in Pflege nehmen darf. Aber der Traum zerplatzt: Sophie muss erkennen, dass Socke und sie sich einfach nicht verstehen. Die andauernden Missverständnisse zwischen Pony und Mädchen führen zu gefährlichen Situationen. Und dann droht da noch die ultimative Katastrophe: Wenn Socke sich nicht bald reiten lässt, läuft er Gefahr, als vermeintliches Problempferd eingeschläfert zu werden … Sophie muss Pferdesprache lernen, und zwar schnell!"

Juli Zeh erzählt in ihrem Buch „Socke und Sophie - Pferdesprache leicht gemacht“ nicht einfach nur eine schöne Geschichte über ein Mädchen und ihr Pony, sie schafft es mit viel Gefühl und Verstand den Lesern noch einiges über Pferde beizubringen.
Die Kapitel sind mal aus der Sicht von Sophie und auch aus der Sicht von Socke geschrieben.
Wir erleben so, wie Sophie sich Socke nähert und wie sie versucht, eine Bindung zu ihm aufzubauen. Gleichzeitig erfahren wir aber auch, warum Socke sich so schwierig verhält und was ihm seine Instinkte und sein Wesen vorgeben.
So erfahren die Leser nicht einfach nur die Menschensicht, sondern lernen auch noch viel über Pferde und wie die Dinge für unsere Vierbeiner erscheinen.
Unterstützung hat Sophie am Stall von einer erfahrenen Turnierreiterin, die ihr viele Sachen erklärt. So z.B. wie man sich einem Pferd richtig nähert, es an den Sattel gewöhnt oder wie die Arbeit in einem Roundpen funktioniert. Alles wird wunderbar in der Geschichte erklärt und wirkt dadurch nicht belehrend oder aus dem Kontext gerissen.
Neben all dem lehrreichen Pferdewissen, ist die Geschichte um Socke und Sophie und alles drum herum einfach schön.
Am Ende des Buchs werden die ganzen Begriffe noch einmal erklärt, so dass sie später erneut nachgelesen werden können.
Das Hörbuch ist richtig gut gesprochen und die Sprecher passen perfekt zu Socke und Sophie.
Als großes Pferdemädchen kann ich dieses Buch jedem (angehenden) Pferdemädchen und Pferdejungen nur empfehlen!

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